Aktuelle Ausschreibungen zur Forschungsförderung
02.10.2006
Newsletter mit aktuellen Ausschreibungen zur Forschungs- und Nachwuchsförderung:
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Weitere Informationen zu Ausschreibungen:
- Eine Zusammenstellung von verschiedenen Datenbanken mit Ausschreibungen und Hinweisen zur Forschungsförderung sowie weiteren Forschungs- und Publikationsinformationen.
Gesamtübersichten über alle aktuellen Ausschreibungen zur Forschungs- und Nachwuchsförderung in zwei Darstellungsweisen:
1. Aktuelle Ausschreibungen nach Drittmittelgebern:
- Deutsche Forschungsgemeinschaft
- Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt
- Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz
- Deutscher Akademischer Austauschdienst
- Gerda Henkel Stiftung
- VolkswagenStiftung
- Stiftungen
- Europäische Union
- Verschiedene Mittelgeber
- Fördermaßnahmen des Center for International Cooperation der Freien Universität Berlin
- Austausch Wirtschaft - Wissenschaft
- Stipendien, Fellowships
- Preise und Wettbewerbe
2. Aktuelle Ausschreibungen nach Fächergruppen:
- Naturwissenschaften, Technologie, Mathematik und Informatik
- Veterinär- und Humanmedizin
- Geistes- und Kulturwissenschaften
- Wirtschaftswissenschaften
- Sozial-, Rechts- und Politikwissenschaften
- Fachübergreifende Ausschreibungen
Ausschreibungen zur Forschungs- und Nachwuchsförderung nach Drittmittelgebern:
Inhaltsverzeichnis
Deutsche Forschungsgemeinschaft
- TWAS-DFG Cooperation Visits Programme
- Colombian-German Collaboration in Research
- Major Instrumentation Initiative: Electron Diffractometers for Structural Elucidation
- Multinational and Translational Research Projects in the European Partnership for Brain Health
- Joint Korean-German Research Projects 2026 in the Engineering Sciences (NRF-DFG 2025)
- Unternehmensdaten für die Forschung
- DFG-NSTC: Taiwan-German Collaboration in Research
- UNAM-DFG 2025/2026: Mexican-German Joint Call for Proposals
- DFG-Förderinitiative „Global Minds in DFG-Verbünden“ im Rahmen des BMFTR-Programms 1000-Köpfe-plus
- DFG-Förderangebote im Rahmen des 1000-Köpfe-plus-Programms des BMFTR
- Schwerpunktprogramm 2546: Artificial Intelligence for Protein Function (AI4PF)
- Argentinean-German Collaboration in Research
- Nachwuchsakademie „Innovative Bildgebung bei entzündlichen Erkrankungen“
- DFG-Fraunhofer-Kooperation: Trilaterale Transferprojekte
- Funding Opportunity for Dutch-German Basic Research Projects in Fields of the Sciences
- Aufruf zu Vorschlägen für eine Großgeräteinitiative 2027
- ANR-DFG-Förderprogramm für deutsch-französische Forschungsprojekte in den Geistes- und Sozialwissenschaften
- Schwerpunktprogramm 2416: CodeChi – Chitin, Chitosan and Chito-oligosaccharides and their Interaction with Proteins of the Extracellular Matrix and Cellular Signaling
- Schwerpunktprogramm 2419: A Contribution to the Realisation of the Energy Transition: Optimisation of Thermochemical Energy Conversion Processes for the Flexible Utilisation of Hydrogen-based Renewable Fuels Using Additive Manufacturing
- Schwerpunktprogramm 2377: Disruptive Memory Technologies
- DFG-CAPES Collaborative Research Initiative: Joint call for German-Brazilian research projects in the field of production engineering and manufacturing technology
- Kolleg-Forschungsgruppen in den Geistes- und Sozialwissenschaften
- Trilaterale Forschungskonferenzen „Villa Vigoni“ 2027–2029
Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt
- Zusammenarbeit mit Indien - neue Calls offen
- Forschungs- und Entwicklungsprojekte zum Thema KI-basierte klimaneutrale Mobilitätssysteme in Modellregionen
- Vertiefung des Verständnisses der Dynamik zwischen Wirt und Krankheitserregern zur besseren Bekämpfung von Infektionskrankheiten mit Pandemiepotenzial im Rahmen der europäischen Partnerschaft BE READY
- Küste im Wandel – Auswirkungen des steigenden Meeresspiegels auf deutsche Küstengebiete
- Förderung von internationalen Projekten im Rahmen des Forschungsprogramms der Bundesregierung „MARE:N – Küsten-, Meeres- und Polarforschung für Nachhaltigkeit“ zum Thema „Submarines Grundwasser – Ökologie, Nutzung und Management"
- Nachwuchsgruppe Globaler Wandel: Innovative Methoden in der Klimamodellierung
- Open Innovation – Offene Werkzeuge für Forschung und Lehre in Quantentechnologien und Photonik
- Leistungsfähige und energieeffiziente KI-Prozessorsysteme (Kolibri)
- Transformationscluster Soziale Innovationen für nachhaltige Städte
- Stärkung der Resilienz der Bevölkerung in Krisen- und Katastrophenlagen im Rahmen des Programms „Forschung für die zivile Sicherheit"
- Förderung von internationalen Verbundprojekten im Rahmen des Forschungsprogramms der Bundesregierung „MARE:N – Küsten-, Meeres- und Polarforschung für Nachhaltigkeit“ zum Thema Blauer Kohlenstoff – Wirkungsforschung und Managementoptionen
- Förderung von Projekten zum Thema „Zukunftsfähige Finanzwirtschaft im globalen Wandel (Future Finance)“
- Förderung der pflanzlichen genetischen Diversität zur Beschleunigung der agrarökologischen Transition
- Förderung von Projekten zum Thema Reduzierung des Gender Data Gap in der klinischen Forschung
- Material-Hub-Initiative „Ressourcensouveränität durch Materialinnovationen“ (MaterialNeutral) – Modul 3 „Ressourcenschonung durch lebenszyklusoptimierte Materialgestaltung"
- Explorative Forschungsansätze in der Fusion Deadline
- Alternativmethoden zum Tierversuch
- Förderung internationaler Verbundvorhaben im Rahmen der Nationalen Bioökonomiestrategie „EU-weite, datengestützte Lösungen für reale Herausforderungen"
- Datennutzungsprojekte im Bereich eHealth
- BioDigitalHub – KI für die autonome Bioprozessentwicklung
- Klimaneutrale, nachhaltige und wettbewerbsfähige blaue Wirtschaft (MARE:N, SBEP)
- Förderung von Forschungsprojekten mit Taiwan auf dem Gebiet der KI
- Wege zur Innovation – Unterstützung zukünftiger deutscher Antragsteller*innen in der europäischen Sicherheitsforschung (Programm „Forschung für die zivile Sicherheit – Gemeinsam für ein sicheres Leben in einer resilienten Gesellschaft“)
- Enabling Technologies für resiliente F&E-Lieferketten in den Quantentechnologien
- Förderung von Nachwuchsgruppen aus den Natur- und Ingenieurwissenschaften sowie der Informationstechnologie „BioKreativ – Kreativer Nachwuchs forscht für die Bioökonomie"
- Quantum International – Internationale Kooperationen in den Quantentechnologien
- Forschungsvorhaben „Plattform Privatheit – IT-Sicherheit schützt Privatheit und stützt Demokratie“
- Forschung und Entwicklung an Batterietechnologien für technologisch souveräne, wettbewerbsfähige und nachhaltige Batteriewertschöpfungsketten im Rahmen des Dachkonzepts Batterieforschung
- Sozial-ökologische Nachwuchsgruppen für nachhaltige und resiliente Stadt-Umland-Regionen
Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
- DNS der zukunftsfähigen Mobilität. Digital – Nachhaltig – Systemfähig
- IraSME: 37. transnationale Ausschreibung
Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz
- Förderung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten im Förderprogramm DNS der zukunftsfähigen Mobilität. Digital – Nachhaltig – Systemfähig
- EXIST-Women
- WIPANO – Wissens- und Technologietransfer durch Patente und Normen
Deutscher Akademischer Austauschdienst
Verschiedene Stiftungen
- GIF 2026 Call - Workshop for Applicants/RAs
- Daimer und Benz Stiftung: Ausschreibung für ein Projekt zur Stärkung der Wissenschaftskommunikation
- GIF 2026 Call announcement & Nexus 2025 progress
- Neues Förderprogamm der Gerda Henkel Stiftung: Prospekt Utopia
- Programminitiative Humboldt Research Professorship der Alexander von Humboldt Stiftung
- Förderlinien der Joachim Herz Stiftung zum Thema "Smarter Umgang mit Wasser"
- Thyssen Stiftung: Förderung von Tagungen
- Adamas Stiftung - Stipendien für interkulturelle Studien am griechisch-deutschen und polnisch-deutschen Beispiel
- Boehringer Ingelheim Stiftung - Rise up!
- Boehringer Ingelheim Stiftung - Exploration Grants: Förderung für selbständige Nachwuchsgruppenleiter*innen
- Wübben Stiftung Wissenschaft: Professorships
- Wübben Stiftung: Förderformat Sandpit
- Gerda Henkel Stiftung: Förderschwerpunkt Flucht
- Daimler und Benz Stiftung: Förderung der Zusammenarbeit mit afrikanischen Forschungseinrichtungen
- Innovative Wissenschaftsvermittlung
Verschiedene Zuwender
- Fulbright-Cottrell Awards zur Förderung integrierter Lehr- und Forschungsprojekte
- Call for Proposals – São Paulo Research Foundation (FAPESP) and Berlin University Alliance (BUA) 2026
- BCGE Flex Funds 2026: Deepening Cooperation and Research with Partners in the Global South
- Zwei Förderbekanntmachungen von BrainHealth
- ELFI: Online-Datenbank mit elektronischen Forschungsförderinformationen für Angehörige der Freien Universität
VolkswagenStiftung
- Neues Förderangebot: Europas Sicherheitsexpert*innen der Zukunft gesucht
- Transatlantische Brückenprofessuren
- Scoping Workshops der VW Stiftung
- Forschung über Wissenschaft – Stärkung universitärer Zentren
- "Momentum" Förderung für Erstberufene
- Opus Magnum
Europäische Union verschiedene Ausschreibungen
- Informationen zum ERC Plus Grant
- ISF – Internal Security Fund öffnet Call zur Resilienz kritischer Infrastrukturen
- Horizon Europe Work Programmes 2026-2027: Veröffentlichung und erste Calls
- EU - JPI Oceans: Joint Call on Offshore Freshened Groundwater
- ERDERA Call 2026 zu neuen technologischen Ansätzen für seltene Krankheiten
- ERA4Health Call "Prevent-OO: Understanding and Preventing Overweight and Obesity"
- Call 2025 der Partnerschaft Driving Urban Transition
- Digitales Europa: Ausschreibungen im Bereich Cybersicherheit
Fördermaßnahmen des Center for International Cooperation (CIC) der Freien Universität Berlin
Wirtschaft trifft Wissenschaft
- GO-Bio next
- EXIST-Women
- Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand - ZIM
- Förderung für Spitzenforschung im deutschen Mittelstand – KMU-innovativ
- Validierung des technologischen und gesellschaftlichen Innovationspotenzials wissenschaftlicher Forschung – VIP+
- EXIST - Forschungstransfer
- EXIST - Gründungsstipendien
Stipendien, Fellowships
- ScheringPlus Fellowships
- Add-on Fellowships for Interdisciplinary Science and Transfer
- DHI Warschau - Stipendienprogramm für Graduierte
- DHI Washington - Fellowships at the Horner Library
- Postgraduate Students and Postdoc Scholarships am Deutschen Historischen Institut London
- Stipendienprogramm des Deutschen Literaturarchivs Marbach
Preise und Wettbewerbe
- Einstein Foundation Award 2026
- Junge Akademie und Volkswagen-Stiftung: Wettbewerb Bestes Forschungsumfeld
- Förderpreise "For Women In Science 2026"
- Rosalind-Franklin-Preis für wissenschaftliche Integrität
- Aventis Foundation: Life Sciences Bridge Award 2026
- Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung: Alfried Krupp-Förderpreis
- Deutscher Studienpreis der Körber Stiftung
- Erich Fromm Gesellschaft: Erich Fromm Preis
- Dres.-Volker-und-Elke-Münch-Stiftung - Preis für Wissenschaft und Forschung
- DATEV-Stiftung: Dr.-Heinz-Sebiger-Preis
- Prinzessin-von-Asturien-Preise
- Joachim Herz Stiftung - Joachim Herz Preis
- Heinrich Wieland Preis der Boehringer Ingelheim Stiftung
- UMSICHT-Wissenschaftspreis
- Stiftung fiat panis - Hermann Eiselen-Wissenschaftspreis
- Hector Stiftung-Preis für junge Forschende der Informatik
- Heinrich-Wieland-Preis der Boehringer Ingelheim Stiftung
- Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung: Alfried-Krupp-Förderpreis für junge Hochschullehrer*innen
- Bernd Rendel-Preis für wissenschaftlichen Nachwuchs aus den Geowissenschaften vor der Promotion
- Balzan Preise 2025
- Klaus Tschira Stiftung - KlarText-Preis für Wissenschaftskommunikation
- Berthold Leibinger Innovationspreis
Ausschreibungen nach Fächergruppen: Naturwissenschaften, Technologie, Mathematik und Informatik
- Einstein Foundation Award 2026
- Zusammenarbeit mit Indien - neue Calls offen
- Forschungs- und Entwicklungsprojekte zum Thema KI-basierte klimaneutrale Mobilitätssysteme in Modellregionen
- Major Instrumentation Initiative: Electron Diffractometers for Structural Elucidation
- Küste im Wandel – Auswirkungen des steigenden Meeresspiegels auf deutsche Küstengebiete
- Förderpreise "For Women In Science 2026"
- Fulbright-Cottrell Awards zur Förderung integrierter Lehr- und Forschungsprojekte
- Förderung von internationalen Projekten im Rahmen des Forschungsprogramms der Bundesregierung „MARE:N – Küsten-, Meeres- und Polarforschung für Nachhaltigkeit“ zum Thema „Submarines Grundwasser – Ökologie, Nutzung und Management"
- Nachwuchsgruppe Globaler Wandel: Innovative Methoden in der Klimamodellierung
- Open Innovation – Offene Werkzeuge für Forschung und Lehre in Quantentechnologien und Photonik
- Leistungsfähige und energieeffiziente KI-Prozessorsysteme (Kolibri)
- Transformationscluster Soziale Innovationen für nachhaltige Städte
- Joint Korean-German Research Projects 2026 in the Engineering Sciences (NRF-DFG 2025)
- Förderlinien der Joachim Herz Stiftung zum Thema "Smarter Umgang mit Wasser"
- EU - JPI Oceans: Joint Call on Offshore Freshened Groundwater
- Aventis Foundation: Life Sciences Bridge Award
- DNS der zukunftsfähigen Mobilität. Digital – Nachhaltig – Systemfähig
- Forschungsförderung zur nuklearen Sicherheit
- Förderung von internationalen Verbundprojekten im Rahmen des Forschungsprogramms der Bundesregierung „MARE:N – Küsten-, Meeres- und Polarforschung für Nachhaltigkeit“ zum Thema Blauer Kohlenstoff – Wirkungsforschung und Managementoptionen
- Förderung der pflanzlichen genetischen Diversität zur Beschleunigung der agrarökologischen Transition
- Material-Hub-Initiative „Ressourcensouveränität durch Materialinnovationen“ (MaterialNeutral) – Modul 3 „Ressourcenschonung durch lebenszyklusoptimierte Materialgestaltung"
- Explorative Forschungsansätze in der Fusion Deadline
- Boehringer Ingelheim Stiftung - Rise up!
- Boehringer Ingelheim Stiftung - Exploration Grants: Förderung für selbständige Nachwuchsgruppenleiter*innen
- Förderung internationaler Verbundvorhaben im Rahmen der Nationalen Bioökonomiestrategie „EU-weite, datengestützte Lösungen für reale Herausforderungen"
- BioDigitalHub – KI für die autonome Bioprozessentwicklung
- Klimaneutrale, nachhaltige und wettbewerbsfähige blaue Wirtschaft (MARE:N, SBEP)
- Schwerpunktprogramm 2546: Artificial Intelligence for Protein Function (AI4PF)
- Argentinean-German Collaboration in Research
- Förderung von Forschungsprojekten mit Taiwan auf dem Gebiet der KI
- Nachwuchsakademie „Innovative Bildgebung bei entzündlichen Erkrankungen“
- DFG-Fraunhofer-Kooperation: Trilaterale Transferprojekte
- Digitales Europa: Ausschreibungen im Bereich Cybersicherheit
- Enabling Technologies für resiliente F&E-Lieferketten in den Quantentechnologien
- Funding Opportunity for Dutch-German Basic Research Projects in Fields of the Sciences
- Förderung von Nachwuchsgruppen aus den Natur- und Ingenieurwissenschaften sowie der Informationstechnologie „BioKreativ – Kreativer Nachwuchs forscht für die Bioökonomie"
- Quantum International – Internationale Kooperationen in den Quantentechnologien
- DATEV-Stiftung: Dr.-Heinz-Sebiger-Preis
- Schwerpunktprogramm 2416: CodeChi – Chitin, Chitosan and Chito-oligosaccharides and their Interaction with Proteins of the Extracellular Matrix and Cellular Signaling
- Schwerpunktprogramm 2419: A Contribution to the Realisation of the Energy Transition: Optimisation of Thermochemical Energy Conversion Processes for the Flexible Utilisation of Hydrogen-based Renewable Fuels Using Additive Manufacturing
- Horizon Europe: EIC-Arbeitsprogramm 2023
- Joachim Herz Stiftung - Joachim Herz Preis
- Heinrich Wieland Preis der Boehringer Ingelheim Stiftung
- Hector Stiftung-Preis für junge Forschende der Informatik
- Heinrich-Wieland-Preis der Boehringer Ingelheim Stiftung
- Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung: Alfried-Krupp-Förderpreis für junge Hochschullehrer*innen
- Bernd Rendel-Preis für wissenschaftlichen Nachwuchs aus den Geowissenschaften vor der Promotion
- Forschung und Entwicklung an Batterietechnologien für technologisch souveräne, wettbewerbsfähige und nachhaltige Batteriewertschöpfungsketten im Rahmen des Dachkonzepts Batterieforschung
- Stipendien des Fonds der Chemischen Industrie
- Stärkung des Transfererfolgs in den Lebenswissenschaften "GO-Bio initial"
- Balzan Preise 2025
- Klaus Tschira Stiftung - KlarText-Preis für Wissenschaftskommunikation
- Berthold Leibinger Innovationspreis
Ausschreibungen nach Fächergruppen: Veterinär- und Humanmedizin
- Vertiefung des Verständnisses der Dynamik zwischen Wirt und Krankheitserregern zur besseren Bekämpfung von Infektionskrankheiten mit Pandemiepotenzial im Rahmen der europäischen Partnerschaft BE READY
- Zwei Förderbekanntmachungen von BrainHealth
- Förderung von Projekten zum Thema Reduzierung des Gender Data Gap in der klinischen Forschung
- Unternehmensdaten für die Forschung
- DFG-NSTC: Taiwan-German Collaboration in Research
- Alternativmethoden zum Tierversuch
- Datennutzungsprojekte im Bereich eHealth
- ERDERA Call 2026 zu neuen technologischen Ansätzen für seltene Krankheiten
- ERA4Health Call "Prevent-OO: Understanding and Preventing Overweight and Obesity"
- Nachwuchsakademie „Innovative Bildgebung bei entzündlichen Erkrankungen“
- Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung: Alfried-Krupp-Förderpreis für junge Hochschullehrer*innen
Ausschreibungen nach Fächergruppen: Geistes- und Kulturwissenschaften
- GIF 2026 Call - Workshop for Applicants/RAs
- Neues Förderprogamm der Gerda Henkel Stiftung: Prospekt Utopia
- Zentren für Deutschland- und Europastudien in Polen
- Adamas Stiftung - Stipendien für interkulturelle Studien am griechisch-deutschen und polnisch-deutschen Beispiel
- Erich Fromm Gesellschaft: Erich Fromm Preis
- Transatlantische Brückenprofessuren
- ANR-DFG-Förderprogramm für deutsch-französische Forschungsprojekte in den Geistes- und Sozialwissenschaften
- Forschung über Wissenschaft – Stärkung universitärer Zentren
- DHI Warschau - Stipendienprogramm für Graduierte
- DHI Washington - Fellowships at the Horner Library
- Kolleg-Forschungsgruppen in den Geistes- und Sozialwissenschaften
- Postgraduate Students and Postdoc Scholarships am Deutschen Historischen Institut London
- Opus Magnum
- Trilaterale Forschungskonferenzen „Villa Vigoni“ 2027–2029
- Stipendienprogramm des Deutschen Literaturarchivs Marbach
- Balzan Preise 2025
Ausschreibungen nach Fächergruppen: Sozial-, Rechts- und Politikwissenschaften
- GIF 2026 Call - Workshop for Applicants/RAs
- Forschungs- und Entwicklungsprojekte zum Thema KI-basierte klimaneutrale Mobilitätssysteme in Modellregionen
- Neues Förderprogamm der Gerda Henkel Stiftung: Prospekt Utopia
- Zentren für Deutschland- und Europastudien in Polen
- Transformationscluster Soziale Innovationen für nachhaltige Städte
- Stärkung der Resilienz der Bevölkerung in Krisen- und Katastrophenlagen im Rahmen des Programms „Forschung für die zivile Sicherheit"
- Förderung von Projekten zum Thema „Zukunftsfähige Finanzwirtschaft im globalen Wandel (Future Finance)“
- Call 2025 der Partnerschaft Driving Urban Transition
- Wege zur Innovation – Unterstützung zukünftiger deutscher Antragsteller*innen in der europäischen Sicherheitsforschung (Programm „Forschung für die zivile Sicherheit – Gemeinsam für ein sicheres Leben in einer resilienten Gesellschaft“)
- Wübben Stiftung: Förderformat Sandpit
- Gerda Henkel Stiftung: Förderschwerpunkt Flucht
- ANR-DFG-Förderprogramm für deutsch-französische Forschungsprojekte in den Geistes- und Sozialwissenschaften
- DFG-CAPES Collaborative Research Initiative: Joint call for German-Brazilian research projects in the field of law
- UMSICHT-Wissenschaftspreis
- Stiftung fiat panis - Hermann Eiselen-Wissenschaftspreis
- Sozial-ökologische Nachwuchsgruppen für nachhaltige und resiliente Stadt-Umland-Regionen
- Trilaterale Forschungskonferenzen „Villa Vigoni“ 2027–2029
Ausschreibungen nach Fächergruppen: Erziehungswissenschaften, Bildung und Psychologie
Fachübergreifende Ausschreibungen
- Informationen zum ERC Plus Grant
- TWAS-DFG Cooperation Visits Programme
- Colombian-German Collaboration in Research
- Daimer und Benz Stiftung: Ausschreibung für ein Projekt zur Stärkung der Wissenschaftskommunikation
- ISF – Internal Security Fund öffnet Call zur Resilienz kritischer Infrastrukturen
- Neues Förderangebot: Europas Sicherheitsexpert*innen der Zukunft gesucht
- Call for Proposals – São Paulo Research Foundation (FAPESP) and Berlin University Alliance (BUA) 2026
- GIF 2026 Call announcement & Nexus 2025 progress
- Humboldt Research Professorship
- BCGE Flex Funds 2026: Deepening Cooperation and Research with Partners in the Global South
- Rosalind-Franklin-Preis für wissenschaftliche Integrität
- Horizon Europe Work Programmes 2026-2027: Veröffentlichung und erste Calls
- Programminitiative Humboldt Research Professorship der Alexander von Humboldt Stiftung
- ScheringPlus Fellowships
- Thyssen Stiftung: Förderung von Tagungen
- IraSME: 37. transnationale Ausschreibung
- Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung: Alfried Krupp-Förderpreis
- UNAM-DFG 2025/2026: Mexican-German Joint Call for Proposals
- Deutscher Studienpreis der Körber Stiftung
- DFG-Förderinitiative „Global Minds in DFG-Verbünden“ im Rahmen des BMFTR-Programms 1000-Köpfe-plus
- DFG-Förderangebote im Rahmen des 1000-Köpfe-plus-Programms des BMFTR
- Wübben Stiftung Wissenschaft: Professorships
- Add-on Fellowships for Interdisciplinary Science and Transfer
- WIPANO – Wissens- und Technologietransfer durch Patente und Normen
- Aufruf zu Vorschlägen für eine Großgeräteinitiative 2027
- Daimler und Benz Stiftung: Förderung der Zusammenarbeit mit afrikanischen Forschungseinrichtungen
- Innovative Wissenschaftsvermittlung
- Scoping Workshops der VW Stiftung
- Joachim Herz Stiftung: innovate! Fonds
- Prinzessin-von-Asturien-Preise
- DFG-CAPES Collaborative Research Initiative: Joint call for German-Brazilian research projects in the field of production engineering and manufacturing technology
- "Momentum" Förderung für Erstberufene
- Bundeskanzler-Stipendium der Alexander von Humboldt Stiftung
Allg. Hinweise
Deutsche Forschungsgemeinschaft
TWAS-DFG Cooperation Visits Programme
Auf Grundlage einer Vereinbarung mit The World Academy of Sciences for the Advancement of Science in Developing Countries (TWAS) macht die DFG Wissenschaftler*innen an deutschen wissenschaftlichen Einrichtungen auf die Möglichkeit aufmerksam, promovierte Forscher*innen in frühen Karrierephasen aller Fachrichtungen zu einem dreimonatigen Forschungs- und Kooperationsaufenthalt an ihre Einrichtung in Deutschland einzuladen. Das TWAS-DFG Cooperation Visits Programme ermöglicht es, Forscher*innen aus den Ländern Subsahara-Afrikas sowie aus Ägypten, Algerien, Irak, Jemen, Jordanien, Libanon, Libyen, Marokko, Oman, Palästina, Syrien und Tunesien aufzunehmen.
Die DFG zahlt an die gastgebende Einrichtung monatlich bis zu 2.350 Euro zur Deckung der Aufenthaltskosten des*der Gastwissenschaftler*in. Zusätzlich werden die Flug- und Bahnkosten für die An- und Abreise (inkl. Visagebühren) bis zu einem Betrag von 1.350 Euro erstattet. Die gastgebende Einrichtung kann darüber hinaus monatlich bis zu 700 Euro Sachmittel für Projektausgaben, beispielsweise für Material- und Laborkosten, erhalten.
Termin: 15.04.2026
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: twas-dfg-programme@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung für Subsaha-Länder, Ausschreibung für die sonstigen o.g. Länder
Colombian-German Collaboration in Research
The DFG and the Pontificia Universidad Javeriana (PUJ) in Colombia offer joint funding opportunities for bilateral research projects in any field of research under a Standing Open Procedure (SOP). Under the framework of a Memorandum of Understanding between the DFG and the PUJ, researchers from Germany and the PUJ have the opportunity to apply for jointly organised bilateral research projects of outstanding scientific quality.
Termin: offen
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Dietrich Halm, Tel.: 0228/885-2347, dietrich.halm@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Major Instrumentation Initiative: Electron Diffractometers for Structural Elucidation
The DFG launches a Major Instrumentation Initiative that invites proposals for the provision of electron diffractometers (EDs) for structural elucidation at German universities to explore the scientific potential of this technology in research. The main objective of this call is the early procurement of EDs and their evaluation and application in research projects of high quality. Proposals must demonstrate the scientific and technical expertise necessary for the successful operation of the ED.
Proposals must demonstrate the scientific and technical expertise necessary for the successful operation of the ED. Competencies with the interpretation of experimental results from electron diffraction in contrast to X-ray diffraction must be proven. Furthermore, the scientific and infrastructural environment designated for the ED must be described. Current and planned research projects that will benefit from the use of the ED should be concisely described. Principal investigators can also be affiliated with other research institutions to facilitate a high utilisation; however, funding necessary for the actual scientific research using the ED is not in the scope of this call.
Termin: 05.05.2026 (Letter of intent submission), 02.06.2026 (Proposal submission), Registration: 26.05.2026
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Tobias Schwabe, Tel.: 0228/885-2471, tobias.schwabe@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Multinational and Translational Research Projects in the European Partnership for Brain Health
The DFG, an ad-hoc funder of the new European Partnership for Brain Health (EP BrainHealth), is pleased to announce the launch of the first two joint calls for multinational and translational research projects.
The first two calls of this partnership represent a significant milestone in collaborative brain health research across neurological, mental, sensory, and neurodegenerative disorders.
Both calls aim to explore the biological, social and environmental factors that impact the trajectory of brain health across the lifespan – with a specific focus on:
-
Call 1: Neurological, mental and sensory disorders
-
Call 2: Neurodegenerative disorders
Proposal procedure:
STEP 1: The submission deadline for pre-proposals is 10 March 2026, 14:00 CET.
STEP 2: By mid-May 2026, the coordinators of selected pre-proposals will be invited to submit a full proposal to the Joint Call Secretariat by 30 June 2026, 14:00 CET. Proposals will be accepted only from those applicants explicitly invited by the Joint Call Secretariat.
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Anke Ley, Life Sciences II, Tel.: 0228/885-3197, anke.ley@dfg.de, Runa Schmachtel, Life Sciences II, Tel.: 0228/885-2153, runa.schmachtel@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Joint Korean-German Research Projects 2026 in the Engineering Sciences (NRF-DFG 2025)
As an expression of the fruitful scientific collaboration between their two countries, the National Research Foundation of Korea (NRF) and the DFG are pleased to announce the launch of a new call for joint Korean-German research proposals in the engineering sciences. This call provides funding for joint research projects carried out between highly qualified researchers in the Republic of Korea and their German counterparts. The joint proposals have to be based on a close interaction and exchange between the Korean and German research teams, and should present joint project goals and a joint work plan with balanced contributions from all project partners.
Termin: 11.03.2026 (Registrierung bis 04.03.2026)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Wolfgang Wachter, Physics and Chemistry, Tel.: 0228/885-2454, wolfgang.wachter@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Unternehmensdaten für die Forschung
Die DFG fördert Forschungsdatenkooperationen und greift damit Bedarfe der wissenschaftlichen Community auf, das Teilen von Daten zwischen Wissenschaft und Wirtschaft in der Praxis zu intensivieren und geeignete Rahmenbedingungen für Forschungsdatenkooperationen zu schaffen.
Mit der Ausschreibung sollen zeitlich begrenzte, themenspezifische Forschungsvorhaben gefördert werden, in denen Fragestellungen aus den Bereichen Gesundheit oder Mobilität mithilfe von Daten bearbeitet werden, die von Anwendungspartner*innen aus der Wirtschaft bereitgestellt werden. So erhalten Wissenschaftler*innen Zugang zu Unternehmensdaten, um evidenzbasiert und praxisnah grundlagenwissenschaftliche Fragestellungen zu bearbeiten. Zugleich leisten die Kooperationen einen wichtigen Beitrag zu Innovationen und der Entwicklung neuer Produkte in direktem Austausch mit der Wissenschaft.
Die Beantragung und Förderung erfolgt in zwei Phasen: einer einjährigen „Explore“-Phase und einer zweijährigen „Exploit“-Phase.
Vorhaben werden durch ein Projektkonsortium beantragt, bestehend aus einem*einer DFG-antragsberechtigten Wissenschaftler*in und einem Anwendungspartner aus der Wirtschaft (optional in der Explore-Phase).
Mittel können lediglich für Projektpartner*innen an der Hochschule beantragt und bewilligt werden.
Für alle Projekte sind eine hohe wissenschaftliche Qualität und Originalität in den Feldern Gesundheit oder Mobilität erforderlich. Zudem sollten die wissenschaftlichen und anwendungsbezogenen Ziele der Datenkooperation dargelegt und die Mehrwerte für beide Kooperationspartner aufgezeigt werden.
Termin: 11.03.2026 (Registrierung bis 04.03.2026) (digitale Informationsveranstaltung am 14.01.2026)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Mobilitätsdaten: Dr.-Ing. Bastian Mohr, bastian.mohr@dfg.de, Tel.: 0228/885-3140, Gesundheitsdaten: Dr. Stephanie Wegener, stephanie.wegener@dfg.de, Tel.: 0228/ 885-2895, Allgemeine Fragen: Dr. Philipp Meyer, philipp.meyer@dfg.de, Tel.: 0228/885-2767
Weitere Informationen: Ausschreibung
DFG-NSTC: Taiwan-German Collaboration in Research
This initiative aims to bring together relevant and competitive researchers from Germany and Taiwan to design and carry out collaborative research projects. Funds to be used on the Taiwanese side must be requested from the NSTC; funds to be used on the German side must be requested from the DFG. Special attention is given to the integrated character of proposed projects, from the concept to the work plan. Funding is only available for projects that involve a convincing collaboration between the German and Taiwanese partners and for which the anticipated research benefit is clearly outlined. The collaborative projects selected will receive research funding for a period of up to three years.
All proposals will be reviewed by both organisations separately. The results of the review process will be shared between the agencies. Proposals and reviews will not be shared. Support will be granted for those proposals where both, DFG and NSTC, recommend funding. Please note that at the DFG, there are no separate funds available for these efforts; proposals must succeed on the strengths of their intellectual merit and teams.
Scientific Disciplines
The present initiative is open to joint research projects in the fields of Engineering Sciences as well as Humanities and Social Sciences. A further call for proposals, dedicated to the fields of Natural Sciences and Life Sciences, is scheduled to be launched at the end of 2026 with a tentative deadline in February 2027.
Termin: 25.02.2026 (Registrierung bis 17.02.2026)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Gerrit Andreas Schepper, Tel.: 0228/885-2787, gerrit.schepper@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
UNAM-DFG 2025/2026: Mexican-German Joint Call for Proposals
The DFG and the Universidad Nacional Autónoma de México (UNAM) are pleased to announce the fourth call for proposals to fund joint German-Mexican research projects in all fields of research (including social sciences and the humanities). This initiative aims to bring together relevant and competitive researchers from Germany and from UNAM to design and carry out jointly organised research projects of outstanding scientific quality.
Proposals for joint German-Mexican projects have to be submitted in parallel by the researchers in Germany and at UNAM to their respective funding organisation according to the organisations’ respective format and regulations.
Termin: 25.02.2026
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: DFG Head Office in Bonn: Dr. Dietrich Halm, Tel.: 0228/885-2347, dietrich.halm@dfg.de, DFG Office Latin America: Dr. Christina Peters, Tel.: 0228/885-4550, christina.peters@dfg.de, UNAM in Mexico: Dra. Claudia C. Mendoza Rosales, Tel.: +52 55 5665-3265, dda_direccion@dgapa.unam.mx
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DFG-Förderinitiative „Global Minds in DFG-Verbünden“ im Rahmen des BMFTR-Programms 1000-Köpfe-plus
Erste Ausschreibungsrunde für Professuren und Mercator Fellows in Sonderforschungsbereichen und Exzellenzclustern:
Mit der Initiative „Global Minds in DFG-Verbünden“ eröffnet die DFG Verbünden in den Programmen Sonderforschungsbereiche (SFB sowie SFB/Transregio) und Exzellenzcluster (EXC) die Möglichkeit, im Rahmen des Programms 1000-Köpfe-plus des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt hoch qualifizierte, erfahrene Wissenschaftler*innen zu gewinnen, die derzeit im Ausland tätig sind und eine neue wissenschaftliche Perspektive im deutschen Wissenschaftssystem suchen.
Gefördert wird eine*n identifizierte*r Kandidat*in und für dessen*deren Integration in den jeweiligen Verbund.
- Modul „Professur“
Das Modul „Professur“ ermöglicht es den Verbünden, eine*n herausragende*n Wissenschaftler*in, der*die alle Voraussetzungen für die Berufung auf eine Langzeit-Professur erfüllt, aus dem Ausland an die (mit)antragstellende Hochschule zu berufen. Dafür können insgesamt Mittel bis zu einer Höhe von 3,5 Millionen Euro beantragt und bewilligt werden. Für den*die Kandidat*in können Personalmittel bis zur Höhe einer Professur beantragt werden. Darüber hinaus können weitere Personalmittel, vor allem für Promovierende, sowie Sach- und Investitionsmittel beantragt werden. Die Förderdauer beträgt maximal fünf Jahre. - Modul „Mercator Fellow Global“
Mit dem Modul „Mercator Fellow Global“ wird Verbünden die Option eröffnet, einen*eine herausragende*n, erfahrene*n Wissenschaftler*in, der*die derzeit im Ausland tätig ist und (noch) keinen permanenten Wechsel in das deutsche Wissenschaftssystem anstrebt, als Fellow längerfristig und intensiv in die Arbeit des Verbundes zu integrieren. Zugleich soll der Verbund durch die Einbindung der geförderten Person zusätzliche Kompetenz gewinnen und seine internationale Sichtbarkeit weiter steigern.
Termin: 06.03.2026, 15:00 Uhr
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Sebastian Granderath, Gruppe Exzellenzstrategie und Forschungsimpulse, Tel.: 0228/885-2273, sebastian.granderath@dfg.de, Helen Neuert, Gruppe Sonderforschungsbereiche, Tel.: 0228/885-2958, helen.neuert@dfg.de
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DFG-Förderangebote im Rahmen des 1000-Köpfe-plus-Programms des BMFTR
Im Rahmen ihrer Beteiligung am Programm 1000-Köpfe-plus des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt bietet die DFG mehrere Fördermöglichkeiten für Wissenschaftler*innen aus dem Ausland an. Zusätzlich zur bereits laufenden Einzelförderung wurden nun auch erstmals Professuren und Mercator Fellows in Sonderforschungsbereichen, Transregios und Exzellenzclustern ausgeschrieben. Damit sollen auch große Forschungsverbünde hochqualifizierte erfahrene Forscher*innen, die derzeit im Ausland tätig sind und eine neue wissenschaftliche Perspektive suchen, für das deutsche Wissenschaftssystem gewinnen können.
Die Förderung ist für die Gewinnung von Wissenschaftler*innen vorgesehen, die zum Zeitpunkt der Antragstellung seit mindestens drei Jahren im Ausland tätig sind. Die Förderdauer ist auf höchstens fünf Jahre begrenzt.
Für die Förderung kann eines von zwei Modulen beantragt werden:
- Modul "Professur"
- Modul "Mercator Fellow Global"
Termin: 06.03.2026, 15:00 Uhr
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Sebastian Granderath, Tel.: 0228/885-2273, sebastian.granderath@dfg.de, Dr. Helen Neuert, Tel.: 0228/885-2958, helen.neuert@dfg.de
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Schwerpunktprogramm 2546: Artificial Intelligence for Protein Function (AI4PF)
Computational methods, particularly those based on Artificial Intelligence (AI), have recently led to transformative advances in protein science. The ability to predict native protein structures from amino-acid sequences has resolved long-standing challenges in computational biology. However, the protein-folding problem encompasses more than static structure prediction. Sequences encode dynamic folding pathways, environmental responsiveness, intracellular localisation and complex interactions with ligands including catalytic activity, conformational changes, for example, in transport mechanisms – functional dimensions that remain largely inaccessible to current AI-driven design approaches.
The SPP 2546 AI4PF addresses these limitations by supporting research that develops new computational methods for the design of experimentally validated functional proteins by integrating AI with chemical and biophysical representations of the polypeptide chain. For the purpose of this SPP, we define the following core areas:
- development of new AI methods for functional protein design including customised functions and dynamic properties;
- expanding the designable sequence space beyond what nature has explored, e.g. by including non-canonical amino acids or posttranslational modifications;
- integration of AI methods with physical models to improve predictive power and design capabilities;
- surmounting limitations of restricted and heterogeneous training datasets, e.g. by creating or curating novel experimental datasets for training and validation; and
- overcoming evolutionary constraints embedded in existing protein data and AI methods to design proteins truly de novo.
- Proposals will be evaluated according to these research areas. Addressing multiple areas will be a plus. The design of smaller proteins/peptides are included, as long as they form a tertiary structure/structured core/folded domain.
Termin: 31.03.2026 (Registrierung bis 24.03.2026)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Simon Jörres, Tel.: 0228/885-2971, simon.joerres@dfg.de, Anja Kleefuß, Tel.: 0228/885-2293, anja.kleefuss@dfg.de
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Argentinean-German Collaboration in Research
The DFG and the National Council for Scientific and Technological Research (CONICET) are pleased to announce the fifth call for proposals to fund joint German-Argentinean research projects in the following areas:
- Physics
- Chemistry
- Materials Science and Engineering
- Geosciences
- Neurosciences
- Molecular and Clinical Infectiology and Immunology
Researchers may apply for a funding period of up to three years. Applicants to be funded by the DFG are required to fulfil the eligibility requirements of the DFG´s Research Grants Programme. This includes the duty to cooperate (“Kooperationspflicht”) within Germany for members of non-university institutions with permanent positions.
Termin: 20.02.2026
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Dietrich Halm, Tel.: 0228 885-2347, dietrich.halm@dfg.de
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Nachwuchsakademie „Innovative Bildgebung bei entzündlichen Erkrankungen“
Ziel von Nachwuchsakademien ist es, Wissenschaftler*innen in einem frühen Stadium ihrer Karriere auf die eigenständige Durchführung von Forschungsprojekten vorzubereiten und an die Leitung ihres ersten eigenen DFG-Projekts heranzuführen. Mit ihnen sollen herausragende Wissenschaftler*innen möglichst frühzeitig für interdisziplinäre Forschungsansätze gewonnen werden, um so dem Mangel an exzellent ausgebildetem wissenschaftlichem Nachwuchs abzuhelfen. Die Nachwuchsakademie wird als Kooperationsveranstaltung von Wissenschaftler*innen der Charité – Universitätsmedizin Berlin und der Universität Münster im Januar 2026 in Berlin organisiert.
Die Nachwuchsakademie richtet sich an Wissenschaftler*innen aus den Naturwissenschaften und der Medizin, die ihre Promotion kürzlich abgeschlossen haben oder spätestens im Jahr 2025 abschließen werden, und die selbst noch keine DFG-Förderung eingeworben haben.
Termin: Akademiewoche vom 12. bis 16. Januar 2026 in Berlin, finaler Antrag bis 29.04.2026 über das elan-Portal der DFG
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Laura Stappert, laura.stappert@dfg.de, Tel.: 0228/885-2735
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DFG-Fraunhofer-Kooperation: Trilaterale Transferprojekte
Es können trilaterale Transferprojekte mit einem Projektkonsortium bestehend aus einem Hochschulpartner aus einer Universität/HAW/FH (DFG-finanziert), einem Fraunhofer-Partner (Fraunhofer-finanziert) und einem Anwendungspartner (eigenfinanziert) beantragt werden. Diese Projekte müssen auf Ergebnissen basieren, die vom Hochschulpartner in DFG-geförderten Forschungsprojekten generiert wurden. Die Projektpartner greifen diese Ergebnisse auf und entwickeln sie gemeinsam zu einem Demonstrator bzw. Prototyp weiter. Bei Plattformtechnologien wird die Entwicklung anhand eines konkreten Anwendungsbeispiels erwartet. Die Anträge müssen auch detaillierte Angaben zur beabsichtigten wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Verwertung enthalten. Die geplanten Ergebnisse müssen im vorwettbewerblichen Bereich liegen.
Die Laufzeit der Projekte kann maximal drei Jahre betragen. DFG und Fraunhofer stellen jeweils Mittel bis zu einer Höhe von 3 Millionen Euro pro Ausschreibung zur Verfügung. Im Rahmen der Ausschreibung wird angestrebt, etwa fünf Transferprojekte zu fördern.
Termin: 09.09.2025 (Projektskizzen), 11.03.2026 (Antrag bei Aufforderung)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr.-Ing. Sebastian Heidrich, Ingenieurwissenschaften 1, Tel.: 0228/885-2277, Dr.-Ing. Bastian Mohr, Mathematik und Ingenieurwissenschaften 2, Tel.: 0228/885-3140, Christiane Mohren, Mathematik und Ingenieurwissenschaften 2, Tel.: 0228/885-2019, erkenntnistransfer@dfg.de
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Funding Opportunity for Dutch-German Basic Research Projects in Fields of the Sciences
The Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) and the Dutch Research Council (NWO) are pleased to announce a funding opportunity for joint Dutch-German research projects. The funding opportunity is planned as a three-year pilot for a joint Lead Agency Procedure with the NWO Domain Science. It is open for proposals that fit the scope of the NWO Domain Science and the corresponding DFG review boards.
Dutch-German research teams are invited to submit their joint research proposals within the scope of basic research in the remit of the NWO Domain Science (Astronomy, Chemistry, Computer Science, Earth Sciences, Life Sciences, Mathematics, Physics) and the corresponding DFG review boards.
Termin: Proposals can be submitted at any time during the three-year pilot phase: 6 August 2024 until 30 July 2027
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Michael Sommerhof, Tel.: 0228/885-2017, michael.sommerhof@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Aufruf zu Vorschlägen für eine Großgeräteinitiative 2027
Im Programm Großgeräteinitiative fördert die DFG im Rahmen thematischer Ausschreibungen Projekte, um neueste und aufwendige Großgeräte und -anlagen mit herausragender und besonders vielversprechender Technologie für die Forschung zugänglich zu machen. Großgeräteinitiativen ermöglichen, die ausgeschriebene Gerätetechnologie wissenschaftlich zu erproben und deren Potenzial für die Forschung sichtbar zu evaluieren.
Termin: 09.06.2026
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Konzepteinreichung mit dem Betreff „Konzept Großgeräteinitiative 2027: Titel des Vorschlags“ an: wgi@dfg.de
Kontakt: Dr. Michael Royeck, Tel.: 0228/885-2976, michael.royeck@dfg.de
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ANR-DFG-Förderprogramm für deutsch-französische Forschungsprojekte in den Geistes- und Sozialwissenschaften
Das Förderprogramm stärkt die deutsch-französische Zusammenarbeit in den Geistes- und Sozialwissenschaften und leistet einen Beitrag zum nachhaltigen Aufbau deutsch-französischer Kooperationen und Netzwerke.
Das ANR-DFG-Förderprogramm enthält keine thematischen Vorgaben. Ein besonderes Augenmerk liegt jedoch auf der intensiven deutsch-französischen Zusammenarbeit und dem spezifischen wissenschaftlichen Mehrwert, der durch die Zusammenführung national geprägter Wissenschaftstraditionen in geistes- und sozialwissenschaftlichen Forschungsfeldern erzielt werden kann. In den Bereichen, in denen Deutsch und Französisch als Wissenschaftssprachen eine Rolle spielen, können die Vorzüge der Mehrsprachigkeit auch im Rahmen der wissenschaftlichen Zusammenarbeit genutzt und demonstriert werden.
Termin: 05.03.2026 (13:00 Uhr), Registrierung bis 27.02.2026
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Michael Sommerhof, Tel.: 0228/ 885-2017, michael.sommerhof@dfg.de
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Schwerpunktprogramm 2416: CodeChi – Chitin, Chitosan and Chito-oligosaccharides and their Interaction with Proteins of the Extracellular Matrix and Cellular Signaling
The overall aim of this Priority Programme is to decipher CodeChi, elucidating the molecular, structural and biophysical principles governing C/CS/COS function in biological systems. By integrating fundamental biological and chemical research with materials-orientated approaches, the programme seeks not only to advance a mechanistic understanding of C/CS/COS biology but also to leverage this knowledge for the rational design and fabrication of novel functional materials. In the first funding period, the Priority Programme was centred around two main questions, which were addressed in different synthetic models as well as in biological systems including protists, fungi, plants, insects and mammals: (1) How are C/CS-based matrices organised into higher-order structures by C/CS-binding proteins interpreting CodeChi to generate a large variety of extracellular matrices with different physicomechanical properties? (2) How are COS generated in biological systems, and which precise CodeChi characteristics (i.e. DP, DA and PA) trigger their recognition by immune receptors? To facilitate this research, the Priority Programme established three central Service Projects, providing chemically defined COS and chitosan polymers, as well as recombinant C/CS-binding proteins, and enabling interaction analyses of defined C/CS/COS with chitin-binding proteins/receptors.
In the second funding period, the Priority Programme will continue elucidating the biological significance of CodeChi in established and new biological systems and expanding structure-function analyses between defined C/CS/COS and binding proteins/receptors. In addition, the knowledge gained about writing, enacting and interpreting CodeChi will be utilised for the preparation of novel functional materials, e.g. for drug-delivery, tissue engineering and plant protection. The Service Projects will continue to support the programme’s research projects by providing defined C/CS/COS and analytical capabilities, while further refining techniques to improve and broaden synthesis and analysis efficiencies.
Termin: 24.06.2026 (Registrierung bis 17.06.2026)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Nikolai Raffler, Tel.: 0228/885-2441, nikolai.raffler@dfg.de, Sarah van Goch, Tel.: 0228/885-2373, sarah.goch@dfg.de
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Schwerpunktprogramm 2419: A Contribution to the Realisation of the Energy Transition: Optimisation of Thermochemical Energy Conversion Processes for the Flexible Utilisation of Hydrogen-based Renewable Fuels Using Additive Manufacturing
The overarching aims of the Priority Programme are to develop the domain-specific knowledge and methods, to create an interdisciplinary research field between combustion science and manufacturing, and to demonstrate the approach both computationally and experimentally.
The specific goals of the Priority Programme include the advancement of methods, since the design of highly complex AM-manufactured burner concepts and appropriately adapted operating strategies requires an integrated process combining predictive simulation, AM and experimental analysis. Specific objectives include:
- hierarchical design optimisation of AM-manufactured fuel-flexible burners based on computational and experimental investigations of flame behaviour;
- development and application of automatic optimisation methodologies for combustion devices in an industrial framework with fuel flexibility for hydrogen-based fuels up to 100 percent hydrogen or hydrogen/ammonia mixtures;
- establishment of high-temperature resistant 3D-printed burner concepts on a laboratory scale using multi-material processes and new concepts for temperature control of high-temperature-resistant materials (e.g. nickel-based superalloys, refractory metals);
- demonstration of new AM-enabled burner concepts on the laboratory scale;
- automation and further development of sensor-integrated measurement technology;
- computer-aided upscaling of thermochemical-energy conversion plants for the energy transition;
- development of hierarchical simulation methods for turbulent combustion of hydrogen-based fuels;
- establishment of comprehensive, well-documented and publicly available data sets for system-scale standard configurations with AM-manufactured burners (gas turbine, industrial burner);
- model validation for laboratory and system-scale configurations.
Termin: 31.03.2026 (Registrierung bis 24.03.2026)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Simon Jörres, Tel.: 0228/885-2971, simon.joerres@dfg.de, Anja Kleefuß, Tel.: 0228/885-2293, anja.kleefuss@dfg.de
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Schwerpunktprogramm 2377: Disruptive Memory Technologies
The aim of this Priority Programme is therefore to explore the potentials of ongoing developments in the field of main memory technologies and architectures. Despite the disruptive nature of these technologies, systems software and applications need to be enabled to fully exploit them. In order to master disruptive memory technologies and their impact on the overall memory hierarchy, research efforts are required on all levels of the classic system software stack, for example:
- Computer architecture (technical computer science): innovative architectures, for example, sensor nodes with fully-persistent state; improving/adapting existing architectures, for example, issues of volatile and non-volatile memory co-existence; instruction set extensions and memory management units
- Operating systems: software abstractions for new types of memory, including disaggregated on-demand memory from shared pools; integration into the memory hierarchy; fine-grained isolation and sharing of persistent objects; synchronisation mechanisms and memory transactions; systems that never reboot; removal of “persistent” faults or bugs; models and strategies for thread and data placement in a world of changing memory technologies
- Algorithms / data structures: dealing with heterogeneity (high/low bandwidth, different read/write performance); lightweight transactions on data structures
- Databases: optimised usage of different memory types, for example, index structures in persistent memory or optimised query execution by making use of in-/near-memory computing
- Languages / compilers / software engineering: support for in-/near-memory computing; evolution of persistent state; extended type systems and other models for novel classes of memory; conversion of legacy software; potential bugs related to the new technology
Termin: 05.03.2025 (Registrierung bis 19.02.2025)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Valentina Damerow, Tel.: 0228/885-2868, valentina.damerow@dfg.de, Constanze Grunwald,Tel.: 0228/885-2973, constanze.grunwald@dfg.de
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DFG-CAPES Collaborative Research Initiative: Joint call for German-Brazilian research projects in the field of production engineering and manufacturing technology
Within the scope of their Cooperation Agreement, the Brazilian Federal Agency for Support and Evaluation of Graduate Education (CAPES) and the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) are pleased to announce a joint call for German-Brazilian research projects in the field of production engineering and manufacturing technology. The projects should focus on research on production systems and manufacturing processes, considering the application of advanced concepts, methods and technologies such as advanced digitalisation and cyber-physical systems, artificial intelligence and machine learning, optimisation and simulation, in order to improve the efficiency, productivity, energy efficiency, resilience and sustainability of production systems.
Termin: 15.04.2026 (Registrierung bis 08.04.2026)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Sebastian Heidrich, Engineering Sciences 1, Tel.: 0228/885-2277, sebastian.heidrich@dfg.de, For questions concerning international cooperation with Brazil: Dr. Dietrich Halm, Tel.: 0228/885-2347, dietrich.halm@dfg.de. Contact person at the DFG Office Latin America in São Paulo, Brazil: Dr. Christina Peters, Tel.: +55 11 5189 8308 (BR) or +49 228 885-4550 (D), latinamerica@dfg.de
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Kolleg-Forschungsgruppen in den Geistes- und Sozialwissenschaften
Kolleg-Forschungsgruppen sind ein speziell auf geistes- und sozialwissenschaftliche Arbeitsformen zugeschnittenes Förderangebot. Eine Kolleg-Forschungsgruppe ermöglicht ein Zusammenwirken besonders ausgewiesener Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zur Weiterentwicklung und Bearbeitung eines geistes- und sozialwissenschaftlichen Forschungsthemas an einem Ort. Es soll ein Thema bearbeitet werden, das so weit gefasst ist, dass es vor Ort vorhandene Interessen und Stärken aufgreifen und zugleich einen Rahmen für die Integration individueller Forschungsideen bieten kann.
Als besondere Orte der geistes- und sozialwissenschaftlichen Forschung können Kolleg-Forschungsgruppen ihr spezifisches Profil und ihre Ausstrahlungskraft durch die bewusste Wahl einer vergleichsweise offenen Fragestellung oder einen dezidiert neuartigen Charakter erlangen. Es wird keine thematische Ausrichtung vorgegeben. Die Integration von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in der Karrierephase ist möglich, die Nachwuchsförderung steht jedoch nicht im Zentrum des Programms.
Wesentliche Merkmale der Kolleg-Forschungsgruppen sind:
- eine intensive eigene forschende Tätigkeit von in der Regel zwei bis drei verantwortlichen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, gegebenenfalls ermöglicht durch Freistellungen;
- ein Fellow-Programm für Gäste aus dem In- und Ausland, die für eine Dauer von bis zu zwei Jahren eingeladen werden und über diese Zeit hinaus mit der Kolleg-Forschungsgruppe verbunden bleiben.
Termin: 03.03.2026 (Antragsskizzen, Registrierung 24.02.2026)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Claudia Althaus, Tel.: 0228/885-2202, claudia.althaus@dfg.de, Dr. Helga Weyerts-Schweda, Tel.: 0228/885-2046, helga.weyerts-schweda@dfg.de
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Trilaterale Forschungskonferenzen „Villa Vigoni“ 2027–2029
Um den Austausch und die Netzwerkbildung zwischen Geistes- und Sozialwissenschaftler*innen, tätig in Deutschland, Frankreich und Italien, nachhaltig zu fördern und dabei den Gebrauch von Deutsch, Französisch und Italienisch als Wissenschaftssprachen ausdrücklich zu unterstützen, haben die DFG, die Fondation Maison des Sciences de l’Homme (FMSH) und die Villa Vigoni das Programm „Trilaterale Forschungskonferenzen“ entwickelt, in dem Mehrsprachigkeit ein tragendes Prinzip ist. Anträge auf Förderung in diesem Programm sind aus allen Fächern der Geistes- und Sozialwissenschaften willkommen.
Jede Trilaterale Forschungskonferenz besteht aus einer Serie von drei Veranstaltungen, die im Jahresrhythmus aufeinanderfolgen. Alle drei Treffen finden in der Villa Vigoni statt. Die Teilnehmer*innen einer Forschungskonferenz bestehen aus einer Gruppe von mindestens zwölf, höchstens 16 Wissenschaftler*innen, nach Möglichkeit ausgewogen zusammengesetzt aus den drei beteiligten Ländern. Die Teilnehmer*innen des jeweiligen Landes sollen an unterschiedlichen Einrichtungen arbeiten. D
Ausdrücklich erwünscht ist die Beteiligung von Wissenschaftler*innen in einer frühen Karrierephase. Um ihnen die Antragstellung zu erleichtern, haben Postdocs (bis sechs Jahre nach der Promotion) die Möglichkeit, das Förderangebot wahlweise auch in verkleinerter Form in Anspruch zu nehmen.
Termin: 13.04.2026
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: DFG, Gruppe Geistes- und Sozialwissenschaften: Dr. Niklas Hebing, Tel.: 0228/885-2949, niklas.hebing@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt
Zusammenarbeit mit Indien - neue Calls offen
Das Indo-German Science and Technology Centre (IGSTC) ist das zentrale Element für die deutsch-indische Zusammenarbeit des BMFTR.
Folgende Calls sind offen:
- IGSTC: PECFAR 2026 für deutsch-indische Zusammenarbeit von wissenschaftlichen Nachwuchs
- IGSTC: WISER 2026 für die Stärkung der deutsch-indischen Kooperation von Spitzenforscherinnen (WISER: Women involvement in science and engineering Research)
Indo-German Science & Technology Centre (IGSTC), a bilateral organization of the Department of Science & Technology (DST), Government of India, and the Federal Ministry of Research, Technology and Space (BMFTR), Government of Germany invites proposals in paired mode from women researchers in India and Germany to foster innovation in the field of STEM.
This program intends to build scientific capacity, and promote women researchers in India/Germany to build lasting research partnerships and networks by utilising complementary expertise in science, technology, and innovation.
Termin: 31.03.2026
Adresse: Projektträger, Europäische und Internationale Zusammenarbeit, Internationales Büro des BMFTR, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Dörte Merk, Tel.: 0228/3821-1444, Doerte.Merk@dlr.de
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Forschungs- und Entwicklungsprojekte zum Thema KI-basierte klimaneutrale Mobilitätssysteme in Modellregionen
In großräumigen Modellregionen (wie zum Beispiel Metropolregionen) erfolgt der Technologietransfer in Reallaboren, indem Innovationen im Bereich nachhaltiger Mobilität unter realen Einsatzbedingungen erprobt, validiert und für eine übertragbare Implementierung vorbereitet werden. Das mittels Einsatz künstlicher Intelligenz erzielbare CO₂-Reduktionspotenzial im Mobilitätssystem einer Region soll transdisziplinär analysiert und gezielt erschlossen werden. Dazu zählen Effizienzsteigerungen durch autonomes Fahren, intelligente Verkehrssteuerung, die Optimierung von Routen sowie die dynamische Anpassung von Verkehrsflüssen in Echtzeit. Auch im Bereich innovativer Mobilitätsformen – wie autonomen Seil- oder Hochbahnsystemen – können KI-gestützte Technologien einen wesentlichen Beitrag zu klimafreundlicher Mobilität leisten.
Begleitet werden diese Aktivitäten durch institutionalisierte und strategiegeleitete Rahmenbedingungen in den Modellregionen. Dort entwickeln starke Innovationsakteure aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft gemeinsam und wissenschaftlich unterstützt Transferpfade zur Entwicklung eines klimaneutralen Mobilitätssystems. Die Transferpfade sind zu entwerfen, politisch zu verankern und bezüglich messbarer Indikatoren zu bewerten.
Verbundprojekte in einer Modellregion werden gefördert,
- die durch innovative Lösungen, den Einsatz künstlicher Intelligenz und durch beschleunigten Technologietransfer zur klimaneutralen Mobilität beitragen;
- die technologische Innovationen entwickeln, die komplementär zu gesellschaftlichen Innovationen im Mobilitätssystem einer Modellregionen sind (soziotechnologisch);
- die eine Technologie-Governance mit Regelungs-, Steuerungs- und Kontrollmechanismen in einem Mobilitätssystem entwickeln;
- die in Modellregionen regionalspezifische und verbindliche Transformationsziele entwickeln, politisch und strukturell verankern, erproben und umsetzen;
- die einen inter- und transdisziplinären, partizipativen Forschungsansatz verfolgen;
- die eine projektbegleitende Wirkungsevaluation durchführen.
Die inter- und transdisziplinäre Forschung übernimmt dabei die Rolle, technologische Innovationen mit gesellschaftlichen Fragestellungen zu verknüpfen, regionales Handlungs- und Umsetzungswissen zu generieren und den Erfolgsrahmen für die regionale Erprobung und Implementierung klimaneutraler Mobilitätslösungen zu setzen.
Termin: 27.03.2026 (Projektskizzen)
Adresse: DLR-Projektträger, Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit, Abteilung Sozial-ökologische Forschung, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: mobilitaet@dlr.de
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Vertiefung des Verständnisses der Dynamik zwischen Wirt und Krankheitserregern zur besseren Bekämpfung von Infektionskrankheiten mit Pandemiepotenzial im Rahmen der europäischen Partnerschaft BE READY
Ziel ist es, die Reaktion auf urch Infektionserreger ausgelöste Gesundheitskrisen in Europa zu verbessern. Evidenzbasierte Kenntnisse über neue und wiederauftretende Krankheitserreger mit einem hohen pandemischen Potenzial sowie adäquate medizinische Gegenmaßnahmen sind nicht nur für die Reaktion auf solche Gesundheitskrisen entscheidend, sondern auch für deren frühe Vorhersage und Prävention.
Gerner gilt es, die Ressourcen, Infrastrukturen und vorhandene Expertisen vieler Länder zusammenzuführen, um interdisziplinäre Forschungsprojekte zur Dynamik zwischen Wirt und Krankheitserregern zu ermöglichen. Es sollen zudem neue evidenzbasierte Kenntnisse gesammelt und die Entwicklung von medizinischen Gegenmaßnahmen angestoßen werden.
Gefördert wird eine begrenzte Anzahl von transnationalen und interdisziplinären Forschungsverbünden, die einen Beitrag zur Pandemievorsorge und -reaktion leisten sollen.
Termin: 13.04.2026, 13:00 Uhr (dreistufiges Verfahren)
Adresse: DLR Projektträger – Bereich Gesundheit – Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Dr. Theresa Köbe, Dr. Friederike Maaßen, Dr. Luise Richter, Tel.: 0228/3821-2712, beready@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Küste im Wandel – Auswirkungen des steigenden Meeresspiegels auf deutsche Küstengebiete
Auf Basis gesicherter Prognosen sollen wissenschaftsbasierte Handlungsempfehlungen zur Minimierung der Folgen des Meeresspiegelanstiegs sowie zum Erhalt der natürlichen Lebensräume für nachfolgende Generationen erarbeitet werden. Die Ergebnisse der Forschung sollen Bund und Länder bei ihren langfristigen Aufgaben im Küstenschutz, im Küstenmanagement sowie im Natur- und Umweltschutz gezielt unterstützen.
Die Forschung soll dazu beitragen, die notwendige Anpassung und Transformation der Küstenregionen ressourcen- und klimaschonend zu gestalten. Daher soll die Forschung die Kompetenzen im Bereich des natürlichen Küstenschutzes stärken und den Erhalt und Schutz küstennaher Ökosysteme an den deutschen Küsten fördern.
Angesichts der heute noch bestehenden Unsicherheiten in der Prognose der spezifischen lokalen und regionalen Auswirkungen des Meeresspiegelanstiegs soll die Forschung dazu beitragen, die Prognoseunsicherheiten auf lokaler Ebene zu minimieren und dadurch die Voraussetzungen für adaptive Anpassungsstrategien im Küsten- und Ökosystemschutz zu verbessern.
Die Forschung soll die wissenschaftlichen und technischen Voraussetzungen zur Entwicklung resilienter Küstenregionen in Nord- und Ostsee schaffen. Dafür sind gesicherte Datengrundlagen sowie die Entwicklung leistungsstarker Modelle und der Einsatz von künstlicher Intelligenz zur Analyse der Wirkzusammenhänge unabdingbar, um die zukünftige Entwicklung der komplexen sozioökologischen Küstensysteme zuverlässig abbilden zu können.
Um die Förderziele zu erreichen, beabsichtigt das BMFTR interdisziplinäre Projekte zu fördern, die Wissenslücken schließen, die Prognose verschiedener Entwicklungsszenarien verbessern sowie adaptive Anpassungspfade und Schutzkonzepte auf lokaler Ebene entwickeln.
Das BMFTR strebt mit dieser Fördermaßnahme an, die Zusammenarbeit von ingenieur-, natur- und sozialwissenschaftlicher Forschung sowie die Kooperation universitärer und außeruniversitärer Forschungseinrichtungen zu stärken. Dadurch soll eine kohärente und nachhaltige Küstenforschung gewährleistet werden, die die Komplexität des Forschungsgegenstandes widerspiegelt und der Vielzahl der Akteure im Küstenraum gerecht wird. Um dies zu erreichen, werden ausschließlich interdisziplinäre Projektverbünde gefördert, die bereits bei der Entwicklung der Projektideen die vielfältigen Perspektiven und Herausforderungen ausreichend berücksichtigen.
Termin: 15.04.2026 (Projektskizzen)
Adresse: Projektträger Jülich, Forschungszentrum Jülich GmbH, Geschäftsbereich Marine und maritime Forschung, Geowissenschaften und Schifffahrt, Fachbereich Küsten-, Meeres- und Polarforschung, Schweriner Straße 44, 18069 Rostock
Kontakt: Dr. Sigrid Sagert, Tel.: 0381/20356-272, s.sagert@ptj.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Förderung von internationalen Projekten im Rahmen des Forschungsprogramms der Bundesregierung „MARE:N – Küsten-, Meeres- und Polarforschung für Nachhaltigkeit“ zum Thema „Submarines Grundwasser – Ökologie, Nutzung und Management"
Diese Förderrichtlinie bezieht sich auf eine Förderinitiative der Joint Programming Initiative „Healthy and Productive Seas and Oceans“ (JPI Oceans) zum Thema „Offshore Freshened Groundwater“. Durch JPI Oceans werden zwischenstaatliche Aktivitäten im Zusammenhang mit den Meeren und Ozeanen gebündelt und koordiniert. Die Mitgliedsländer verfolgen das Ziel, gemeinsam langfristige, strategische Prioritäten für die Meeresforschung und Technologieentwicklung im marinen Bereich in Europa festzulegen und durch gezielte Maßnahmen gemeinsame Schwerpunkte in der weiteren wissenschaftlich-technischen Entwicklung zu setzten.
Gegenstand der Förderung sind Forschungs- und Entwicklungsarbeiten innerhalb von internationalen Verbundvorhaben mit einem Fokus auf submarine Grundwasservorkommen. Ein solches Süßwasserreservoir soll durch eine submarine Bohrung abgeteuft und hydrogeologisch sowie bio- und geochemisch untersucht werden. Die gewonnenen Daten sollen sowohl ökologische als auch ökonomische Bewertungen im Rahmen der Förderung des Projekts ermöglichen. Es soll ein einziges Projekt in einem oder beiden Themenschwerpunkten gefördert werden:
- Charakterisierung, Validierung und Bewertung von Offshore-Grundwasserkörpern (Demonstrationsprojekt)
- Umweltbewertung von Offshore-Süßwasseraustrittsstellen (Entwicklung von Umweltbasiswerten)
Termin: 06.03.2026, 17:00 Uhr (Projektskizzen)
Adresse: Projektträger Jülich, Forschungszentrum Jülich GmbH, Geschäftsbereich Marine und maritime Forschung, Geowissenschaften und Schifffahrt, Schweriner Straße 44, 18069 Rostock
Kontakt: Dr. Tobias Höfig, Tel.: 0381/20356-314, t.hoefig@fz-juelich.de
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Nachwuchsgruppe Globaler Wandel: Innovative Methoden in der Klimamodellierung
In den vergangenen Jahren wurde in verschiedenen Anwendungsfeldern ein rasanter Fortschritt in der operationellen Nutzung von Maschinellem Lernen (Machine Learning, ML) und Künstlicher Intelligenz (KI) erzielt. Dies betrifft auch die numerische Wettervorhersage. Dazu ist es von entscheidender Bedeutung, die einzelnen Komponenten des Erdsystems und insbesondere ihre Wechselwirkungen untereinander besser zu verstehen.
Diese Förderrichtlinie ist eine Maßnahme zur Umsetzung der Hightech-Agenda Deutschland des BMFTR und soll eine der sechs Schlüsseltechnologien, die Forschung zur Künstlichen Intelligenz, mit den strategischen Forschungsfeldern der Meeres-, Klima- und Nachhaltigkeitsforschung verbinden. Damit leistet sie zudem eine innovative Verzahnung von Data Science und Erdsystemwissenschaften.
Gefördert werden wissenschaftliche Nachwuchsgruppen, die die Zusammenhänge und Wechselwirkungen der verschiedenen Komponenten des globalen Erdsystems mittels KI und neuen Modellierungsverfahren erforschen und somit zu einem verbesserten Verständnis des globalen Klimasystems beitragen. Im Ergebnis sollen die Forschungstätigkeiten die nationalen globalen Klimamodellierungsaktivitäten erweitern und verbessern.
Termin: 15.03.2026
Adresse: DLR-Projektträger, Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit, Abteilung Klimaforschung und Klimaanpassung, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Dr. Jochen Elberskirch, Tel. 0228/38 21-1519, jochen.elberskirch@dlr.de, Silvia Schneider, Tel.: 0228/38 21-1969, Silvia.Schneider@dlr.de
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Open Innovation – Offene Werkzeuge für Forschung und Lehre in Quantentechnologien und Photonik
Quantentechnologien sind eine disruptive Querschnittstechnologie mit dem Potenzial, in vielen Anwendungsfeldern und Märkten eine dominante Rolle zu spielen. Deshalb gehören die Quantentechnologien zu den sechs prioritären Schlüsseltechnologien, die in der Hightech Agenda Deutschland fokussiert werden.
Open Innovation fördert die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Forschungseinrichtungen und der breiten Öffentlichkeit, um Ideen und Technologien zu teilen und gemeinsam zu entwickeln. Durch die Einbeziehung externer Partner und die Nutzung kollektiven Wissens können Unternehmen und Forschende schneller auf neue Herausforderungen reagieren und innovative Lösungen finden. Zudem werden niederschwellige Zugänge für Anwendungsindustrien geschaffen.
Eine Kombination von Quantentechnologien und Open Innovation kann daher ermöglichen, Ressourcen und Expertise zu bündeln, um die Entwicklung neuer Anwendungen und Lösungsansätze zu beschleunigen. Mögliche Instrumente dabei sind Open Science- sowie Open Source-Lösungen in Soft- und auch Hardware.
Gegenstand der Förderung sind vorwettbewerbliche Forschungs- und Entwicklungsprojekte, die zu neuen oder grundlegend verbesserten offenen Werkzeugen führen. Mit dem Begriff Werkzeuge gemeint ist sowohl Open Source-Hardware als auch die Bereitstellung geeigneter offener Schnittstellen oder von Entwicklungswerkzeugen für entsprechende Komponenten und Software für Hardware- und Setup-Design sowie deren Nutzung.
Termin: 30.04.2026 (zweistufiges Verfahren)
Adresse: VDI Technologiezentrum GmbH – Projektträger Quantensysteme – VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf
Kontakt: Dr. Joachim Fröhlingsdorf, Tel.: 0211/6214-508, froehlingsdorf_j@vdi.de, Dr. Fiona Grüll, Tel.: 0211/6214-520, fiona.gruell@vdi.de
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Leistungsfähige und energieeffiziente KI-Prozessorsysteme (Kolibri)
Durchbrüche in der Künstlichen Intelligenz (KI) prägen die technologische Entwicklung der letzten Jahre. KI eröffnet neuartige und teils disruptive Anwendungen, die in immer kürzeren Innovationszyklen in unseren Alltag drängen – von Spracherkennung und simultaner Übersetzung am Smartphone, über Roboter, die immer komplexere Aufgaben bewältigen, bis hin zu autonom agierenden Fahrzeugen oder der Diagnose von Krankheiten.
Ziel dieser Förderung sind leistungsfähige, energieeffiziente und vertrauenswürdige Prozessorsysteme für KI-Anwendungen in Deutschland. Der Fokus liegt dabei auf anspruchsvollen Edge-Anwendungen der deutschen und europäischen Schlüsselindustrien wie beispielsweise Automotive, industrielle Automatisierung, Robotik, Medizintechnik oder Verteidigung, um einen schnellen Transfer in die Anwendung zu ermöglichen. Gegenstand der Förderung sind Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen für vorwettbewerbliche und ambitionierte Verbundvorhaben zwischen Industrie und Wissenschaft, die auf die Entwicklung hochperformanter Prozessoren und ganzer Prozessorsysteme für konkrete KI-Anwendungen abzielen und den jeweiligen Stand der Technik deutlich übertreffen.
Termin: 10.04.2026 (zweistufiges Verfahren)
Adresse: VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, Projektträger „Mikroelektronik, Supercomputing, Robotik“ des BMFTR, Steinplatz 1, 10623 Berlin
Kontakt: Dr. Uwe Vogel, Dr. Susanne Hintschich, Tel.: 030/31 00 78-5491, prozessoren@vdivde-it.de
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Transformationscluster Soziale Innovationen für nachhaltige Städte
Mit dem Förderaufruf setzt das BMFTR die in der Hightech-Agenda Deutschland der Bundesregierung unter Schlüsseltechnologien für klimaneutrale Mobilität angekündigte Förderung von Transformationsclustern zu klimafreundlichen urbanen und regionalen Drohnen-Anwendungen um. Die Förderung trägt dazu bei, Deutschland zum Innovationsführer bei der Nutzung neuer nachhaltiger Mobilitätstechnologien zu machen.
Etwa 70 Prozent der globalen CO₂-Emissionen und des Energieverbrauchs entfallen auf Städte. Eine nachhaltige Entwicklung der Städte ist entscheidend, um die Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsziele der Bundesregierung zu erreichen. Für diese Herausforderung bedarf es neuer Lösungsansätze. Eine große Chance liegt dabei in der gezielten Verbindung von technologischen und sozialen Innovationen, so genannten soziotechnischen Innovationen.
Die Projekte können sich auf eines oder mehrere der folgenden Handlungsfelder beziehen:
- Regionale Lieferverkehre / Logistik
- Nachhaltige Anwendungen und Geschäftsmodelle für kommunale Aufgaben
- Sharing Modelle / innovative Betriebskonzepte
Termin: 01.04.2026
Adresse: DLR Projektträger, Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit
Kontakt: Benjamin Freier, Tel.: 0228/3821-2606, benjamin.freier@dlr.de, Dr. Carmen Richerzhagen, Tel.: 0228/3821-2090, Carmen.Richerzhagen@dlr.de
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Stärkung der Resilienz der Bevölkerung in Krisen- und Katastrophenlagen im Rahmen des Programms „Forschung für die zivile Sicherheit"
Ziel ist es, innovative, anwendungsorientierte Lösungsansätze zu entwerfen, die zu einer Stärkung der Resilienz der Bevölkerung in Krisen- und Katastrophensituationen beitragen. Die im Rahmen dieser Richtlinie geförderten Projekte sollen eine bedarfs- und nutzergerechte Information und Ansprache, ein gesteigertes Bewusstsein sowie eine Sensibilisierung der Bevölkerung gegenüber Risiken, Gefahren, Krisen und Katastrophen unterstützen sowie die Selbsthilfefähigkeiten unter Kenntnis des Zwecks und der Aufgaben des Zivil- und Katastrophenschutzes stärken.
Entlang unterschiedlicher Bevölkerungsschutzlagen sollen Konzepte und Maßnahmen erarbeitet werden, die zu einer höheren Widerstandskraft und einer verbesserten Handlungsfähigkeit von Individuen und Gruppen in ihrem Sozialraum und ihren Lebenswelten führen. Von herausgehobenem Interesse sind in diesem Zusammenhang auch Implementierungsdefizite von bisher bestehenden Konzepten zur Steigerung der Resilienz.
Gegenstand der Förderung sind Forschungsvorhaben sowie ein wissenschaftliches Begleitvorhaben.
Termin: 11.03.2026 (Projektskizzen)
Adresse: VDI Technologiezentrum GmbH, Projektträger Sicherheitsforschung, VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf
Kontakt: Dr. Benjamin Coomann, Tel.: 0211/6214-186, benjamin.coomann@vdi.de, Dr. Leif Brand, Tel.: 0211/6214-516, brand@vdi.de
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Förderung von internationalen Verbundprojekten im Rahmen des Forschungsprogramms der Bundesregierung „MARE:N – Küsten-, Meeres- und Polarforschung für Nachhaltigkeit“ zum Thema Blauer Kohlenstoff – Wirkungsforschung und Managementoptionen
Marine und küstennahe benthische Ökosysteme spielen eine wichtige und oft unterschätzte Rolle in Zusammenhang mit den globalen klimatischen Veränderungen. Diese Ökosysteme unterstützen eine große Anzahl an Ökosystemleistungen im Küstenschutz, als Lebensraum und Fortpflanzungsgebiet für zahlreiche Arten, als Grundlage für marine Nahrungsketten und Nährstoffkreisläufe sowie als natürliche Pufferzone für Schadstoffe zwischen Land und Meer. Benthische Küstenökosysteme besitzen ein hohes Potential, Kohlenstoff (häufig bezeichnet als „blauer Kohlenstoff“) zu binden und damit einen wichtigen Beitrag zur Minderung der Auswirkungen des Klimawandels zu leisten. Der Erhalt und die Wiederherstellung von artenreichen küstennahen Ökosystemen als effektive Kohlenstoffsenken ist daher sowohl für den Klimaschutz als auch für den Natur- und Umweltschutz von großer Bedeutung.
Gegenstand der Förderung sind Forschungs- und Entwicklungsarbeiten innerhalb von internationalen Verbundvorhaben mit einem Fokus auf marine (vegetationsbedeckte und unbewachsene) Küstenökosysteme, die ein hohes Potential zur Bindung von blauem Kohlenstoff aufweisen. Es werden internationale Verbundvorhaben mit Institutionen aus beteiligten Ländern gefördert, die einen erkennbaren Beitrag zum Verständnis von marinen Küstenökosystemen liefern und die ein hohes Potential zur Bindung von blauem Kohlenstoff aufweisen.
Termin: 02.03.2026, 14:00 Uhr (Projektskizzen)
Adresse: Projektträger Jülich, Forschungszentrum Jülich GmbH, Geschäftsbereich Marine und maritime Forschung, Geowissenschaften und Schifffahrt, Schweriner Straße 44, 18069 Rostock
Kontakt: Dr. Julia Getzlaff, Tel.: 0381/20356-292, j.getzlaff@ptj.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Förderung von Projekten zum Thema „Zukunftsfähige Finanzwirtschaft im globalen Wandel (Future Finance)“
Ziel der Förderung ist es, die Forschungsgrundlage für eine zukunftsfähige Finanzwirtschaft für den globalen Wandel zu verbessern und Forschungserkenntnisse zur Verbesserung der nachhaltigen Ausrichtung der Finanzflüsse insbesondere im Sinne der internationalen Ziele zum Klimaschutz und -anpassung und zum Schutz von Ökosystemen zu generieren. Dabei soll auch ein besseres Verständnis der Wechselwirkungen von nachhaltiger Finanzwirtschaft und Klimaschutz, Klimaanpassung sowie Ökosystemen sowie auch gesellschaftlichen Teilsystemen, zum Beispiel der (Real-)Wirtschaft, Politik, Regulierung, Gesellschaft und Wissenschaft erreicht werden.
Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsprojekte, die (finanz-)wirtschaftliche Forschungsansätze zu den Themen der aufgerufenen Module in inter- beziehungsweise auch transdisziplinären Teams identifizieren und verfolgen.
Modul A: Finanzwirtschaft und Klimaschutz
Modul B: Finanzwirtschaft & Klimaanpassung
Modul C: Kohlenstoffmärkte
Modul D: Finanzwirtschaft & Ökosysteme
Modul E: Neue Entwicklungen für eine zukunftsfähige Finanzwirtschaft im globalen Wandel
Termin: zweistufiges Verfahren, Fristen für Projektskizzen in den jeweiligen Förderaufrufen
Adresse: DLR Projektträger, Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit, Abteilung Klima, Politik, Internationales, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: future-finance@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Förderung der pflanzlichen genetischen Diversität zur Beschleunigung der agrarökologischen Transition
2024 wurde die europäische Partnerschaft „AGROECOLOGY“ gestartet. In der Initiative engagieren sich über 72 nationale und regionale politische Entscheidungsträger, Fördermittelgeber und Forschungseinrichtungen aus 26 europäischen Ländern. Mit dieser Ausschreibung setzt die Partnerschaft die in ihrer Strategischen Forschungs- und Innovationsagenda (SRIA) verankerten Prioritäten und Forschungsthemen fort. Die Agroecology als vielversprechender Ansatz zur Unterstützung des Übergangs zu einer nachhaltigeren Landwirtschaft unterstützt die Entwicklung widerstandsfähiger, inklusiver und nachhaltiger Agrar- und Ernährungssysteme.
Diese Ausschreibung beinhaltet den Themenbereich der genetischen Vielfalt und Variabilität von Nutzpflanzen für die Agroecology. Ihr Ziel ist es, mithilfe der geplanten Forschungsförderung die Grundlagen für eine größere Verfügbarkeit von Arten, Sorten und Rassen zu schaffen, die die Entwicklung agrarökologischer Landwirtschaftssysteme unterstützen.
Geförderte Vorhaben sollen mindestens eines der folgenden Unterthemen bearbeiten:
- Nutzung von Genotypen, die an spezifische Umweltbedingungen angepasst sind und zur Verbesserung von Resilienz und Leistungsfähigkeit von Nutzpflanzen beitragen.
- Pflanzenzüchtung für die agrarökologische Transition
- Integration von Nutztieren und -pflanzen in agroökologischen Produktionssystemen
Termin: dreistufiges Verfahren: 18.02.2026, 14:00 Uhr (Ideenskizzen), 08.07.2026, 14:00 Uhr (Projektskizzen)
Adresse: Projektträger Jülich (PtJ), Geschäftsbereich Bioökonomie, Forschungszentrum Jülich GmbH, 52428 Jülich
Kontakt: Dr. Silvana Hudjetz, Tel.: 02461/61-85986, s.hudjetz@ptj.de, Dr. Daniela Piaz Barbosa Leal, Tel.: 02461/61-84306, d.piaz.barbosa.leal@ptj.de, Dr. Marius Weisweiler, Tel.: 02461/61- 84706, m.weisweiler@ptj.de, Dr. Ulrike Ziegler, Tel.: 02461/61-5566, u.ziegler@ptj.de, Nicolas Tinois, Tel.: 02461/61-2422, n.tinois@ptj.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Förderung von Projekten zum Thema Reduzierung des Gender Data Gap in der klinischen Forschung
Ziel ist es, die aus Sicht von Patientinnen und Patienten dringlichsten Forschungsfragen zum Schließen des Gender Data Gaps in der geschlechtersensiblen Behandlung zu identifizieren. Darüber hinaus sollen kurz- bis mittelfristig geschlechtersensible Aspekte stärker in der klinischen Forschung berücksichtigt werden und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in einer frühen Karrierephase bezüglich der Berücksichtigung von Aspekten der geschlechtersensiblen Medizin stärker sensibilisiert werden.
Der Zweck der Fördermaßnahme ist die Förderung von
- systematischen Übersichtsarbeiten über vorhandene Evidenz zur geschlechtersensiblen Therapie verschiedener Erkrankungen,
- Post-hoc-Analysen von Datensätzen klinischer beziehungsweise Register-Studien mit Blick auf geschlechtersensible Aspekte der untersuchten Therapie,
- „Priority Setting Partnerships“, in denen Forscherinnen und Forscher zusammen mit Patientinnen und Patienten, deren Vertretungen sowie anderen relevanten Zielgruppen relevante Evidenzlücken zur geschlechtersensiblen Therapie identifizieren,
- Summer Schools zur Stärkung der Kompetenzen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in einer frühen Karrierephase in Fragen der geschlechtersensiblen klinischen Forschung.
Termin: 10.03.2026 (einstufiges Verfahren)
Adresse: DLR Projektträger – Bereich Gesundheit – Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Dr. Dorothea Bayer-Kusch,Dr. Anna Jacobs, Dr. Eva Müller-Fries, Frau Dr. Elise Radtke, Tel.: 0228/3821-2800, gender-data-gap@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Material-Hub-Initiative „Ressourcensouveränität durch Materialinnovationen“ (MaterialNeutral) – Modul 3 „Ressourcenschonung durch lebenszyklusoptimierte Materialgestaltung"
Das BMFTR fördert risikoreiche, anwendungsorientierte und vorwettbewerbliche FuE-Arbeiten im Rahmen von Verbundprojekten, die Unternehmen dabei unterstützen sollen, das langfristige Ziel einer nachhaltigen, kreislauforientierten und ressourceneffizienten Wirtschaft zu erreichen.
Gefördert werden Forschungsarbeiten zu den nachfolgenden FuE-Schwerpunkten A, B und C, wobei mindestens ein Unterpunkt aus Schwerpunkt A verpflichtend berücksichtigt werden muss.
A: Nachhaltige Entwicklung und Lebenszyklusoptimierung von Materialien
Innovative Materialien sollen gezielt für eine gesteigerte Nachhaltigkeit, reduzierte Treibhausgasemissionen und negative Umweltauswirkungen sowie eine verbesserte Ressourcenschonung erforscht und entwickelt werden. Schwerpunkte sind:
- Steigerung der Rezyklierbarkeit
- Optimierung der Lebensdauer
- Optimierung des Materialverbrauchs
B: Verbesserung der Materialperformance, Nutzungsdauer oder Wiederverwendbarkeit
Mit der Materialinnovation soll eine nachhaltige Nutzung ermöglicht werden. Dazu können eine verlängerte Nutzungsdauer, höhere Widerstandsfähigkeit und bessere Instandhaltbarkeit beitragen. Zudem kann auch die Eignung für Second-Life-Anwendungen und Alterungsmechanismen mitgedacht werden. Schwerpunkte sind:
- Erforschung/Entwicklung innovativer Oberflächen- und Schutzschichten
- Erforschung/Entwicklung modularer Materialsysteme zur Reparierbarkeit und Demontagefähigkeit
- Herstellung hochbeständiger Materialien mit erhöhter chemischer, thermischer oder mechanischer Stabilität
C: Integration von Materialfunktionen zur Steigerung der Nachhaltigkeit
Durch die Kombination mehrerer Funktionen bei der Erforschung/Entwicklung von innovativen Materialien sollen nachhaltige Verbesserungen erreicht werden, zum Beispiel durch Materialeinsparung, Funktionsintegration oder adaptive Eigenschaften. Schwerpunkte sind:
- Erforschung/Entwicklung hybrider Materialsysteme mit kombinierten strukturellen und funktionalen Eigenschaften
- Einsatz intelligenter Materialien mit adaptiven oder stimuli-responsiven Eigenschaften
- Erforschung/Entwicklung sensorisch aktiver Materialien zur Selbstüberwachung oder Interaktion mit der Umgebung
- Anwendung multifunktionaler Beschichtungen zur Kombination verschiedener Effekte
Termin: 23.02.2026 (Projektskizzen)
Adresse: Projektträger Jülich (PtJ), Forschungszentrum Jülich GmbH, 52425 Jülich
Kontakt: Dr. Fadoua Aarab, Tel.: 02461/61-85979, Claudia Vonderstein, Tel.: 02461/61-96669, ptj-materialneutral@fz-juelich.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Explorative Forschungsansätze in der Fusion Deadline
Das BMFTR fördert im Rahmen des Programms „Fusion 2040 – Forschung auf dem Weg zum Fusionskraftwerk“ explorative Forschungsansätze für die Fusion (Trägheitsfusion und magnetischer Einschluss).
Ziel ist es, neuartige wissenschaftlich-technologische Ideen, Methoden und Systemansätze zu erschließen, die die Nutzung der Fusionsenergie vorantreiben. Der Stand neuer Ansätze soll über konzeptionelle Überlegungen und erste Funktionsnachweise hinausgeführt und die Validität im Labor nachgewiesen werden. Mittelfristig sollen die Erkenntnisse in anwendungsorientierte Verbundprojekte oder bilaterale, von der Industrie geführte Kooperationen überführbar sein.
Gegenstand der Förderung sind besonders risikoreiche, vorwettbewerbliche Forschungsvorhaben am Rande der Grundlagenforschung, bis hin zu einem validierten Funktionsnachweis bzw. einer Labordemonstration.
Beispielhafte Themen:
- Konzepte zur Gewinnung von Tritium (Materialauswahl, Validierung/Verarbeitung; ggf. 6Li-Anreicherung; Nutzbarmachung neuer externer Tritiumquellen)
- Neue Konzepte zur Laserlichtlenkung (Reduzierung von LIDT; alternative Lösungen auf Basis neuer Materialien, Flüssigkeiten, Gase oder Plasmen)
- Neue Lösungen für die Erste Wand (alternative Materialien/Konzepte wie Materialkomposita, Oberflächenstrukturierungen, flüssige Materialfilme)
Gefördert werden Einzelvorhaben oder (Forscher-)Verbünde mit bis zu drei Partnern. Die Förderdauer beträgt in der Regel ca. zwei Jahre.
Termin: 15.01.2026, 31.10.2026, 31.10.2027 (zweistufiges Verfahren)
Adresse: VDI Technologiezentrum GmbH – Projektträger Fusion/Naturwissenschaftliche Grundlagenforschung, VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf
Kontakt: Dr. Leonhard Klar, Tel.: 0211/6214-954,leonhard.klar@vdi.de, Dr. Sebastian Burhenn, Tel.: 0211/6214-966, sebastian.burhenn@vdi.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Alternativmethoden zum Tierversuch
Ziel der Förderung ist es, Tierversuche durch alternative Methoden im Sinne des 3R-Konzepts abzulösen und die Attraktivität des Feldes der Tierversuchsersatzmethoden für Forschende zu steigern, sowie die Validierung, Verwertung und Verbreitung von bereits entwickelten Tierversuchsersatzmethoden zu stärken.
In Modul I werden FuE-Vorhaben sowie Vorhaben zur Validierung von Methoden gefördert, die im regulatorischen Bereich, in der anwendungsorientierten sowie in der Grundlagenforschung wesentliche Beiträge im Sinne des 3R-Konzeptes leisten können.
In Modul II werden Vorhaben gefördert, die der Verbreitung von Alternativmethoden oder Verbreitung von Refinement-Methoden dienen. Hierzu zählen insbesondere Schulungen, Trainings- und Fortbildungskurse sowie Strategien zur Implementierung entwickelter Methoden.
Termin: 15.03.2026
Adresse: VDI/VDE Innovation + Technik GmbH (VDI/VDE-IT) – PT Lebenswissenschaften, Steinplatz 1, 10623 Berlin
Kontakt: Dr. Tatjana Heinen-Kammerer, Dr. Sandra Paschkowsky, Tel.: 030/310078-497, Alternativmethoden@vdivde-it.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Förderung internationaler Verbundvorhaben im Rahmen der Nationalen Bioökonomiestrategie „EU-weite, datengestützte Lösungen für reale Herausforderungen"
Das Ziel der ersten Ausschreibung der EU-Partnerschaft Agriculture of Data (AgData) ist es, EU-weite datengestützte Lösungen für reale Herausforderungen im Agrarsektor zu entwickeln. Diese Ausschreibung der AgData ist besonders auf die Entwicklung und Förderung einer besseren Nutzung von Daten im Agrarsektor ausgerichtet. Durch den Einsatz von digitalen Datentechnologien sollen Ergebnisse erzielt werden, die die landwirtschaftliche Produktion auf ökologisch und sozioökonomisch nachhaltige Weise an den Klimawandel anpassen.
Themenblöcke
Thema 1 – Datentechnologien und Datenmanagement (Data Technologies and Data Management)
Thema 2 – Datenbasierte Lösungen für eine nachhaltige Landwirtschaft
Termin: 21.01.2026, 12:00 Uhr (dreistufiges Verfahren)
Adresse: Projektträger Jülich (PtJ), Geschäftsbereich Bioökonomie, Forschungszentrum Jülich GmbH, 52425 Jülich
Kontakt: Fachbereich PtJ-BIO 7, Dr. Christian Breuer, Tel.: 02461/61-96929, c.breuer@ptj.de, Dr. Petra E. Schulte, Tel.: 02461/61-9031, petra.schulte@ptj.de, Dr. Josefine Kant, Tel.: 02461/61-84689, j.kant@ptj.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Datennutzungsprojekte im Bereich eHealth
Die fortschreitende Digitalisierung der Medizin und die sektorenübergreifende Nutzung von Gesundheitsdaten bieten enorme Chancen zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung. Gesundheitsforschungsdateninfrastrukturen (GFDI) unterstützen die Erhebung, Zusammenführung, Qualitätssicherung und Bereitstellung von Gesundheitsdaten aus der Gesundheitsversorgung und -forschung.
Vor diesem Hintergrund fördert das BMFTR Datennutzungsprojekte für die Erforschung gesundheitsrelevanter Fragestellungen anhand qualitativ hochwertiger und multizentrischer Datensätze bestehender nationaler GFDI. Dabei sollen die Datensätze und Zugangspunkte bestehender nationaler GFDI genutzt werden, die für die digitale Vernetzung von Gesundheitsversorgung und -forschung aufgebaut wurden. Grundlage der Forschungsprojekte sind somit ausschließlich bereits vorhandene und zugängliche Datensätze aus der klinisch-epidemiologischen und biomedizinischen Forschung sowie Versorgungsdaten.
Gefördert werden interdisziplinäre pilothafte Einzelprojekte, in denen Expertinnen und Experten der antragstellenden Institution aus den Datenwissenschaften (zum Beispiel Data Science, Medizininformatik) und der klinischen Gesundheitsforschung eng zusammenarbeiten. Datennutzungsprojekte können in der Regel für einen Zeitraum von bis zu zwei Jahren gefördert werden.
Termin: 27.02.2026 (zweistufiges Verfahren)
Adresse: DLR Projektträger – Bereich Gesundheit, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Dr. Jessica Rosenberg, Dr. Andreas Theilmeier, Tel.: 0228/3821-1846
Weitere Informationen: Ausschreibung
BioDigitalHub – KI für die autonome Bioprozessentwicklung
KI oder Digitale Zwillinge haben gemeinsam mit Anwendungen aus der Robotik und Automatisierung das Potenzial, die Kosten und Risiken bei der Entwicklung und Skalierung von Bioprozessen deutlich zu senken. Zugleich können sie die Effizienz dieser Prozesse nachhaltig steigern. Digitale Lösungen werden damit zum Schlüssel, um Bioprozesse ökonomisch und ökologisch entscheidend zu verbessern.
Ziel ist die Entwicklung, Demonstration und breite Anwendung von digitalen Tools einer modernen Bioprozessentwicklung. Es werden zwei anwendungsorientierte, interdisziplinäre Forschungsverbünde (BioDigitalHubs) gefördert. Ein Hub wird von einer größeren Anzahl von Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft gebildet, die gemeinsam an der Entwicklung digitaler Technologien und Strukturen für die Automatisierung der Bioprozessentwicklung in den Bereichen Fermentation und Biokatalyse arbeiten.
Themenschwerpunkte:
BioDigitalHub 1: Design von Bioprozessen im Labor- und Pilotmaßstab
BioDigitalHub 2: Skalierung von Bioprozessen
Termin: 15.04.2026 (Projektskizzen)
Adresse: Projektträger Jülich
Kontakt: Dr. Norma Stäbler, Tel.: 02461/61-96407, n.staebler@ptj.de, Dr. Ralf Jossek, Tel.: 02461/61-3720, r.jossek@ptj.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Klimaneutrale, nachhaltige und wettbewerbsfähige blaue Wirtschaft (MARE:N, SBEP)
Die Partnerschaft fördert den Wandel hin zu einer klimaneutralen, nachhaltigen, produktiven und wettbewerbsfähigen blauen Wirtschaft. Ziel ist es, die Gesundheit, Resilienz und die Dienstleistungen des Ozeans für die Menschen wiederherzustellen, indem eine wirtschaftliche Tätigkeit ermöglicht wird, die klimaneutral, nachhaltig und produktiv ist.
Gegenstand der Förderung sind Forschungs- und Entwicklungsarbeiten innerhalb von transnationalen Verbundvorhaben in einem der vier Schwerpunktbereiche:
- Digitale Ozeanzwillinge (DTO) auf Ebene regionaler Meeresbecken (Digital Twin of the Ocean at sub-basin scale)
- Entwicklung einer blauen Wirtschaft sowie Offshore-Meeresinfrastrukturen mit Mehrfachnutzung (Transitioning the blue economy sectors, and the development of the marine multi-use infrastructures)
- Planung und Verwaltung der Meeresnutzung auf regionaler Ebene (Climate-Smart Planning and managing sea-uses at the regional level)
- Stärkung der Widerstandsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit von Küstengemeinden (Resilient Coastal Communities and Businesses)
Termin: 17.11.2025, 15:00 Uhr
Adresse: Geschäftsbereich Marine und maritime Forschung, Geowissenschaften und Schifffahrt (MGS), Schweriner Straße 44, 18069 Rostock
Kontakt: Dr. Julia Getzlaff, Tel.: 0381/20356-292, ptj-sbep@ptj.de, Christin Lambertz, Tel.: 0381/20356-284, ptj-sbep@ptj.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Förderung von Forschungsprojekten mit Taiwan auf dem Gebiet der KI
Ziel ist, Kooperationen zwischen deutschen und taiwanischen Einrichtungen von gegenseitigem Interesse zu etablieren oder auszubauen. Diese sollen die Grundlagen für eine über die Projektlaufzeit hinaus andauernde Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationspartnerschaft bilden, insbesondere zwischen bestehenden und/oder neu zu gründenden Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsnetzwerken in Deutschland und Taiwan. Die Ergebnisse der bilateralen Projekte sollen zur Methodenentwicklung in aktuellen Forschungsfeldern der KI beitragen, Anwendungsfelder von KI erschließen sowie die Nutzbarkeit von KI in Spitzentechnologien verbessern.
Gefördert werden Verbundvorhaben in internationaler Zusammenarbeit, die mit Partnern aus Taiwan eines oder mehrere der nachfolgenden Forschungsthemen im Bereich Künstliche Intelligenz bearbeiten:
- Grundlegende Fortschritte in der dezentralen KI/Edge-KI
- Fortgeschrittene und hybride Modelle
- Intelligente Fertigung/Industrie 4.0
- Intelligente Landwirtschaft
- KI in Simulationen/physikalischen Modellen
Termin: 12.12.2025 (Projektskizzen)
Adresse: VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, Projektträger „Künstliche Intelligenz“, Steinplatz 1, 10623 Berlin
Kontakt: Benedikt Krieger, Tel.: 030/31 00 78-497, TaiwanAICoop@vdivde-it.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Wege zur Innovation – Unterstützung zukünftiger deutscher Antragsteller*innen in der europäischen Sicherheitsforschung (Programm „Forschung für die zivile Sicherheit – Gemeinsam für ein sicheres Leben in einer resilienten Gesellschaft“)
Ziel ist die Stärkung der deutschen Beteiligung der Sicherheitsforschung auf europäischer Ebene.
Gegenstand der Förderung ist die Vorbereitung von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben mit Bezug zu Cluster 3 „Zivile Sicherheit für die Gesellschaft“ von Horizont Europa. Gefördert werden Aktivitäten, die zur Vorbereitung sowie zur konkreten Ausarbeitung eines EU-Antrags zu Cluster 3 erforderlich sind.
Termin: 13.05.2026 (für einen EU-Antrag zum Cluster 3-Arbeitsprogramm)
Adresse: VDI Technologiezentrum GmbH, Projektträger Sicherheitsforschung, VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf
Kontakt: Stella Nüschen, Tel.: 0211/6214-513, stella.nueschen@vdi.de, Julia Henn, Tel.: 0211/6214-315, julia.henn@vdi.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Enabling Technologies für resiliente F&E-Lieferketten in den Quantentechnologien
Ziel ist es, mit Enabling Technologies die Weiterentwicklung der Quantentechnologien in Deutschland und Europa zu beschleunigen und gleichzeitig die Forschungsstärke und die wirtschaftlichen Potenziale im Bereich des Quantencomputing und der Quantensensorik für Unternehmen zu erschließen. Zudem soll insbesondere in kritischen Fällen der Gerätetechnik die technologische Souveränität der F&E-Lieferkette für Quantentechnologien gestärkt werden. Das realistische und anspruchsvolle Ziel der Förderung ist es, je nach konkretem Anwendungsfall, die Funktionalität der entwickelten Gerätetechnik bis Vorhabensende zu demonstrieren.
Das BMBF unterstützt vorwettbewerbliche Verbundprojekte, die in diesem Kontext völlig neue oder wesentlich verbesserte technische Lösungen liefern. Für eine Lösung der dargestellten komplexen Problemstellungen sind in der Regel inter- und multidisziplinäres Vorgehen und eine enge Zusammenarbeit von Unternehmen und Forschungseinrichtungen erforderlich, so dass bedarfsorientiert neue, verbesserte Technologien gemeinsam entwickelt und gleichzeitig eine nachgelagerte Realisierung der Komponenten sichergestellt werden können. Die Förderdauer beträgt grundsätzlich bis zu drei Jahre.
Termin: 30.11.2024, 20.09.2025, 30.09.2026 (zweistufig, jeweils Projektskizzen)
Adresse: VDI Technologiezentrum GmbH – Projektträger Quantensysteme – VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf
Kontakt: Dr. Nikolas Knake, Tel.: 0211/6214-570, knake@vdi.de, Dr. Karsten Lange, Tel.: 0211/6214-120, Lange_k@vdi.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Förderung von Nachwuchsgruppen aus den Natur- und Ingenieurwissenschaften sowie der Informationstechnologie „BioKreativ – Kreativer Nachwuchs forscht für die Bioökonomie"
Zu den zentralen gesellschaftlichen Herausforderungen der Gegenwart gehören die Sicherung der globalen Ernährung, eine nachhaltige Rohstoff- und Energieversorgung sowie der Schutz von Klima und Umwelt. Mit der Nationalen Bioökonomiestrategie strebt die Bundesregierung nach dem Wandel von einer weitgehend auf fossilen Rohstoffen basierenden Wirtschaft zu einer stärker auf erneuerbaren Ressourcen beruhenden, rohstoffeffizienteren und kreislauforientierten Ökonomie.
Ziel der Förderung ist es, wissenschaftlichen Nachwuchs für diesen Transformationsprozess vorzubereiten und für attraktive Karriereperspektiven in Wissenschaft und Wirtschaft zu qualifizieren. Durch diese Nachwuchskräfte sollen innovative Anwendungen für die Bioökonomie entwickelt werden, in denen der Nachhaltigkeitsgedanke von Beginn an stringent mitgedacht wird.
Forschungsthemen (Beispiele):
- Entwicklung von Innovationen und wegweisenden Forschungsansätzen auf dem Weg zur Transformation von einer erdöl- zu einer biobasierten Wirtschaftsform
- Entwicklung von innovativen biobasierten Produkten für die Bioökonomie
- Effiziente Nutzung von Biomassen für energetische oder stoffliche Zwecke unter Berücksichtigung der Herausforderungen des Erhalts von Ökosystemleistungen und Ernährungssicherung
- Verbesserung eines Gliedes oder mehrerer Glieder einer Wertschöpfungskette insbesondere hinsichtlich der Nachhaltigkeitsaspekte
- Entwicklung von neuen Werkzeugen und Methoden zur Realisierung einer nachhaltigen Bioökonomie im Sinne des Klimaschutzes
- Entwicklung von kreislaufunterstützenden Modellen und Ansätzen für eine biobasierte Kreislaufwirtschaft
Termin: 15.04.2024, 15.04.2025, 15.04.2026 (jeweils Projektskizzen)
Adresse: Projektträger Jülich, Geschäftsbereich Bioökonomie, Forschungszentrum Jülich GmbH, 52425 Jülich
Kontakt: Dr. Eva Graf, Tel.: 030/20199-3122, ptj-biokreativ@fz-juelich.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Quantum International – Internationale Kooperationen in den Quantentechnologien
Das BMBF fördert die internationalen Kooperationen in den Quantentechnologien im Rahmen des „Forschungsprogramms Quantensysteme. Spitzentechnologie entwickeln. Zukunft gestalten“. Das Förderziel ist es, dass Deutschland mit seinen europäischen Partnern in den Quantentechnologien technologisch souverän wird. Dafür sollen Kooperationen mit Partnern innerhalb und außerhalb Europas gefördert werden.
Das BMBF gibt zwei Ziele aus:
- Ziel A – Deutsche und internationale Forschungspartner aus Wissenschaft und Wirtschaft mit komplementärer Spitzenexpertise in der jeweiligen Disziplin in Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zusammenführen. Dafür werden technologische Forschungs- und Entwicklungsprojekte in den Quantentechnologien gefördert.
- Ziel B – Deutsche und internationale Fachkräfte von heute und morgen für die Anforderungen der Quantentechnologien begeistern und sie weiter- und ausbilden. Dafür werden Projekte gefördert, die pilotartig Herausforderungen im Bereich Motivation, Aus- und Weiterbildung der Fachkräfte von heute und morgen adressieren.
Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Voraussetzung für die Förderung ist die Kooperation in Form eines international aufgestellten Verbundprojekts. Im Regelfall sollten dabei Zuwendungsempfänger aus Deutschland mit Partnern aus ein oder zwei weiteren Ländern zusammenarbeiten.
Termin: 15.05., 15.11. eines Jahres, Vorlagefrist endet am 15.11.2026
Adresse: VDI Technologiezentrum GmbH – Projektträger Quantensysteme – VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf
Kontakt: Dr. Bastian Hiltscher, Tel.: 0211/6214 441, hiltscher@vdi.de, Dr. Claudius Klein, Tel.: 0211/6214 903, klein_c@vdi.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Forschungsvorhaben „Plattform Privatheit – IT-Sicherheit schützt Privatheit und stützt Demokratie“
Um die Privatheit jedes einzelnen Menschen ebenso wie unsere demokratische Gesellschaft als Ganzes zu stärken, brauchen wir Forschung und Innovation in der IT-Sicherheit. Zweck der Zuwendung ist es, in meist dreijährigen Vorhaben aktuelle Entwicklungen mit Bezügen zum Datenschutz und zur Privatheit im Hinblick auf den Einfluss auf die Lebensrealitäten von Bürgerinnen und Bürgern wissenschaftlich zu untersuchen, um den Diskurs über damit verbundene Chancen und Herausforderungen sachlich zu unterstützen. Bürgerinnen und Bürgern soll eine informierte Auseinandersetzung mit den Gefahren der Digitalisierung für ihre Privatheit und Selbstbestimmtheit ermöglicht werden. Zweck ist es auch, innovative Alternativlösungskonzepte und tragfähige Geschäftsmodelle zu entwickeln, um den europäischen Weg im Datenschutz weiter voranzutreiben und eine sichere Datennutzung für unterschiedliche Interessengruppen zu ermöglichen.
Es werden Forschungsverbundvorhaben gefördert, die sich beispielsweise einem oder mehreren der folgenden Themenfelder zuordnen lassen.
Grundrechte und informationelle Selbstbestimmung schützen:
- Bürgerinnen und Bürger bei der Wahrnehmung des Grundrechts auf informationelle Selbstbestimmung unterstützen;
- Datenschutz technisch umsetzen;
- privatsphäreschonende Geschäftsmodelle entwickeln;
- Zukunftstechnologien privatsphäreschonend gestalten („Privacy by Design“);
- Technik- und Datenschutzfolgenabschätzungen durchführen;
- Risikoabschätzungen vornehmen.
Technik nach demokratischen Werten souverän gestalten:
- Standards, Normen und Kennzeichnungen weiterentwickeln;
- Werte in die Technikentwicklung einfließen lassen („Values by Design“);
- individuellen Umgang mit Daten besser verstehen.
Die Forschungs- und Entwicklungsaufgaben und -ziele müssen den Stand der Technik deutlich übertreffen und durch ein hohes wissenschaftlich-technisches sowie wirtschaftliches Risiko gekennzeichnet sein.
Termin: 15.03. und 15.10.2023 (jeweils Projektskizzen); danach jeweils 15.03. und 15.10. eines Jahres, letztmalig am 15.03.2027
Adresse: VDI/VDE Innovation und Technik GmbH, Projektträger Vernetzung und Sicherheit digitaler Systeme, Steinplatz 1, 10623 Berlin
Kontakt: Jan-Ole Malchow, Tel.: 0 30/31 00 78 - 386, Jan-Ole.Malchow@vdivde-it.de, Kai Benjamin Leiner, Tel.: 0 30/31 00 78 - 5768, benjamin.leiner@vdivde-it.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Forschung und Entwicklung an Batterietechnologien für technologisch souveräne, wettbewerbsfähige und nachhaltige Batteriewertschöpfungsketten im Rahmen des Dachkonzepts Batterieforschung
Mit dem BMBF-Dachkonzept Batterieforschung werden die Voraussetzungen für den Aufbau einer technologisch souveränen, wettbewerbsfähigen und gleichzeitig nachhaltigen Batteriewertschöpfungskette in und für Europa deutlich verbessert. Gegenstand der Förderung sind projektbezogene Aktivitäten auf dem Gebiet der Forschung, Entwicklung und Innovation in einem oder mehreren der nachstehend genannten Handlungsfelder des BMBF-Dachkonzepts Batterieforschung. Meilensteine unter: https://www.werkstofftechnologien.de/programm/batterieforschung/bmbf-dachkonzept-batterieforschung
Handlungsfeld 1: Material- und Produktionsprozessforschung
Handlungsfeld 2: Skalierungsforschung und Digitalisierung
Handlungsfeld 3: Ressourcenschonende Batteriekreisläufe und Rohstoffsicherung
Handlungsfeld 4: Aussichtsreiche Technologievarianten der Zukunft
Handlungsfeld 5: Batterie(forschungs)ökosystem
Termin: 28.03.2024, 30.09.2024, 31.05.2025, 30.09.2025, 31.02.2026 (Projektskizzen)
Adresse: Projektträger Jülich (PtJ), Forschungszentrum Jülich GmbH, Geschäftsbereich Neue Materialien und Chemie (NMT), 52425 Jülich
Kontakt: Dr. Peter Weirich, Tel.: 024 61/61 – 2709, Dr. Jenna Moorkamp, Tel.: 024 61/61 – 96404, Dr. Bernhard Barwinski, Tel.: 024 61/61 – 96456, ptj-BatTS@fz-juelich.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Sozial-ökologische Nachwuchsgruppen für nachhaltige und resiliente Stadt-Umland-Regionen
Ein übergeordnetes Ziel der Förderung sind hervorragend ausgebildete Nachwuchskräfte der inter- und transdisziplinären Nachhaltigkeitsforschung mit attraktiven Karriereperspektiven in Wissenschaft und Praxis. Es sollen innovative Lösungen für nachhaltige und resiliente Städte und Regionen identifiziert und entwickelt werden. Transdisziplinäre Forschungsansätze bergen erhebliche Potenziale, um den Herausforderungen einer nachhaltigen Stadt- und Regionalentwicklung zu begegnen und transformative Kräfte vor Ort zu entfalten.
Der Arbeit der Nachwuchsgruppen soll ein sozial-ökologischer Forschungsansatz zugrunde liegen. Sozial-ökologische Forschung beinhaltet, Gesetzmäßigkeiten gesellschaftlicher Transformationsprozesse zu verstehen und methodisch gezielt Einfluss zu nehmen in Richtung einer nachhaltigen Entwicklung (Transformationsforschung) sowie diese Prozesse transdisziplinär umzusetzen (transformative Forschung).
Termin: 29.04.2024, danach 29.04.2026, 29.04.2028 (jeweils Projektskizzen)
Adresse: DLR Projektträger, Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit, AG Sozial-ökologische Forschung, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Claudia Müller, Tel.: 0228/38 21-15 01, claudia.mueller@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit
Forschungsförderung zur nuklearen Sicherheit
Grundlegendes Ziel der öffentlich geförderten nuklearen Sicherheitsforschung ist der Schutz von Mensch und Umwelt. Durch Forschung und Entwicklung (FuE) sollen die wissenschaftlichen Grundlagen für die Beurteilung und Verbesserung der Sicherheit kerntechnischer Anlagen und die sichere Entsorgung radioaktiver Abfälle geschaffen und weiterentwickelt werden.
Gefördert wird schwerpunktmäßig die anwendungsorientierte Grundlagenforschung in den Bereichen der Reaktorsicherheitsforschung sowie der Entsorgungs- und Endlagerforschung auf den folgenden Forschungsgebieten:
A. Reaktorsicherheitsforschung
B. Forschung zur verlängerten Zwischenlagerung und Behandlung hochradioaktiver Abfälle
C. Endlagerforschung
D. Forschung zu Querschnittsfragen
Termin: 31.12.2026
Kontakt: info@ptka.kit.edu, Tel.: 0221/2068-720
Weitere Informationen: Ausschreibung
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
DNS der zukunftsfähigen Mobilität. Digital – Nachhaltig – Systemfähig
Die Mobilität verknüpft gleichermaßen soziale, ökologische und wirtschaftliche Aspekte einer Gesellschaft und ist derzeit einem grundlegenden Transformationsprozess unterworfen, der maßgeblich durch die Digitalisierung, Fragen der Energie- und Systemeffizienz und einer nachhaltigen Nutzung von Ressourcen geprägt ist. Gefördert werden vorwettbewerbliche Forschungs- und Entwicklungsprojekte zu innovativen technologischen Lösungen im Fahrzeug- und Mobilitätsbereich mit hoher industriepolitischer Bedeutung. Ziel ist, die nationale Fahrzeug- und Mobilitätsindustrie dabei zu unterstützen, aktuelle und zukünftige Transformationsprozesse aktiv zu gestalten und als gemeinsame Industrie gestärkt aus dem technologischen Wandel hervorzugehen.
Leitthemen sind:
- Digitalisierung
- Nachhaltigkeit
- Systemfähigkeit
Termin: 31.03.2026, 30.09.2026 (Projektskizzen)
Adresse: TÜV Rheinland Forschungs- und Innovationsmanagement GmbH, Projektträger Bodengebundene Verkehrstechnologien, Am Grauen Stein, 51105 Köln
Kontakt: BVt-DNS@tuv.com
Weitere Informationen: Ausschreibung
IraSME: 37. transnationale Ausschreibung
Gefördert werden FuE-Kooperationsprojekte zur Entwicklung innovativer Produkte, Verfahren oder technischer Dienstleistungen ohne Einschränkung auf bestimmte Technologien und Branchen.
Partnerländer: Belgien (Regionen Flandern und Wallonien), Brasilien, Deutschland, Luxemburg, Österreich, Schweiz, Tschechien und Türkei.
Antragstellung und Projektförderung in IraSME beruhen im Wesentlichen auf den beteiligten nationalen Förderprogrammen (in Deutschland: ZIM-Kooperationsprojekte).
Termin: 25.03.2026
Adresse: AiF Projekt GmbH Tschaikowskistr. 49, 13156 Berlin
Kontakt: info@ira-sme.net
Weitere Informationen: Ausschreibung
Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz
Förderung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten im Förderprogramm DNS der zukunftsfähigen Mobilität. Digital – Nachhaltig – Systemfähig
Gegenstand der Förderung sind anwendungsorientierte, vorwettbewerbliche Verbundprojekte in Forschung und Entwicklung der Mobilitäts- und Fahrzeugindustrie. Die Förderung richtet sich dabei an alle Industriezweige im Kontext der Mobilität auf Straße und Schiene inklusive angrenzender Wirtschaftszweige und Sektoren. Die geförderten Forschungs- und Entwicklungsprojekte sollen innerhalb des ausgewählten Themenfelds einen deutlichen Fortschritt zum Stand der Technik aufweisen und die drei Leitthemen durch die Entwicklung und Erforschung innovativer Technologien, Prozesse und Systeme entscheidend voranbringen.
Im Fokus des Programms „DNS der zukünftigen Mobilität“ stehen drei Leitthemen, die die aktuellen und zukünftigen Entwicklungen der Mobilität und der Fahrzeugindustrie maßgeblich bestimmen:
- Digitalisierung
- Nachhaltigkeit
- Systemfähigkeit
Termin: jährlich 31.03. und 30.09., jeweils bis 2027 (zweistufiges Verfahren)
Adresse: Bundesminsterium für Wirtschaft und Klimaschutz, Scharnhorststr. 34-37, 10115 Berlin
Weitere Informationen: Ausschreibung
EXIST-Women
Eines der Ziele der Start-up-Strategie der Bundesregierung ist auf die Stärkung der Start-up-Gründerinnen und der Diversität ausgerichtet. Die Förderlinie EXIST-Women beinhaltet Veranstaltungs-, Beratungs- und Betreuungsangebote sowie einen finanziellen Zuschuss für angehende Gründerinnen. Antragsberechtigt sind Hochschulen und Forschungseinrichtungen, deren Gründungsnetzwerk Beratungsangebote für Gründerinnen etabliert hat oder deren Aufbau plant und Stipendiatinnenverträge mit Gründerinnen abschließen möchte.
Termine: 30.09.2025, 30.09.2026, 30.09.2027
Weitere Informationen: Ausschreibung
WIPANO – Wissens- und Technologietransfer durch Patente und Normen
Förderschwerpunkt (3.2): „Wissenstransfer durch Normung und Standardisierung“
Es werden Projekte gefördert, die die neuesten Erkenntnisse der Forschung im gesamtwirtschaftlichen Interesse in Normen und Standards überführen und damit direkt und mit großer Verbreitung der Wirtschaft zur Verfügung stehen. Um dies möglichst effizient zu gestalten, werden nur Kooperationsprojekte mit mindestens einer Hochschule oder öffentlich grundfinanzierten Forschungseinrichtung und Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft gefördert.
Projektziel muss mindestens ein Normungs- oder Standardisierungsantrag auf nationaler, europäischer oder internationaler Ebene sein. Die Zuwendung wird als nicht rückzahlbarer Zuschuss in Form einer Anteilfinanzierung gewährt (Hochschulen bis zu 85 %). Die Laufzeit beträgt in der Regel 24 Monate. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.
WIPANO umfasst drei Förderschwerpunkte:
- Patentierung – Unternehmen
- Normung - Unternehmen
- Wissenstransfer durch Normung und Standardisierung
Termin: laufende Skizzeneinreichung bis zum 31.05.2026, laufende Antragseinreichung bis zum 31.05.2027
Adresse: Projektträger Jülich (PtJ), Forschungszentrum Jülich GmbH, GTI 2 - Technologietransfer -, Lützowstraße 109, 10785 Berlin
Kontakt: Anke Hoffmann, Tel.: 030/20199-535, wipano-ptj@fz-juelich.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Deutscher Akademischer Austauschdienst
Zentren für Deutschland- und Europastudien in Polen
Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) fördert aus Mitteln des Auswärtigen Amtes (AA) die Implementierung eines neuen Zentrums für Deutschland- und Europastudien in Polen an einer polnischen Hochschule.
Der Zweck der Förderung besteht darin, einer jungen Generation von polnischen Forschenden und Studierenden anwendungsorientierte, interdisziplinäre, regionale und gegenwartsbezogene Deutschland- und Europaexpertise zu vermitteln. Das Zentrum soll dazu beitragen, die akademische Zusammenarbeit zwischen Polen und Deutschland im Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften zu intensivieren und interdisziplinäre Kooperationen zu deutschland- und europabezogenen Themen zu stärken.
Gefördert werden Maßnahmen am Zentrum in den Bereichen Forschung, Lehre und Öffentlichkeitsarbeit, insbesondere Forschungs-, Studien- und Lehraufenthalte, Stipendien, Maßnahmen des Marketings und der Öffentlichkeitsarbeit, Veranstaltungen und Alumni-Arbeit.
Antragsberechtigt sind Hochschulen in Polen. Gemeinsame Anträge mehrerer polnischer Hochschulen oder gemeinsame Anträge polnischer und deutscher Hochschulen sind ebenfalls zulässig.
Fördervolumen: 1.375.000 Euro.
Termin: 31.03.2026 (Interessensbekundung), 31.08.2026 (Antrag)
Adresse: DAAD, Kennedyallee 50, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Esther May, Tel.: 0228/882 323, may@daad.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Verschiedene Stiftungen
GIF 2026 Call - Workshop for Applicants/RAs
Following the publication of the new German Israeli Foundation (GIF) Call for Proposals, we are pleased to offer a professional workshop for potential applicants, research authorities, and institutional representatives. As a reminder, the GIF 2026 Call for AI in Science and Society supports innovative research on the development, application, and societal implications of AI across STEM and Social Sciences & Humanities, through both German-Israeli collaborative projects and a dedicated solo track for early-career researchers.
The workshop will provide an overview of the call, including eligibility criteria, the application process, evaluation procedure, timeline, practical tips for preparing a strong proposal, and an introduction to the GIF Young Scientists Meeting (GYSM) program. Participants will also have the opportunity to ask questions.
Our goal is to provide a clear roadmap for a successful application and to introduce our support frameworks for researchers at all career stages.
Termin: s. Timeline bei "weitere Informationen"
Adresse: German Israeli Foundation, Urban Place, Yafo 224 Jerusalem
Kontakt: science@gif.org.il, Dr. Mirit Liran, Tel.: +972 58-4006719
Weitere Informationen: Call, topics, eligibility, application process, and timeline
Daimer und Benz Stiftung: Ausschreibung für ein Projekt zur Stärkung der Wissenschaftskommunikation
Gefördert werden eine oder mehrere Veranstaltungen, durch die wissenschaftliche Erkenntnisse einer breiten Öffentlichkeit in neuer Form vermittelt werden sollen. Dadurch soll ein grundsätzliches Interesse an Wissenschaft und Forschung geweckt bzw. vermittelt werden. Zu den primären Zielgruppen gehören weder ein fachlich vorgebildetes Publikum noch Schüler*innen. Vielmehr soll sich die Veranstaltung vorrangig an Personen richten, die bislang wissenschaftlichen Erkenntnissen gegenüber kritisch stehen oder nur wenig Kontakt zu diesen hatten. Die Veranstaltung sollte Menschen unterschiedlicher Altersgruppen ansprechen; Ort, Zeit und Dauer können frei gewählt werden.
Die Fördersumme von bis zu 30.000 Euro kann je nach Idee, Ausprägung und Gestaltung der Veranstaltung frei für unterschiedliche Zwecke genutzt werden. Beantragt werden können Personal-, Reise- und Sachmittel, z. B. für Raummieten und Catering.
Termin: 30.04.2026
Adresse: Daimler und Benz Stiftung, Dr.-Carl-Benz-Platz 2, 68526 Ladenburg
Kontakt: info@daimler-benz-stiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
GIF 2026 Call announcement & Nexus 2025 progress
We would like to share an update on the latest developments at the German Israeli Foundation (GIF), including the publication of our new call, the current status of the 2025 Nexus peer review process, and a reminder about our GYSM program.
1. New call publication – GIF 2026 Call for AI in Science and Society
We are pleased to announce that the GIF 2026 Call for AI in Science and Society has been published and is now available on our website. This new program invites innovative research proposals focusing on the development, application, and societal implications of artificial intelligence (AI) across both STEM and Social Sciences & Humanities.
The call includes two tracks:
Collaborative Track
- Joint proposals by German and Israeli researchers
- Project duration: up to 3 years
- Maximum budget: €300,000
Solo Track (early career researchers)
- Applicants up to 8 years post-PhD (post-doctoral candidates are not eligible to apply)
- One-year projects
- Maximum budget: €25,000
The call includes a 2-stage application process consisting of an initial brief preliminary proposal and an invitation-only full proposal stage.
• Pre-proposals must be signed by the Principal Investigators and their institutional administrations.
• Pre-proposals are to be submitted on our website https://www.gif.org.il/
The GIF portal will open for pre-proposals submissions on 1 September 2026 (subject to change).
A brief overview of the call you can find here: https://www.gif.org.il/programs/programs-gif-2026/
2. Update on the 2025 Nexus call peer review process
The peer review process for the 2025 Nexus call is progressing well. However, due to several delays, the timeline has shifted slightly. We now expect the funding decisions to be announced in April, with the grants expected to start in May.
3. GIF Young Scientists’ Meetings (GYSM)
We would also like to remind you of our GIF Young Scientists’ Meetings (GYSM) program, which supports early-career scientists in organizing 2–3 day workshops to strengthen German Israeli partnership. GIF funds up to €20,000 per meeting, covering travel, accommodation, food & beverages, and a social/cultural program.
For more information and submission details, please see: https://www.gif.org.il/workshops/
Address: German Israeli Foundation, Urban Place, Yafo 224 Jerusalem
Contact for more information: gif.admin@gif.org.il
Neues Förderprogamm der Gerda Henkel Stiftung: Prospekt Utopia
Das Programm richtet sich weltweit an Postdoktorandinnen und Postdoktoranden aller von der Stiftung geförderten Disziplinen – von der Archäologie bis zu den Geschichts- und Sozialwissenschaften. Gefördert werden Forschungsprojekte, die Zukunft in unterschiedlichen Formen in den Blick nehmen und deren Deutung und Gestaltung reflektieren. Denkbare Themenfelder umfassen historische Entwürfe von Fortschritt, Gemeinschaft und Gerechtigkeit. Sie schließen auch gegenwärtige Idealvorstellungen künftigen Zusammenlebens, die Rolle der Wissenschaft und technologische Entwicklungen ein.
Insgesamt werden 50 Projekte mit jeweils bis zu 50.000 Euro gefördert. Das Auswahlverfahren ist zweistufig angelegt.
Termin: 15.04.2026
Adresse: Gerda Henkel Siftung, Malkastenstr. 15, 40211 Düsseldorf
Kontakt: Thomas Podranski, 50years@gerda-henkel-stiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Programminitiative Humboldt Research Professorship der Alexander von Humboldt Stiftung
Die Alexander von Humboldt-Stiftung weitet ab sofort die Fördermöglichkeiten im Rahmen des vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) finanzierten 1.000-Köpfe-Plus-Programms aus. Mit der neuen Programminitiative "Humboldt Research Professorship" schafft sie neue Spielräume, international interessante Forschungsthemen mit exzellenten Wissenschaftler*innen in Deutschland zu besetzen und Forschungsgebiete strukturell auszubauen.
Die neuen Humboldt Research Professorships ermöglichen Spitzenforschenden aus dem Ausland, ihre innovativen und kreativen Forschungsaktivitäten in Deutschland durchzuführen und fest an deutschen Universitäten und Forschungseinrichtungen zu etablieren, ohne ihre Stelle im Ausland aufgeben zu müssen. Aufnehmende Institutionen erhalten flexible Gestaltungsmöglichkeiten für die Integration und institutionelle Verankerung.
Das Fördervolumen beträgt in der Regel 1,5 Millionen Euro für theoretisch arbeitende bzw. 3 Millionen Euro für experimentell arbeitende Forschende. Es steht über einen Zeitraum von fünf Jahren zur Verfügung und dient der Finanzierung der Forschungen der geförderten Personen. Zur Deckung des Lebensunterhaltes während der Forschungsaufenthalte in Deutschland können pro Monat bis zu 10.000 Euro für das persönliche Einkommen entnommen werden.
Termin: 15.03.2026 (Nominierungsverfahren)
Adresse: Alexander von Humboldt-Stiftung, Jean-Paul-Str. 12, 53173 Bonn
Weitere Informationen: Ausschreibung
Förderlinien der Joachim Herz Stiftung zum Thema "Smarter Umgang mit Wasser"
Wasser ist eine unverzichtbare Ressource. Es ist wichtig für ökologische Systeme, die menschliche Gesundheit und landwirtschaftliche sowie industrielle Prozesse. Doch Klimawandel, Übernutzung und schwer abbaubare Schadstoffe gefährden die Verfügbarkeit von sauberem Wasser – auch in Deutschland. Die Wissenschaft liefert bereits vielversprechende Lösungsansätze, die aber noch zu langsam und zu selten in die praktische Anwendung gelangen.
Die Joachim Herz Stiftung stellt 2026 rund zwölf Millionen Euro Fördermittel bereit, um Forschung für einen smarten Umgang mit Wasser nutzbar zu machen. Gefördert werden anwendungsorientierte, fächerübergreifende und risikoreiche Projekte im Bereich Neue Materialien und Ressourcen, um nachhaltige Lösungen in die gesellschaftliche und wirtschaftliche Anwendung zu überführen.
Mit unseren Förderlinien setzen wir auf die Förderung einzelner Wissenschaftler*innen, junger Talente, auf die Förderung von Gruppen und Projekten sowie auf neue Transferstrukturen:
innovate! academy: Bis zu 250.000 Euro Fördermittel für transferorientierte Projekte zu Water-Enabled Materials und obligatorisches Seminarprogramm als ideelle Förderung für Postdocs und Junior-Professor*innen.
Termin: 31.03.2026
Kontakt, weitere Informationen und zum Bewerbungsportal
innovate! fund: Bis zu 1.000.000 Euro für interdisziplinäre Teams, die neue Wege für die effizientere Nutzung, Reinhaltung und Verfügbarkeit von Wasser entwickeln.
Termin: 31.03.2026
Kontakt, weitere Informationen und zum Bewerbungsportal
innovate! center: Bis zu 5.000.000 Euro für die Gründung neuer Transferstrukturen, die für einen smarten Umgang mit Wasser und Bodenressourcen sorgen.
Termin: 20.04.2026
Kontakt, weitere Informationen und zum Bewerbungsportal
Joachim Herz Preis: Bis zu 500.000 Euro für promovierte Wirtschaftswissenschaftler*innen in der frühen Phase ihrer Karriere, die interdisziplinär und praxisrelevant forschen und einen Beitrag zum smarten Umgang mit Wasser leisten wollen.
Termin: 31.03.2026
Kontakt, weitere Informationen und zum Bewerbungsportal
Add-on Fellowships: Bis zu 15.000 Euro für junge Wissenschaftler*innen aus den Lebens-, Material- und Wirtschaftswissenschaften, die motiviert sind, das Transferpotenzial ihrer Forschung weiterzuentwickeln. Diese personenbezogene Förderung ist Teil des Leitthemas "Ressourcen der Zukunft", einschließlich des "smarten Umgangs mit Wasser".
Termin: 22.03.2026
Kontakt, weitere Informationen und zum Bewerbungsportal
Adresse: Joachim Herz Stiftung, Langenhorner Chaussee 384, 22419 Hamburg
Weitere Informationen zu den einzelnen Förderlinien
Thyssen Stiftung: Förderung von Tagungen
Die Fritz Thyssen Stiftung fördert wissenschaftliche Veranstaltungen, insbesondere kleinere national und international ausgerichtete Tagungen mit dem Ziel, die Diskussion und Bearbeitung konkreter wissenschaftlicher Fragestellungen sowie die thematisch ausgerichtete Kooperation und Vernetzung von Wissenschaftler*innen im engeren Fachgebiet oder auch zwischen verschiedenen Fachrichtungen zu ermöglichen.
Thematisch ist eine Antragstellung in folgenden Förderbereichen möglich:
- Geschichte, Sprache und Kultur
- Staat, Wirtschaft und Gesellschaft
- Medizin und Naturwissenschaften
Termin: 28.02.2026
Adresse: Thyssen Stiftung, Apostelnkloster 13-15, 50672 Köln
Kontakt: fts@fritz-thyssen-stiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Adamas Stiftung - Stipendien für interkulturelle Studien am griechisch-deutschen und polnisch-deutschen Beispiel
Die Stiftung fördert wissenschaftliche Forschungsprojekte und literarische Vorhaben, die das wechselseitige Verhältnis zwischen der deutschen und polnischen und zwischen der deutschen und griechischen Literatur thematisieren in der Zeit von der Französischen Revolution bis in die Gegenwart. Gefördert werden Reise- und Aufenthaltsstipendien sowie Publikationsbeihilfen für Graduierte und Postdoktorand*innen.
Termin: 15.06.2026
Adresse: PD DR. Sieghild Bogumil-Notz, 162Bis avenue Jean Cordier, 33600 Pessac
Kontakt: sieghild.bogumil@gmail
Weitere Informationen: Ausschreibung
Boehringer Ingelheim Stiftung - Rise up!
Das Rise up!-Programm richtet sich an herausragende und ungewöhnlich kreative Grundlagenforscherinnen und Grundlagenforscher aus der Biologie, Chemie und Medizin, die zum ersten Mal eine W2-Professur an einer deutschen Universität angenommen haben. Mit Rise up! können sie ein besonders innovatives Forschungsprogramm voranbringen, das sich nachhaltig auf ihr Fachgebiet auswirken könnte.
Es können Mittel bis zu 600.000 Euro für einen Zeitraum von maximal drei Jahren für ein klar umrissenes Forschungsprogramm beantragt werden.
Termin: 15.03.2026
Adresse: Boehringer Ingelheim Stiftung, Schusterstr. 46-48, 55116 Mainz
Kontakt: funding@bistiftung.de, Tel.: 06131/27 508-12
Weitere Informationen: Ausschreibung
Boehringer Ingelheim Stiftung - Exploration Grants: Förderung für selbständige Nachwuchsgruppenleiter*innen
Nachwuchsgruppenleiterinnen und Nachwuchsgruppenleiter können zu neuen Ideen oder überraschenden Ergebnissen forschen, die das Potenzial haben, das eigene Forschungsprofil zu ergänzen oder neu auszurichten. Sie können einmalig bis zu 210.000 Euro für einen Zeitraum von 2 Jahren beantragen für Projekte, die eine neue Forschungsrichtung im Labor eröffnen könnten. Die Förderung kann für Personal- und Sachmittel verwendet werden, nicht jedoch für die eigene Stelle.
Termin: 15.03.2026
Adresse: Boehringer Ingelheim Stiftung, Schusterstr. 46-48, 55116 Mainz
Kontakt: funding@bistiftung.de, Tel.: 06131/27 508-12
Weitere Informationen: Ausschreibung
Wübben Stiftung Wissenschaft: Professorships
Appointment Accelerator
Ziel ist die Berufung internationaler Wissenschaftler*innen auf Tenure-Track-Positionen. Die Stiftung stellt den Hochschulen dabei zusätzliche Mittel für Ausstattung und Onboarding bereit, um Berufungsverfahren mit Wissenschaftler*innen in der Karrierephase R3 erfolgreich abzuschließen. Es ist eine Förderung von bis zu 400.000 € möglich.
Anträge können für Kandidat*innen eingereicht werden, die zum Zeitpunkt der Antragstellung seit mindestens drei Jahren außerhalb Deutschlands tätig sind. Eine Rückkehr an den Ort der Promotion ist nicht möglich. Voraussetzung für die Antragstellung ist ein abgeschlossenes universitäres Auswahlverfahren oder eine geplante Direktberufung. Auch bei bereits erteiltem (und noch nicht angenommenem) Ruf ist eine Antragstellung möglich.
Ausschreibung: WSW | Appointment Accelerator
Tenure Track Professorship
Mit dieser Förderlinie unterstützt die Stiftung deutsche Universitäten bei der Berufung internationaler Top-Talente (Karrierephase R3) und finanziert die ersten Jahre einer Tenure-Track-Professur. Im Erfolgsfall übernimmt die Wübben Stiftung Wissenschaft die hälftigen Kosten einer Tenure-Track-Professur der antragsstellenden Universität. Ferner stellt die Stiftung zusätzlich Mittel in Höhe von 10% ihres Kostenanteils bereit. Diese werden dem/der Wissenschaftler*in als freie Forschungsmittel zur Verfügung gestellt. Die maximale Höhe der insgesamt beantragbaren Mittel (inkl. der freien Forschungsmittel) beträgt bis zu 1 Mio. € (bei fünfjähriger Tenure-Track-Phase) bzw. bis zu 1,2 Mio. € (bei sechsjähriger Tenure-Track-Phase).
Neben der Vergütung des*der Wissenschaftler*in sowie der Finanzierung von Personal- und Sachmitteln sowie Investitionen können aus der Fördersumme auf den*die Kandidat*in zugeschnittene Onboarding- und Dual Career-Maßnahmen finanziert werden.
Anträge können für Kandidat*innen eingereicht werden, die zum Zeitpunkt der Antragstellung seit mindestens drei Jahren außerhalb Deutschlands tätig sind. Eine Rückkehr an den Ort der Promotion ist nicht möglich. Voraussetzung für die Antragstellung ist ein abgeschlossenes universitäres Auswahlverfahren oder eine geplante Direktberufung. Auch bei bereits erteiltem (und noch nicht angenommenem) Ruf ist eine Antragstellung möglich.
Ausschreibung: WSW | Tenure Track Professorship
Advanced Professorship
Ziel ist die Berufung und Integration internationaler Spitzenforscher*innen. Die Stiftung unterstützt deutsche Universitäten bei der Berufung und Integration von internationalen Wissenschaftler*innen in der Karrierephase R4. Die Förderung bietet Wissenschaftler*innen die Chance, auf der Grundlage einer exzellenten Sach- und Personalausstattung Forschungsthemen zu bearbeiten und stellt Mittel für Onboarding- und Dual-Career-Maßnahmen bereit.
Universitäten können eine Förderung von bis zu 1,6 Mio. € für bis zu vier Jahre beantragen. Voraussetzung ist, dass die Universität nach Ende der Förderung die Finanzierung der Professur in vergleichbarer Höhe zusichert. Die Mittel können für die Besoldung, Personal-, Sach- und Investitionsausgaben sowie für Onboarding- und Dual-Career-Maßnahmen verwendet werden. Die Stiftung stellt 10 % ihres Kostenanteils dem/der Wissenschaftler*in als freie Forschungsmittel zur Verfügung.
Antragsberechtigt sind alle deutschen Universitäten. Die beantragte Professur kann dabei eine Nachbesetzung, eine vorgezogene Neubesetzung oder eine neu eingerichtete W2- oder W3-Professur sein. Die Antragstellung ist auch möglich, falls für den/die Kandidat*in zunächst eine Gastprofessur geplant ist. In diesem Fall müssen die Pläne zur anschließenden Berufung dargelegt werden. Auch die Beantragung einer Gastprofessur für Wissenschaftler*innen am Ende einer akademischen Karriere ist möglich.
Ausschreibung: WSW | Advanced Professorship
Termin: 30.09.2025 und 31.03.2026
Adresse: Wübben Stiftung, Hausvogteiplatz 3-4, 10117 Berlin
Kontakt: alt@w-s-w.org
Wübben Stiftung: Förderformat Sandpit
Das neue Jahresthema des Sandpit-Programms der Wübben Stiftung Wissenschaft lautet „Bürokratie verstehen, gestalten, verändern“. Forschende aller Disziplinen (ab Promotion) können sich mit einem zweiseitigen Ideenpapier bewerben.
Mögliche Fragestellungen könnten sich mit den historischen Entwicklungslogiken von Bürokratie, ihren sozialen und ökonomischen Wirkungen, ihrer Rolle für Legitimität und Transparenz, ihrem Einfluss auf das Wissenschaftssystem oder den Herausforderungen digitaler Verwaltung befassen.
Sandpits sind kreative Ideenwerkstätten für bis zu 20 Teilnehmende. Der Förderumfang beträgt 50.000 Euro.
Termin: 31.03.2026
Adresse: Wübben Stiftung, Hausvogteiplatz 3-4, 10117 Berlin
Kontakt: alt@w-s-w.org
Weitere Informationen: Ausschreibung
Gerda Henkel Stiftung: Förderschwerpunkt Flucht
Flucht und der Umgang mit Geflüchteten stehen derzeit im Mittelpunkt vieler politischer, gesellschaftlicher und wissenschaftlicher Debatten. Dabei ist Flucht weder auf einzelne Regionen noch auf gegenwärtige Entwicklungen begrenzt. Vielmehr handelt es sich um ein globales Phänomen, das Menschen seit jeher prägt.
Die Gerda Henkel Stiftung nimmt diese Ausgangslage zum Anlass, um mit dem Förderschwerpunkt „Flucht“ an die vielversprechenden Ansätze und Entwicklungen weltweiter Forschungen anzuknüpfen und gleichwohl auf die vorhandenen Desiderate der Forschungslandschaften zu reagieren. Durch den Förderschwerpunkt sollen insbesondere international ausgerichtete, multiperspektivische wissenschaftliche Vorhaben über Flucht unterstützt werden, die Fragen in den Blick nehmen, die in der einschlägigen Forschung bislang weniger beachtet worden sind. Dabei geht es auch um die Verbindung von theoretischer Grundlagenforschung und Konzepten, die für die gesellschaftliche, humanitäre und politische Praxis Bedeutung haben.
Termin: 29.04.2026
Adresse: Gerda Henkel Stiftung, Malkastenstraße 15, 40211 Düsseldorf
Kontakt: Thomas Podranski, podranski@gerda-henkel-stiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Daimler und Benz Stiftung: Förderung der Zusammenarbeit mit afrikanischen Forschungseinrichtungen
Mit ihrer Förderlinie "Ladenburger Horizonte" unterstützt die Daimler und Benz Stiftung die Zusammenarbeit zwischen deutschen und afrikanischen Forschungseinrichtungen und stellt hierfür einen Betrag in Höhe von bis zu 300.000 Euro (Laufzeit maximal drei Jahre) zur Verfügung. Antragsberechtigt sind unabhängige Forschungsgruppenleitungen (Professuren, Juniorprofessuren, Habilitierende) an Hochschulen und gemeinnützigen außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Deutschland.
Termin: 15.12.2025
Adresse: Daimler und Benz Stiftung, Dr.-Carl-Benz-Platz 2, 68526 Ladenburg
Online-Bewerbungsportal
Kontakt: Dr. Jörg Klein, Tel.: 06203/10920, klein@daimlerbenzstiftung.de, Marion Hartmann, info@daimler-benz-stiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Innovative Wissenschaftsvermittlung
Die Daimler und Benz Stiftung fördert die Konzeption und Durchführung einer Veranstaltung zum Thema „Innovative Wissenschaftsvermittlung“ mit einem Gesamtbetrag in Höhe von bis zu 30.000 Euro. Antragsberechtigt sind bundesweit gemeinnützige Einrichtungen, Unternehmen oder Organisationen aus Wissenschaft, Bildung, Kultur und Wirtschaft, die eine Veranstaltung zur Wissenschaftsvermittlung organisieren und ausrichten möchten.
Gefördert wird eine innovative Veranstaltung, durch die wissenschaftliche Erkenntnisse einer breiten Öffentlichkeit vermittelt werden sollen. Ziel ist es, dadurch ein grundsätzliches Interesse an Wissenschaft und Forschung zu wecken.
Termin: 30.04.2026 (online-Antragstellung per PDF über Homepage der Stiftung)
Adresse: Daimler und Benz Stiftung, Dr-Carl -Benz-Platz 2, 68526 Ladenburg
Kontakt: Marion Hartmann, Tel.: 06203/1092-0, hartmann@daimler-benz-stiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung und Antragstellung
Verschiedene Zuwender
Fulbright-Cottrell Awards zur Förderung integrierter Lehr- und Forschungsprojekte
Die Ausschreibung richtet sich an deutsche Nachwuchswissenschaftler*innen mit Lehraufgaben im Bachelor- und Masterstudium in den Bereichen Chemie, Physik und Astronomie. Mit dem Fulbright-Cottrell Award zeichnet Fulbright Germany exzellente Forschung in Verknüpfung mit herausragender Lehre aus. Die Förderung beträgt einmalig 63.000 Euro. Sie wird für einen dreijährigen Zeitraum an ausgewählte Nachwuchswissenschaftler*innen vergeben, die integrierte Lehr- und Forschungsprojekte an ihrer deutschen Hochschule oder Wissenschaftseinrichtung umsetzen.
Im Rahmen des Fulbright-Cottrell Awards kooperiert Fulbright Germany mit der amerikanischen Research Corporation for Science Advancement. Sie verleiht in den USA den bekannten Cottrell Scholar Award. Damit eröffnen sich den Fulbright-Cottrell Preisträger*innen angesehene transatlantische Netzwerke, die sie dabei unterstützen, sich als erfolgreiche „Teacher Scholars“ in der internationalen Wissenschaftslandschaft zu etablieren.
Termin: 31.03.2026
Adresse: Deutsch-Amerikanische Fulbright-Kommission, Lützowufer 26, 10787 Berlin
Kontakt: Thomas Mutzke, Program Officer, specialprograms@fulbright.de
Weitere Informationen: Programmbeschreibung mit Bewerbungsvoraussetzungen und -formularen
Call for Proposals – São Paulo Research Foundation (FAPESP) and Berlin University Alliance (BUA) 2026
Under this Agreement FAPESP and BUA launch this Call for Proposals to fund collaborative projects as an initiative to implement and consolidate this partnership, open to researchers affiliated with Higher Education and Research Institutions in the State of São Paulo in partnership with researchers affiliated with institutions that make up BUA. This call will fund projects in two modalities: (i) seed funding and (ii) bilateral workshops.
Researchers from the State of São Paulo and from BUA interested in applying to this call must choose one of the modalities and follow the guidelines described below. Proposals are expected to be balanced between the two teams, not necessarily in monetary terms, but with equivalent commitment and research efforts from both sides.
Projects up to EUR 20,000.00 with a duration of 24 (twenty-four) months. FAPESP will fund the research groups based in the State of São Paulo (up to EUR 10,000.00), and BUA will fund the research groups based in Germany (up to EUR 10,000.00). The projects must have the same duration on both sides.
Deadline for proposal submission to FAPESP/BUA: 15.03.2026
Start of projects: 01.06.2026
Contact: Questions specific to BUA regarding this Call for Proposals should be directed to Kathinka Rosenkranz at: kathinka.rosenkranz@berlin-university-alliance.de
Information: https://www.berlin-university-alliance.de/commitments/international/collaborations/index.html
BCGE Flex Funds 2026: Deepening Cooperation and Research with Partners in the Global South
The Berlin Center for Global Engagement (BCGE) supports the Berlin University Alliance member institutions—Freie Universität Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin, Technische Universität Berlin, and Charité–Universitätsmedizin Berlin—in fostering international collaborations based on global openness, reciprocity, and responsibility. BCGE focuses on promoting collaborative research with partners in the Global South, engaging in science diplomacy, and critically reflecting on current trends in internationalization. To support these goals, BCGE offers incoming and outgoing short-term mobility grants aimed at strengthening research cooperation with partners in the ‘Global South’.
Termin: 20.02.2026
Förderzeitraum: 01.05.2026-14.11.2026
Weitere Informationen und Bewerbungsmodalitäten: Ausschreibung
Zwei Förderbekanntmachungen von BrainHealth
Die neue europäische Partnerschaft BrainHealth hat zwei Förderbekanntmachungen zum Thema "Biological, social and environmental factors that impact the trajectory of brain health across the lifespan" veröffentlicht. Dabei fokussiert je eine Förderbekanntmachung auf neurologische sowie psychische Störungen und eine auf neurodegenerative Erkrankungen.
- JTC2026 Call 1: "Neurological Mental Sensory Disorders
- JTC2026 Call 2: "Neurodegenerative Disorders"
Gefördert werden transnationale Forschungsprojekte, kollaborative und interdisziplinäre Forschung. Es müssen mindestens zwei der folgenden drei Faktoren untersucht werden:
- Biologische Faktoren
- Lebensstil und soziale Faktoren
- Umweltfaktoren
An einem Projekt müssen drei bis sechs Partner aus mindestens drei unterschiedlichen an der Ausschreibung beteiligten Ländern teilnehmen.
Termin: 10.03.2026 (Stufe 1), 30.06.2026 (Stufe 2)
Adresse: BrainHealth Coordination Office, German Aerospace Center (DLR), DLR Project Management Agency
Health Research, Heinrich-Konen-Str. 1, 53227 Bonn
Kontakt: brain-health@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
ELFI: Online-Datenbank mit elektronischen Forschungsförderinformationen für Angehörige der Freien Universität
Für alle Rechner, die sich innerhalb der Rechnernetze der Freien Universität Berlin befinden, ist ein Zugang zu der Online-Datenbank ELFI, d. h. der „Servicestelle für Elektronische Forschungsförder-Informationen (ELFI)“ in Bochum freigeschaltet.
Zudem ermöglicht der VPN-Dienst der Freien Universität den Zugriff auf die Datenbank von anderen Orten aus, sofern die Hochschulmitglieder über eine IP-Adresse aus der Domäne der Freien Universität verfügen.
Weitere Informationen hierzu finden Sie auf den entsprechenden Internetseiten der Zedat unter: http://www.vpn.fu-berlin.de/ bzw. http://www.zedat.fu-berlin.de/VPN.
Die jährlichen Nutzungsgebühren werden zentral übernommen.
Die Datenbank bietet folgende Informationen:
- 6.000 Forschungsförderprogramme, ca. 2.600 nationale und internationale Förderer
- 200 Forschungsgebiete und 28 Querschnittsthemen
- Kurzbeschreibungen der Fördermöglichkeiten
- Abgabetermine von Anträgen
- Dotierung der Programme
- Adressen der Ansprechpartner/innen
- originale Ausschreibungstexte
- Merkblätter und Formulare
Die Daten werden einmal pro Woche aktualisiert. Nutzer/innen können sich individuelle Abfrageprofile zu unterschiedlichen Forschungsinteressen einrichten sowie spezielle Förderarten (z.B. Projektförderung, Reisekosten etc.) auswählen.
Für die Suche nach Stipendien, Austauschmöglichkeiten etc. bietet ELFI einen kostenfreien und uneingeschränkt zugänglichen Studierendenservice an.
Weitere Informationen:
- Kontaktdaten der Ansprechpersonen der ELFI-Datenbank: http://www.elfi.info/
- Login in die Datenbank (Einstieg zur Recherche) mit Registrierung beim erstmaligen Login
- Hinweise zur Anmeldung und Registrierung unter: http://www.elfi.info/recherche.html
- Bedienungsanleitung zur der Datenbank unter: http://www.elfi.info/wsarbeiten_mit_elfi.pdf
- ELFI 2.0: Informationen und Anleitung
VolkswagenStiftung
Neues Förderangebot: Europas Sicherheitsexpert*innen der Zukunft gesucht
Ziel der Förderinitiative "Navigating a Transforming World Order" ist es, eine neue Generation von Expert*innen auszubilden, die Forschung mit Politik und Praxis verbindet – als Antwort auf eine fragmentierte und krisenhafte globale Sicherheitslage.
Der Titel der ersten Ausschreibung lautet: Fellowships zu Sicherheit und Technologie.
Das Programm richtet sich an Postdoktorand*innen bis zu fünf Jahre nach der Promotion. Bewerben können sich Forschende aus allen Disziplinen, die mit einer klar europäischen Perspektive am Schnittpunkt von Sicherheit und Technologie arbeiten. Thematisch sind Projekte gefragt, die unter anderem die Rolle Künstlicher Intelligenz und neuer (Bio-)Technologien beleuchten, die wachsende Bedeutung des Weltraums im Kontext von Sicherheit und Verteidigung untersuchen oder Fragen der Rüstungskontrolle, Abschreckung, Macht und Ethik adressieren.
Fördersumme: 450.000 EUR
Förderdauer: max. 3 Jahre
Termin: 05.05.2026
Online-Sprechstunden am 12.02. und 09.04.2026, jeweils 10:00 bis 11:00 Uhr
Adresse: VolkswagenStiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover
Kontakt: Dr. Adelheid Wessler, Tel.: 0511/8381-282, wessler@volkswagenstiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Transatlantische Brückenprofessuren
Das Förderangebot richtet sich an international renommierte Professor*innen aus den Geistes- und Gesellschaftswissenschaften, die aktuell in den USA tätig sind und gleichzeitig in den USA sowie in Deutschland arbeiten möchten. Die Förderung ermöglicht jährliche Präsenzphasen in Deutschland, die dem Austausch und der gemeinsamen Forschung mit Kolleg*innen vor Ort dienen, sowie die Fortsetzung des Beitrags zu den aktuellen wissenschaftlichen und öffentlichen Debatten in den USA. Dabei stehen der Kooperationsgedanke und die Pflege der wissenschaftlichen, transatlantischen Beziehungen im Vordergrund.
Förderdauer: 3 Jahre; Fördersumme: 300.000 Euro
Termin: Antragstellung ab 16.01.2026 jederzeit
Adresse: VolkswagenStiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover
Kontakt: Dr. Johanna Brumberg, Tel.: 0511/8381-297, brumberg@volkswagenstiftung.de, Stefanie Schulze. Tel.: 0511/8381-236, schulze@volkswagenstiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Scoping Workshops der VW Stiftung
Mit Scoping Workshops trägt die VolkswagenStiftung zur Reflexion und Weiterentwicklung disziplinärer wie interdisziplinärer Forschungsgebiete und -communities bei. Wissenschaftler*innen aller Fachgebiete erhalten im Rahmen einer Förderung die Möglichkeit, gemeinsam mit anderen Forscher*innen eine Standortbestimmung ihres Forschungsgebietes vorzunehmen und davon ausgehend Perspektiven für dessen weitere Entwicklung zu erarbeiten.
Termin: 17.03.2026, 14:00 Uhr; Online-Sprechstunde 10.02.2026, 10:00 Uhr
Adresse: VolkswagenStiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover
Kontakt: Dr. Victoria Abakumovski, Tel.: 0511/8381-285, abakumovski@volkswagenstiftung.de, organisatorische/administrative Fragen: Birgit Niemann, Tel.: 0511/8381-341, niemann@volkswagenstiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Forschung über Wissenschaft – Stärkung universitärer Zentren
Mit der neuen Förderinitiative „Forschung über Wissenschaft: Stärkung universitärer Zentren“ setzt die VolkswagenStiftung einen klaren Impuls zur strukturellen Weiterentwicklung der Wissenschaftsforschung an deutschen Universitäten.
Das neue Förderangebot stärkt das Feld der Wissenschaftsforschung durch eine langfristige Strukturförderung und unterstützt die Profilierung als interdisziplinäres, multi-methodisches und international vernetztes Forschungsfeld.
Gefördert werden etablierte universitäre Zentren, Institute oder Forschungsschwerpunkte sowie strategische Maßnahmen zur strukturellen Weiterentwicklung (internationale Sichtbarkeit, Vernetzung, interdisziplinäre Zusammenarbeit, Methodenentwicklung, Transfer).
Förderkonditionen:
- Fördersumme: bis zu 1 Mio. Euro
- Förderdauer: 5 Jahre
- Auswahl: Wettbewerbsverfahren mit internationaler Begutachtung
- Anträge nur gemeinsam mit der Hochschulleitung
Termin: 23.06.2026
Adresse: VolkswagenStiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover
Kontakt: Dr. Johanna Brumberg, Tel.: 0511/8381-297, brumberg@volkswagenstiftung.de, Natalia Gryggier, Tel.: 0511/8381-247, gryggier@volkswagenstiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
"Momentum" Förderung für Erstberufene
Das Förderangebot richtet sich an Professor*innen drei bis fünf Jahre nach Antritt ihrer ersten Lebenszeitprofessur. Es ist fachlich offen. Gefördert werden Konzepte zur strategischen und inhaltlichen Weiterentwicklung der Professur, die sich aus unterschiedlichen Fördermaßnahmen zusammensetzen. Das Angebot ist flexibel und kann den Erfordernissen der jeweiligen Disziplin bzw. dem Standort angepasst werden. Ausgeschlossen von einer Förderung sind Forschungsprojekte.
Förderdauer und -volumen: 4 Jahre/bis zu 850.000 Euro (erste Phase), 2 Jahre/bis zu 200.000 Euro (zweite Phase)
Termine: 14.04.2026, 06.04.2027
Adresse: Volkswagen Stiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover
Kontakt: Dr. Selahattin Danisman, Tel.: 0511/8381-256, danisman@volkswagenstiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Opus Magnum
Ziel der Initiative ist es, Professor*innen aus den Geistes- und Gesellschaftswissenschaften, die sich durch (erste) herausragende Arbeiten ausgewiesen haben, einen Freiraum für die intensive Arbeit an einem wissenschaftlichen Werk zu eröffnen. Zugleich soll das Angebot auch dem wissenschaftlichen Nachwuchs eine zusätzliche Perspektive eröffnen.
Finanziert wird eine Vertretungsprofessur bis zu 220.000 Euro für max. 18 Monate.
Termin: 18.11.2026
Adresse: VolkswagenStiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover
Kontakt: Dr. Harald Barre, Tel.: 0511/8381-247, barre@volkswagenstiftung.de, Silvia Birck, Tel.: 0511/8381-226, birck@volkswagenstiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Europäische Union verschiedene Ausschreibungen
Informationen zum ERC Plus Grant
Zusätzliche Informationen zum ERC Plus Grant 2026 sind jetzt im aktualisierten Arbeitsprogramm 2026 verfügbar. Die neue Förderlinie richtet sich an Spitzenforschende (jeder Nationalität) und ist gedacht für nochmals ambitioniertere Vorhaben (jenseits der regulären ERC-Förderung), um beispielsweise Forschungsfelder grundlegend zu transformieren oder neu zu eröffnen.
Antragsberechtigt sind herausragende Forschende aller Karrierestufen und in allen Disziplinen. Die maximale Fördersumme beträgt 7 Millionen Euro für eine Laufzeit von vier bis sieben Jahren und wird als Pauschalbetrag vergeben, der alle direkten und indirekten Projektkosten abdeckt.
Principal Investigators müssen mindestens 30% ihrer Arbeitszeit für das Projekt aufwenden sowie sich mit mindestens 50% ihrer Arbeitszeit in der EU oder einem am EU-Rahmenprogramm assoziierten Staat aufhalten. Geplant ist die Vergabe von rund 30 ERC Plus Grants im Rahmen des Calls 2026.
Termin: 02.06.2026 - 02.09.2026
Weitere Informationen: zum ERC-Call
ISF – Internal Security Fund öffnet Call zur Resilienz kritischer Infrastrukturen
Die EU-Kommission hat im Rahmen des Fonds für die innere Sicherheit (ISF) einen Call veröffentlicht, dessen Ziel es ist, die Resilienz kritischer Einrichtungen gegenüber einer Reihe von Bedrohungen, einschließlich Naturgefahren, Terroranschlägen, Insiderbedrohungen, Sabotage und Notlagen zu stärken.
Der Call soll die konkrete Implementierung von Maßnahmen sowie bei der Umsetzung der „ProtectEU: A European Internal Security Strategy“ und der „European Preparedness Union Strategy“ unterstützen. In zwei Themenbereichen ist eine Antragstellung möglich:
- Strengthening the Directive framework
- Cross-sector and cross-border resilience of critical infrastructure
Termin: 31.03.2026 (einstufiges Verfahren)
Weitere Informationen: Call und Tenders Portal
Horizon Europe Work Programmes 2026-2027: Veröffentlichung und erste Calls
Die EU-Kommission hat die finalen und genehmigten Arbeitsprogramme für die Finanzierung von Forschung & Innovation in den nächsten zwei Jahren des laufenden Rahmenprogramms Horizon Europe (2026–2027) vorgelegt.
Das neu veröffentlichte Paket von Ausschreibungen verteilt sich auf folgende 13 Arbeitsprogramme:
- MSCA
- Research Infrastructures
- Cluster 1 – 6 der Säule Global Challenges & European Industrial Competitiveness
- European Innovation Ecosystems
- Widening Participation
- Missions
- Horizontal Activities, das auf strategisch wichtige Bereiche fokussiert und mehrere Calls zur Förderung des KI Ökosystems in der EU sowie zur Unterstützung des Clean Industrial Deal der EU enthält.
Offene Ausschreibungen:
Cluster 4 – Digital, Industry, Space
- Call: Industry – Destinations: Leadership in materials and production for Europe und Achieving open strategic autonomy in digital and emerging enabling technologies Opening: 16 Dec 2025 - Deadline(s): 17 Mar 2026 (1st Stage), 13 Oct 2026 (2nd Stage)
Cluster 5 – Climate, Energy, Mobility
- Call: Batteries & Energy – Destinations: Cross-sectoral solutions for the climate transition und Sustainable, secure and competitive energy supply Opening: 18 Dec 2025 - Deadlines: 31 Mar 2026
- Call: Energy – Destination: Sustainable, secure and competitive energy supply Opening: 18 Dec 2025 - Deadline: 31 Mar 2026 (First Stage), 20 Oct 2026 (2nd Stage)
- Call: Mobility – Destination: Clean and competitive solutions for all transport modes Single stage topics: Opening: 18 Dec 2025 - Deadline: 14 Apr 2026 Two-stage topics: Opening: 18 Dec 2025 - Deadline: 14 Apr 2026 (1st Stage), 08 Oct 2026 (2nd Stage)
- Call: Climate – Destination: Climate sciences and responses for the transformation towards climate neutrality Single stage topics: Opening: 18 Dec 2025 - Deadline: 15 Apr 2026 Two stage topics: Opening: 18 Dec 2025 – Deadline(s): 15 Apr 2026 (1st Stage), 08 Oct 2026 (2nd Stage)
Weitere Informationen: Horizon Europe Work Programmes 2026-2027 und im EU Funding & Tenders Portal
EU - JPI Oceans: Joint Call on Offshore Freshened Groundwater
The primary objective of this Joint Call is to act as a “proof of concept” through the launch of a pioneering scientific drilling campaign that integrates hydrogeological and geochemical characterisation, with pumping tests, to validate OFG systems and generate critical data on their distribution, properties, recharge mechanisms, and long-term viability as a resource.
This initiative aims to lay the groundwork for the potential future strategic use and sustainable management of OFG resources. The campaign will target knowledge gaps, including:
- Data scarcity and inconsistency: generating systematic and comprehensive data on OFG properties and dynamics.
- Environmental, technological, and economic feasibility: assessing the environmental impacts and evaluating the technological and economic viability of potential OFG utilisation, while generating evidence-based input to inform resource governance frameworks/to guide policy and governance development.
- Legal and governance frameworks: informing and potentially contributing to the development of guidelines and regulatory frameworks for the integration of OFG exploration and exploitation into existing legal regimes.
Termin: 06.03.2026, 17:00 Uhr
Weitere Informationen: Ausschreibung
ERDERA Call 2026 zu neuen technologischen Ansätzen für seltene Krankheiten
Die Europäische Partnerschaft für seltene Krankheiten (ERDERA) hat den Call "Resolving unsolved cases in rare genetic and non genetic diseases through variant validation and new technological approaches" vorveröffentlicht.
Ziel ist es, nicht diagnostizierte seltene genetische Krankheiten zu identifizieren und komplexe, multifaktorielle seltene nicht-genetische Krankheiten zu behandeln, indem ursächliche Varianten bei den Betroffenen identifiziert werden, bei denen nach vorherigen genetischen oder genomischen Tests keine molekulare Diagnose gestellt werden konnte.
Termin: 12.02.2026 (Stufe 1), 08.07.2026 (Stufe 2), Einladung zum Vollantrag (Anfang Mai 2026)
Weitere Informationen: Ausschreibung (inkl. Anmeldung zur Online-Informationsveranstaltung 16.12.2025)
ERA4Health Call "Prevent-OO: Understanding and Preventing Overweight and Obesity"
Der von der ERA4Health Partnerschaft angekündigte Call "Prevent-OO: Understanding and Preventing Overweight and Obesity - Mechanisms of their onset and progression, neglected determinants and novel strategies for critical transitional periods in life“ wird zu dem Themenkomplex zwei call topics auflegen:
- Improve the understanding of the causes for obesity, overweight and its complications by using a mechanistic approach
- Develops public health strategies for the prevention of obesity and overweight by focusing on critical transitional periods of life, which are due to biological changes (e.g. postpartum, menopause, andropause), or socio-environmental changes (e.g. period in between pregnancies, diagnosis of a chronic disease, recovering from disease, retirement etc.).
Termin: 21.01.2026 (Stufe 1), 10.06.2026 (Stufe 2)
Weitere Informationen: Ausschreibung
Call 2025 der Partnerschaft Driving Urban Transition
Die Partnerschaft Driving Urban Transitions (DUT) fördert innovative und angewandte Projekte, die urbane Herausforderungen untersuchen und die Transformation hin zu klimaneutralen und resilienten Städten vorantreiben.
Drei thematische Schwerpunkte:
- sogenannte Transition Pathways: 15-Minute City,
- Positive Energy Districts
- Circular Urban Economies
Deutsche Einrichtungen können Fördermittel nur in den Transition Pathways: 15-Minute City und Positive Energy Districts beantragen.
Termin: 17.11.2025 (Stufe 1), 23.04.2026 (Stufe 2)
Weitere Informationen: Ausschreibung
Digitales Europa: Ausschreibungen im Bereich Cybersicherheit
Das Programm "Digitales Europa" (DEP) hat zum Ziel, die digitale Transformation in Europa voranzutreiben und die digitale Souveränität der Europäischen Union zu stärken, Innovationen zu fördern und die Vorteile der digitalen Transformation für Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen (KMU) zu maximieren. Über aktuelle Ausschreibungen informiert das Nationale Koordinierungszentrum für Cybersicherheit (NKCS).
Förderbereiche:
- Supercomputing
- Künstliche Intelligenz
- Cybersicherheit
- Aufbau von digitalen Kompetenzen
- Unterstützung bei der Digitalisierung von Unternehmen und öffentlichen Verwaltungen
Termin: bis 31.12.2027
Weitere Informationen: Ausschreibung
Fördermaßnahmen des Center for International Cooperation (CIC) der Freien Universität Berlin
Aktuelle Ausschreibungen
Das Center for International Cooperation (CIC) fördert aus Mitteln der Exzellenzinitiative über verschiedene Förderformate die Entwicklung und Förderung neuer internationaler Projekte in Forschung und Lehre an der Freien Universität Berlin.
Aktuelle Ausschreibungen finden Sie auf dieser Webseite: https://www.fu-berlin.de/international/faculty-staff/index.html
Wirtschaft trifft Wissenschaft
GO-Bio next
Mit dieser Fördermaßnahme verfolgt das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt das Ziel, die Gründungsaktivitäten in den Lebenswissenschaften zu steigern sowie den Transfer aus der Grundlagenforschung in die Anwendung zu beschleunigen und effizienter zu gestalten. Gefördert werden Gründungsteams aus der Wissenschaft, die innovative FuE-Ansätze im Bereich der Lebenswissenschaften mit hohem Kommerzialisierungspotenzial vorantreiben und bis zu einem Reifegrad entwickeln, der eine erfolgreiche Ausgründung ermöglicht. Die Vorhaben sollen einen hohen Bedarf in den Lebenswissenschaften adressieren und sich dadurch auszeichnen, dass sie nicht ohne öffentliche Förderung umgesetzt werden können. Von der Förderung sind Vorhaben der Agrar-, Lebensmittel- und Ernährungsforschung ausgenommen.
In der ersten Förderphase sollen der Proof-of-Concept für den Forschungsansatz erarbeitet und konkrete Strategien für die Kommerzialisierung in Form einer Ausgründung entwickelt werden.
In der zweiten Förderphase soll die Basis für die nachhaltige Entwicklung des ausgegründeten Unternehmens gelegt werden, indem der Reifegrad des Forschungsansatzes weiter erhöht, Strategien für die Markteinführung ausgearbeitet und das Geschäftsmodell weiter konkretisiert werden. Ziel ist es, weiteres Unternehmenswachstum und hierfür notwendige Folgefinanzierungen sicherzustellen.
Termin: jeweils bis 15.03. und 15.09. eines Jahres bis 2027 (zweistufiges Verfahren)
Adresse: VDI/VDE Innovation und Technik GmbH, Steinplatz 1, 10623 Berlin
Kontakt: Dr. Dirk Kautz, Dr. Nicole Häusler, Tel.: 030/31 00 78-5515, go-bio-next@vdivde-it.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
EXIST-Women
Eines der Ziele der Start-up-Strategie der Bundesregierung ist auf die Stärkung der Start-up-Gründerinnen und der Diversität ausgerichtet. Die Förderlinie EXIST-Women beinhaltet Veranstaltungs-, Beratungs- und Betreuungsangebote sowie einen finanziellen Zuschuss für angehende Gründerinnen. Antragsberechtigt sind Hochschulen und Forschungseinrichtungen, deren Gründungsnetzwerk Beratungsangebote für Gründerinnen etabliert hat oder deren Aufbau plant und Stipendiatinnenverträge mit Gründerinnen abschließen möchte.
Termine: 30.09.2026, 30.09.2027
Weitere Informationen: Ausschreibung
Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand - ZIM
Gefördert werden Kooperationsprojekte von Unternehmen oder von Unternehmen und Forschungseinrichtungen zur Entwicklung innovativer Produkte, Verfahren oder technischer Dienstleistungen ohne Einschränkung auf bestimmte Technologien und Branchen. Sie sollen in einer ausgewogenen Partnerschaft durchgeführt werden, bei der alle Partner innovative Leistungen erbringen.
Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) können gemeinsam mit Forschungseinrichtungen und Universitäten Kooperationsprojekte beantragen. Die Anzahl der Bewilligungen für ein KMU ist auf zwei FuE-Projekte innerhalb von 12 Monaten begrenzt.
Kooperationsprojekte können auch mit ausländischen Partnern (Unternehmen und Forschungseinrichtungen) durchgeführt werden. Die Abteilung Forschung und Transfer berät Sie gern, welche Calls im Bereich ZIM-international gerade geöffnet sind.
Die Maßnahme ist für alle Fachrichtungen offen. Die Höchstförderung für Universitäten liegt bei 280.000 Euro.
Termin: Anträge auf Förderung können fortlaufend gestellt werden.
Kontakt an der FU Berlin: Freie Universität Berlin, Abteilung Forschung und Transfer, Team Innovation und Transfer, Altensteinstraße 40, 14195 Berlin, Dr. Stefan Knoll, Tel.: 030/838- 60268, stefan.knoll@fu-berlin.de
Weitere Informationen über das ZIM-Programm: Ausschreibung
Förderung für Spitzenforschung im deutschen Mittelstand – KMU-innovativ
Forschende KMU erhalten durch die Förderinitiative „KMU-innovativ“ Unterstützung vom BMBF für besonders risikoreiche Projekte. Forschungseinrichtungen und Universitäten können in die Projekte integriert werden und als Kooperationspartner zum Erfolg beitragen.
Projekte im Rahmen von KMU-innovativ können in den folgenden 11 Technologiefeldern beantragt werden: Bioökonomie, Biomedizin, Elektronik und autonomes Fahren; Supercomputing, Forschung für die zivile Sicherheit, Medizintechnik, Informations- und Kommunikationstechnologien, Interaktive Technologien für Gesundheit und Lebensqualität, Materialforschung, Photonik und Quantentechnologien, Produktionstechnologie, Ressourceneffizienz und Klimaschutz.
Termine: Skizzen zum 15.04. und 15.10. eines Jahres (zweistufiges Verfahren)
Kontakt an der FU Berlin: Freie Universität Berlin, Abteilung Forschung und Transfer, Team Innovation und Transfer, Altensteinstraße 40, 14195 Berlin, Dr. Stefan Knoll, Tel.: 030/838- 60268, stefan.knoll@fu-berlin.de
Weitere Informationen über das Programm KMU innovativ: Ausschreibung
Validierung des technologischen und gesellschaftlichen Innovationspotenzials wissenschaftlicher Forschung – VIP+
Durch Validierung werden die Innovationspotenziale von Forschungsergebnissen systematisch nachgewiesen und mögliche Anwendungsbereiche erschlossen. Mit der Fördermaßnahme VIP+ unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung diese weiteren Forschungs- und Entwicklungsarbeiten in Vorhaben von bis zu drei Jahren mit bis zu 1,5 Millionen Euro (maximal 500.000 Euro pro Jahr). VIP+ legt dabei einen breiten Innovationsbegriff zugrunde, der technologische und gesellschaftliche Innovationen gleichermaßen adressiert. Voraussetzung für die Förderung ist u.a. die Einbindung von Innovations-Mentorinnen oder -Mentoren und ggf. weiteren Akteuren mit Erfahrungswissen aus erfolgreichen Innovationsprozessen. So soll sichergestellt werden, dass sich die geförderten Vorhaben an den Erfordernissen der anschließenden wirtschaftlichen Verwertung bzw. gesellschaftlichen Anwendung orientieren. Die Maßnahme ist für alle Fachrichtungen offen. Anträge können fortlaufend gestellt werden.
Termin: fortlaufend
Kontakt an der FU Berlin: Freie Universität Berlin, Abteilung Forschung und Transfer, Team Innovation und Transfer, Altensteinstraße 40, 14195 Berlin, Dr. Stefan Knoll, Tel.: 030/838- 60268, stefan.knoll@fu-berlin.de
EXIST - Forschungstransfer
Das Programm EXIST-Forschungstransfer fördert mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie herausragende forschungsbasierte Gründungsvorhaben, für die risikoreiche Entwicklungsarbeiten nötig sind. Es besteht aus zwei Förderphasen:
In Phase 1 werden Entwicklungsarbeiten zum Nachweis der technologischen Machbarkeit, die Entwicklung von Prototypen, die Ausarbeitung des Businessplans und die Gründung des Unternehmens gefördert.
Die zweite Förderphase soll Gründern bei den Entwicklungsarbeiten bis zur Marktreife, bei der Aufnahme der Geschäftstätigkeit sowie bei der Organisation einer externen Anschlussfinanzierung unterstützen.
Gefördert werden höchstens drei Mitglieder des Forschungsteams an Hochschulen. Von Beginn an kann das Team um eine Person mit betriebswirtschaftlicher Kompetenz erweitert werden. Die Anträge werden durch die Hochschule gestellt. Die erste Förderphase hat eine Laufzeit von 18 Monaten. Im Einzelfall kann in Förderphase I eine Laufzeit von 24 Monaten beantragt werden. Es werden Sachausgaben bis zu 250.000 Euro, in begründeten Einzelfällen auch darüber hinaus, und Personalausgaben übernommen. Die zweite Förderphase dauert höchstens 18 Monate. Die Anträge können von dem Unternehmen gestellt werden, das als Ergebnis der Förderphase I gegründet wurde. Der Zuschuss beträgt höchstens 75 Prozent der vorhabenspezifischen Kosten und ist auf 180.000 Euro begrenzt. Das Unternehmerteam muss eigene Mittel und gegebenenfalls Beteiligungskapital im Verhältnis 1:3 zur Verfügung stellen.
Termin: Die Einreichung von Projektskizzen ist kontinuierlich möglich, diese werden aber jeweils bis zum 31. März, 31. August und 30. November gesammelt. Die Antragstellung für Förderphase 1 erfolgt durch die Hochschule.
Adresse: Freie Universität Berlin, Abteilung Forschung und Transfer, Team Innovation und Transfer, Altensteinstraße 40, 14195 Berlin, Dr. Stefan Knoll, Tel.: 030/838- 60268
Kontakt: stefan.knoll@fu-berlin.de
Weitere Informationen: Innovation und Transfer
EXIST - Gründungsstipendien
Im EXIST-Gründungsstipendium-Programm werden innovative Gründungsvorhaben, die eine technische Produkt- oder Prozessinnovation oder neuartige innovative Dienstleistungen zum Gegenstand haben, vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie in der Frühphase gefördert. Gründer*innen aus Hochschulen werden bei der Konzeption ihrer Gründungsidee in einem Businessplan unterstützt. Das Programm richtet sich an Studierende, wissenschaftliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sowie Absolventen und Absolventinnen. Es werden Gründungsteams mit maximal 3 Personen für ein Jahr gefördert. Unterstützt werden die Teams mit personengebundenen monatlichen Stipendien, 3.000 Euro für Promovierte, 2.500 Euro für Absolventen und Absolventinnen, 2.000 Euro für technische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, 1.000 Euro für Studierende und mit bis zu 30.000 Euro für die Sachmittel und Beratungsleistungen für Teamgründungen. Von der Hochschule werden die Teams mit kostenfreien Arbeitsräumen sowie durch Benutzung der Werkstätten, Laboratorien, Rechenzentren und sonstiger Einrichtungen und Ressourcen unterstützt. Seit 2005 sind rund 80 EXIST-Gründungsstipendien an der Freien Universität und der Charité durchgeführt worden.
Termin: Anträge können jederzeit eingereicht werden.
Adresse und Kontakt an der FU Berlin: Freie Universität Berlin, Abteilung Forschung und Transfer, Team Innovation und Transfer, Altensteinstraße 40, 14195 Berlin, Anna Figoluschka, Telefon 030/838-66898, anna.figoluschka@fu-berlin.de
Weitere Informationen: Beratung, Stipendien
Stipendien, Fellowships
ScheringPlus Fellowships
Gefördert werden herausragende Doktorand*innen und Postdocs bis zu zwei Jahre nach der Promotion in den Lebenswissenschaften in Berlin und Brandenburg. Die Fellowships richten sich an Forschende, die interdisziplinär und offen dafür sind, über traditionelle Grenzen hinaus zu denken. Die Förderdauer beträgt drei Jahre.
Gründe für Bewerbung:
- Forschung und Vernetzung über Disziplinen hinweg – von den Lebenswissenschaften über Datenwissenschaft, Medizin, Ingenieurwissenschaften bis hin zu Geistes- oder Sozialwissenschaften.
- Flexible Förderung: Bis zu 12.000 Euro flexible Mittel für Forschung, Networking, Weiterbildung, Konferenzen und mehr. Das Fellowship dient nicht der Deckung von Lebenhaltungskosten, es ist ein Plus in Ergänzung zu bestehender sonstiger Grundfinanzierung.
- Netzwerk & Mentoring: Jährliche Präsenztreffen und Trainingsangebote mit anderen Fellows fördern Zusammenarbeit und Inspiration.
Termin: 28.02.2026
Adresse: Schering Stiftung, Unter den Linden 32-34, 10117 Berlin
Bewerbungformular
Kontakt: Lucia Miarka, miarka@scheringstiftung.de, Tel.: 030/20 62 29 67
Weitere Informationen: Ausschreibung
Add-on Fellowships for Interdisciplinary Science and Transfer
Gefördert werden bis zu 80 Wissenschaftler*innen aus den Ingenieur-, Lebens- und Wirtschaftswissenschaften, die an innovativen, interdisziplinären Forschungsvorhaben arbeiten und deren Forschungsthema ein Transferpotenzial aufweist. Themenschwerpunkt ist „Ressourcen der Zukunft“. Unterstützt werden insbesondere interdisziplinäre Ansätze, um natürliche, wirtschaftliche und technologische Ressourcen nachhaltiger und effizienter nutzbar zu machen.
Die Förderung richtet sich an exzellente Wissenschaftler*innen in frühen Karrierephasen – dazu gehören Doktorand*innen, Postdocs und Junior-Professor*innen. Zudem müssen Forschende zum Zeitpunkt der Bewerbung an einer Universität oder gemeinnützigen Forschungseinrichtung in Deutschland angestellt sein oder deren Forschung dort anderweitig finanziert werden.
Die Fellows erhalten eine Förderung in Höhe von bis zu 15.000 Euro für zwei Jahre. Die Fördermittel können flexibel eingesetzt werden.
Termin: 22.03.2026
Adresse: Joachim Herz Stiftung, Langenhorner Chaussee 384, 22419 Hamburg
Kontakt: addon@joachim-herz-stiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
DHI Warschau - Stipendienprogramm für Graduierte
Das Deutsche Historische Institut Warschau vergibt im Rahmen seiner Aufgaben und nach Maßgabe der ihm zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel Stipendien zur Unterstützung solcher Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der deutschen und ostmitteleuropäischen Geschichte, die einen Aufenthalt in Polen bzw. Litauen oder Tschechien erfordern. Es werden keine Förderungen für Schreibphasen (sogenannte „Schreibstipendien“) vergeben. Die Stipendien richten sich in erster Linie an Nachwuchswissenschaftler*innen. Sie werden je nach Forschungsvorhaben für ein bis vier Monate gewährt. In der Regel werden Aufenthalte für das Entstehen von Qualifizierungsarbeiten gefördert.
Termin: 31.03.2026
Adresse: Deutsches Historisches Institut Warschau, Pałac Karnickich, Aleje Ujazdowskie 39, PL-00-540 Warszawa
Kontakt: dhi@dhi.waw.pl, Tel.: +48-22-525 83-00
Weitere Informationen: Ausschreibung
DHI Washington - Fellowships at the Horner Library
Together with the German Society of Pennsylvania, the German Historical Institute will sponsor two to four fellowships of up to four weeks for research at the Joseph Horner Memorial Library in Philadelphia between April 1 and Sept. 30, 2026.
The fellowship will be awarded to PhD and M.A. students and advanced scholars without restrictions in research fields or geographical provenance for research using materials at the Horner Library. The "GHI Fellowship at the Horner Library" will provide a travel subsidy and an allowance of $1,000 to $3,500 depending on the length of the stay and the qualifications of the fellows. Opportunities for research at other special collections in Philadelphia may be available.
Termin: 01.03.2026
Adresse: German Historical Institute, Research Associate, 1607 New Hampshire Ave NW, Washington, DC 20009-2562
Kontakt: Bryan Hart, fellowships@ghi-dc.org
Weitere Informationen: Ausschreibung
Postgraduate Students and Postdoc Scholarships am Deutschen Historischen Institut London
The GHIL awards a number of research scholarships to postgraduate students, and postdocs at German universities to enable them to carry out research in Britain. Scholarships are generally awarded for a period of up to three months (only full months), depending on the requirements of the research project.
Termin: 31.03.2026
Adresse: Deutsches Historisches Institut London, Dr. Felix Brahm, 17 Bloomsbury Square, London WC1A 2NJ, Vereinigtes Königreich
Kontakt: stipendium@ghil.ac.uk
Weitere Informationen: Ausschreibung
Stipendienprogramm des Deutschen Literaturarchivs Marbach
Marbach-Stipendien
Die "Marbach-Stipendien" stehen für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem In- und Ausland offen. Gefördert werden anspruchsvolle Forschungsarbeiten, die sich auf Sammlungen des Deutschen Literaturarchivs stützen. Die Marbach-Stipendien setzen einen Hochschulabschluss voraus und werden in drei Kategorien je nach akademischer Qualifikation vergeben: Vollstipendien, Postdoktorandenstipendien, Graduiertenstipendien, in Ausnahmefällen auch MA-Stipendien. Die "Marbach-Stipendien" können für die Dauer von einem bis zu vier Monaten gewährt werden. Sie werden im Mai und im November eines Jahres vergeben.
Termine: jeweils zum 31. März und zum 30. September
Informationen: Ausschreibung
Hier finden Sie weitere bestands- und themenspezifische Stipendien
Adresse: Deutsches Literaturarchiv Marbach, Schillerhöhe 8-10, 71672 Marbach am Neckar
Preise und Wettbewerbe
Einstein Foundation Award 2026
Der internationale Preis zeichnet Personen aus der Wissenschaft und wissenschaftliche Institutionen aus, die dazu beitragen, Qualität, Transparenz und Reproduzierbarkeit von Wissenschaft und Forschung zu steigern. Er wird in drei Kategorien verliehen:
- Individual Award: Individual researchers or small teams of collaborating researchers can be nominated. The laureate will be awarded €150,000.
- Institutional Award: Governmental and non-governmental organizations, institutions, or other entities can apply or be nominated. The award-winning organization or institution will receive €100,000.
- Early Career Award: Early career researchers or small teams of collaborating researchers can submit a project proposal that seeks to foster research quality and value for an award of €100,000.
Termin: 30.04.2026
Adresse: Einstein Foundation Berlin, Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin
Weitere Informationen: Ausschreibung
Junge Akademie und Volkswagen-Stiftung: Wettbewerb Bestes Forschungsumfeld
Ein gutes Forschungsumfeld fördert gute Wissenschaft, indem es individuelle Stärken hervorbringt und diese für alle gewinnbringend zu einem größeren Ganzen zusammenführt. Für Wissenschaftler*innen ist es wichtig, Teil eines Forschungsumfelds zu sein, das Raum für Kreativität gibt, wissenschaftlich erfolgreiches Arbeiten fördert und ein positives Arbeitsklima anstrebt.
Die Junge Akademie ist die weltweit erste Akademie für Wissenschaftler*innen im frühen und mittleren Karrierestadium und hat sich in den gut 25 Jahren ihres Bestehens zu einer wichtigen Stimme im deutschen Wissenschaftssystem entwickelt. Gemeinsam mit der VolkswagenStiftung schreibt sie 2026 erneut den Preis für das „Beste Forschungsumfeld“ aus. Aus einer Shortlist werden fünf Teams ausgelost, die jeweils 10.000 Euro erhalten.
Der Preis soll Akteur*innen der Wissenschaft zugutekommen. Mindestens zwei Mitglieder eines Forschungsumfelds können gemeinsam eine Bewerbung einreichen. Dabei muss das Forschungsumfeld überwiegend im deutschen Wissenschaftssystem angesiedelt sein. Zugleich sind die nominierenden Wissenschaftler*innen in einer frühen bis mittleren Karrierephase (d.h. Masterstudierende, Promovierende, Postdocs, bis R3) oder gehören dem wissenschaftsunterstützenden Bereich an, sofern sie direkt in die Forschung eingebunden sind. Zum Zeitpunkt der Bewerbung muss das Forschungsumfeld seit mindestens zwei Jahren bestehen.
Termin: 01.03.2026
Adresse: VolkswagenStiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover
Kontakt: forschungsumfeld@diejungeakademie.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Förderpreise "For Women In Science 2026"
Für den Preis "For Women in Science 2026" werden exzellente „Early Career“-Wissenschaftlerinnen aus der Hochschule in den Naturwissenschaften bzw. MINT-Fächern gesucht. Der Förderpreis beträgt 25.000 Euro pro Preisträgerin. Voraussetzung hierfür ist ein gültiger Arbeitsvertrag oder ein Stipendium an einer deutschen Hochschule beziehungsweise außeruniversitären öffentlichen Forschungseinrichtung (mit mindestens 50 % einer Vollzeitstelle). Die Preisträgerinnen können das Preisgeld weitgehend frei (gemäß einem vorab vorgelegten Konzept) verwenden, sei es zur Förderung ihrer Forschungsvorhaben (inkl. Beschaffung von Geräten), sei es für einen Auslandsaufenthalt, sei es zur Finanzierung von Kinderbetreuung oder einer Haushaltshilfe.
Unter „Early Career“-Wissenschaftlerinnen werden Doktorandinnen im letzten Jahr, Post-Docs, Habilitandinnen oder Juniorprofessorinnen in den sechs Jahren nach der Promotion verstanden. Die Laufzeit von Arbeitsvertrag/Stipendium muss ab Abgabe der Bewerbung noch mindestens zwölf Monate betragen, bei Doktorandinnen ist eine Arbeitsvertrags- bzw. Stipendiumszusage erforderlich.
Termin: 21.02.2026
Kontakt: fwis@unesco.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Rosalind-Franklin-Preis für wissenschaftliche Integrität
Die persönliche Integrität von Forschenden ist eine Grundvoraussetzung für den wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn und für das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Wissenschaft und ihre Akteure. Trotz der essentiellen Bedeutung für den Wissenschaftsprozess werden besondere Bemühungen um die gute wissenschaftliche Praxis selten honoriert, häufig nicht einmal wahrgenommen. Hier möchte das Präsidium der Freien Universität Berlin ein Zeichen setzen und einmal jährlich Wissenschaftler*innen unserer Hochschule würdigen, die sich in besonderer Weise um die wissenschaftliche Integrität verdient gemacht haben. Alle Bereiche der guten wissenschaftlichen Praxis kommen dabei in Frage, etwa innovative Ansätze beim Forschungsdatenmanagement, neue Methoden zur Steigerung von Validität und Reliabilität oder bedeutende Beiträge zur Forschungsethik. Gewürdigt werden können u.a. besondere Leistungen in der Lehre, herausragende Transfer- bzw. Kommunikationsmaßnahmen sowie forschungsbezogene Ansätze, die neue Maßstäbe setzen.
Preisgeld: 2.500 Euro.
Termin: 31.03.2026 (Nominierungsverfahren)
Kontakt: Mitarbeiter*innen der Koordinationsstelle für wissenschaftliche Integrität: Ombudsperson@fu-berlin.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Aventis Foundation: Life Sciences Bridge Award 2026
Mit dem Wissenschaftspreis im Bereich der Lebenswissenschaften werden begabte Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler gefördert, um ihnen ein selbstständiges wissenschaftliches Arbeiten zu ermöglichen. Sie sollen darin bestärkt werden, auch unkonventionelle Ideen umzusetzen. Bewerben können sich Promovierte oder bereits habilitierte Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler, Junior-Professorinnen und -Professoren, Qualifikations- und Tenure Track-Professorinnen und -Professoren oder Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter, die eine akademische Karriere anstreben und noch keine unbefristete Professur innehaben.
Mit dem Preis werden innovative Forschungsansätze im Bereich der Lebenswissenschaften (Biochemie, Biologie, Chemie, Medizin, Pharmazie, jeweils in Verbindung auch mit Mathematik, Technik und Informatik) ausgezeichnet. Die Ausgezeichneten erhalten jeweils ein Preisgeld von 100.000 Euro.
Termin: 30.04.2026
Adresse: Aventis Foundation, Industriepark Höchst, 65926 Frankfurt am Main
Kontakt: Sonja Frey, Tel.: 0173/2808 723, sonja.frey@aventis-foundation.org
Weitere Informationen: Ausschreibung
Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung: Alfried Krupp-Förderpreis
Für den Förderpreis können Kandidat*innen vorgeschlagen werden, die eine unbefristete oder befristete Professur an einer Universität in der Bundesrepublik Deutschland innehaben (Erstberufung auf eine W2- oder W3-Professur). Sie sollten nicht älter als 38 Jahre sein (ggf. älter bei Eltern- und/oder Pflegezeit). Der Preis ist mit 1,1 Mio. € dotiert. Die Preisträger*innen können die Fördermittel unbürokratisch dafür einsetzen, sich unabhängig von öffentlichen Mitteln ein optimales Arbeitsumfeld zu schaffen.
Das Förderangebot richtet sich an junge Universitätsprofessor*innen der Natur- und Ingenieurwissenschaften (inkl. Medizin & Psychologie) mit herausragender wissenschaftlicher Qualifikation und bereits vorliegenden exzellenten Forschungsleistungen. Ziel ist es, vielversprechende Forscherpersönlichkeiten in einer noch frühen Phase ihrer wissenschaftlichen Laufbahn dabei zu unterstützen, neue Ideen zu entwickeln und umzusetzen.
Selbstbewerbungen sind ausgeschlossen. Grundsätzlich soll nur jeweils ein*e Kandidat*in pro Universität vorgeschlagen werden.
Termin: 06.03.2026
Online-Bewerbungsportal: Krupp-Stiftung Bewerbungen
Adresse: Krupp-Stiftung, Hügel 15, 45133 Essen
Kontakt: Maren Isabel Fritz, Tel.: 0201/1884808, foerderung@krupp-stiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Deutscher Studienpreis der Körber Stiftung
Die Ausschreibung richtet sich an Nachwuchswissenschaftler*innen aller Fachrichtungen, die im Jahr 2025 eine exzellente Dissertation (magna oder summa cum laude) von besonderer gesellschaftlicher Bedeutung vorgelegt haben. Mit drei Spitzenpreisen von je 25.000 Euro gehört der Preis zu den höchstdotierten deutschen Nachwuchspreisen.
Termin: 01.03.2026
Adresse: Körber-Stiftung, Kehrwieder 12, 20457 Hamburg
Kontakt: Friederike Schneider, Programmleiterin, Deutscher Studienpreis, Hamburger Horizonte, schneider@koerber-stiftung.de, Tel.: 040/808192151
Weitere Informationen: Ausschreibung
Erich Fromm Gesellschaft: Erich Fromm Preis
Der Erich Erich Fromm-Preis ist mit einem Preisgeld von 10.000 Euro dotiert. Ausgezeichnet werden Personen, die mit ihrem wissenschaftlichen, sozialen, gesellschaftspolitischen oder journalistischen Engagement Hervorragendes für den Erhalt oder die Wiedergewinnung humanistischen Denkens und Handelns im Sinne Erich Fromms geleistet haben bzw. leisten.
Termin: 01.04.2026
Adresse: Internationale Erich-Fromm-Gesellschaft e.V., Bachstraße 5, 64347 Griesheim
Weitere Informationen: Ausschreibung
Dres.-Volker-und-Elke-Münch-Stiftung - Preis für Wissenschaft und Forschung
Der Preis ist mit 7.000 Euro dotiert und wird an bevorzugt junge Erfinder und Erfinderinnen verliehen, die eine zukunftsweisende Erfindung auf dem Gebiet der Chemie und der chemischen Verfahrenstechnik gemacht haben. Mit dem Preisgeld wird die Anmeldung einer prioritätsbegründenden deutschen Patentanmeldung für die Erfindung beim Deutschen Patent- und Markenamt unterstützt.
Termin: 30.04.2026
Adresse: Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V. (GDCh), Varrentrappstr. 40 - 42, 60486 Frankfurt a.M.
Kontakt: Dr. Ralph Wieneke, r.wieneke@gdch.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
DATEV-Stiftung: Dr.-Heinz-Sebiger-Preis
Über die Auszeichnung in Höhe von 10.000 Euro werden wichtige Arbeiten junger Wissenschaftler*innen zu mehr Sichtbarkeit in der Öffentlichkeit unterstützt. Darüber hinaus soll der Preis auch einen Beitrag zum Wissenstransfer von den Universitäten in die Wirtschaft und die Gesellschaft allgemein leisten.
Themenfelder:
-
Digitale Berufswelt
-
IT-Sicherheit
-
Digitale Vernetzung
Termin: 31.05.2026
Adresse: DATEV-Stiftung, Paumgartnerstraße 6-14, 90429 Nürnberg
Kontakt: info@datev-stiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Prinzessin-von-Asturien-Preise
Die Prinzessin-von-Asturien-Stiftung ist eine gemeinnützige private Einrichtung, deren Ziel es ist, die zum Welterbe gehörenden wissenschaftlichen, kulturellen und humanistischen Werte zu würdigen und zu fördern.
Die Preise dienen der Auszeichnung wissenschaftlicher, technischer, kultureller, sozialer und humanitärer Arbeiten von Personen, Institutionen, Arbeitsgemeinschaften oder Institutionsgruppen auf internationaler Ebene und werden in acht Sparten verliehen: Künste, Sozialwissenschaften, Kommunikation und Humanwissenschaften, Eintracht, Internationale Zusammenarbeit, Sport, Wissenschaftliche und Technische Forschung sowie Literatur.
Das Preisgeld beträgt je Preis 50.000 Euro.
Termin: 05.03.2026 (Nominierung)
Weitere Informationen: Ausschreibung
Joachim Herz Stiftung - Joachim Herz Preis
Der mit 500.000 Euro dotierte Forschungspreis zeichnet vielversprechende Wissenschaftler*innen aus, die in ihrem Forschungsfeld herausragendes Potenzial erkennen lassen und mit ihren interdisziplinären Forschungsvorhaben Lösungsansätze für gesellschaftliche Herausforderungen aufzeigen.
Im Jahr 2026 wird der Joachim Herz Preis zum Thema „Smarter Umgang mit Wasser“ ausgeschrieben.
Der Preis richtet sich an promovierte Wirtschaftswissenschaftler*innen, in der frühen Phase ihrer Karriere, die interdisziplinär und praxisrelevant forschen und die an einer deutschen Hochschule oder gemeinnützigen Forschungsinstitution tätig sind und über einen entsprechenden Forschungshintergrund verfügen.
Termin: 31.03.2026 (Eigenbewerbungen und Nominierungen)
Adresse: Joachim Herz Stiftung, Langenhorner Chaussee 384, 22419 Hamburg
Kontakt: jhpreis@joachim-herz-stiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Heinrich Wieland Preis der Boehringer Ingelheim Stiftung
Mit dem Heinrich-Wieland-Preis in Höhe von 100.000 Euro zeichnet die Boehringer Ingelheim Stiftung weltweit herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für ihre bahnbrechende Forschung zur Chemie, Biochemie und Physiologie biologisch aktiver Moleküle und Systeme sowie deren klinische Bedeutung aus.
Termin: 01.06.2026 (Nominierung)
Adresse: Boehringer Ingelheim Foundation, Schusterstr. 46-48, 55116 Mainz
Kontakt: hwp@bistiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
UMSICHT-Wissenschaftspreis
Der UMSICHT-Wissenschaftspreis wird vom UMSICHT-Förderverein getragen. Ausgezeichnet werden Personen, die mit ihrer Arbeit den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft in den Themenbereichen Umweltschutz und Nachhaltigkeit fördern. Der Preis wird in den Kategorien „Wissenschaft“ und „Journalismus“ verliehen und ist je Kategorie mit 2.500 Euro dotiert.
Termin: 28.02.2026
Adresse: Verein zur Förderung der Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik e.V. (UMSICHT-Förderverein), Osterfelder Straße 3, 46047 Oberhausen
Kontakt: Verena Buhle, Tel.: 0208/8598-1152, verena.buhle@umsicht.fraunhofer.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Stiftung fiat panis - Hermann Eiselen-Wissenschaftspreis
Die Stiftung fiat panis fördert wissenschaftliche Nachwuchskräfte, die sich mit der Verbesserung der Ernährungslage in Entwicklungsländern befassen.
Zielsetzung des Preises ist, Nachwuchskräfte auszuzeichnen, die sich intensiv mit den Lösungsmöglichkeiten der Bekämpfung des Hungers in Ländern mit Nahrungsmitteldefiziten beschäftigen. Die Arbeiten müssen anwendungsorientiert und geeignet sein, einen Beitrag zu leisten:
- um die Ernährungslage/ Ernährungssicherheit der lokalen Bevölkerung zu verbessern,
- die Auswirkungen des Hungers (Unter-, Mangel- oder Fehlernährung) zu verringern.
Das Preisgeld beträgt 30.000 Euro.
Termin: 30.04.2026
Adresse: Stiftung fiat panis, Syrlinstraße 7, 89073 Ulm
Kontakt: Tel.: 0731/935150, info@stiftung-fiat-panis.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Hector Stiftung-Preis für junge Forschende der Informatik
Der von der Hector Stiftung gestiftete Preis richtet sich an junge Forschende aus dem Bereich Informatik. Er soll den wissenschaftlichen Nachwuchs in seiner Forschung ermutigen und herausragende wissenschaftliche Leistungen anerkennen. Der Preis wird jährlich vergeben und ist mit 10.000 Euro dotiert.
Termin: 30.06.2026 (Nominierung)
Adresse: Heidelberger Akademie der Wissenschaften, Vorstandssekretariat, Karlstraße 4, 69117 Heidelberg
Kontakt: Tel.: 06221/54-3265, hadw@hadw-bw.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Heinrich-Wieland-Preis der Boehringer Ingelheim Stiftung
Mit dem Heinrich-Wieland-Preis zeichnet die Boehringer Ingelheim Stiftung weltweit herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für ihre bahnbrechende Forschung zur Chemie, Biochemie und Physiologie biologisch aktiver Moleküle und Systeme sowie deren klinische Bedeutung aus. Der Preis ist mit 250.000 Euro dotiert.
Termin: 01.06.2026 (Nominierung)
Bewerbungsadresse: Boehringer Ingelheim Foundation, Schusterstr. 46-48, 55116 Mainz
Kontakt: hwp@bistiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung: Alfried-Krupp-Förderpreis für junge Hochschullehrer*innen
Das Förderangebot richtet sich an junge Universitätsprofessor*innen der Natur- und Ingenieurwissenschaften (inkl. Medizin) mit herausragender wissenschaftlicher Qualifikation und bereits vorliegenden exzellenten Forschungsleistungen. Ziel ist es, vielversprechende Forscherpersönlichkeiten in einer noch frühen Phase ihrer wissenschaftlichen Laufbahn dabei zu unterstützen, neue Ideen zu entwickeln und umzusetzen. Der Alfried Krupp-Förderpreis soll Freiräume schaffen; konkrete Projektbeschreibungen sind daher keine Voraussetzung für die Preisvergabe.
Nominiert werden können Kandidat*innen, deren Befähigung zu Forschung und Lehre durch die Erstberufung auf eine zeitlich unbefristete oder befristete Professur (W2- oder W3-Professur) an einer Universität in der Bundesrepublik Deutschland bestätigt worden ist.
Der Preis ist mit 1,1 Mio. € dotiert.
Termin: 06.03.2026 (Nominierung)
Adresse: Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, Hügel 15, 45133 Essen, Postfach 23 02 45, 45070 Essen
Kontakt: Maren Isabel Fritz, Tel.: 0201/1884808, foerderung@krupp-stiftung.de
Vorschläge elektronisch über das Online-Bewerbungsportal der Krupp-Stiftung: https://www.antrag.krupp-stiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Bernd Rendel-Preis für wissenschaftlichen Nachwuchs aus den Geowissenschaften vor der Promotion
Im Jahr 2026 vergibt die Bernd Rendel-Stiftung im Stifterverband zusammen mit der DFG wieder den Bernd Rendel-Preis an voraussichtlich zwei (noch) nicht promovierte Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus den Geowissenschaften.
Kriterien bei der Preisvergabe sind ein großes wissenschaftliches Potenzial sowie eine außergewöhnlich hohe Qualität und Originalität der Forschungsarbeiten (z. B. Master- oder laufende Dissertationsarbeit). Zudem werden bei der Bewertung der Bewerbung die weiteren Karrierepläne und die beabsichtigte Verwendung des Preisgelds berücksichtigt. Das Preisgeld sollte für wissenschaftliche Zwecke verwendet werden. Es können sowohl Eigenbewerbungen als auch Vorschläge von fachnahen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern eingereicht werden.
Termin: 23.02.2026 (Öffnung des elan-Portals ab 27.01.2026, Registrierung bis 19.02.2026)
Adresse: DFG, Bernd Rendel-Preis, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Ismene Seeberg-Elverfeldt, Tel.: 0228/885-2825, ismene.seeberg-elverfeldt@dfg.de, Ute Bennerscheid, Tel.: 0228/885-2455, ute.bennerscheid@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Balzan Preise 2025
Die Balzan Preise werden in den Kategorien Geistes- und Sozialwissenschaften sowie Kunst als auch Physik, Mathematik, Naturwissenschaften und Medizin vergeben. Die vier Balzan Preise, zwei pro Kategorie, prämieren Wissenschaftler*innen, die in ihrem Tätigkeitsbereich international anerkannte Leistungen erbracht haben. Die vier konkret auszuzeichnenden Fachgebiete wechseln von Jahr zu Jahr. Dieser Wechsel der Preisgebiete stellt eine Besonderheit des Balzan Preises dar. Denn auf diese Weise gelingt es, neue wegweisende Forschungszweige, welche von anderen wichtigen Preisen häufig vernachlässigt werden, zu würdigen.
Prämierte Gebiete 2026:
- Jüdische Studien
- Die Sozialwissenschaft der digitalen Technologie
- Biologisch abbaubare Polymere aus nachwachsenden Rohstoffen
- Molekulare Evolution: Entschlüsselung von Mustern genomischer Veränderungen
Termin: 15.03.2026 (Nominierungspflicht)
Adresse: Internationale Balzan Stiftung / Fondazione Internazionale Balzan "Premio", Piazzetta Umberto Giordano 4, I-20122 Milano, Comitato Generale Premi
Kontakt: Tel.: +39 02 7600 2212, balzan@balzan.it
Weitere Informationen: Ausschreibung
Klaus Tschira Stiftung - KlarText-Preis für Wissenschaftskommunikation
Bewerben können sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die in den zwei vorherigen Jahren in den Fachgebieten Biologie, Chemie, Geowissenschaften, Informatik, Mathematik, Neurowissenschaften oder Physik ihre Promotion mit sehr guten Ergebnissen absolviert haben. Auch Promovierte angrenzender Fächer, zum Beispiel aus der Biophysik, Geoinformatik oder Neuropsychologie können sich bewerben. Wichtig ist dabei jedoch, dass der Text sich einem der sieben Fachgebiete zuordnen lässt.
Die Promotionsurkunde bzw. die Bescheinigung über die abgelegte abschließende mündliche Prüfung/Verteidigung darf spätestens am 28. Februar des Bewerbungsjahres ausgestellt worden sein. Aus einer intensiven, in der Regel mehrjährigen, Forschungsarbeit müssen neue wissenschaftliche Erkenntnisse hervorgegangen sein. Promotionen mit geringerem Forschungsaufwand, wie sie etwa im Fach Medizin möglich sind, werden nicht berücksichtigt.
Für die Bewerbung spielen weder die Nationalität der Bewerberinnen und Bewerber noch der Sitz der Hochschule, an der sie promoviert wurden, eine Rolle. Der Wettbewerbsbeitrag muss allerdings in deutscher Sprache verfasst worden sein.
Man darf sich nur einmal pro Sparte bewerben. Mehrfachbewerbungen sind nicht zulässig.
Preisgeld: 7.500 Euro.
Termin: Bewerbung vom 01.12.2025 bis 28.02.2026
Adresse: Klaus Tschira Stiftung gGmbH, Schloss-Wolfsbrunnenweg 33, 69118 Heidelberg
Bewerbungsportal zum Einreichen der Unterlagen: https://klartext-preis.de/portal/login/
Weitere Informationen: Ausschreibung
Berthold Leibinger Innovationspreis
Der Berthold Leibinger Innovationspreis würdigt Wissenschaftler*innen und Entwickler*innen, die bei der Anwendung des Laserlichtes neue Wege gehen. Er ist einer der am höchsten dotierten internationalen Innovationspreise für Lasertechnologie. Es werden drei Preise mit insgesamt 100.000 Euro ohne Zweckbindung verliehen (1. Preis: 50.000 Euro, 2. Preis: 30.000 Euro, 3. Preis: 20.000 Euro).
Teilnahmeberechtigt sind Einzelpersonen und Projektgruppen, die eine öffentlich zugängliche, herausragende wissenschaftliche Arbeit oder technische Entwicklung über angewandte Lasertechnologie abgeschlossen haben. Der Preis richtet sich an Innovationen zur Anwendung oder Erzeugung von Laserlicht.
Termin: 01.09.2026 (Nominierung)
Adresse: Berthold Leibinger Stiftung GmbH, Hemminger Str. 4, 71735 Eberdingen-Hochdorf
Kontakt: Sven Ederer, Tel.: 07042/2607183, sven.ederer@leibinger-stiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Ausschreibungen nach Fächergruppen: Naturwissenschaften, Technologie, Mathematik und Informatik
Einstein Foundation Award 2026
Der internationale Preis zeichnet Personen aus der Wissenschaft und wissenschaftliche Institutionen aus, die dazu beitragen, Qualität, Transparenz und Reproduzierbarkeit von Wissenschaft und Forschung zu steigern. Er wird in drei Kategorien verliehen:
- Individual Award: Individual researchers or small teams of collaborating researchers can be nominated. The laureate will be awarded €150,000.
- Institutional Award: Governmental and non-governmental organizations, institutions, or other entities can apply or be nominated. The award-winning organization or institution will receive €100,000.
- Early Career Award: Early career researchers or small teams of collaborating researchers can submit a project proposal that seeks to foster research quality and value for an award of €100,000.
Termin: 30.04.2026
Adresse: Einstein Foundation Berlin, Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin
Weitere Informationen: Ausschreibung
Zusammenarbeit mit Indien - neue Calls offen
Das Indo-German Science and Technology Centre (IGSTC) ist das zentrale Element für die deutsch-indische Zusammenarbeit des BMFTR.
Folgende Calls sind offen:
- IGSTC: PECFAR 2026 für deutsch-indische Zusammenarbeit von wissenschaftlichen Nachwuchs
- IGSTC: WISER 2026 für die Stärkung der deutsch-indischen Kooperation von Spitzenforscherinnen (WISER: Women involvement in science and engineering Research)
Indo-German Science & Technology Centre (IGSTC), a bilateral organization of the Department of Science & Technology (DST), Government of India, and the Federal Ministry of Research, Technology and Space (BMFTR), Government of Germany invites proposals in paired mode from women researchers in India and Germany to foster innovation in the field of STEM.
This program intends to build scientific capacity, and promote women researchers in India/Germany to build lasting research partnerships and networks by utilising complementary expertise in science, technology, and innovation.
Termin: 31.03.2026
Adresse: Projektträger, Europäische und Internationale Zusammenarbeit, Internationales Büro des BMFTR, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Dörte Merk, Tel.: 0228/3821-1444, Doerte.Merk@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Forschungs- und Entwicklungsprojekte zum Thema KI-basierte klimaneutrale Mobilitätssysteme in Modellregionen
In großräumigen Modellregionen (wie zum Beispiel Metropolregionen) erfolgt der Technologietransfer in Reallaboren, indem Innovationen im Bereich nachhaltiger Mobilität unter realen Einsatzbedingungen erprobt, validiert und für eine übertragbare Implementierung vorbereitet werden. Das mittels Einsatz künstlicher Intelligenz erzielbare CO₂-Reduktionspotenzial im Mobilitätssystem einer Region soll transdisziplinär analysiert und gezielt erschlossen werden. Dazu zählen Effizienzsteigerungen durch autonomes Fahren, intelligente Verkehrssteuerung, die Optimierung von Routen sowie die dynamische Anpassung von Verkehrsflüssen in Echtzeit. Auch im Bereich innovativer Mobilitätsformen – wie autonomen Seil- oder Hochbahnsystemen – können KI-gestützte Technologien einen wesentlichen Beitrag zu klimafreundlicher Mobilität leisten.
Begleitet werden diese Aktivitäten durch institutionalisierte und strategiegeleitete Rahmenbedingungen in den Modellregionen. Dort entwickeln starke Innovationsakteure aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft gemeinsam und wissenschaftlich unterstützt Transferpfade zur Entwicklung eines klimaneutralen Mobilitätssystems. Die Transferpfade sind zu entwerfen, politisch zu verankern und bezüglich messbarer Indikatoren zu bewerten.
Verbundprojekte in einer Modellregion werden gefördert,
- die durch innovative Lösungen, den Einsatz künstlicher Intelligenz und durch beschleunigten Technologietransfer zur klimaneutralen Mobilität beitragen;
- die technologische Innovationen entwickeln, die komplementär zu gesellschaftlichen Innovationen im Mobilitätssystem einer Modellregionen sind (soziotechnologisch);
- die eine Technologie-Governance mit Regelungs-, Steuerungs- und Kontrollmechanismen in einem Mobilitätssystem entwickeln;
- die in Modellregionen regionalspezifische und verbindliche Transformationsziele entwickeln, politisch und strukturell verankern, erproben und umsetzen;
- die einen inter- und transdisziplinären, partizipativen Forschungsansatz verfolgen;
- die eine projektbegleitende Wirkungsevaluation durchführen.
Die inter- und transdisziplinäre Forschung übernimmt dabei die Rolle, technologische Innovationen mit gesellschaftlichen Fragestellungen zu verknüpfen, regionales Handlungs- und Umsetzungswissen zu generieren und den Erfolgsrahmen für die regionale Erprobung und Implementierung klimaneutraler Mobilitätslösungen zu setzen.
Termin: 27.03.2026 (Projektskizzen)
Adresse: DLR-Projektträger, Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit, Abteilung Sozial-ökologische Forschung, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: mobilitaet@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Major Instrumentation Initiative: Electron Diffractometers for Structural Elucidation
The DFG launches a Major Instrumentation Initiative that invites proposals for the provision of electron diffractometers (EDs) for structural elucidation at German universities to explore the scientific potential of this technology in research. The main objective of this call is the early procurement of EDs and their evaluation and application in research projects of high quality. Proposals must demonstrate the scientific and technical expertise necessary for the successful operation of the ED.
Proposals must demonstrate the scientific and technical expertise necessary for the successful operation of the ED. Competencies with the interpretation of experimental results from electron diffraction in contrast to X-ray diffraction must be proven. Furthermore, the scientific and infrastructural environment designated for the ED must be described. Current and planned research projects that will benefit from the use of the ED should be concisely described. Principal investigators can also be affiliated with other research institutions to facilitate a high utilisation; however, funding necessary for the actual scientific research using the ED is not in the scope of this call.
Termin: 05.05.2026 (Letter of intent submission), 02.06.2026 (Proposal submission), Registration: 26.05.2026
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Tobias Schwabe, Tel.: 0228/885-2471, tobias.schwabe@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Küste im Wandel – Auswirkungen des steigenden Meeresspiegels auf deutsche Küstengebiete
Auf Basis gesicherter Prognosen sollen wissenschaftsbasierte Handlungsempfehlungen zur Minimierung der Folgen des Meeresspiegelanstiegs sowie zum Erhalt der natürlichen Lebensräume für nachfolgende Generationen erarbeitet werden. Die Ergebnisse der Forschung sollen Bund und Länder bei ihren langfristigen Aufgaben im Küstenschutz, im Küstenmanagement sowie im Natur- und Umweltschutz gezielt unterstützen.
Die Forschung soll dazu beitragen, die notwendige Anpassung und Transformation der Küstenregionen ressourcen- und klimaschonend zu gestalten. Daher soll die Forschung die Kompetenzen im Bereich des natürlichen Küstenschutzes stärken und den Erhalt und Schutz küstennaher Ökosysteme an den deutschen Küsten fördern.
Angesichts der heute noch bestehenden Unsicherheiten in der Prognose der spezifischen lokalen und regionalen Auswirkungen des Meeresspiegelanstiegs soll die Forschung dazu beitragen, die Prognoseunsicherheiten auf lokaler Ebene zu minimieren und dadurch die Voraussetzungen für adaptive Anpassungsstrategien im Küsten- und Ökosystemschutz zu verbessern.
Die Forschung soll die wissenschaftlichen und technischen Voraussetzungen zur Entwicklung resilienter Küstenregionen in Nord- und Ostsee schaffen. Dafür sind gesicherte Datengrundlagen sowie die Entwicklung leistungsstarker Modelle und der Einsatz von künstlicher Intelligenz zur Analyse der Wirkzusammenhänge unabdingbar, um die zukünftige Entwicklung der komplexen sozioökologischen Küstensysteme zuverlässig abbilden zu können.
Um die Förderziele zu erreichen, beabsichtigt das BMFTR interdisziplinäre Projekte zu fördern, die Wissenslücken schließen, die Prognose verschiedener Entwicklungsszenarien verbessern sowie adaptive Anpassungspfade und Schutzkonzepte auf lokaler Ebene entwickeln.
Das BMFTR strebt mit dieser Fördermaßnahme an, die Zusammenarbeit von ingenieur-, natur- und sozialwissenschaftlicher Forschung sowie die Kooperation universitärer und außeruniversitärer Forschungseinrichtungen zu stärken. Dadurch soll eine kohärente und nachhaltige Küstenforschung gewährleistet werden, die die Komplexität des Forschungsgegenstandes widerspiegelt und der Vielzahl der Akteure im Küstenraum gerecht wird. Um dies zu erreichen, werden ausschließlich interdisziplinäre Projektverbünde gefördert, die bereits bei der Entwicklung der Projektideen die vielfältigen Perspektiven und Herausforderungen ausreichend berücksichtigen.
Termin: 15.04.2026 (Projektskizzen)
Adresse: Projektträger Jülich, Forschungszentrum Jülich GmbH, Geschäftsbereich Marine und maritime Forschung, Geowissenschaften und Schifffahrt, Fachbereich Küsten-, Meeres- und Polarforschung, Schweriner Straße 44, 18069 Rostock
Kontakt: Dr. Sigrid Sagert, Tel.: 0381/20356-272, s.sagert@ptj.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Förderpreise "For Women In Science 2026"
Für den Preis "For Women in Science 2026" werden exzellente „Early Career“-Wissenschaftlerinnen aus der Hochschule in den Naturwissenschaften bzw. MINT-Fächern gesucht. Der Förderpreis beträgt 25.000 Euro pro Preisträgerin. Voraussetzung hierfür ist ein gültiger Arbeitsvertrag oder ein Stipendium an einer deutschen Hochschule beziehungsweise außeruniversitären öffentlichen Forschungseinrichtung (mit mindestens 50 % einer Vollzeitstelle). Die Preisträgerinnen können das Preisgeld weitgehend frei (gemäß einem vorab vorgelegten Konzept) verwenden, sei es zur Förderung ihrer Forschungsvorhaben (inkl. Beschaffung von Geräten), sei es für einen Auslandsaufenthalt, sei es zur Finanzierung von Kinderbetreuung oder einer Haushaltshilfe.
Unter „Early Career“-Wissenschaftlerinnen werden Doktorandinnen im letzten Jahr, Post-Docs, Habilitandinnen oder Juniorprofessorinnen in den sechs Jahren nach der Promotion verstanden. Die Laufzeit von Arbeitsvertrag/Stipendium muss ab Abgabe der Bewerbung noch mindestens zwölf Monate betragen, bei Doktorandinnen ist eine Arbeitsvertrags- bzw. Stipendiumszusage erforderlich.
Termin: 21.02.2026
Kontakt: fwis@unesco.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Fulbright-Cottrell Awards zur Förderung integrierter Lehr- und Forschungsprojekte
Die Ausschreibung richtet sich an deutsche Nachwuchswissenschaftler*innen mit Lehraufgaben im Bachelor- und Masterstudium in den Bereichen Chemie, Physik und Astronomie. Mit dem Fulbright-Cottrell Award zeichnet Fulbright Germany exzellente Forschung in Verknüpfung mit herausragender Lehre aus. Die Förderung beträgt einmalig 63.000 Euro. Sie wird für einen dreijährigen Zeitraum an ausgewählte Nachwuchswissenschaftler*innen vergeben, die integrierte Lehr- und Forschungsprojekte an ihrer deutschen Hochschule oder Wissenschaftseinrichtung umsetzen.
Im Rahmen des Fulbright-Cottrell Awards kooperiert Fulbright Germany mit der amerikanischen Research Corporation for Science Advancement. Sie verleiht in den USA den bekannten Cottrell Scholar Award. Damit eröffnen sich den Fulbright-Cottrell Preisträger*innen angesehene transatlantische Netzwerke, die sie dabei unterstützen, sich als erfolgreiche „Teacher Scholars“ in der internationalen Wissenschaftslandschaft zu etablieren.
Termin: 31.03.2026
Adresse: Deutsch-Amerikanische Fulbright-Kommission, Lützowufer 26, 10787 Berlin
Kontakt: Thomas Mutzke, Program Officer, specialprograms@fulbright.de
Weitere Informationen: Programmbeschreibung mit Bewerbungsvoraussetzungen und -formularen
Förderung von internationalen Projekten im Rahmen des Forschungsprogramms der Bundesregierung „MARE:N – Küsten-, Meeres- und Polarforschung für Nachhaltigkeit“ zum Thema „Submarines Grundwasser – Ökologie, Nutzung und Management"
Diese Förderrichtlinie bezieht sich auf eine Förderinitiative der Joint Programming Initiative „Healthy and Productive Seas and Oceans“ (JPI Oceans) zum Thema „Offshore Freshened Groundwater“. Durch JPI Oceans werden zwischenstaatliche Aktivitäten im Zusammenhang mit den Meeren und Ozeanen gebündelt und koordiniert. Die Mitgliedsländer verfolgen das Ziel, gemeinsam langfristige, strategische Prioritäten für die Meeresforschung und Technologieentwicklung im marinen Bereich in Europa festzulegen und durch gezielte Maßnahmen gemeinsame Schwerpunkte in der weiteren wissenschaftlich-technischen Entwicklung zu setzten.
Gegenstand der Förderung sind Forschungs- und Entwicklungsarbeiten innerhalb von internationalen Verbundvorhaben mit einem Fokus auf submarine Grundwasservorkommen. Ein solches Süßwasserreservoir soll durch eine submarine Bohrung abgeteuft und hydrogeologisch sowie bio- und geochemisch untersucht werden. Die gewonnenen Daten sollen sowohl ökologische als auch ökonomische Bewertungen im Rahmen der Förderung des Projekts ermöglichen. Es soll ein einziges Projekt in einem oder beiden Themenschwerpunkten gefördert werden:
- Charakterisierung, Validierung und Bewertung von Offshore-Grundwasserkörpern (Demonstrationsprojekt)
- Umweltbewertung von Offshore-Süßwasseraustrittsstellen (Entwicklung von Umweltbasiswerten)
Termin: 06.03.2026, 17:00 Uhr (Projektskizzen)
Adresse: Projektträger Jülich, Forschungszentrum Jülich GmbH, Geschäftsbereich Marine und maritime Forschung, Geowissenschaften und Schifffahrt, Schweriner Straße 44, 18069 Rostock
Kontakt: Dr. Tobias Höfig, Tel.: 0381/20356-314, t.hoefig@fz-juelich.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Nachwuchsgruppe Globaler Wandel: Innovative Methoden in der Klimamodellierung
In den vergangenen Jahren wurde in verschiedenen Anwendungsfeldern ein rasanter Fortschritt in der operationellen Nutzung von Maschinellem Lernen (Machine Learning, ML) und Künstlicher Intelligenz (KI) erzielt. Dies betrifft auch die numerische Wettervorhersage. Dazu ist es von entscheidender Bedeutung, die einzelnen Komponenten des Erdsystems und insbesondere ihre Wechselwirkungen untereinander besser zu verstehen.
Diese Förderrichtlinie ist eine Maßnahme zur Umsetzung der Hightech-Agenda Deutschland des BMFTR und soll eine der sechs Schlüsseltechnologien, die Forschung zur Künstlichen Intelligenz, mit den strategischen Forschungsfeldern der Meeres-, Klima- und Nachhaltigkeitsforschung verbinden. Damit leistet sie zudem eine innovative Verzahnung von Data Science und Erdsystemwissenschaften.
Gefördert werden wissenschaftliche Nachwuchsgruppen, die die Zusammenhänge und Wechselwirkungen der verschiedenen Komponenten des globalen Erdsystems mittels KI und neuen Modellierungsverfahren erforschen und somit zu einem verbesserten Verständnis des globalen Klimasystems beitragen. Im Ergebnis sollen die Forschungstätigkeiten die nationalen globalen Klimamodellierungsaktivitäten erweitern und verbessern.
Termin: 15.03.2026
Adresse: DLR-Projektträger, Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit, Abteilung Klimaforschung und Klimaanpassung, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Dr. Jochen Elberskirch, Tel. 0228/38 21-1519, jochen.elberskirch@dlr.de, Silvia Schneider, Tel.: 0228/38 21-1969, Silvia.Schneider@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Open Innovation – Offene Werkzeuge für Forschung und Lehre in Quantentechnologien und Photonik
Quantentechnologien sind eine disruptive Querschnittstechnologie mit dem Potenzial, in vielen Anwendungsfeldern und Märkten eine dominante Rolle zu spielen. Deshalb gehören die Quantentechnologien zu den sechs prioritären Schlüsseltechnologien, die in der Hightech Agenda Deutschland fokussiert werden.
Open Innovation fördert die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Forschungseinrichtungen und der breiten Öffentlichkeit, um Ideen und Technologien zu teilen und gemeinsam zu entwickeln. Durch die Einbeziehung externer Partner und die Nutzung kollektiven Wissens können Unternehmen und Forschende schneller auf neue Herausforderungen reagieren und innovative Lösungen finden. Zudem werden niederschwellige Zugänge für Anwendungsindustrien geschaffen.
Eine Kombination von Quantentechnologien und Open Innovation kann daher ermöglichen, Ressourcen und Expertise zu bündeln, um die Entwicklung neuer Anwendungen und Lösungsansätze zu beschleunigen. Mögliche Instrumente dabei sind Open Science- sowie Open Source-Lösungen in Soft- und auch Hardware.
Gegenstand der Förderung sind vorwettbewerbliche Forschungs- und Entwicklungsprojekte, die zu neuen oder grundlegend verbesserten offenen Werkzeugen führen. Mit dem Begriff Werkzeuge gemeint ist sowohl Open Source-Hardware als auch die Bereitstellung geeigneter offener Schnittstellen oder von Entwicklungswerkzeugen für entsprechende Komponenten und Software für Hardware- und Setup-Design sowie deren Nutzung.
Termin: 30.04.2026 (zweistufiges Verfahren)
Adresse: VDI Technologiezentrum GmbH – Projektträger Quantensysteme – VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf
Kontakt: Dr. Joachim Fröhlingsdorf, Tel.: 0211/6214-508, froehlingsdorf_j@vdi.de, Dr. Fiona Grüll, Tel.: 0211/6214-520, fiona.gruell@vdi.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Leistungsfähige und energieeffiziente KI-Prozessorsysteme (Kolibri)
Durchbrüche in der Künstlichen Intelligenz (KI) prägen die technologische Entwicklung der letzten Jahre. KI eröffnet neuartige und teils disruptive Anwendungen, die in immer kürzeren Innovationszyklen in unseren Alltag drängen – von Spracherkennung und simultaner Übersetzung am Smartphone, über Roboter, die immer komplexere Aufgaben bewältigen, bis hin zu autonom agierenden Fahrzeugen oder der Diagnose von Krankheiten.
Ziel dieser Förderung sind leistungsfähige, energieeffiziente und vertrauenswürdige Prozessorsysteme für KI-Anwendungen in Deutschland. Der Fokus liegt dabei auf anspruchsvollen Edge-Anwendungen der deutschen und europäischen Schlüsselindustrien wie beispielsweise Automotive, industrielle Automatisierung, Robotik, Medizintechnik oder Verteidigung, um einen schnellen Transfer in die Anwendung zu ermöglichen. Gegenstand der Förderung sind Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen für vorwettbewerbliche und ambitionierte Verbundvorhaben zwischen Industrie und Wissenschaft, die auf die Entwicklung hochperformanter Prozessoren und ganzer Prozessorsysteme für konkrete KI-Anwendungen abzielen und den jeweiligen Stand der Technik deutlich übertreffen.
Termin: 10.04.2026 (zweistufiges Verfahren)
Adresse: VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, Projektträger „Mikroelektronik, Supercomputing, Robotik“ des BMFTR, Steinplatz 1, 10623 Berlin
Kontakt: Dr. Uwe Vogel, Dr. Susanne Hintschich, Tel.: 030/31 00 78-5491, prozessoren@vdivde-it.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Transformationscluster Soziale Innovationen für nachhaltige Städte
Mit dem Förderaufruf setzt das BMFTR die in der Hightech-Agenda Deutschland der Bundesregierung unter Schlüsseltechnologien für klimaneutrale Mobilität angekündigte Förderung von Transformationsclustern zu klimafreundlichen urbanen und regionalen Drohnen-Anwendungen um. Die Förderung trägt dazu bei, Deutschland zum Innovationsführer bei der Nutzung neuer nachhaltiger Mobilitätstechnologien zu machen.
Etwa 70 Prozent der globalen CO₂-Emissionen und des Energieverbrauchs entfallen auf Städte. Eine nachhaltige Entwicklung der Städte ist entscheidend, um die Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsziele der Bundesregierung zu erreichen. Für diese Herausforderung bedarf es neuer Lösungsansätze. Eine große Chance liegt dabei in der gezielten Verbindung von technologischen und sozialen Innovationen, so genannten soziotechnischen Innovationen.
Die Projekte können sich auf eines oder mehrere der folgenden Handlungsfelder beziehen:
- Regionale Lieferverkehre / Logistik
- Nachhaltige Anwendungen und Geschäftsmodelle für kommunale Aufgaben
- Sharing Modelle / innovative Betriebskonzepte
Termin: 01.04.2026
Adresse: DLR Projektträger, Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit
Kontakt: Benjamin Freier, Tel.: 0228/3821-2606, benjamin.freier@dlr.de, Dr. Carmen Richerzhagen, Tel.: 0228/3821-2090, Carmen.Richerzhagen@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Joint Korean-German Research Projects 2026 in the Engineering Sciences (NRF-DFG 2025)
As an expression of the fruitful scientific collaboration between their two countries, the National Research Foundation of Korea (NRF) and the DFG are pleased to announce the launch of a new call for joint Korean-German research proposals in the engineering sciences. This call provides funding for joint research projects carried out between highly qualified researchers in the Republic of Korea and their German counterparts. The joint proposals have to be based on a close interaction and exchange between the Korean and German research teams, and should present joint project goals and a joint work plan with balanced contributions from all project partners.
Termin: 11.03.2026 (Registrierung bis 04.03.2026)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Wolfgang Wachter, Physics and Chemistry, Tel.: 0228/885-2454, wolfgang.wachter@dfg.de
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Förderlinien der Joachim Herz Stiftung zum Thema "Smarter Umgang mit Wasser"
Wasser ist eine unverzichtbare Ressource. Es ist wichtig für ökologische Systeme, die menschliche Gesundheit und landwirtschaftliche sowie industrielle Prozesse. Doch Klimawandel, Übernutzung und schwer abbaubare Schadstoffe gefährden die Verfügbarkeit von sauberem Wasser – auch in Deutschland. Die Wissenschaft liefert bereits vielversprechende Lösungsansätze, die aber noch zu langsam und zu selten in die praktische Anwendung gelangen.
Die Joachim Herz Stiftung stellt 2026 rund zwölf Millionen Euro Fördermittel bereit, um Forschung für einen smarten Umgang mit Wasser nutzbar zu machen. Gefördert werden anwendungsorientierte, fächerübergreifende und risikoreiche Projekte im Bereich Neue Materialien und Ressourcen, um nachhaltige Lösungen in die gesellschaftliche und wirtschaftliche Anwendung zu überführen.
Mit unseren Förderlinien setzen wir auf die Förderung einzelner Wissenschaftler*innen, junger Talente, auf die Förderung von Gruppen und Projekten sowie auf neue Transferstrukturen:
innovate! academy: Bis zu 250.000 Euro Fördermittel für transferorientierte Projekte zu Water-Enabled Materials und obligatorisches Seminarprogramm als ideelle Förderung für Postdocs und Junior-Professor*innen.
Termin: 31.03.2026
Kontakt, weitere Informationen und zum Bewerbungsportal
innovate! fund: Bis zu 1.000.000 Euro für interdisziplinäre Teams, die neue Wege für die effizientere Nutzung, Reinhaltung und Verfügbarkeit von Wasser entwickeln.
Termin: 31.03.2026
Kontakt, weitere Informationen und zum Bewerbungsportal
innovate! center: Bis zu 5.000.000 Euro für die Gründung neuer Transferstrukturen, die für einen smarten Umgang mit Wasser und Bodenressourcen sorgen.
Termin: 20.04.2026
Kontakt, weitere Informationen und zum Bewerbungsportal
Joachim Herz Preis: Bis zu 500.000 Euro für promovierte Wirtschaftswissenschaftler*innen in der frühen Phase ihrer Karriere, die interdisziplinär und praxisrelevant forschen und einen Beitrag zum smarten Umgang mit Wasser leisten wollen.
Termin: 31.03.2026
Kontakt, weitere Informationen und zum Bewerbungsportal
Add-on Fellowships: Bis zu 15.000 Euro für junge Wissenschaftler*innen aus den Lebens-, Material- und Wirtschaftswissenschaften, die motiviert sind, das Transferpotenzial ihrer Forschung weiterzuentwickeln. Diese personenbezogene Förderung ist Teil des Leitthemas "Ressourcen der Zukunft", einschließlich des "smarten Umgangs mit Wasser".
Termin: 22.03.2026
Kontakt, weitere Informationen und zum Bewerbungsportal
Adresse: Joachim Herz Stiftung, Langenhorner Chaussee 384, 22419 Hamburg
Weitere Informationen zu den einzelnen Förderlinien
EU - JPI Oceans: Joint Call on Offshore Freshened Groundwater
The primary objective of this Joint Call is to act as a “proof of concept” through the launch of a pioneering scientific drilling campaign that integrates hydrogeological and geochemical characterisation, with pumping tests, to validate OFG systems and generate critical data on their distribution, properties, recharge mechanisms, and long-term viability as a resource.
This initiative aims to lay the groundwork for the potential future strategic use and sustainable management of OFG resources. The campaign will target knowledge gaps, including:
- Data scarcity and inconsistency: generating systematic and comprehensive data on OFG properties and dynamics.
- Environmental, technological, and economic feasibility: assessing the environmental impacts and evaluating the technological and economic viability of potential OFG utilisation, while generating evidence-based input to inform resource governance frameworks/to guide policy and governance development.
- Legal and governance frameworks: informing and potentially contributing to the development of guidelines and regulatory frameworks for the integration of OFG exploration and exploitation into existing legal regimes.
Termin: 06.03.2026, 17:00 Uhr
Weitere Informationen: Ausschreibung
Aventis Foundation: Life Sciences Bridge Award
Mit dem Wissenschaftspreis im Bereich der Lebenswissenschaften werden begabte Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler gefördert, um ihnen ein selbstständiges wissenschaftliches Arbeiten zu ermöglichen. Sie sollen darin bestärkt werden, auch unkonventionelle Ideen umzusetzen. Bewerben können sich Promovierte oder bereits habilitierte Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler, Junior-Professorinnen und -Professoren, Qualifikations- und Tenure Track-Professorinnen und -Professoren oder Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter, die eine akademische Karriere anstreben und noch keine unbefristete Professur innehaben.
Mit dem Preis werden innovative Forschungsansätze im Bereich der Lebenswissenschaften (Biochemie, Biologie, Chemie, Medizin, Pharmazie, jeweils in Verbindung auch mit Mathematik, Technik und Informatik) ausgezeichnet. Die Ausgezeichneten erhalten jeweils ein Preisgeld von 100.000 Euro.
Termin: 30.04.2026
Adresse: Aventis Foundation, Industriepark Höchst, 65926 Frankfurt am Main
Kontakt: Sonja Frey, Tel.: 0173/2808 723, sonja.frey@aventis-foundation.org
Weitere Informationen: Ausschreibung
DNS der zukunftsfähigen Mobilität. Digital – Nachhaltig – Systemfähig
Die Mobilität verknüpft gleichermaßen soziale, ökologische und wirtschaftliche Aspekte einer Gesellschaft und ist derzeit einem grundlegenden Transformationsprozess unterworfen, der maßgeblich durch die Digitalisierung, Fragen der Energie- und Systemeffizienz und einer nachhaltigen Nutzung von Ressourcen geprägt ist. Gefördert werden vorwettbewerbliche Forschungs- und Entwicklungsprojekte zu innovativen technologischen Lösungen im Fahrzeug- und Mobilitätsbereich mit hoher industriepolitischer Bedeutung. Ziel ist, die nationale Fahrzeug- und Mobilitätsindustrie dabei zu unterstützen, aktuelle und zukünftige Transformationsprozesse aktiv zu gestalten und als gemeinsame Industrie gestärkt aus dem technologischen Wandel hervorzugehen.
Leitthemen sind:
- Digitalisierung
- Nachhaltigkeit
- Systemfähigkeit
Termin: 31.03.2026, 30.09.2026 (Projektskizzen)
Adresse: TÜV Rheinland Forschungs- und Innovationsmanagement GmbH, Projektträger Bodengebundene Verkehrstechnologien, Am Grauen Stein, 51105 Köln
Kontakt: BVt-DNS@tuv.com
Weitere Informationen: Ausschreibung
Forschungsförderung zur nuklearen Sicherheit
Grundlegendes Ziel der öffentlich geförderten nuklearen Sicherheitsforschung ist der Schutz von Mensch und Umwelt. Durch Forschung und Entwicklung (FuE) sollen die wissenschaftlichen Grundlagen für die Beurteilung und Verbesserung der Sicherheit kerntechnischer Anlagen und die sichere Entsorgung radioaktiver Abfälle geschaffen und weiterentwickelt werden.
Gefördert wird schwerpunktmäßig die anwendungsorientierte Grundlagenforschung in den Bereichen der Reaktorsicherheitsforschung sowie der Entsorgungs- und Endlagerforschung auf den folgenden Forschungsgebieten:
A. Reaktorsicherheitsforschung
B. Forschung zur verlängerten Zwischenlagerung und Behandlung hochradioaktiver Abfälle
C. Endlagerforschung
D. Forschung zu Querschnittsfragen
Termin: 31.12.2026
Kontakt: info@ptka.kit.edu, Tel.: 0221/2068-720
Weitere Informationen: Ausschreibung
Förderung von internationalen Verbundprojekten im Rahmen des Forschungsprogramms der Bundesregierung „MARE:N – Küsten-, Meeres- und Polarforschung für Nachhaltigkeit“ zum Thema Blauer Kohlenstoff – Wirkungsforschung und Managementoptionen
Marine und küstennahe benthische Ökosysteme spielen eine wichtige und oft unterschätzte Rolle in Zusammenhang mit den globalen klimatischen Veränderungen. Diese Ökosysteme unterstützen eine große Anzahl an Ökosystemleistungen im Küstenschutz, als Lebensraum und Fortpflanzungsgebiet für zahlreiche Arten, als Grundlage für marine Nahrungsketten und Nährstoffkreisläufe sowie als natürliche Pufferzone für Schadstoffe zwischen Land und Meer. Benthische Küstenökosysteme besitzen ein hohes Potential, Kohlenstoff (häufig bezeichnet als „blauer Kohlenstoff“) zu binden und damit einen wichtigen Beitrag zur Minderung der Auswirkungen des Klimawandels zu leisten. Der Erhalt und die Wiederherstellung von artenreichen küstennahen Ökosystemen als effektive Kohlenstoffsenken ist daher sowohl für den Klimaschutz als auch für den Natur- und Umweltschutz von großer Bedeutung.
Gegenstand der Förderung sind Forschungs- und Entwicklungsarbeiten innerhalb von internationalen Verbundvorhaben mit einem Fokus auf marine (vegetationsbedeckte und unbewachsene) Küstenökosysteme, die ein hohes Potential zur Bindung von blauem Kohlenstoff aufweisen. Es werden internationale Verbundvorhaben mit Institutionen aus beteiligten Ländern gefördert, die einen erkennbaren Beitrag zum Verständnis von marinen Küstenökosystemen liefern und die ein hohes Potential zur Bindung von blauem Kohlenstoff aufweisen.
Termin: 02.03.2026, 14:00 Uhr (Projektskizzen)
Adresse: Projektträger Jülich, Forschungszentrum Jülich GmbH, Geschäftsbereich Marine und maritime Forschung, Geowissenschaften und Schifffahrt, Schweriner Straße 44, 18069 Rostock
Kontakt: Dr. Julia Getzlaff, Tel.: 0381/20356-292, j.getzlaff@ptj.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Förderung der pflanzlichen genetischen Diversität zur Beschleunigung der agrarökologischen Transition
2024 wurde die europäische Partnerschaft „AGROECOLOGY“ gestartet. In der Initiative engagieren sich über 72 nationale und regionale politische Entscheidungsträger, Fördermittelgeber und Forschungseinrichtungen aus 26 europäischen Ländern. Mit dieser Ausschreibung setzt die Partnerschaft die in ihrer Strategischen Forschungs- und Innovationsagenda (SRIA) verankerten Prioritäten und Forschungsthemen fort. Die Agroecology als vielversprechender Ansatz zur Unterstützung des Übergangs zu einer nachhaltigeren Landwirtschaft unterstützt die Entwicklung widerstandsfähiger, inklusiver und nachhaltiger Agrar- und Ernährungssysteme.
Diese Ausschreibung beinhaltet den Themenbereich der genetischen Vielfalt und Variabilität von Nutzpflanzen für die Agroecology. Ihr Ziel ist es, mithilfe der geplanten Forschungsförderung die Grundlagen für eine größere Verfügbarkeit von Arten, Sorten und Rassen zu schaffen, die die Entwicklung agrarökologischer Landwirtschaftssysteme unterstützen.
Geförderte Vorhaben sollen mindestens eines der folgenden Unterthemen bearbeiten:
- Nutzung von Genotypen, die an spezifische Umweltbedingungen angepasst sind und zur Verbesserung von Resilienz und Leistungsfähigkeit von Nutzpflanzen beitragen.
- Pflanzenzüchtung für die agrarökologische Transition
- Integration von Nutztieren und -pflanzen in agroökologischen Produktionssystemen
Termin: dreistufiges Verfahren: 18.02.2026, 14:00 Uhr (Ideenskizzen), 08.07.2026, 14:00 Uhr (Projektskizzen)
Adresse: Projektträger Jülich (PtJ), Geschäftsbereich Bioökonomie, Forschungszentrum Jülich GmbH, 52428 Jülich
Kontakt: Dr. Silvana Hudjetz, Tel.: 02461/61-85986, s.hudjetz@ptj.de, Dr. Daniela Piaz Barbosa Leal, Tel.: 02461/61-84306, d.piaz.barbosa.leal@ptj.de, Dr. Marius Weisweiler, Tel.: 02461/61- 84706, m.weisweiler@ptj.de, Dr. Ulrike Ziegler, Tel.: 02461/61-5566, u.ziegler@ptj.de, Nicolas Tinois, Tel.: 02461/61-2422, n.tinois@ptj.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Material-Hub-Initiative „Ressourcensouveränität durch Materialinnovationen“ (MaterialNeutral) – Modul 3 „Ressourcenschonung durch lebenszyklusoptimierte Materialgestaltung"
Das BMFTR fördert risikoreiche, anwendungsorientierte und vorwettbewerbliche FuE-Arbeiten im Rahmen von Verbundprojekten, die Unternehmen dabei unterstützen sollen, das langfristige Ziel einer nachhaltigen, kreislauforientierten und ressourceneffizienten Wirtschaft zu erreichen.
Gefördert werden Forschungsarbeiten zu den nachfolgenden FuE-Schwerpunkten A, B und C, wobei mindestens ein Unterpunkt aus Schwerpunkt A verpflichtend berücksichtigt werden muss.
A: Nachhaltige Entwicklung und Lebenszyklusoptimierung von Materialien
Innovative Materialien sollen gezielt für eine gesteigerte Nachhaltigkeit, reduzierte Treibhausgasemissionen und negative Umweltauswirkungen sowie eine verbesserte Ressourcenschonung erforscht und entwickelt werden. Schwerpunkte sind:
- Steigerung der Rezyklierbarkeit
- Optimierung der Lebensdauer
- Optimierung des Materialverbrauchs
B: Verbesserung der Materialperformance, Nutzungsdauer oder Wiederverwendbarkeit
Mit der Materialinnovation soll eine nachhaltige Nutzung ermöglicht werden. Dazu können eine verlängerte Nutzungsdauer, höhere Widerstandsfähigkeit und bessere Instandhaltbarkeit beitragen. Zudem kann auch die Eignung für Second-Life-Anwendungen und Alterungsmechanismen mitgedacht werden. Schwerpunkte sind:
- Erforschung/Entwicklung innovativer Oberflächen- und Schutzschichten
- Erforschung/Entwicklung modularer Materialsysteme zur Reparierbarkeit und Demontagefähigkeit
- Herstellung hochbeständiger Materialien mit erhöhter chemischer, thermischer oder mechanischer Stabilität
C: Integration von Materialfunktionen zur Steigerung der Nachhaltigkeit
Durch die Kombination mehrerer Funktionen bei der Erforschung/Entwicklung von innovativen Materialien sollen nachhaltige Verbesserungen erreicht werden, zum Beispiel durch Materialeinsparung, Funktionsintegration oder adaptive Eigenschaften. Schwerpunkte sind:
- Erforschung/Entwicklung hybrider Materialsysteme mit kombinierten strukturellen und funktionalen Eigenschaften
- Einsatz intelligenter Materialien mit adaptiven oder stimuli-responsiven Eigenschaften
- Erforschung/Entwicklung sensorisch aktiver Materialien zur Selbstüberwachung oder Interaktion mit der Umgebung
- Anwendung multifunktionaler Beschichtungen zur Kombination verschiedener Effekte
Termin: 23.02.2026 (Projektskizzen)
Adresse: Projektträger Jülich (PtJ), Forschungszentrum Jülich GmbH, 52425 Jülich
Kontakt: Dr. Fadoua Aarab, Tel.: 02461/61-85979, Claudia Vonderstein, Tel.: 02461/61-96669, ptj-materialneutral@fz-juelich.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Explorative Forschungsansätze in der Fusion Deadline
Das BMFTR fördert im Rahmen des Programms „Fusion 2040 – Forschung auf dem Weg zum Fusionskraftwerk“ explorative Forschungsansätze für die Fusion (Trägheitsfusion und magnetischer Einschluss).
Ziel ist es, neuartige wissenschaftlich-technologische Ideen, Methoden und Systemansätze zu erschließen, die die Nutzung der Fusionsenergie vorantreiben. Der Stand neuer Ansätze soll über konzeptionelle Überlegungen und erste Funktionsnachweise hinausgeführt und die Validität im Labor nachgewiesen werden. Mittelfristig sollen die Erkenntnisse in anwendungsorientierte Verbundprojekte oder bilaterale, von der Industrie geführte Kooperationen überführbar sein.
Gegenstand der Förderung sind besonders risikoreiche, vorwettbewerbliche Forschungsvorhaben am Rande der Grundlagenforschung, bis hin zu einem validierten Funktionsnachweis bzw. einer Labordemonstration.
Beispielhafte Themen:
- Konzepte zur Gewinnung von Tritium (Materialauswahl, Validierung/Verarbeitung; ggf. 6Li-Anreicherung; Nutzbarmachung neuer externer Tritiumquellen)
- Neue Konzepte zur Laserlichtlenkung (Reduzierung von LIDT; alternative Lösungen auf Basis neuer Materialien, Flüssigkeiten, Gase oder Plasmen)
- Neue Lösungen für die Erste Wand (alternative Materialien/Konzepte wie Materialkomposita, Oberflächenstrukturierungen, flüssige Materialfilme)
Gefördert werden Einzelvorhaben oder (Forscher-)Verbünde mit bis zu drei Partnern. Die Förderdauer beträgt in der Regel ca. zwei Jahre.
Termin: 15.01.2026, 31.10.2026, 31.10.2027 (zweistufiges Verfahren)
Adresse: VDI Technologiezentrum GmbH – Projektträger Fusion/Naturwissenschaftliche Grundlagenforschung, VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf
Kontakt: Dr. Leonhard Klar, Tel.: 0211/6214-954,leonhard.klar@vdi.de, Dr. Sebastian Burhenn, Tel.: 0211/6214-966, sebastian.burhenn@vdi.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Boehringer Ingelheim Stiftung - Rise up!
Das Rise up!-Programm richtet sich an herausragende und ungewöhnlich kreative Grundlagenforscherinnen und Grundlagenforscher aus der Biologie, Chemie und Medizin, die zum ersten Mal eine W2-Professur an einer deutschen Universität angenommen haben. Mit Rise up! können sie ein besonders innovatives Forschungsprogramm voranbringen, das sich nachhaltig auf ihr Fachgebiet auswirken könnte.
Es können Mittel bis zu 600.000 Euro für einen Zeitraum von maximal drei Jahren für ein klar umrissenes Forschungsprogramm beantragt werden.
Termin: 15.03.2026
Adresse: Boehringer Ingelheim Stiftung, Schusterstr. 46-48, 55116 Mainz
Kontakt: funding@bistiftung.de, Tel.: 06131/27 508-12
Weitere Informationen: Ausschreibung
Boehringer Ingelheim Stiftung - Exploration Grants: Förderung für selbständige Nachwuchsgruppenleiter*innen
Nachwuchsgruppenleiterinnen und Nachwuchsgruppenleiter können zu neuen Ideen oder überraschenden Ergebnissen forschen, die das Potenzial haben, das eigene Forschungsprofil zu ergänzen oder neu auszurichten. Sie können einmalig bis zu 210.000 Euro für einen Zeitraum von 2 Jahren beantragen für Projekte, die eine neue Forschungsrichtung im Labor eröffnen könnten. Die Förderung kann für Personal- und Sachmittel verwendet werden, nicht jedoch für die eigene Stelle.
Termin: 15.03.2026
Adresse: Boehringer Ingelheim Stiftung, Schusterstr. 46-48, 55116 Mainz
Kontakt: funding@bistiftung.de, Tel.: 06131/27 508-12
Weitere Informationen: Ausschreibung
Förderung internationaler Verbundvorhaben im Rahmen der Nationalen Bioökonomiestrategie „EU-weite, datengestützte Lösungen für reale Herausforderungen"
Das Ziel der ersten Ausschreibung der EU-Partnerschaft Agriculture of Data (AgData) ist es, EU-weite datengestützte Lösungen für reale Herausforderungen im Agrarsektor zu entwickeln. Diese Ausschreibung der AgData ist besonders auf die Entwicklung und Förderung einer besseren Nutzung von Daten im Agrarsektor ausgerichtet. Durch den Einsatz von digitalen Datentechnologien sollen Ergebnisse erzielt werden, die die landwirtschaftliche Produktion auf ökologisch und sozioökonomisch nachhaltige Weise an den Klimawandel anpassen.
Themenblöcke
Thema 1 – Datentechnologien und Datenmanagement (Data Technologies and Data Management)
Thema 2 – Datenbasierte Lösungen für eine nachhaltige Landwirtschaft
Termin: 21.01.2026, 12:00 Uhr (dreistufiges Verfahren)
Adresse: Projektträger Jülich (PtJ), Geschäftsbereich Bioökonomie, Forschungszentrum Jülich GmbH, 52425 Jülich
Kontakt: Fachbereich PtJ-BIO 7, Dr. Christian Breuer, Tel.: 02461/61-96929, c.breuer@ptj.de, Dr. Petra E. Schulte, Tel.: 02461/61-9031, petra.schulte@ptj.de, Dr. Josefine Kant, Tel.: 02461/61-84689, j.kant@ptj.de
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BioDigitalHub – KI für die autonome Bioprozessentwicklung
KI oder Digitale Zwillinge haben gemeinsam mit Anwendungen aus der Robotik und Automatisierung das Potenzial, die Kosten und Risiken bei der Entwicklung und Skalierung von Bioprozessen deutlich zu senken. Zugleich können sie die Effizienz dieser Prozesse nachhaltig steigern. Digitale Lösungen werden damit zum Schlüssel, um Bioprozesse ökonomisch und ökologisch entscheidend zu verbessern.
Ziel ist die Entwicklung, Demonstration und breite Anwendung von digitalen Tools einer modernen Bioprozessentwicklung. Es werden zwei anwendungsorientierte, interdisziplinäre Forschungsverbünde (BioDigitalHubs) gefördert. Ein Hub wird von einer größeren Anzahl von Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft gebildet, die gemeinsam an der Entwicklung digitaler Technologien und Strukturen für die Automatisierung der Bioprozessentwicklung in den Bereichen Fermentation und Biokatalyse arbeiten.
Themenschwerpunkte:
BioDigitalHub 1: Design von Bioprozessen im Labor- und Pilotmaßstab
BioDigitalHub 2: Skalierung von Bioprozessen
Termin: 15.04.2026 (Projektskizzen)
Adresse: Projektträger Jülich
Kontakt: Dr. Norma Stäbler, Tel.: 02461/61-96407, n.staebler@ptj.de, Dr. Ralf Jossek, Tel.: 02461/61-3720, r.jossek@ptj.de
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Klimaneutrale, nachhaltige und wettbewerbsfähige blaue Wirtschaft (MARE:N, SBEP)
Die Partnerschaft fördert den Wandel hin zu einer klimaneutralen, nachhaltigen, produktiven und wettbewerbsfähigen blauen Wirtschaft. Ziel ist es, die Gesundheit, Resilienz und die Dienstleistungen des Ozeans für die Menschen wiederherzustellen, indem eine wirtschaftliche Tätigkeit ermöglicht wird, die klimaneutral, nachhaltig und produktiv ist.
Gegenstand der Förderung sind Forschungs- und Entwicklungsarbeiten innerhalb von transnationalen Verbundvorhaben in einem der vier Schwerpunktbereiche:
- Digitale Ozeanzwillinge (DTO) auf Ebene regionaler Meeresbecken (Digital Twin of the Ocean at sub-basin scale)
- Entwicklung einer blauen Wirtschaft sowie Offshore-Meeresinfrastrukturen mit Mehrfachnutzung (Transitioning the blue economy sectors, and the development of the marine multi-use infrastructures)
- Planung und Verwaltung der Meeresnutzung auf regionaler Ebene (Climate-Smart Planning and managing sea-uses at the regional level)
- Stärkung der Widerstandsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit von Küstengemeinden (Resilient Coastal Communities and Businesses)
Termin: 17.11.2025, 15:00 Uhr
Adresse: Geschäftsbereich Marine und maritime Forschung, Geowissenschaften und Schifffahrt (MGS), Schweriner Straße 44, 18069 Rostock
Kontakt: Dr. Julia Getzlaff, Tel.: 0381/20356-292, ptj-sbep@ptj.de, Christin Lambertz, Tel.: 0381/20356-284, ptj-sbep@ptj.de
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Schwerpunktprogramm 2546: Artificial Intelligence for Protein Function (AI4PF)
Computational methods, particularly those based on Artificial Intelligence (AI), have recently led to transformative advances in protein science. The ability to predict native protein structures from amino-acid sequences has resolved long-standing challenges in computational biology. However, the protein-folding problem encompasses more than static structure prediction. Sequences encode dynamic folding pathways, environmental responsiveness, intracellular localisation and complex interactions with ligands including catalytic activity, conformational changes, for example, in transport mechanisms – functional dimensions that remain largely inaccessible to current AI-driven design approaches.
The SPP 2546 AI4PF addresses these limitations by supporting research that develops new computational methods for the design of experimentally validated functional proteins by integrating AI with chemical and biophysical representations of the polypeptide chain. For the purpose of this SPP, we define the following core areas:
- development of new AI methods for functional protein design including customised functions and dynamic properties;
- expanding the designable sequence space beyond what nature has explored, e.g. by including non-canonical amino acids or posttranslational modifications;
- integration of AI methods with physical models to improve predictive power and design capabilities;
- surmounting limitations of restricted and heterogeneous training datasets, e.g. by creating or curating novel experimental datasets for training and validation; and
- overcoming evolutionary constraints embedded in existing protein data and AI methods to design proteins truly de novo.
- Proposals will be evaluated according to these research areas. Addressing multiple areas will be a plus. The design of smaller proteins/peptides are included, as long as they form a tertiary structure/structured core/folded domain.
Termin: 31.03.2026 (Registrierung bis 24.03.2026)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Simon Jörres, Tel.: 0228/885-2971, simon.joerres@dfg.de, Anja Kleefuß, Tel.: 0228/885-2293, anja.kleefuss@dfg.de
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Argentinean-German Collaboration in Research
The DFG and the National Council for Scientific and Technological Research (CONICET) are pleased to announce the fifth call for proposals to fund joint German-Argentinean research projects in the following areas:
- Physics
- Chemistry
- Materials Science and Engineering
- Geosciences
- Neurosciences
- Molecular and Clinical Infectiology and Immunology
Researchers may apply for a funding period of up to three years. Applicants to be funded by the DFG are required to fulfil the eligibility requirements of the DFG´s Research Grants Programme. This includes the duty to cooperate (“Kooperationspflicht”) within Germany for members of non-university institutions with permanent positions.
Termin: 20.02.2026
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Dietrich Halm, Tel.: 0228 885-2347, dietrich.halm@dfg.de
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Förderung von Forschungsprojekten mit Taiwan auf dem Gebiet der KI
Ziel ist, Kooperationen zwischen deutschen und taiwanischen Einrichtungen von gegenseitigem Interesse zu etablieren oder auszubauen. Diese sollen die Grundlagen für eine über die Projektlaufzeit hinaus andauernde Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationspartnerschaft bilden, insbesondere zwischen bestehenden und/oder neu zu gründenden Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsnetzwerken in Deutschland und Taiwan. Die Ergebnisse der bilateralen Projekte sollen zur Methodenentwicklung in aktuellen Forschungsfeldern der KI beitragen, Anwendungsfelder von KI erschließen sowie die Nutzbarkeit von KI in Spitzentechnologien verbessern.
Gefördert werden Verbundvorhaben in internationaler Zusammenarbeit, die mit Partnern aus Taiwan eines oder mehrere der nachfolgenden Forschungsthemen im Bereich Künstliche Intelligenz bearbeiten:
- Grundlegende Fortschritte in der dezentralen KI/Edge-KI
- Fortgeschrittene und hybride Modelle
- Intelligente Fertigung/Industrie 4.0
- Intelligente Landwirtschaft
- KI in Simulationen/physikalischen Modellen
Termin: 12.12.2025 (Projektskizzen)
Adresse: VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, Projektträger „Künstliche Intelligenz“, Steinplatz 1, 10623 Berlin
Kontakt: Benedikt Krieger, Tel.: 030/31 00 78-497, TaiwanAICoop@vdivde-it.de
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Nachwuchsakademie „Innovative Bildgebung bei entzündlichen Erkrankungen“
Ziel von Nachwuchsakademien ist es, Wissenschaftler*innen in einem frühen Stadium ihrer Karriere auf die eigenständige Durchführung von Forschungsprojekten vorzubereiten und an die Leitung ihres ersten eigenen DFG-Projekts heranzuführen. Mit ihnen sollen herausragende Wissenschaftler*innen möglichst frühzeitig für interdisziplinäre Forschungsansätze gewonnen werden, um so dem Mangel an exzellent ausgebildetem wissenschaftlichem Nachwuchs abzuhelfen. Die Nachwuchsakademie wird als Kooperationsveranstaltung von Wissenschaftler*innen der Charité – Universitätsmedizin Berlin und der Universität Münster im Januar 2026 in Berlin organisiert.
Die Nachwuchsakademie richtet sich an Wissenschaftler*innen aus den Naturwissenschaften und der Medizin, die ihre Promotion kürzlich abgeschlossen haben oder spätestens im Jahr 2025 abschließen werden, und die selbst noch keine DFG-Förderung eingeworben haben.
Termin: Akademiewoche vom 12. bis 16. Januar 2026 in Berlin, finaler Antrag bis 29.04.2026 über das elan-Portal der DFG
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Laura Stappert, laura.stappert@dfg.de, Tel.: 0228/885-2735
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DFG-Fraunhofer-Kooperation: Trilaterale Transferprojekte
Es können trilaterale Transferprojekte mit einem Projektkonsortium bestehend aus einem Hochschulpartner aus einer Universität/HAW/FH (DFG-finanziert), einem Fraunhofer-Partner (Fraunhofer-finanziert) und einem Anwendungspartner (eigenfinanziert) beantragt werden. Diese Projekte müssen auf Ergebnissen basieren, die vom Hochschulpartner in DFG-geförderten Forschungsprojekten generiert wurden. Die Projektpartner greifen diese Ergebnisse auf und entwickeln sie gemeinsam zu einem Demonstrator bzw. Prototyp weiter. Bei Plattformtechnologien wird die Entwicklung anhand eines konkreten Anwendungsbeispiels erwartet. Die Anträge müssen auch detaillierte Angaben zur beabsichtigten wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Verwertung enthalten. Die geplanten Ergebnisse müssen im vorwettbewerblichen Bereich liegen.
Die Laufzeit der Projekte kann maximal drei Jahre betragen. DFG und Fraunhofer stellen jeweils Mittel bis zu einer Höhe von 3 Millionen Euro pro Ausschreibung zur Verfügung. Im Rahmen der Ausschreibung wird angestrebt, etwa fünf Transferprojekte zu fördern.
Termin: 09.09.2025 (Projektskizzen), 11.03.2026 (Antrag bei Aufforderung)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr.-Ing. Sebastian Heidrich, Ingenieurwissenschaften 1, Tel.: 0228/885-2277, Dr.-Ing. Bastian Mohr, Mathematik und Ingenieurwissenschaften 2, Tel.: 0228/885-3140, Christiane Mohren, Mathematik und Ingenieurwissenschaften 2, Tel.: 0228/885-2019, erkenntnistransfer@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Digitales Europa: Ausschreibungen im Bereich Cybersicherheit
Das Programm "Digitales Europa" (DEP) hat zum Ziel, die digitale Transformation in Europa voranzutreiben und die digitale Souveränität der Europäischen Union zu stärken, Innovationen zu fördern und die Vorteile der digitalen Transformation für Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen (KMU) zu maximieren. Über aktuelle Ausschreibungen informiert das Nationale Koordinierungszentrum für Cybersicherheit (NKCS).
Förderbereiche:
- Supercomputing
- Künstliche Intelligenz
- Cybersicherheit
- Aufbau von digitalen Kompetenzen
- Unterstützung bei der Digitalisierung von Unternehmen und öffentlichen Verwaltungen
Termin: bis 31.12.2027
Weitere Informationen: Ausschreibung
Enabling Technologies für resiliente F&E-Lieferketten in den Quantentechnologien
Ziel ist es, mit Enabling Technologies die Weiterentwicklung der Quantentechnologien in Deutschland und Europa zu beschleunigen und gleichzeitig die Forschungsstärke und die wirtschaftlichen Potenziale im Bereich des Quantencomputing und der Quantensensorik für Unternehmen zu erschließen. Zudem soll insbesondere in kritischen Fällen der Gerätetechnik die technologische Souveränität der F&E-Lieferkette für Quantentechnologien gestärkt werden. Das realistische und anspruchsvolle Ziel der Förderung ist es, je nach konkretem Anwendungsfall, die Funktionalität der entwickelten Gerätetechnik bis Vorhabensende zu demonstrieren.
Das BMBF unterstützt vorwettbewerbliche Verbundprojekte, die in diesem Kontext völlig neue oder wesentlich verbesserte technische Lösungen liefern. Für eine Lösung der dargestellten komplexen Problemstellungen sind in der Regel inter- und multidisziplinäres Vorgehen und eine enge Zusammenarbeit von Unternehmen und Forschungseinrichtungen erforderlich, so dass bedarfsorientiert neue, verbesserte Technologien gemeinsam entwickelt und gleichzeitig eine nachgelagerte Realisierung der Komponenten sichergestellt werden können. Die Förderdauer beträgt grundsätzlich bis zu drei Jahre.
Termin: 30.11.2024, 20.09.2025, 30.09.2026 (zweistufig, jeweils Projektskizzen)
Adresse: VDI Technologiezentrum GmbH – Projektträger Quantensysteme – VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf
Kontakt: Dr. Nikolas Knake, Tel.: 0211/6214-570, knake@vdi.de, Dr. Karsten Lange, Tel.: 0211/6214-120, Lange_k@vdi.de
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Funding Opportunity for Dutch-German Basic Research Projects in Fields of the Sciences
The Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) and the Dutch Research Council (NWO) are pleased to announce a funding opportunity for joint Dutch-German research projects. The funding opportunity is planned as a three-year pilot for a joint Lead Agency Procedure with the NWO Domain Science. It is open for proposals that fit the scope of the NWO Domain Science and the corresponding DFG review boards.
Dutch-German research teams are invited to submit their joint research proposals within the scope of basic research in the remit of the NWO Domain Science (Astronomy, Chemistry, Computer Science, Earth Sciences, Life Sciences, Mathematics, Physics) and the corresponding DFG review boards.
Termin: Proposals can be submitted at any time during the three-year pilot phase: 6 August 2024 until 30 July 2027
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Michael Sommerhof, Tel.: 0228/885-2017, michael.sommerhof@dfg.de
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Förderung von Nachwuchsgruppen aus den Natur- und Ingenieurwissenschaften sowie der Informationstechnologie „BioKreativ – Kreativer Nachwuchs forscht für die Bioökonomie"
Zu den zentralen gesellschaftlichen Herausforderungen der Gegenwart gehören die Sicherung der globalen Ernährung, eine nachhaltige Rohstoff- und Energieversorgung sowie der Schutz von Klima und Umwelt. Mit der Nationalen Bioökonomiestrategie strebt die Bundesregierung nach dem Wandel von einer weitgehend auf fossilen Rohstoffen basierenden Wirtschaft zu einer stärker auf erneuerbaren Ressourcen beruhenden, rohstoffeffizienteren und kreislauforientierten Ökonomie.
Ziel der Förderung ist es, wissenschaftlichen Nachwuchs für diesen Transformationsprozess vorzubereiten und für attraktive Karriereperspektiven in Wissenschaft und Wirtschaft zu qualifizieren. Durch diese Nachwuchskräfte sollen innovative Anwendungen für die Bioökonomie entwickelt werden, in denen der Nachhaltigkeitsgedanke von Beginn an stringent mitgedacht wird.
Forschungsthemen (Beispiele):
- Entwicklung von Innovationen und wegweisenden Forschungsansätzen auf dem Weg zur Transformation von einer erdöl- zu einer biobasierten Wirtschaftsform
- Entwicklung von innovativen biobasierten Produkten für die Bioökonomie
- Effiziente Nutzung von Biomassen für energetische oder stoffliche Zwecke unter Berücksichtigung der Herausforderungen des Erhalts von Ökosystemleistungen und Ernährungssicherung
- Verbesserung eines Gliedes oder mehrerer Glieder einer Wertschöpfungskette insbesondere hinsichtlich der Nachhaltigkeitsaspekte
- Entwicklung von neuen Werkzeugen und Methoden zur Realisierung einer nachhaltigen Bioökonomie im Sinne des Klimaschutzes
- Entwicklung von kreislaufunterstützenden Modellen und Ansätzen für eine biobasierte Kreislaufwirtschaft
Termin: 15.04.2024, 15.04.2025, 15.04.2026 (jeweils Projektskizzen)
Adresse: Projektträger Jülich, Geschäftsbereich Bioökonomie, Forschungszentrum Jülich GmbH, 52425 Jülich
Kontakt: Dr. Eva Graf, Tel.: 030/20199-3122, ptj-biokreativ@fz-juelich.de
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Quantum International – Internationale Kooperationen in den Quantentechnologien
Das BMBF fördert die internationalen Kooperationen in den Quantentechnologien im Rahmen des „Forschungsprogramms Quantensysteme. Spitzentechnologie entwickeln. Zukunft gestalten“. Das Förderziel ist es, dass Deutschland mit seinen europäischen Partnern in den Quantentechnologien technologisch souverän wird. Dafür sollen Kooperationen mit Partnern innerhalb und außerhalb Europas gefördert werden.
Das BMBF gibt zwei Ziele aus:
- Ziel A – Deutsche und internationale Forschungspartner aus Wissenschaft und Wirtschaft mit komplementärer Spitzenexpertise in der jeweiligen Disziplin in Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zusammenführen. Dafür werden technologische Forschungs- und Entwicklungsprojekte in den Quantentechnologien gefördert.
- Ziel B – Deutsche und internationale Fachkräfte von heute und morgen für die Anforderungen der Quantentechnologien begeistern und sie weiter- und ausbilden. Dafür werden Projekte gefördert, die pilotartig Herausforderungen im Bereich Motivation, Aus- und Weiterbildung der Fachkräfte von heute und morgen adressieren.
Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Voraussetzung für die Förderung ist die Kooperation in Form eines international aufgestellten Verbundprojekts. Im Regelfall sollten dabei Zuwendungsempfänger aus Deutschland mit Partnern aus ein oder zwei weiteren Ländern zusammenarbeiten.
Termin: 15.05., 15.11. eines Jahres, Vorlagefrist endet am 15.11.2026
Adresse: VDI Technologiezentrum GmbH – Projektträger Quantensysteme – VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf
Kontakt: Dr. Bastian Hiltscher, Tel.: 0211/6214 441, hiltscher@vdi.de, Dr. Claudius Klein, Tel.: 0211/6214 903, klein_c@vdi.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
DATEV-Stiftung: Dr.-Heinz-Sebiger-Preis
Über die Auszeichnung in Höhe von 10.000 Euro werden wichtige Arbeiten junger Wissenschaftler*innen zu mehr Sichtbarkeit in der Öffentlichkeit unterstützt. Darüber hinaus soll der Preis auch einen Beitrag zum Wissenstransfer von den Universitäten in die Wirtschaft und die Gesellschaft allgemein leisten.
Themenfelder:
-
Digitale Berufswelt
-
IT-Sicherheit
-
Digitale Vernetzung
Termin: 31.05.2026
Adresse: DATEV-Stiftung, Paumgartnerstraße 6-14, 90429 Nürnberg
Kontakt: info@datev-stiftung.de
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Schwerpunktprogramm 2416: CodeChi – Chitin, Chitosan and Chito-oligosaccharides and their Interaction with Proteins of the Extracellular Matrix and Cellular Signaling
The overall aim of this Priority Programme is to decipher CodeChi, elucidating the molecular, structural and biophysical principles governing C/CS/COS function in biological systems. By integrating fundamental biological and chemical research with materials-orientated approaches, the programme seeks not only to advance a mechanistic understanding of C/CS/COS biology but also to leverage this knowledge for the rational design and fabrication of novel functional materials. In the first funding period, the Priority Programme was centred around two main questions, which were addressed in different synthetic models as well as in biological systems including protists, fungi, plants, insects and mammals: (1) How are C/CS-based matrices organised into higher-order structures by C/CS-binding proteins interpreting CodeChi to generate a large variety of extracellular matrices with different physicomechanical properties? (2) How are COS generated in biological systems, and which precise CodeChi characteristics (i.e. DP, DA and PA) trigger their recognition by immune receptors? To facilitate this research, the Priority Programme established three central Service Projects, providing chemically defined COS and chitosan polymers, as well as recombinant C/CS-binding proteins, and enabling interaction analyses of defined C/CS/COS with chitin-binding proteins/receptors.
In the second funding period, the Priority Programme will continue elucidating the biological significance of CodeChi in established and new biological systems and expanding structure-function analyses between defined C/CS/COS and binding proteins/receptors. In addition, the knowledge gained about writing, enacting and interpreting CodeChi will be utilised for the preparation of novel functional materials, e.g. for drug-delivery, tissue engineering and plant protection. The Service Projects will continue to support the programme’s research projects by providing defined C/CS/COS and analytical capabilities, while further refining techniques to improve and broaden synthesis and analysis efficiencies.
Termin: 24.06.2026 (Registrierung bis 17.06.2026)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Nikolai Raffler, Tel.: 0228/885-2441, nikolai.raffler@dfg.de, Sarah van Goch, Tel.: 0228/885-2373, sarah.goch@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Schwerpunktprogramm 2419: A Contribution to the Realisation of the Energy Transition: Optimisation of Thermochemical Energy Conversion Processes for the Flexible Utilisation of Hydrogen-based Renewable Fuels Using Additive Manufacturing
The overarching aims of the Priority Programme are to develop the domain-specific knowledge and methods, to create an interdisciplinary research field between combustion science and manufacturing, and to demonstrate the approach both computationally and experimentally.
The specific goals of the Priority Programme include the advancement of methods, since the design of highly complex AM-manufactured burner concepts and appropriately adapted operating strategies requires an integrated process combining predictive simulation, AM and experimental analysis. Specific objectives include:
- hierarchical design optimisation of AM-manufactured fuel-flexible burners based on computational and experimental investigations of flame behaviour;
- development and application of automatic optimisation methodologies for combustion devices in an industrial framework with fuel flexibility for hydrogen-based fuels up to 100 percent hydrogen or hydrogen/ammonia mixtures;
- establishment of high-temperature resistant 3D-printed burner concepts on a laboratory scale using multi-material processes and new concepts for temperature control of high-temperature-resistant materials (e.g. nickel-based superalloys, refractory metals);
- demonstration of new AM-enabled burner concepts on the laboratory scale;
- automation and further development of sensor-integrated measurement technology;
- computer-aided upscaling of thermochemical-energy conversion plants for the energy transition;
- development of hierarchical simulation methods for turbulent combustion of hydrogen-based fuels;
- establishment of comprehensive, well-documented and publicly available data sets for system-scale standard configurations with AM-manufactured burners (gas turbine, industrial burner);
- model validation for laboratory and system-scale configurations.
Termin: 31.03.2026 (Registrierung bis 24.03.2026)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Simon Jörres, Tel.: 0228/885-2971, simon.joerres@dfg.de, Anja Kleefuß, Tel.: 0228/885-2293, anja.kleefuss@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Horizon Europe: EIC-Arbeitsprogramm 2023
Die Europäische Kommission hat das Arbeitsprogramm 2023 für den European Innovation Council (EIC) verabschiedet und veröffentlicht. Für 2023 stehen damit insgesamt 1,66 Mrd. Euro für Ausschreibungen in den Förderlinien Pathfinder, Transition und Accelerator sowie für die EIC-Preise zur Verfügung.
Weitere Informationen: Arbeitsprogramm 2023
Joachim Herz Stiftung - Joachim Herz Preis
Der mit 500.000 Euro dotierte Forschungspreis zeichnet vielversprechende Wissenschaftler*innen aus, die in ihrem Forschungsfeld herausragendes Potenzial erkennen lassen und mit ihren interdisziplinären Forschungsvorhaben Lösungsansätze für gesellschaftliche Herausforderungen aufzeigen.
Im Jahr 2026 wird der Joachim Herz Preis zum Thema „Smarter Umgang mit Wasser“ ausgeschrieben.
Der Preis richtet sich an promovierte Wirtschaftswissenschaftler*innen, in der frühen Phase ihrer Karriere, die interdisziplinär und praxisrelevant forschen und die an einer deutschen Hochschule oder gemeinnützigen Forschungsinstitution tätig sind und über einen entsprechenden Forschungshintergrund verfügen.
Termin: 31.03.2026 (Eigenbewerbungen und Nominierungen)
Adresse: Joachim Herz Stiftung, Langenhorner Chaussee 384, 22419 Hamburg
Kontakt: jhpreis@joachim-herz-stiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Heinrich Wieland Preis der Boehringer Ingelheim Stiftung
Mit dem Heinrich-Wieland-Preis in Höhe von 100.000 Euro zeichnet die Boehringer Ingelheim Stiftung weltweit herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für ihre bahnbrechende Forschung zur Chemie, Biochemie und Physiologie biologisch aktiver Moleküle und Systeme sowie deren klinische Bedeutung aus.
Termin: 01.06.2026 (Nominierung)
Adresse: Boehringer Ingelheim Foundation, Schusterstr. 46-48, 55116 Mainz
Kontakt: hwp@bistiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Hector Stiftung-Preis für junge Forschende der Informatik
Der von der Hector Stiftung gestiftete Preis richtet sich an junge Forschende aus dem Bereich Informatik. Er soll den wissenschaftlichen Nachwuchs in seiner Forschung ermutigen und herausragende wissenschaftliche Leistungen anerkennen. Der Preis wird jährlich vergeben und ist mit 10.000 Euro dotiert.
Termin: 30.06.2026 (Nominierung)
Adresse: Heidelberger Akademie der Wissenschaften, Vorstandssekretariat, Karlstraße 4, 69117 Heidelberg
Kontakt: Tel.: 06221/54-3265, hadw@hadw-bw.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Heinrich-Wieland-Preis der Boehringer Ingelheim Stiftung
Mit dem Heinrich-Wieland-Preis zeichnet die Boehringer Ingelheim Stiftung weltweit herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für ihre bahnbrechende Forschung zur Chemie, Biochemie und Physiologie biologisch aktiver Moleküle und Systeme sowie deren klinische Bedeutung aus. Der Preis ist mit 250.000 Euro dotiert.
Termin: 01.06.2026 (Nominierung)
Bewerbungsadresse: Boehringer Ingelheim Foundation, Schusterstr. 46-48, 55116 Mainz
Kontakt: hwp@bistiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung: Alfried-Krupp-Förderpreis für junge Hochschullehrer*innen
Das Förderangebot richtet sich an junge Universitätsprofessor*innen der Natur- und Ingenieurwissenschaften (inkl. Medizin) mit herausragender wissenschaftlicher Qualifikation und bereits vorliegenden exzellenten Forschungsleistungen. Ziel ist es, vielversprechende Forscherpersönlichkeiten in einer noch frühen Phase ihrer wissenschaftlichen Laufbahn dabei zu unterstützen, neue Ideen zu entwickeln und umzusetzen. Der Alfried Krupp-Förderpreis soll Freiräume schaffen; konkrete Projektbeschreibungen sind daher keine Voraussetzung für die Preisvergabe.
Nominiert werden können Kandidat*innen, deren Befähigung zu Forschung und Lehre durch die Erstberufung auf eine zeitlich unbefristete oder befristete Professur (W2- oder W3-Professur) an einer Universität in der Bundesrepublik Deutschland bestätigt worden ist.
Der Preis ist mit 1,1 Mio. € dotiert.
Termin: 06.03.2026 (Nominierung)
Adresse: Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, Hügel 15, 45133 Essen, Postfach 23 02 45, 45070 Essen
Kontakt: Maren Isabel Fritz, Tel.: 0201/1884808, foerderung@krupp-stiftung.de
Vorschläge elektronisch über das Online-Bewerbungsportal der Krupp-Stiftung: https://www.antrag.krupp-stiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Bernd Rendel-Preis für wissenschaftlichen Nachwuchs aus den Geowissenschaften vor der Promotion
Im Jahr 2026 vergibt die Bernd Rendel-Stiftung im Stifterverband zusammen mit der DFG wieder den Bernd Rendel-Preis an voraussichtlich zwei (noch) nicht promovierte Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus den Geowissenschaften.
Kriterien bei der Preisvergabe sind ein großes wissenschaftliches Potenzial sowie eine außergewöhnlich hohe Qualität und Originalität der Forschungsarbeiten (z. B. Master- oder laufende Dissertationsarbeit). Zudem werden bei der Bewertung der Bewerbung die weiteren Karrierepläne und die beabsichtigte Verwendung des Preisgelds berücksichtigt. Das Preisgeld sollte für wissenschaftliche Zwecke verwendet werden. Es können sowohl Eigenbewerbungen als auch Vorschläge von fachnahen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern eingereicht werden.
Termin: 23.02.2026 (Öffnung des elan-Portals ab 27.01.2026, Registrierung bis 19.02.2026)
Adresse: DFG, Bernd Rendel-Preis, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Ismene Seeberg-Elverfeldt, Tel.: 0228/885-2825, ismene.seeberg-elverfeldt@dfg.de, Ute Bennerscheid, Tel.: 0228/885-2455, ute.bennerscheid@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Forschung und Entwicklung an Batterietechnologien für technologisch souveräne, wettbewerbsfähige und nachhaltige Batteriewertschöpfungsketten im Rahmen des Dachkonzepts Batterieforschung
Mit dem BMBF-Dachkonzept Batterieforschung werden die Voraussetzungen für den Aufbau einer technologisch souveränen, wettbewerbsfähigen und gleichzeitig nachhaltigen Batteriewertschöpfungskette in und für Europa deutlich verbessert. Gegenstand der Förderung sind projektbezogene Aktivitäten auf dem Gebiet der Forschung, Entwicklung und Innovation in einem oder mehreren der nachstehend genannten Handlungsfelder des BMBF-Dachkonzepts Batterieforschung. Meilensteine unter: https://www.werkstofftechnologien.de/programm/batterieforschung/bmbf-dachkonzept-batterieforschung
Handlungsfeld 1: Material- und Produktionsprozessforschung
Handlungsfeld 2: Skalierungsforschung und Digitalisierung
Handlungsfeld 3: Ressourcenschonende Batteriekreisläufe und Rohstoffsicherung
Handlungsfeld 4: Aussichtsreiche Technologievarianten der Zukunft
Handlungsfeld 5: Batterie(forschungs)ökosystem
Termin: 28.03.2024, 30.09.2024, 31.05.2025, 30.09.2025, 31.02.2026 (Projektskizzen)
Adresse: Projektträger Jülich (PtJ), Forschungszentrum Jülich GmbH, Geschäftsbereich Neue Materialien und Chemie (NMT), 52425 Jülich
Kontakt: Dr. Peter Weirich, Tel.: 024 61/61 – 2709, Dr. Jenna Moorkamp, Tel.: 024 61/61 – 96404, Dr. Bernhard Barwinski, Tel.: 024 61/61 – 96456, ptj-BatTS@fz-juelich.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Stipendien des Fonds der Chemischen Industrie
Die Stiftung Stipendien-Fonds des Verbandes der Chemischen Industrie vergibt Stipendien für Lehramtskandidaten, Doktoranden, Habilitanden und Nachwuchsdozenten.
Zurzeit werden folgende Stipendien vergeben:
- Chemiefonds-Stipendiumfür Doktoranden Einreichungstermine: 1. März, 1. Juli und 1. November eines jeden Jahres
- Kekulé-Stipendium Anträge können jederzeit gestellt werden.
- Liebig-Stipendium für promovierte Chemiker – sowie Nachwuchswissenschaftlern aus angrenzenden Gebieten – zur Förderung des Beginns der Hochschullehrerlaufbahn. Anträge können jederzeit gestellt werden.
- Stipendium für Lehramtskandidaten
Stärkung des Transfererfolgs in den Lebenswissenschaften "GO-Bio initial"
Lebenswissenschaftliche Innovationen sind eine wesentliche Grundlage für medizinischen Fortschritt und eine gute Gesundheitsversorgung. Damit solche Innovationen gelingen, sind eine Ausrichtung der Forschung an den Bedarfen der Menschen und ein effizienter Transfer von Ergebnissen in die Praxis notwendig.
Ziel von GO-Bio initial ist die Identifizierung und Entwicklung lebenswissenschaftlicher Forschungsansätze mit erkennbarem Innovationspotenzial. Dazu sollen die Arbeiten, die in der sehr frühen Phase des Innovationsgeschehens – dem sogenannten „Fuzzy Front End of Innovation“ (FFE) – stattfinden, mit einer Förderung unterstützt werden. Das FFE umfasst die Ideen- und Findungsphase, die mit der initialen Problemdefinition und der Entscheidung, ein Innovationsvorhaben anzustoßen, endet. Im Ergebnis der geförderten Projekte soll der weitere Verwertungsweg für eine gegebene Idee klar vorgezeichnet sein.
Gegenstand der Förderung ist die Identifizierung und Weiterentwicklung lebenswissenschaftlicher Verwertungsideen, vorzugsweise aus den Bereichen „Therapeutika“, „Diagnostika“, „Plattformtechnologien“ und „Forschungswerkzeuge“, von ihrer konzeptionellen Ausgestaltung bis hin zur Überprüfung der Machbarkeit („Proof-of-Principle“, abgekürzt „PoP“) und möglicher Verwertungsoptionen.
Die Förderung ist zweiphasig angelegt: Sondierungsphase und Machbarkeitsphase
Termin: Sondierungsphase ab 2020 jeweils der 15.02. bis letztmalig 15.02.2026; Machbarkeitsphase: Nach Projektbeginn der Sondierungsphase, der jeweils zum 1. Oktober des Einreichungsjahres angestrebt wird, können förmliche Förderanträge für eine sich anschließende Machbarkeitsphase in deutscher Sprache jeweils bis zum 15. Mai des Folgejahres eingereicht werden. Letztmalig können Anträge für Machbarkeitsprojekte zum 15.05.2027 eingereicht werden.
Adresse: Projektträger Jülich (PtJ), Forschungszentrum Jülich GmbH, 52425 Jülich
Kontakt: (A) für das Kernmodul: Dr. Jan Strey, PtJ-Geschäftsstelle Berlin, Zimmerstraße 26 – 27, 10969 Berlin, Tel.: 030/2 01 99-4 68, j.strey@fz-juelich.de, (B) für das Zusatzmodul, Dr. Ute Fink, PtJ-Geschäftsstelle Berlin, Zimmerstraße 26 – 27, 10969 Berlin, Tel.: 0 30/2 01 99-5 43, u.fink@fz-juelich.de
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Balzan Preise 2025
Die Balzan Preise werden in den Kategorien Geistes- und Sozialwissenschaften sowie Kunst als auch Physik, Mathematik, Naturwissenschaften und Medizin vergeben. Die vier Balzan Preise, zwei pro Kategorie, prämieren Wissenschaftler*innen, die in ihrem Tätigkeitsbereich international anerkannte Leistungen erbracht haben. Die vier konkret auszuzeichnenden Fachgebiete wechseln von Jahr zu Jahr. Dieser Wechsel der Preisgebiete stellt eine Besonderheit des Balzan Preises dar. Denn auf diese Weise gelingt es, neue wegweisende Forschungszweige, welche von anderen wichtigen Preisen häufig vernachlässigt werden, zu würdigen.Prämierte Gebiete 2026:
- Jüdische Studien
- Die Sozialwissenschaft der digitalen Technologie
- Biologisch abbaubare Polymere aus nachwachsenden Rohstoffen
- Molekulare Evolution: Entschlüsselung von Mustern genomischer Veränderungen
Termin: 15.03.2026 (Nominierungspflicht)
Adresse: Internationale Balzan Stiftung / Fondazione Internazionale Balzan "Premio", Piazzetta Umberto Giordano 4, I-20122 Milano, Comitato Generale Premi
Kontakt: Tel.: +39 02 7600 2212, balzan@balzan.it
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Klaus Tschira Stiftung - KlarText-Preis für Wissenschaftskommunikation
Bewerben können sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die in den zwei vorherigen Jahren in den Fachgebieten Biologie, Chemie, Geowissenschaften, Informatik, Mathematik, Neurowissenschaften oder Physik ihre Promotion mit sehr guten Ergebnissen absolviert haben. Auch Promovierte angrenzender Fächer, zum Beispiel aus der Biophysik, Geoinformatik oder Neuropsychologie können sich bewerben. Wichtig ist dabei jedoch, dass der Text sich einem der sieben Fachgebiete zuordnen lässt.
Die Promotionsurkunde bzw. die Bescheinigung über die abgelegte abschließende mündliche Prüfung/Verteidigung darf spätestens am 28. Februar des Bewerbungsjahres ausgestellt worden sein. Aus einer intensiven, in der Regel mehrjährigen, Forschungsarbeit müssen neue wissenschaftliche Erkenntnisse hervorgegangen sein. Promotionen mit geringerem Forschungsaufwand, wie sie etwa im Fach Medizin möglich sind, werden nicht berücksichtigt.
Für die Bewerbung spielen weder die Nationalität der Bewerberinnen und Bewerber noch der Sitz der Hochschule, an der sie promoviert wurden, eine Rolle. Der Wettbewerbsbeitrag muss allerdings in deutscher Sprache verfasst worden sein.
Man darf sich nur einmal pro Sparte bewerben. Mehrfachbewerbungen sind nicht zulässig.
Preisgeld: 7.500 Euro.
Termin: Bewerbung vom 01.12.2025 bis 28.02.2026
Adresse: Klaus Tschira Stiftung gGmbH, Schloss-Wolfsbrunnenweg 33, 69118 Heidelberg
Bewerbungsportal zum Einreichen der Unterlagen: https://klartext-preis.de/portal/login/
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Berthold Leibinger Innovationspreis
Der Berthold Leibinger Innovationspreis würdigt Wissenschaftler*innen und Entwickler*innen, die bei der Anwendung des Laserlichtes neue Wege gehen. Er ist einer der am höchsten dotierten internationalen Innovationspreise für Lasertechnologie. Es werden drei Preise mit insgesamt 100.000 Euro ohne Zweckbindung verliehen (1. Preis: 50.000 Euro, 2. Preis: 30.000 Euro, 3. Preis: 20.000 Euro).
Teilnahmeberechtigt sind Einzelpersonen und Projektgruppen, die eine öffentlich zugängliche, herausragende wissenschaftliche Arbeit oder technische Entwicklung über angewandte Lasertechnologie abgeschlossen haben. Der Preis richtet sich an Innovationen zur Anwendung oder Erzeugung von Laserlicht.
Termin: 01.09.2026 (Nominierung)
Adresse: Berthold Leibinger Stiftung GmbH, Hemminger Str. 4, 71735 Eberdingen-Hochdorf
Kontakt: Sven Ederer, Tel.: 07042/2607183, sven.ederer@leibinger-stiftung.de
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Ausschreibungen nach Fächergruppen: Veterinär- und Humanmedizin
Vertiefung des Verständnisses der Dynamik zwischen Wirt und Krankheitserregern zur besseren Bekämpfung von Infektionskrankheiten mit Pandemiepotenzial im Rahmen der europäischen Partnerschaft BE READY
Ziel ist es, die Reaktion auf urch Infektionserreger ausgelöste Gesundheitskrisen in Europa zu verbessern. Evidenzbasierte Kenntnisse über neue und wiederauftretende Krankheitserreger mit einem hohen pandemischen Potenzial sowie adäquate medizinische Gegenmaßnahmen sind nicht nur für die Reaktion auf solche Gesundheitskrisen entscheidend, sondern auch für deren frühe Vorhersage und Prävention.
Gerner gilt es, die Ressourcen, Infrastrukturen und vorhandene Expertisen vieler Länder zusammenzuführen, um interdisziplinäre Forschungsprojekte zur Dynamik zwischen Wirt und Krankheitserregern zu ermöglichen. Es sollen zudem neue evidenzbasierte Kenntnisse gesammelt und die Entwicklung von medizinischen Gegenmaßnahmen angestoßen werden.
Gefördert wird eine begrenzte Anzahl von transnationalen und interdisziplinären Forschungsverbünden, die einen Beitrag zur Pandemievorsorge und -reaktion leisten sollen.
Termin: 13.04.2026, 13:00 Uhr (dreistufiges Verfahren)
Adresse: DLR Projektträger – Bereich Gesundheit – Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Dr. Theresa Köbe, Dr. Friederike Maaßen, Dr. Luise Richter, Tel.: 0228/3821-2712, beready@dlr.de
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Zwei Förderbekanntmachungen von BrainHealth
Die neue europäische Partnerschaft BrainHealth hat zwei Förderbekanntmachungen zum Thema "Biological, social and environmental factors that impact the trajectory of brain health across the lifespan" veröffentlicht. Dabei fokussiert je eine Förderbekanntmachung auf neurologische sowie psychische Störungen und eine auf neurodegenerative Erkrankungen.
- JTC2026 Call 1: "Neurological Mental Sensory Disorders
- JTC2026 Call 2: "Neurodegenerative Disorders"
Gefördert werden transnationale Forschungsprojekte, kollaborative und interdisziplinäre Forschung. Es müssen mindestens zwei der folgenden drei Faktoren untersucht werden:
- Biologische Faktoren
- Lebensstil und soziale Faktoren
- Umweltfaktoren
An einem Projekt müssen drei bis sechs Partner aus mindestens drei unterschiedlichen an der Ausschreibung beteiligten Ländern teilnehmen.
Termin: 10.03.2026 (Stufe 1), 30.06.2026 (Stufe 2)
Adresse: BrainHealth Coordination Office, German Aerospace Center (DLR), DLR Project Management Agency
Health Research, Heinrich-Konen-Str. 1, 53227 Bonn
Kontakt: brain-health@dlr.de
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Förderung von Projekten zum Thema Reduzierung des Gender Data Gap in der klinischen Forschung
Ziel ist es, die aus Sicht von Patientinnen und Patienten dringlichsten Forschungsfragen zum Schließen des Gender Data Gaps in der geschlechtersensiblen Behandlung zu identifizieren. Darüber hinaus sollen kurz- bis mittelfristig geschlechtersensible Aspekte stärker in der klinischen Forschung berücksichtigt werden und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in einer frühen Karrierephase bezüglich der Berücksichtigung von Aspekten der geschlechtersensiblen Medizin stärker sensibilisiert werden.
Der Zweck der Fördermaßnahme ist die Förderung von
- systematischen Übersichtsarbeiten über vorhandene Evidenz zur geschlechtersensiblen Therapie verschiedener Erkrankungen,
- Post-hoc-Analysen von Datensätzen klinischer beziehungsweise Register-Studien mit Blick auf geschlechtersensible Aspekte der untersuchten Therapie,
- „Priority Setting Partnerships“, in denen Forscherinnen und Forscher zusammen mit Patientinnen und Patienten, deren Vertretungen sowie anderen relevanten Zielgruppen relevante Evidenzlücken zur geschlechtersensiblen Therapie identifizieren,
- Summer Schools zur Stärkung der Kompetenzen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in einer frühen Karrierephase in Fragen der geschlechtersensiblen klinischen Forschung.
Termin: 10.03.2026 (einstufiges Verfahren)
Adresse: DLR Projektträger – Bereich Gesundheit – Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Dr. Dorothea Bayer-Kusch,Dr. Anna Jacobs, Dr. Eva Müller-Fries, Frau Dr. Elise Radtke, Tel.: 0228/3821-2800, gender-data-gap@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Unternehmensdaten für die Forschung
Die DFG fördert Forschungsdatenkooperationen und greift damit Bedarfe der wissenschaftlichen Community auf, das Teilen von Daten zwischen Wissenschaft und Wirtschaft in der Praxis zu intensivieren und geeignete Rahmenbedingungen für Forschungsdatenkooperationen zu schaffen.
Mit der Ausschreibung sollen zeitlich begrenzte, themenspezifische Forschungsvorhaben gefördert werden, in denen Fragestellungen aus den Bereichen Gesundheit oder Mobilität mithilfe von Daten bearbeitet werden, die von Anwendungspartner*innen aus der Wirtschaft bereitgestellt werden. So erhalten Wissenschaftler*innen Zugang zu Unternehmensdaten, um evidenzbasiert und praxisnah grundlagenwissenschaftliche Fragestellungen zu bearbeiten. Zugleich leisten die Kooperationen einen wichtigen Beitrag zu Innovationen und der Entwicklung neuer Produkte in direktem Austausch mit der Wissenschaft.
Die Beantragung und Förderung erfolgt in zwei Phasen: einer einjährigen „Explore“-Phase und einer zweijährigen „Exploit“-Phase.
Vorhaben werden durch ein Projektkonsortium beantragt, bestehend aus einem*einer DFG-antragsberechtigten Wissenschaftler*in und einem Anwendungspartner aus der Wirtschaft (optional in der Explore-Phase).
Mittel können lediglich für Projektpartner*innen an der Hochschule beantragt und bewilligt werden.
Für alle Projekte sind eine hohe wissenschaftliche Qualität und Originalität in den Feldern Gesundheit oder Mobilität erforderlich. Zudem sollten die wissenschaftlichen und anwendungsbezogenen Ziele der Datenkooperation dargelegt und die Mehrwerte für beide Kooperationspartner aufgezeigt werden.
Termin: 11.03.2026 (Registrierung bis 04.03.2026) (digitale Informationsveranstaltung am 14.01.2026)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Mobilitätsdaten: Dr.-Ing. Bastian Mohr, bastian.mohr@dfg.de, Tel.: 0228/885-3140, Gesundheitsdaten: Dr. Stephanie Wegener, stephanie.wegener@dfg.de, Tel.: 0228/ 885-2895, Allgemeine Fragen: Dr. Philipp Meyer, philipp.meyer@dfg.de, Tel.: 0228/885-2767
Weitere Informationen: Ausschreibung
DFG-NSTC: Taiwan-German Collaboration in Research
This initiative aims to bring together relevant and competitive researchers from Germany and Taiwan to design and carry out collaborative research projects. Funds to be used on the Taiwanese side must be requested from the NSTC; funds to be used on the German side must be requested from the DFG. Special attention is given to the integrated character of proposed projects, from the concept to the work plan. Funding is only available for projects that involve a convincing collaboration between the German and Taiwanese partners and for which the anticipated research benefit is clearly outlined. The collaborative projects selected will receive research funding for a period of up to three years.
All proposals will be reviewed by both organisations separately. The results of the review process will be shared between the agencies. Proposals and reviews will not be shared. Support will be granted for those proposals where both, DFG and NSTC, recommend funding. Please note that at the DFG, there are no separate funds available for these efforts; proposals must succeed on the strengths of their intellectual merit and teams.
Scientific Disciplines
The present initiative is open to joint research projects in the fields of Engineering Sciences as well as Humanities and Social Sciences. A further call for proposals, dedicated to the fields of Natural Sciences and Life Sciences, is scheduled to be launched at the end of 2026 with a tentative deadline in February 2027.
Termin: 25.02.2026 (Registrierung bis 17.02.2026)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Gerrit Andreas Schepper, Tel.: 0228/885-2787, gerrit.schepper@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Alternativmethoden zum Tierversuch
Ziel der Förderung ist es, Tierversuche durch alternative Methoden im Sinne des 3R-Konzepts abzulösen und die Attraktivität des Feldes der Tierversuchsersatzmethoden für Forschende zu steigern, sowie die Validierung, Verwertung und Verbreitung von bereits entwickelten Tierversuchsersatzmethoden zu stärken.
In Modul I werden FuE-Vorhaben sowie Vorhaben zur Validierung von Methoden gefördert, die im regulatorischen Bereich, in der anwendungsorientierten sowie in der Grundlagenforschung wesentliche Beiträge im Sinne des 3R-Konzeptes leisten können.
In Modul II werden Vorhaben gefördert, die der Verbreitung von Alternativmethoden oder Verbreitung von Refinement-Methoden dienen. Hierzu zählen insbesondere Schulungen, Trainings- und Fortbildungskurse sowie Strategien zur Implementierung entwickelter Methoden.
Termin: 15.03.2026
Adresse: VDI/VDE Innovation + Technik GmbH (VDI/VDE-IT) – PT Lebenswissenschaften, Steinplatz 1, 10623 Berlin
Kontakt: Dr. Tatjana Heinen-Kammerer, Dr. Sandra Paschkowsky, Tel.: 030/310078-497, Alternativmethoden@vdivde-it.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Datennutzungsprojekte im Bereich eHealth
Die fortschreitende Digitalisierung der Medizin und die sektorenübergreifende Nutzung von Gesundheitsdaten bieten enorme Chancen zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung. Gesundheitsforschungsdateninfrastrukturen (GFDI) unterstützen die Erhebung, Zusammenführung, Qualitätssicherung und Bereitstellung von Gesundheitsdaten aus der Gesundheitsversorgung und -forschung.
Vor diesem Hintergrund fördert das BMFTR Datennutzungsprojekte für die Erforschung gesundheitsrelevanter Fragestellungen anhand qualitativ hochwertiger und multizentrischer Datensätze bestehender nationaler GFDI. Dabei sollen die Datensätze und Zugangspunkte bestehender nationaler GFDI genutzt werden, die für die digitale Vernetzung von Gesundheitsversorgung und -forschung aufgebaut wurden. Grundlage der Forschungsprojekte sind somit ausschließlich bereits vorhandene und zugängliche Datensätze aus der klinisch-epidemiologischen und biomedizinischen Forschung sowie Versorgungsdaten.
Gefördert werden interdisziplinäre pilothafte Einzelprojekte, in denen Expertinnen und Experten der antragstellenden Institution aus den Datenwissenschaften (zum Beispiel Data Science, Medizininformatik) und der klinischen Gesundheitsforschung eng zusammenarbeiten. Datennutzungsprojekte können in der Regel für einen Zeitraum von bis zu zwei Jahren gefördert werden.
Termin: 27.02.2026 (zweistufiges Verfahren)
Adresse: DLR Projektträger – Bereich Gesundheit, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Dr. Jessica Rosenberg, Dr. Andreas Theilmeier, Tel.: 0228/3821-1846
Weitere Informationen: Ausschreibung
ERDERA Call 2026 zu neuen technologischen Ansätzen für seltene Krankheiten
Die Europäische Partnerschaft für seltene Krankheiten (ERDERA) hat den Call "Resolving unsolved cases in rare genetic and non genetic diseases through variant validation and new technological approaches" vorveröffentlicht.
Ziel ist es, nicht diagnostizierte seltene genetische Krankheiten zu identifizieren und komplexe, multifaktorielle seltene nicht-genetische Krankheiten zu behandeln, indem ursächliche Varianten bei den Betroffenen identifiziert werden, bei denen nach vorherigen genetischen oder genomischen Tests keine molekulare Diagnose gestellt werden konnte.
Termin: 12.02.2026 (Stufe 1), 08.07.2026 (Stufe 2), Einladung zum Vollantrag (Anfang Mai 2026)
Weitere Informationen: Ausschreibung (inkl. Anmeldung zur Online-Informationsveranstaltung 16.12.2025)
ERA4Health Call "Prevent-OO: Understanding and Preventing Overweight and Obesity"
Der von der ERA4Health Partnerschaft angekündigte Call "Prevent-OO: Understanding and Preventing Overweight and Obesity - Mechanisms of their onset and progression, neglected determinants and novel strategies for critical transitional periods in life“ wird zu dem Themenkomplex zwei call topics auflegen:
- Improve the understanding of the causes for obesity, overweight and its complications by using a mechanistic approach
- Develops public health strategies for the prevention of obesity and overweight by focusing on critical transitional periods of life, which are due to biological changes (e.g. postpartum, menopause, andropause), or socio-environmental changes (e.g. period in between pregnancies, diagnosis of a chronic disease, recovering from disease, retirement etc.).
Termin: 21.01.2026 (Stufe 1), 10.06.2026 (Stufe 2)
Weitere Informationen: Ausschreibung
Nachwuchsakademie „Innovative Bildgebung bei entzündlichen Erkrankungen“
Ziel von Nachwuchsakademien ist es, Wissenschaftler*innen in einem frühen Stadium ihrer Karriere auf die eigenständige Durchführung von Forschungsprojekten vorzubereiten und an die Leitung ihres ersten eigenen DFG-Projekts heranzuführen. Mit ihnen sollen herausragende Wissenschaftler*innen möglichst frühzeitig für interdisziplinäre Forschungsansätze gewonnen werden, um so dem Mangel an exzellent ausgebildetem wissenschaftlichem Nachwuchs abzuhelfen. Die Nachwuchsakademie wird als Kooperationsveranstaltung von Wissenschaftler*innen der Charité – Universitätsmedizin Berlin und der Universität Münster im Januar 2026 in Berlin organisiert.
Die Nachwuchsakademie richtet sich an Wissenschaftler*innen aus den Naturwissenschaften und der Medizin, die ihre Promotion kürzlich abgeschlossen haben oder spätestens im Jahr 2025 abschließen werden, und die selbst noch keine DFG-Förderung eingeworben haben.
Termin: Akademiewoche vom 12. bis 16. Januar 2026 in Berlin, finaler Antrag bis 29.04.2026 über das elan-Portal der DFG
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Laura Stappert, laura.stappert@dfg.de, Tel.: 0228/885-2735
Weitere Informationen: Ausschreibung
Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung: Alfried-Krupp-Förderpreis für junge Hochschullehrer*innen
Das Förderangebot richtet sich an junge Universitätsprofessor*innen der Natur- und Ingenieurwissenschaften (inkl. Medizin) mit herausragender wissenschaftlicher Qualifikation und bereits vorliegenden exzellenten Forschungsleistungen. Ziel ist es, vielversprechende Forscherpersönlichkeiten in einer noch frühen Phase ihrer wissenschaftlichen Laufbahn dabei zu unterstützen, neue Ideen zu entwickeln und umzusetzen. Der Alfried Krupp-Förderpreis soll Freiräume schaffen; konkrete Projektbeschreibungen sind daher keine Voraussetzung für die Preisvergabe.
Nominiert werden können Kandidat*innen, deren Befähigung zu Forschung und Lehre durch die Erstberufung auf eine zeitlich unbefristete oder befristete Professur (W2- oder W3-Professur) an einer Universität in der Bundesrepublik Deutschland bestätigt worden ist.
Der Preis ist mit 1,1 Mio. € dotiert.
Termin: 06.03.2026 (Nominierung)
Adresse: Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, Hügel 15, 45133 Essen, Postfach 23 02 45, 45070 Essen
Kontakt: Maren Isabel Fritz, Tel.: 0201/1884808, foerderung@krupp-stiftung.de
Vorschläge elektronisch über das Online-Bewerbungsportal der Krupp-Stiftung: https://www.antrag.krupp-stiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Ausschreibungen nach Fächergruppen: Geistes- und Kulturwissenschaften
GIF 2026 Call - Workshop for Applicants/RAs
Following the publication of the new German Israeli Foundation (GIF) Call for Proposals, we are pleased to offer a professional workshop for potential applicants, research authorities, and institutional representatives. As a reminder, the GIF 2026 Call for AI in Science and Society supports innovative research on the development, application, and societal implications of AI across STEM and Social Sciences & Humanities, through both German-Israeli collaborative projects and a dedicated solo track for early-career researchers.
The workshop will provide an overview of the call, including eligibility criteria, the application process, evaluation procedure, timeline, practical tips for preparing a strong proposal, and an introduction to the GIF Young Scientists Meeting (GYSM) program. Participants will also have the opportunity to ask questions.
Our goal is to provide a clear roadmap for a successful application and to introduce our support frameworks for researchers at all career stages.
Termin: s. Timeline bei "weitere Informationen"
Adresse: German Israeli Foundation, Urban Place, Yafo 224 Jerusalem
Kontakt: science@gif.org.il, Dr. Mirit Liran, Tel.: +972 58-4006719
Weitere Informationen: Call, topics, eligibility, application process, and timeline
Neues Förderprogamm der Gerda Henkel Stiftung: Prospekt Utopia
Das Programm richtet sich weltweit an Postdoktorandinnen und Postdoktoranden aller von der Stiftung geförderten Disziplinen – von der Archäologie bis zu den Geschichts- und Sozialwissenschaften. Gefördert werden Forschungsprojekte, die Zukunft in unterschiedlichen Formen in den Blick nehmen und deren Deutung und Gestaltung reflektieren. Denkbare Themenfelder umfassen historische Entwürfe von Fortschritt, Gemeinschaft und Gerechtigkeit. Sie schließen auch gegenwärtige Idealvorstellungen künftigen Zusammenlebens, die Rolle der Wissenschaft und technologische Entwicklungen ein.
Insgesamt werden 50 Projekte mit jeweils bis zu 50.000 Euro gefördert. Das Auswahlverfahren ist zweistufig angelegt.
Termin: 15.04.2026
Adresse: Gerda Henkel Siftung, Malkastenstr. 15, 40211 Düsseldorf
Kontakt: Thomas Podranski, 50years@gerda-henkel-stiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Zentren für Deutschland- und Europastudien in Polen
Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) fördert aus Mitteln des Auswärtigen Amtes (AA) die Implementierung eines neuen Zentrums für Deutschland- und Europastudien in Polen an einer polnischen Hochschule.
Der Zweck der Förderung besteht darin, einer jungen Generation von polnischen Forschenden und Studierenden anwendungsorientierte, interdisziplinäre, regionale und gegenwartsbezogene Deutschland- und Europaexpertise zu vermitteln. Das Zentrum soll dazu beitragen, die akademische Zusammenarbeit zwischen Polen und Deutschland im Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften zu intensivieren und interdisziplinäre Kooperationen zu deutschland- und europabezogenen Themen zu stärken.
Gefördert werden Maßnahmen am Zentrum in den Bereichen Forschung, Lehre und Öffentlichkeitsarbeit, insbesondere Forschungs-, Studien- und Lehraufenthalte, Stipendien, Maßnahmen des Marketings und der Öffentlichkeitsarbeit, Veranstaltungen und Alumni-Arbeit.
Antragsberechtigt sind Hochschulen in Polen. Gemeinsame Anträge mehrerer polnischer Hochschulen oder gemeinsame Anträge polnischer und deutscher Hochschulen sind ebenfalls zulässig.
Fördervolumen: 1.375.000 Euro.
Termin: 31.03.2026 (Interessensbekundung), 31.08.2026 (Antrag)
Adresse: DAAD, Kennedyallee 50, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Esther May, Tel.: 0228/882 323, may@daad.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Adamas Stiftung - Stipendien für interkulturelle Studien am griechisch-deutschen und polnisch-deutschen Beispiel
Die Stiftung fördert wissenschaftliche Forschungsprojekte und literarische Vorhaben, die das wechselseitige Verhältnis zwischen der deutschen und polnischen und zwischen der deutschen und griechischen Literatur thematisieren in der Zeit von der Französischen Revolution bis in die Gegenwart. Gefördert werden Reise- und Aufenthaltsstipendien sowie Publikationsbeihilfen für Graduierte und Postdoktorand*innen.
Termin: 15.06.2026
Adresse: PD DR. Sieghild Bogumil-Notz, 162Bis avenue Jean Cordier, 33600 Pessac
Kontakt: sieghild.bogumil@gmail
Weitere Informationen: Ausschreibung
Erich Fromm Gesellschaft: Erich Fromm Preis
Der Erich Erich Fromm-Preis ist mit einem Preisgeld von 10.000 Euro dotiert. Ausgezeichnet werden Personen, die mit ihrem wissenschaftlichen, sozialen, gesellschaftspolitischen oder journalistischen Engagement Hervorragendes für den Erhalt oder die Wiedergewinnung humanistischen Denkens und Handelns im Sinne Erich Fromms geleistet haben bzw. leisten.
Termin: 01.04.2026
Adresse: Internationale Erich-Fromm-Gesellschaft e.V., Bachstraße 5, 64347 Griesheim
Weitere Informationen: Ausschreibung
Transatlantische Brückenprofessuren
Das Förderangebot richtet sich an international renommierte Professor*innen aus den Geistes- und Gesellschaftswissenschaften, die aktuell in den USA tätig sind und gleichzeitig in den USA sowie in Deutschland arbeiten möchten. Die Förderung ermöglicht jährliche Präsenzphasen in Deutschland, die dem Austausch und der gemeinsamen Forschung mit Kolleg*innen vor Ort dienen, sowie die Fortsetzung des Beitrags zu den aktuellen wissenschaftlichen und öffentlichen Debatten in den USA. Dabei stehen der Kooperationsgedanke und die Pflege der wissenschaftlichen, transatlantischen Beziehungen im Vordergrund.
Förderdauer: 3 Jahre; Fördersumme: 300.000 Euro
Termin: Antragstellung ab 16.01.2026 jederzeit
Adresse: VolkswagenStiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover
Kontakt: Dr. Johanna Brumberg, Tel.: 0511/8381-297, brumberg@volkswagenstiftung.de, Stefanie Schulze. Tel.: 0511/8381-236, schulze@volkswagenstiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
ANR-DFG-Förderprogramm für deutsch-französische Forschungsprojekte in den Geistes- und Sozialwissenschaften
Das Förderprogramm stärkt die deutsch-französische Zusammenarbeit in den Geistes- und Sozialwissenschaften und leistet einen Beitrag zum nachhaltigen Aufbau deutsch-französischer Kooperationen und Netzwerke.
Das ANR-DFG-Förderprogramm enthält keine thematischen Vorgaben. Ein besonderes Augenmerk liegt jedoch auf der intensiven deutsch-französischen Zusammenarbeit und dem spezifischen wissenschaftlichen Mehrwert, der durch die Zusammenführung national geprägter Wissenschaftstraditionen in geistes- und sozialwissenschaftlichen Forschungsfeldern erzielt werden kann. In den Bereichen, in denen Deutsch und Französisch als Wissenschaftssprachen eine Rolle spielen, können die Vorzüge der Mehrsprachigkeit auch im Rahmen der wissenschaftlichen Zusammenarbeit genutzt und demonstriert werden.
Termin: 05.03.2026 (13:00 Uhr), Registrierung bis 27.02.2026
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Michael Sommerhof, Tel.: 0228/ 885-2017, michael.sommerhof@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Forschung über Wissenschaft – Stärkung universitärer Zentren
Mit der neuen Förderinitiative „Forschung über Wissenschaft: Stärkung universitärer Zentren“ setzt die VolkswagenStiftung einen klaren Impuls zur strukturellen Weiterentwicklung der Wissenschaftsforschung an deutschen Universitäten.
Das neue Förderangebot stärkt das Feld der Wissenschaftsforschung durch eine langfristige Strukturförderung und unterstützt die Profilierung als interdisziplinäres, multi-methodisches und international vernetztes Forschungsfeld.
Gefördert werden etablierte universitäre Zentren, Institute oder Forschungsschwerpunkte sowie strategische Maßnahmen zur strukturellen Weiterentwicklung (internationale Sichtbarkeit, Vernetzung, interdisziplinäre Zusammenarbeit, Methodenentwicklung, Transfer).
Förderkonditionen:
- Fördersumme: bis zu 1 Mio. Euro
- Förderdauer: 5 Jahre
- Auswahl: Wettbewerbsverfahren mit internationaler Begutachtung
- Anträge nur gemeinsam mit der Hochschulleitung
Termin: 23.06.2026
Adresse: VolkswagenStiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover
Kontakt: Dr. Johanna Brumberg, Tel.: 0511/8381-297, brumberg@volkswagenstiftung.de, Natalia Gryggier, Tel.: 0511/8381-247, gryggier@volkswagenstiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
DHI Warschau - Stipendienprogramm für Graduierte
Das Deutsche Historische Institut Warschau vergibt im Rahmen seiner Aufgaben und nach Maßgabe der ihm zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel Stipendien zur Unterstützung solcher Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der deutschen und ostmitteleuropäischen Geschichte, die einen Aufenthalt in Polen bzw. Litauen oder Tschechien erfordern. Es werden keine Förderungen für Schreibphasen (sogenannte „Schreibstipendien“) vergeben. Die Stipendien richten sich in erster Linie an Nachwuchswissenschaftler*innen. Sie werden je nach Forschungsvorhaben für ein bis vier Monate gewährt. In der Regel werden Aufenthalte für das Entstehen von Qualifizierungsarbeiten gefördert.
Termin: 31.03.2026
Adresse: Deutsches Historisches Institut Warschau, Pałac Karnickich, Aleje Ujazdowskie 39, PL-00-540 Warszawa
Kontakt: dhi@dhi.waw.pl, Tel.: +48-22-525 83-00
Weitere Informationen: Ausschreibung
DHI Washington - Fellowships at the Horner Library
Together with the German Society of Pennsylvania, the German Historical Institute will sponsor two to four fellowships of up to four weeks for research at the Joseph Horner Memorial Library in Philadelphia between April 1 and Sept. 30, 2026.
The fellowship will be awarded to PhD and M.A. students and advanced scholars without restrictions in research fields or geographical provenance for research using materials at the Horner Library. The "GHI Fellowship at the Horner Library" will provide a travel subsidy and an allowance of $1,000 to $3,500 depending on the length of the stay and the qualifications of the fellows. Opportunities for research at other special collections in Philadelphia may be available.
Termin: 01.03.2026
Adresse: German Historical Institute, Research Associate, 1607 New Hampshire Ave NW, Washington, DC 20009-2562
Kontakt: Bryan Hart, fellowships@ghi-dc.org
Weitere Informationen: Ausschreibung
Kolleg-Forschungsgruppen in den Geistes- und Sozialwissenschaften
Kolleg-Forschungsgruppen sind ein speziell auf geistes- und sozialwissenschaftliche Arbeitsformen zugeschnittenes Förderangebot. Eine Kolleg-Forschungsgruppe ermöglicht ein Zusammenwirken besonders ausgewiesener Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zur Weiterentwicklung und Bearbeitung eines geistes- und sozialwissenschaftlichen Forschungsthemas an einem Ort. Es soll ein Thema bearbeitet werden, das so weit gefasst ist, dass es vor Ort vorhandene Interessen und Stärken aufgreifen und zugleich einen Rahmen für die Integration individueller Forschungsideen bieten kann.
Als besondere Orte der geistes- und sozialwissenschaftlichen Forschung können Kolleg-Forschungsgruppen ihr spezifisches Profil und ihre Ausstrahlungskraft durch die bewusste Wahl einer vergleichsweise offenen Fragestellung oder einen dezidiert neuartigen Charakter erlangen. Es wird keine thematische Ausrichtung vorgegeben. Die Integration von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in der Karrierephase ist möglich, die Nachwuchsförderung steht jedoch nicht im Zentrum des Programms.
Wesentliche Merkmale der Kolleg-Forschungsgruppen sind:
- eine intensive eigene forschende Tätigkeit von in der Regel zwei bis drei verantwortlichen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, gegebenenfalls ermöglicht durch Freistellungen;
- ein Fellow-Programm für Gäste aus dem In- und Ausland, die für eine Dauer von bis zu zwei Jahren eingeladen werden und über diese Zeit hinaus mit der Kolleg-Forschungsgruppe verbunden bleiben.
Termin: 03.03.2026 (Antragsskizzen, Registrierung 24.02.2026)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Claudia Althaus, Tel.: 0228/885-2202, claudia.althaus@dfg.de, Dr. Helga Weyerts-Schweda, Tel.: 0228/885-2046, helga.weyerts-schweda@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Postgraduate Students and Postdoc Scholarships am Deutschen Historischen Institut London
The GHIL awards a number of research scholarships to postgraduate students, and postdocs at German universities to enable them to carry out research in Britain. Scholarships are generally awarded for a period of up to three months (only full months), depending on the requirements of the research project.
Termin: 31.03.2026
Adresse: Deutsches Historisches Institut London, Dr. Felix Brahm, 17 Bloomsbury Square, London WC1A 2NJ, Vereinigtes Königreich
Kontakt: stipendium@ghil.ac.uk
Weitere Informationen: Ausschreibung
Opus Magnum
Ziel der Initiative ist es, Professor*innen aus den Geistes- und Gesellschaftswissenschaften, die sich durch (erste) herausragende Arbeiten ausgewiesen haben, einen Freiraum für die intensive Arbeit an einem wissenschaftlichen Werk zu eröffnen. Zugleich soll das Angebot auch dem wissenschaftlichen Nachwuchs eine zusätzliche Perspektive eröffnen.
Finanziert wird eine Vertretungsprofessur bis zu 220.000 Euro für max. 18 Monate.
Termin: 18.11.2026
Adresse: VolkswagenStiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover
Kontakt: Dr. Harald Barre, Tel.: 0511/8381-247, barre@volkswagenstiftung.de, Silvia Birck, Tel.: 0511/8381-226, birck@volkswagenstiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Trilaterale Forschungskonferenzen „Villa Vigoni“ 2027–2029
Um den Austausch und die Netzwerkbildung zwischen Geistes- und Sozialwissenschaftler*innen, tätig in Deutschland, Frankreich und Italien, nachhaltig zu fördern und dabei den Gebrauch von Deutsch, Französisch und Italienisch als Wissenschaftssprachen ausdrücklich zu unterstützen, haben die DFG, die Fondation Maison des Sciences de l’Homme (FMSH) und die Villa Vigoni das Programm „Trilaterale Forschungskonferenzen“ entwickelt, in dem Mehrsprachigkeit ein tragendes Prinzip ist. Anträge auf Förderung in diesem Programm sind aus allen Fächern der Geistes- und Sozialwissenschaften willkommen.
Jede Trilaterale Forschungskonferenz besteht aus einer Serie von drei Veranstaltungen, die im Jahresrhythmus aufeinanderfolgen. Alle drei Treffen finden in der Villa Vigoni statt. Die Teilnehmer*innen einer Forschungskonferenz bestehen aus einer Gruppe von mindestens zwölf, höchstens 16 Wissenschaftler*innen, nach Möglichkeit ausgewogen zusammengesetzt aus den drei beteiligten Ländern. Die Teilnehmer*innen des jeweiligen Landes sollen an unterschiedlichen Einrichtungen arbeiten. D
Ausdrücklich erwünscht ist die Beteiligung von Wissenschaftler*innen in einer frühen Karrierephase. Um ihnen die Antragstellung zu erleichtern, haben Postdocs (bis sechs Jahre nach der Promotion) die Möglichkeit, das Förderangebot wahlweise auch in verkleinerter Form in Anspruch zu nehmen.
Termin: 13.04.2026
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: DFG, Gruppe Geistes- und Sozialwissenschaften: Dr. Niklas Hebing, Tel.: 0228/885-2949, niklas.hebing@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Stipendienprogramm des Deutschen Literaturarchivs Marbach
Marbach-Stipendien
Die "Marbach-Stipendien" stehen für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem In- und Ausland offen. Gefördert werden anspruchsvolle Forschungsarbeiten, die sich auf Sammlungen des Deutschen Literaturarchivs stützen. Die Marbach-Stipendien setzen einen Hochschulabschluss voraus und werden in drei Kategorien je nach akademischer Qualifikation vergeben: Vollstipendien, Postdoktorandenstipendien, Graduiertenstipendien, in Ausnahmefällen auch MA-Stipendien. Die "Marbach-Stipendien" können für die Dauer von einem bis zu vier Monaten gewährt werden. Sie werden im Mai und im November eines Jahres vergeben.
Termine: jeweils zum 31. März und zum 30. September
Informationen: Ausschreibung
Stipendien für Magister-, Master- und Staatsexamenskandidaten
Das neu konfigurierte Stipendienprogramm des Deutschen Literaturarchivs Marbach sieht auch einmonatige Kurzstipendien für Magister-, Master- und Staatsexamenskandidaten vor, die aufgrund ausgezeichneter Vorleistungen eine Examensarbeit mit klar begrenztem Bestandsbezug planen. Es gelten dieselben Bedingungen wie für die Marbach-Stipendien.
Temine: 31. März und der 30. September eines Jahres
Informationen: Ausschreibung
Bernhard-Zeller-Stipendien
Das Deutsche Literaturarchiv Marbach schreibt jährlich zwei Bernhard-Zeller-Stipendien für Projekte zur Literaturgeschichte des 20. Jahrhunderts aus.
Termine: 31. März und der 30. September
Informationen: Ausschreibung
Bestandsbezogene Stipendien:
Das Deutsche Literaturarchiv Marbach schreibt in Zusammenarbeit mit Drittmittelgebern und Mäzenen themen- und bestandsgebundene Stipendien aus.
- DFVjs-Stipendium
- Norbert-Elias-Stipendium
- Ernst-Jünger-Stipendium
- Hilde-Domin-Stipendium
Adresse: Deutsches Literaturarchiv Marbach, Schillerhöhe 8-10, 71672 Marbach am Neckar, Dr. Marcel Lepper, Tel.: 07144/848-171
Kontakt: marcel.lepper@dla-marbach.de
Weitere Informationen: Stipendienübersicht
Balzan Preise 2025
Die Balzan Preise werden in den Kategorien Geistes- und Sozialwissenschaften sowie Kunst als auch Physik, Mathematik, Naturwissenschaften und Medizin vergeben. Die vier Balzan Preise, zwei pro Kategorie, prämieren Wissenschaftler*innen, die in ihrem Tätigkeitsbereich international anerkannte Leistungen erbracht haben. Die vier konkret auszuzeichnenden Fachgebiete wechseln von Jahr zu Jahr. Dieser Wechsel der Preisgebiete stellt eine Besonderheit des Balzan Preises dar. Denn auf diese Weise gelingt es, neue wegweisende Forschungszweige, welche von anderen wichtigen Preisen häufig vernachlässigt werden, zu würdigen.Prämierte Gebiete 2026:
- Jüdische Studien
- Die Sozialwissenschaft der digitalen Technologie
- Biologisch abbaubare Polymere aus nachwachsenden Rohstoffen
- Molekulare Evolution: Entschlüsselung von Mustern genomischer Veränderungen
Termin: 15.03.2026 (Nominierungspflicht)
Adresse: Internationale Balzan Stiftung / Fondazione Internazionale Balzan "Premio", Piazzetta Umberto Giordano 4, I-20122 Milano, Comitato Generale Premi
Kontakt: Tel.: +39 02 7600 2212, balzan@balzan.it
Weitere Informationen: Ausschreibung
Ausschreibungen nach Fächergruppen: Sozial-, Rechts- und Politikwissenschaften
GIF 2026 Call - Workshop for Applicants/RAs
Following the publication of the new German Israeli Foundation (GIF) Call for Proposals, we are pleased to offer a professional workshop for potential applicants, research authorities, and institutional representatives. As a reminder, the GIF 2026 Call for AI in Science and Society supports innovative research on the development, application, and societal implications of AI across STEM and Social Sciences & Humanities, through both German-Israeli collaborative projects and a dedicated solo track for early-career researchers.
The workshop will provide an overview of the call, including eligibility criteria, the application process, evaluation procedure, timeline, practical tips for preparing a strong proposal, and an introduction to the GIF Young Scientists Meeting (GYSM) program. Participants will also have the opportunity to ask questions.
Our goal is to provide a clear roadmap for a successful application and to introduce our support frameworks for researchers at all career stages.
Termin: s. Timeline bei "weitere Informationen"
Adresse: German Israeli Foundation, Urban Place, Yafo 224 Jerusalem
Kontakt: science@gif.org.il, Dr. Mirit Liran, Tel.: +972 58-4006719
Weitere Informationen: Call, topics, eligibility, application process, and timeline
Forschungs- und Entwicklungsprojekte zum Thema KI-basierte klimaneutrale Mobilitätssysteme in Modellregionen
In großräumigen Modellregionen (wie zum Beispiel Metropolregionen) erfolgt der Technologietransfer in Reallaboren, indem Innovationen im Bereich nachhaltiger Mobilität unter realen Einsatzbedingungen erprobt, validiert und für eine übertragbare Implementierung vorbereitet werden. Das mittels Einsatz künstlicher Intelligenz erzielbare CO₂-Reduktionspotenzial im Mobilitätssystem einer Region soll transdisziplinär analysiert und gezielt erschlossen werden. Dazu zählen Effizienzsteigerungen durch autonomes Fahren, intelligente Verkehrssteuerung, die Optimierung von Routen sowie die dynamische Anpassung von Verkehrsflüssen in Echtzeit. Auch im Bereich innovativer Mobilitätsformen – wie autonomen Seil- oder Hochbahnsystemen – können KI-gestützte Technologien einen wesentlichen Beitrag zu klimafreundlicher Mobilität leisten.
Begleitet werden diese Aktivitäten durch institutionalisierte und strategiegeleitete Rahmenbedingungen in den Modellregionen. Dort entwickeln starke Innovationsakteure aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft gemeinsam und wissenschaftlich unterstützt Transferpfade zur Entwicklung eines klimaneutralen Mobilitätssystems. Die Transferpfade sind zu entwerfen, politisch zu verankern und bezüglich messbarer Indikatoren zu bewerten.
Verbundprojekte in einer Modellregion werden gefördert,
- die durch innovative Lösungen, den Einsatz künstlicher Intelligenz und durch beschleunigten Technologietransfer zur klimaneutralen Mobilität beitragen;
- die technologische Innovationen entwickeln, die komplementär zu gesellschaftlichen Innovationen im Mobilitätssystem einer Modellregionen sind (soziotechnologisch);
- die eine Technologie-Governance mit Regelungs-, Steuerungs- und Kontrollmechanismen in einem Mobilitätssystem entwickeln;
- die in Modellregionen regionalspezifische und verbindliche Transformationsziele entwickeln, politisch und strukturell verankern, erproben und umsetzen;
- die einen inter- und transdisziplinären, partizipativen Forschungsansatz verfolgen;
- die eine projektbegleitende Wirkungsevaluation durchführen.
Die inter- und transdisziplinäre Forschung übernimmt dabei die Rolle, technologische Innovationen mit gesellschaftlichen Fragestellungen zu verknüpfen, regionales Handlungs- und Umsetzungswissen zu generieren und den Erfolgsrahmen für die regionale Erprobung und Implementierung klimaneutraler Mobilitätslösungen zu setzen.
Termin: 27.03.2026 (Projektskizzen)
Adresse: DLR-Projektträger, Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit, Abteilung Sozial-ökologische Forschung, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: mobilitaet@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Neues Förderprogamm der Gerda Henkel Stiftung: Prospekt Utopia
Das Programm richtet sich weltweit an Postdoktorandinnen und Postdoktoranden aller von der Stiftung geförderten Disziplinen – von der Archäologie bis zu den Geschichts- und Sozialwissenschaften. Gefördert werden Forschungsprojekte, die Zukunft in unterschiedlichen Formen in den Blick nehmen und deren Deutung und Gestaltung reflektieren. Denkbare Themenfelder umfassen historische Entwürfe von Fortschritt, Gemeinschaft und Gerechtigkeit. Sie schließen auch gegenwärtige Idealvorstellungen künftigen Zusammenlebens, die Rolle der Wissenschaft und technologische Entwicklungen ein.
Insgesamt werden 50 Projekte mit jeweils bis zu 50.000 Euro gefördert. Das Auswahlverfahren ist zweistufig angelegt.
Termin: 15.04.2026
Adresse: Gerda Henkel Siftung, Malkastenstr. 15, 40211 Düsseldorf
Kontakt: Thomas Podranski, 50years@gerda-henkel-stiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Zentren für Deutschland- und Europastudien in Polen
Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) fördert aus Mitteln des Auswärtigen Amtes (AA) die Implementierung eines neuen Zentrums für Deutschland- und Europastudien in Polen an einer polnischen Hochschule.
Der Zweck der Förderung besteht darin, einer jungen Generation von polnischen Forschenden und Studierenden anwendungsorientierte, interdisziplinäre, regionale und gegenwartsbezogene Deutschland- und Europaexpertise zu vermitteln. Das Zentrum soll dazu beitragen, die akademische Zusammenarbeit zwischen Polen und Deutschland im Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften zu intensivieren und interdisziplinäre Kooperationen zu deutschland- und europabezogenen Themen zu stärken.
Gefördert werden Maßnahmen am Zentrum in den Bereichen Forschung, Lehre und Öffentlichkeitsarbeit, insbesondere Forschungs-, Studien- und Lehraufenthalte, Stipendien, Maßnahmen des Marketings und der Öffentlichkeitsarbeit, Veranstaltungen und Alumni-Arbeit.
Antragsberechtigt sind Hochschulen in Polen. Gemeinsame Anträge mehrerer polnischer Hochschulen oder gemeinsame Anträge polnischer und deutscher Hochschulen sind ebenfalls zulässig.
Fördervolumen: 1.375.000 Euro.
Termin: 31.03.2026 (Interessensbekundung), 31.08.2026 (Antrag)
Adresse: DAAD, Kennedyallee 50, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Esther May, Tel.: 0228/882 323, may@daad.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Transformationscluster Soziale Innovationen für nachhaltige Städte
Mit dem Förderaufruf setzt das BMFTR die in der Hightech-Agenda Deutschland der Bundesregierung unter Schlüsseltechnologien für klimaneutrale Mobilität angekündigte Förderung von Transformationsclustern zu klimafreundlichen urbanen und regionalen Drohnen-Anwendungen um. Die Förderung trägt dazu bei, Deutschland zum Innovationsführer bei der Nutzung neuer nachhaltiger Mobilitätstechnologien zu machen.
Etwa 70 Prozent der globalen CO₂-Emissionen und des Energieverbrauchs entfallen auf Städte. Eine nachhaltige Entwicklung der Städte ist entscheidend, um die Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsziele der Bundesregierung zu erreichen. Für diese Herausforderung bedarf es neuer Lösungsansätze. Eine große Chance liegt dabei in der gezielten Verbindung von technologischen und sozialen Innovationen, so genannten soziotechnischen Innovationen.
Die Projekte können sich auf eines oder mehrere der folgenden Handlungsfelder beziehen:
- Regionale Lieferverkehre / Logistik
- Nachhaltige Anwendungen und Geschäftsmodelle für kommunale Aufgaben
- Sharing Modelle / innovative Betriebskonzepte
Termin: 01.04.2026
Adresse: DLR Projektträger, Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit
Kontakt: Benjamin Freier, Tel.: 0228/3821-2606, benjamin.freier@dlr.de, Dr. Carmen Richerzhagen, Tel.: 0228/3821-2090, Carmen.Richerzhagen@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Stärkung der Resilienz der Bevölkerung in Krisen- und Katastrophenlagen im Rahmen des Programms „Forschung für die zivile Sicherheit"
Ziel ist es, innovative, anwendungsorientierte Lösungsansätze zu entwerfen, die zu einer Stärkung der Resilienz der Bevölkerung in Krisen- und Katastrophensituationen beitragen. Die im Rahmen dieser Richtlinie geförderten Projekte sollen eine bedarfs- und nutzergerechte Information und Ansprache, ein gesteigertes Bewusstsein sowie eine Sensibilisierung der Bevölkerung gegenüber Risiken, Gefahren, Krisen und Katastrophen unterstützen sowie die Selbsthilfefähigkeiten unter Kenntnis des Zwecks und der Aufgaben des Zivil- und Katastrophenschutzes stärken.
Entlang unterschiedlicher Bevölkerungsschutzlagen sollen Konzepte und Maßnahmen erarbeitet werden, die zu einer höheren Widerstandskraft und einer verbesserten Handlungsfähigkeit von Individuen und Gruppen in ihrem Sozialraum und ihren Lebenswelten führen. Von herausgehobenem Interesse sind in diesem Zusammenhang auch Implementierungsdefizite von bisher bestehenden Konzepten zur Steigerung der Resilienz.
Gegenstand der Förderung sind Forschungsvorhaben sowie ein wissenschaftliches Begleitvorhaben.
Termin: 11.03.2026 (Projektskizzen)
Adresse: VDI Technologiezentrum GmbH, Projektträger Sicherheitsforschung, VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf
Kontakt: Dr. Benjamin Coomann, Tel.: 0211/6214-186, benjamin.coomann@vdi.de, Dr. Leif Brand, Tel.: 0211/6214-516, brand@vdi.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Förderung von Projekten zum Thema „Zukunftsfähige Finanzwirtschaft im globalen Wandel (Future Finance)“
Ziel der Förderung ist es, die Forschungsgrundlage für eine zukunftsfähige Finanzwirtschaft für den globalen Wandel zu verbessern und Forschungserkenntnisse zur Verbesserung der nachhaltigen Ausrichtung der Finanzflüsse insbesondere im Sinne der internationalen Ziele zum Klimaschutz und -anpassung und zum Schutz von Ökosystemen zu generieren. Dabei soll auch ein besseres Verständnis der Wechselwirkungen von nachhaltiger Finanzwirtschaft und Klimaschutz, Klimaanpassung sowie Ökosystemen sowie auch gesellschaftlichen Teilsystemen, zum Beispiel der (Real-)Wirtschaft, Politik, Regulierung, Gesellschaft und Wissenschaft erreicht werden.
Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsprojekte, die (finanz-)wirtschaftliche Forschungsansätze zu den Themen der aufgerufenen Module in inter- beziehungsweise auch transdisziplinären Teams identifizieren und verfolgen.
Modul A: Finanzwirtschaft und Klimaschutz
Modul B: Finanzwirtschaft & Klimaanpassung
Modul C: Kohlenstoffmärkte
Modul D: Finanzwirtschaft & Ökosysteme
Modul E: Neue Entwicklungen für eine zukunftsfähige Finanzwirtschaft im globalen Wandel
Termin: zweistufiges Verfahren, Fristen für Projektskizzen in den jeweiligen Förderaufrufen
Adresse: DLR Projektträger, Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit, Abteilung Klima, Politik, Internationales, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: future-finance@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Call 2025 der Partnerschaft Driving Urban Transition
Die Partnerschaft Driving Urban Transitions (DUT) fördert innovative und angewandte Projekte, die urbane Herausforderungen untersuchen und die Transformation hin zu klimaneutralen und resilienten Städten vorantreiben.
Drei thematische Schwerpunkte:
- sogenannte Transition Pathways: 15-Minute City,
- Positive Energy Districts
- Circular Urban Economies
Deutsche Einrichtungen können Fördermittel nur in den Transition Pathways: 15-Minute City und Positive Energy Districts beantragen.
Termin: 17.11.2025 (Stufe 1), 23.04.2026 (Stufe 2)
Weitere Informationen: Ausschreibung
Wege zur Innovation – Unterstützung zukünftiger deutscher Antragsteller*innen in der europäischen Sicherheitsforschung (Programm „Forschung für die zivile Sicherheit – Gemeinsam für ein sicheres Leben in einer resilienten Gesellschaft“)
Ziel ist die Stärkung der deutschen Beteiligung der Sicherheitsforschung auf europäischer Ebene.
Gegenstand der Förderung ist die Vorbereitung von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben mit Bezug zu Cluster 3 „Zivile Sicherheit für die Gesellschaft“ von Horizont Europa. Gefördert werden Aktivitäten, die zur Vorbereitung sowie zur konkreten Ausarbeitung eines EU-Antrags zu Cluster 3 erforderlich sind.
Termin: 13.05.2026 (für einen EU-Antrag zum Cluster 3-Arbeitsprogramm)
Adresse: VDI Technologiezentrum GmbH, Projektträger Sicherheitsforschung, VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf
Kontakt: Stella Nüschen, Tel.: 0211/6214-513, stella.nueschen@vdi.de, Julia Henn, Tel.: 0211/6214-315, julia.henn@vdi.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Wübben Stiftung: Förderformat Sandpit
Das neue Jahresthema des Sandpit-Programms der Wübben Stiftung Wissenschaft lautet „Bü-rokratie verstehen, gestalten, verändern“. Forschende aller Disziplinen (ab Promotion) können sich mit einem zweiseitigen Ideenpapier bewerben.
Mögliche Fragestellungen könnten sich mit den historischen Entwicklungslogiken von Bürokratie, ihren sozialen und ökonomischen Wirkungen, ihrer Rolle für Legitimität und Transparenz, ihrem Einfl ss auf das Wissenschaftssystem oder den Herausforderungen digitaler Verwaltung befassen.
Sandpits sind kreative Ideenwerkstätten für bis zu 20 Teilnehmende. Der Förderumfang beträgt 50.000 Euro.
Termin: 31.03.2026
Adresse: Wübben Stiftung, Hausvogteiplatz 3-4, 10117 Berlin
Kontakt: alt@w-s-w.org
Weitere Informationen: Ausschreibung
Gerda Henkel Stiftung: Förderschwerpunkt Flucht
Flucht und der Umgang mit Geflüchteten stehen derzeit im Mittelpunkt vieler politischer, gesellschaftlicher und wissenschaftlicher Debatten. Dabei ist Flucht weder auf einzelne Regionen noch auf gegenwärtige Entwicklungen begrenzt. Vielmehr handelt es sich um ein globales Phänomen, das Menschen seit jeher prägt.
Die Gerda Henkel Stiftung nimmt diese Ausgangslage zum Anlass, um mit dem Förderschwerpunkt „Flucht“ an die vielversprechenden Ansätze und Entwicklungen weltweiter Forschungen anzuknüpfen und gleichwohl auf die vorhandenen Desiderate der Forschungslandschaften zu reagieren. Durch den Förderschwerpunkt sollen insbesondere international ausgerichtete, multiperspektivische wissenschaftliche Vorhaben über Flucht unterstützt werden, die Fragen in den Blick nehmen, die in der einschlägigen Forschung bislang weniger beachtet worden sind. Dabei geht es auch um die Verbindung von theoretischer Grundlagenforschung und Konzepten, die für die gesellschaftliche, humanitäre und politische Praxis Bedeutung haben.
Termin: 29.04.2026
Adresse: Gerda Henkel Stiftung, Malkastenstraße 15, 40211 Düsseldorf
Kontakt: Thomas Podranski, podranski@gerda-henkel-stiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
ANR-DFG-Förderprogramm für deutsch-französische Forschungsprojekte in den Geistes- und Sozialwissenschaften
Das Förderprogramm stärkt die deutsch-französische Zusammenarbeit in den Geistes- und Sozialwissenschaften und leistet einen Beitrag zum nachhaltigen Aufbau deutsch-französischer Kooperationen und Netzwerke.
Das ANR-DFG-Förderprogramm enthält keine thematischen Vorgaben. Ein besonderes Augenmerk liegt jedoch auf der intensiven deutsch-französischen Zusammenarbeit und dem spezifischen wissenschaftlichen Mehrwert, der durch die Zusammenführung national geprägter Wissenschaftstraditionen in geistes- und sozialwissenschaftlichen Forschungsfeldern erzielt werden kann. In den Bereichen, in denen Deutsch und Französisch als Wissenschaftssprachen eine Rolle spielen, können die Vorzüge der Mehrsprachigkeit auch im Rahmen der wissenschaftlichen Zusammenarbeit genutzt und demonstriert werden.
Termin: 05.03.2026 (13:00 Uhr), Registrierung bis 27.02.2026
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Michael Sommerhof, Tel.: 0228/ 885-2017, michael.sommerhof@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
DFG-CAPES Collaborative Research Initiative: Joint call for German-Brazilian research projects in the field of law
Within the scope of their Cooperation Agreement, the Brazilian Federal Agency for Support and Evaluation of Graduate Education (CAPES) and the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) are pleased to announce a joint call for German-Brazilian research projects in the field of law. The call includes but is not limited to research areas such as Technology and Law, Digital Law, AI and Law, Data Protection and Law, Democracy and Law, Consumer Law, Criminal Law and Environment and Law.
Termin: 15.04.2026 (Registrierung bis 08.04.2026)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Anna Knaps, Humanities and Social Sciences 2, Tel.: 0228/885-3031, anna.knaps@dfg.de, Jennifer Seemann, Humanities and Social Sciences 2, Tel.: 0228/885-2380, jennifer.seemann@dfg.de, For questions concerning international cooperation with Brazil: Dr. Dietrich Halm, Tel.: 0228/885-2347, dietrich.halm@dfg.de. Contact person at the DFG Office Latin America in São Paulo, Brazil: Dr. Christina Peters, Tel.: +55 11 5189 8308 (BR) or +49 228 885-4550 (D), latinamerica@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
UMSICHT-Wissenschaftspreis
Der UMSICHT-Wissenschaftspreis wird vom UMSICHT-Förderverein getragen. Ausgezeichnet werden Personen, die mit ihrer Arbeit den Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft in den Themenbereichen Umweltschutz und Nachhaltigkeit fördern. Der Preis wird in den Kategorien „Wissenschaft“ und „Journalismus“ verliehen und ist je Kategorie mit 2.500 Euro dotiert.
Termin: 28.02.2026
Adresse: Verein zur Förderung der Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik e.V. (UMSICHT-Förderverein), Osterfelder Straße 3, 46047 Oberhausen
Kontakt: Verena Buhle, Tel.: 0208/8598-1152, verena.buhle@umsicht.fraunhofer.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Stiftung fiat panis - Hermann Eiselen-Wissenschaftspreis
Die Stiftung fiat panis fördert wissenschaftliche Nachwuchskräfte, die sich mit der Verbesserung der Ernährungslage in Entwicklungsländern befassen.
Zielsetzung des Preises ist, Nachwuchskräfte auszuzeichnen, die sich intensiv mit den Lösungsmöglichkeiten der Bekämpfung des Hungers in Ländern mit Nahrungsmitteldefiziten beschäftigen. Die Arbeiten müssen anwendungsorientiert und geeignet sein, einen Beitrag zu leisten:
- um die Ernährungslage/ Ernährungssicherheit der lokalen Bevölkerung zu verbessern,
- die Auswirkungen des Hungers (Unter-, Mangel- oder Fehlernährung) zu verringern.
Das Preisgeld beträgt 30.000 Euro.
Termin: 30.04.2026
Adresse: Stiftung fiat panis, Syrlinstraße 7, 89073 Ulm
Kontakt: Tel.: 0731/935150, info@stiftung-fiat-panis.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Sozial-ökologische Nachwuchsgruppen für nachhaltige und resiliente Stadt-Umland-Regionen
Ein übergeordnetes Ziel der Förderung sind hervorragend ausgebildete Nachwuchskräfte der inter- und transdisziplinären Nachhaltigkeitsforschung mit attraktiven Karriereperspektiven in Wissenschaft und Praxis. Es sollen innovative Lösungen für nachhaltige und resiliente Städte und Regionen identifiziert und entwickelt werden. Transdisziplinäre Forschungsansätze bergen erhebliche Potenziale, um den Herausforderungen einer nachhaltigen Stadt- und Regionalentwicklung zu begegnen und transformative Kräfte vor Ort zu entfalten.
Der Arbeit der Nachwuchsgruppen soll ein sozial-ökologischer Forschungsansatz zugrunde liegen. Sozial-ökologische Forschung beinhaltet, Gesetzmäßigkeiten gesellschaftlicher Transformationsprozesse zu verstehen und methodisch gezielt Einfluss zu nehmen in Richtung einer nachhaltigen Entwicklung (Transformationsforschung) sowie diese Prozesse transdisziplinär umzusetzen (transformative Forschung).
Termin: 29.04.2024, danach 29.04.2026, 29.04.2028 (jeweils Projektskizzen)
Adresse: DLR Projektträger, Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit, AG Sozial-ökologische Forschung, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Claudia Müller, Tel.: 0228/38 21-15 01, claudia.mueller@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Trilaterale Forschungskonferenzen „Villa Vigoni“ 2027–2029
Um den Austausch und die Netzwerkbildung zwischen Geistes- und Sozialwissenschaftler*innen, tätig in Deutschland, Frankreich und Italien, nachhaltig zu fördern und dabei den Gebrauch von Deutsch, Französisch und Italienisch als Wissenschaftssprachen ausdrücklich zu unterstützen, haben die DFG, die Fondation Maison des Sciences de l’Homme (FMSH) und die Villa Vigoni das Programm „Trilaterale Forschungskonferenzen“ entwickelt, in dem Mehrsprachigkeit ein tragendes Prinzip ist. Anträge auf Förderung in diesem Programm sind aus allen Fächern der Geistes- und Sozialwissenschaften willkommen.
Jede Trilaterale Forschungskonferenz besteht aus einer Serie von drei Veranstaltungen, die im Jahresrhythmus aufeinanderfolgen. Alle drei Treffen finden in der Villa Vigoni statt. Die Teilnehmer*innen einer Forschungskonferenz bestehen aus einer Gruppe von mindestens zwölf, höchstens 16 Wissenschaftler*innen, nach Möglichkeit ausgewogen zusammengesetzt aus den drei beteiligten Ländern. Die Teilnehmer*innen des jeweiligen Landes sollen an unterschiedlichen Einrichtungen arbeiten. D
Ausdrücklich erwünscht ist die Beteiligung von Wissenschaftler*innen in einer frühen Karrierephase. Um ihnen die Antragstellung zu erleichtern, haben Postdocs (bis sechs Jahre nach der Promotion) die Möglichkeit, das Förderangebot wahlweise auch in verkleinerter Form in Anspruch zu nehmen.
Termin: 13.04.2026
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: DFG, Gruppe Geistes- und Sozialwissenschaften: Dr. Niklas Hebing, Tel.: 0228/885-2949, niklas.hebing@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Ausschreibungen nach Fächergruppen: Erziehungswissenschaften, Bildung und Psychologie
Zwei Förderbekanntmachungen von BrainHealth
Die neue europäische Partnerschaft BrainHealth hat zwei Förderbekanntmachungen zum Thema "Biological, social and environmental factors that impact the trajectory of brain health across the lifespan" veröffentlicht. Dabei fokussiert je eine Förderbekanntmachung auf neurologische sowie psychische Störungen und eine auf neurodegenerative Erkrankungen.
- JTC2026 Call 1: "Neurological Mental Sensory Disorders
- JTC2026 Call 2: "Neurodegenerative Disorders"
Gefördert werden transnationale Forschungsprojekte, kollaborative und interdisziplinäre Forschung. Es müssen mindestens zwei der folgenden drei Faktoren untersucht werden:
- Biologische Faktoren
- Lebensstil und soziale Faktoren
- Umweltfaktoren
An einem Projekt müssen drei bis sechs Partner aus mindestens drei unterschiedlichen an der Ausschreibung beteiligten Ländern teilnehmen.
Termin: 10.03.2026 (Stufe 1), 30.06.2026 (Stufe 2)
Adresse: BrainHealth Coordination Office, German Aerospace Center (DLR), DLR Project Management Agency
Health Research, Heinrich-Konen-Str. 1, 53227 Bonn
Kontakt: brain-health@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Fachübergreifende Ausschreibungen
Informationen zum ERC Plus Grant
Zusätzliche Informationen zum ERC Plus Grant 2026 sind jetzt im aktualisierten Arbeitsprogramm 2026 verfügbar. Die neue Förderlinie richtet sich an Spitzenforschende (jeder Nationalität) und ist gedacht für nochmals ambitioniertere Vorhaben (jenseits der regulären ERC-Förderung), um beispielsweise Forschungsfelder grundlegend zu transformieren oder neu zu eröffnen.
Antragsberechtigt sind herausragende Forschende aller Karrierestufen und in allen Disziplinen. Die maximale Fördersumme beträgt 7 Millionen Euro für eine Laufzeit von vier bis sieben Jahren und wird als Pauschalbetrag vergeben, der alle direkten und indirekten Projektkosten abdeckt.
Principal Investigators müssen mindestens 30% ihrer Arbeitszeit für das Projekt aufwenden sowie sich mit mindestens 50% ihrer Arbeitszeit in der EU oder einem am EU-Rahmenprogramm assoziierten Staat aufhalten. Geplant ist die Vergabe von rund 30 ERC Plus Grants im Rahmen des Calls 2026.
Termin: 02.06.2026 - 02.09.2026
Weitere Informationen: zum ERC-Call
TWAS-DFG Cooperation Visits Programme
Auf Grundlage einer Vereinbarung mit The World Academy of Sciences for the Advancement of Science in Developing Countries (TWAS) macht die DFG Wissenschaftler*innen an deutschen wissenschaftlichen Einrichtungen auf die Möglichkeit aufmerksam, promovierte Forscher*innen in frühen Karrierephasen aller Fachrichtungen zu einem dreimonatigen Forschungs- und Kooperationsaufenthalt an ihre Einrichtung in Deutschland einzuladen. Das TWAS-DFG Cooperation Visits Programme ermöglicht es, Forscher*innen aus den Ländern Subsahara-Afrikas sowie aus Ägypten, Algerien, Irak, Jemen, Jordanien, Libanon, Libyen, Marokko, Oman, Palästina, Syrien und Tunesien aufzunehmen.
Die DFG zahlt an die gastgebende Einrichtung monatlich bis zu 2.350 Euro zur Deckung der Aufenthaltskosten des*der Gastwissenschaftler*in. Zusätzlich werden die Flug- und Bahnkosten für die An- und Abreise (inkl. Visagebühren) bis zu einem Betrag von 1.350 Euro erstattet. Die gastgebende Einrichtung kann darüber hinaus monatlich bis zu 700 Euro Sachmittel für Projektausgaben, beispielsweise für Material- und Laborkosten, erhalten.
Termin: 15.04.2026
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: twas-dfg-programme@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung für Subsaha-Länder, Ausschreibung für die sonstigen o.g. Länder
Colombian-German Collaboration in Research
The DFG and the Pontificia Universidad Javeriana (PUJ) in Colombia offer joint funding opportunities for bilateral research projects in any field of research under a Standing Open Procedure (SOP). Under the framework of a Memorandum of Understanding between the DFG and the PUJ, researchers from Germany and the PUJ have the opportunity to apply for jointly organised bilateral research projects of outstanding scientific quality.
Termin: offen
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Dietrich Halm, Tel.: 0228/885-2347, dietrich.halm@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Daimer und Benz Stiftung: Ausschreibung für ein Projekt zur Stärkung der Wissenschaftskommunikation
Gefördert werden eine oder mehrere Veranstaltungen, durch die wissenschaftliche Erkenntnisse einer breiten Öffentlichkeit in neuer Form vermittelt werden sollen. Dadurch soll ein grundsätzliches Interesse an Wissenschaft und Forschung geweckt bzw. vermittelt werden. Zu den primären Zielgruppen gehören weder ein fachlich vorgebildetes Publikum noch Schüler*innen. Vielmehr soll sich die Veranstaltung vorrangig an Personen richten, die bislang wissenschaftlichen Erkenntnissen gegenüber kritisch stehen oder nur wenig Kontakt zu diesen hatten. Die Veranstaltung sollte Menschen unterschiedlicher Altersgruppen ansprechen; Ort, Zeit und Dauer können frei gewählt werden.
Die Fördersumme von bis zu 30.000 Euro kann je nach Idee, Ausprägung und Gestaltung der Veranstaltung frei für unterschiedliche Zwecke genutzt werden. Beantragt werden können Personal-, Reise- und Sachmittel, z. B. für Raummieten und Catering.
Termin: 30.04.2026
Adresse: Daimler und Benz Stiftung, Dr.-Carl-Benz-Platz 2, 68526 Ladenburg
Kontakt: info@daimler-benz-stiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
ISF – Internal Security Fund öffnet Call zur Resilienz kritischer Infrastrukturen
Die EU-Kommission hat im Rahmen des Fonds für die innere Sicherheit (ISF) einen Call veröffentlicht, dessen Ziel es ist, die Resilienz kritischer Einrichtungen gegenüber einer Reihe von Bedrohungen, einschließlich Naturgefahren, Terroranschlägen, Insiderbedrohungen, Sabotage und Notlagen zu stärken.
Der Call soll die konkrete Implementierung von Maßnahmen sowie bei der Umsetzung der „ProtectEU: A European Internal Security Strategy“ und der „European Preparedness Union Strategy“ unterstützen. In zwei Themenbereichen ist eine Antragstellung möglich:
- Strengthening the Directive framework
- Cross-sector and cross-border resilience of critical infrastructure
Termin: 31.03.2026 (einstufiges Verfahren)
Weitere Informationen: Call und Tenders Portal
Neues Förderangebot: Europas Sicherheitsexpert*innen der Zukunft gesucht
Ziel der Förderinitiative "Navigating a Transforming World Order" ist es, eine neue Generation von Expert*innen auszubilden, die Forschung mit Politik und Praxis verbindet – als Antwort auf eine fragmentierte und krisenhafte globale Sicherheitslage.
Der Titel der ersten Ausschreibung lautet: Fellowships zu Sicherheit und Technologie.
Das Programm richtet sich an Postdoktorand*innen bis zu fünf Jahre nach der Promotion. Bewerben können sich Forschende aus allen Disziplinen, die mit einer klar europäischen Perspektive am Schnittpunkt von Sicherheit und Technologie arbeiten. Thematisch sind Projekte gefragt, die unter anderem die Rolle Künstlicher Intelligenz und neuer (Bio-)Technologien beleuchten, die wachsende Bedeutung des Weltraums im Kontext von Sicherheit und Verteidigung untersuchen oder Fragen der Rüstungskontrolle, Abschreckung, Macht und Ethik adressieren.
Fördersumme: 450.000 EUR
Förderdauer: max. 3 Jahre
Termin: 05.05.2026
Online-Sprechstunden am 12.02. und 09.04.2026, jeweils 10:00 bis 11:00 Uhr
Adresse: VolkswagenStiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover
Kontakt: Dr. Adelheid Wessler, Tel.: 0511/8381-282, wessler@volkswagenstiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Call for Proposals – São Paulo Research Foundation (FAPESP) and Berlin University Alliance (BUA) 2026
Under this Agreement FAPESP and BUA launch this Call for Proposals to fund collaborative projects as an initiative to implement and consolidate this partnership, open to researchers affiliated with Higher Education and Research Institutions in the State of São Paulo in partnership with researchers affiliated with institutions that make up BUA. This call will fund projects in two modalities: (i) seed funding and (ii) bilateral workshops.
Researchers from the State of São Paulo and from BUA interested in applying to this call must choose one of the modalities and follow the guidelines described below. Proposals are expected to be balanced between the two teams, not necessarily in monetary terms, but with equivalent commitment and research efforts from both sides.
Projects up to EUR 20,000.00 with a duration of 24 (twenty-four) months. FAPESP will fund the research groups based in the State of São Paulo (up to EUR 10,000.00), and BUA will fund the research groups based in Germany (up to EUR 10,000.00). The projects must have the same duration on both sides.
Deadline for proposal submission to FAPESP/BUA: 15.03.2026
Start of projects: 01.06.2026
Contact: Questions specific to BUA regarding this Call for Proposals should be directed to Kathinka Rosenkranz at: kathinka.rosenkranz@berlin-university-alliance.de
Information: https://www.berlin-university-alliance.de/commitments/international/collaborations/index.html
GIF 2026 Call announcement & Nexus 2025 progress
We would like to share an update on the latest developments at the German Israeli Foundation (GIF), including the publication of our new call, the current status of the 2025 Nexus peer review process, and a reminder about our GYSM program.
1. New call publication – GIF 2026 Call for AI in Science and Society
We are pleased to announce that the GIF 2026 Call for AI in Science and Society has been published and is now available on our website. This new program invites innovative research proposals focusing on the development, application, and societal implications of artificial intelligence (AI) across both STEM and Social Sciences & Humanities.
The call includes two tracks:
Collaborative Track
- Joint proposals by German and Israeli researchers
- Project duration: up to 3 years
- Maximum budget: €300,000
Solo Track (early career researchers)
- Applicants up to 8 years post-PhD (post-doctoral candidates are not eligible to apply)
- One-year projects
- Maximum budget: €25,000
The call includes a 2-stage application process consisting of an initial brief preliminary proposal and an invitation-only full proposal stage.
• Pre-proposals must be signed by the Principal Investigators and their institutional administrations.
• Pre-proposals are to be submitted on our website https://www.gif.org.il/
The GIF portal will open for pre-proposals submissions on 1 September 2026 (subject to change).
A brief overview of the call you can find here: https://www.gif.org.il/programs/programs-gif-2026/
2. Update on the 2025 Nexus call peer review process
The peer review process for the 2025 Nexus call is progressing well. However, due to several delays, the timeline has shifted slightly. We now expect the funding decisions to be announced in April, with the grants expected to start in May.
3. GIF Young Scientists’ Meetings (GYSM)
We would also like to remind you of our GIF Young Scientists’ Meetings (GYSM) program, which supports early-career scientists in organizing 2–3 day workshops to strengthen German Israeli partnership. GIF funds up to €20,000 per meeting, covering travel, accommodation, food & beverages, and a social/cultural program.
For more information and submission details, please see: https://www.gif.org.il/workshops/
Address: German Israeli Foundation, Urban Place, Yafo 224 Jerusalem
Contact for more information: gif.admin@gif.org.il
Humboldt Research Professorship
Die Alexander von Humboldt-Stiftung weitet ab sofort die Fördermöglichkeiten im Rahmen des vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) finanzierten 1.000-Köpfe-Plus-Programms aus. Mit der neuen Programminitiative Humboldt Research Professorship schafft sie neue Spielräume, international Forschungsthemen mit exzellenten Wissenschaftler*innen in Deutschland zu besetzen und Forschungsgebiete strukturell auszubauen.
Die neuen Humboldt Research Professorships ermöglichen Spitzenforschenden aus dem Ausland, ihre innovativen und kreativen Forschungsaktivitäten in Deutschland durchzuführen und fest an deutschen Universitäten und Forschungseinrichtungen zu etablieren, ohne ihre Stelle im Ausland aufgeben zu müssen. Aufnehmende Institutionen erhalten flexible Gestaltungsmöglichkeiten für die Integration und institutionelle Verankerung, beispielsweise durch Modelle von Shared Professorships oder Lab-to-Lab-Professorships. Die Preisträger*innen sollen Kooperationen mit Fachkolleg*innen in Deutschland initiieren, eine internationale Arbeitsgruppe in Deutschland aufbauen und leiten sowie weitere kreative und erfolgversprechende Forschungsformate entwickeln, die ihren Forschungsinteressen und Arbeitsweisen bestmöglich entsprechen.
Die Förderung beträgt in der Regel 1,5 Millionen Euro für theoretisch arbeitende bzw. 3 Millionen Euro für experimentell arbeitende Forschende. Es steht über einen Zeitraum von fünf Jahren zur Verfügung und dient der Finanzierung der Forschungen der geförderten Personen.
Termin: 15.03.2026 (Nominierung)
Adresse: Alexander von Humboldt-Stiftung, Jean-Paul-Str. 12, 53173 Bonn
Kontakt: hrp-auswahl@avh.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
BCGE Flex Funds 2026: Deepening Cooperation and Research with Partners in the Global South
The Berlin Center for Global Engagement (BCGE) supports the Berlin University Alliance member institutions—Freie Universität Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin, Technische Universität Berlin, and Charité–Universitätsmedizin Berlin—in fostering international collaborations based on global openness, reciprocity, and responsibility. BCGE focuses on promoting collaborative research with partners in the Global South, engaging in science diplomacy, and critically reflecting on current trends in internationalization. To support these goals, BCGE offers incoming and outgoing short-term mobility grants aimed at strengthening research cooperation with partners in the ‘Global South’.
Termin: 20.02.2026
Förderzeitraum: 01.05.2026-14.11.2026
Weitere Informationen und Bewerbungsmodalitäten: Ausschreibung
Rosalind-Franklin-Preis für wissenschaftliche Integrität
Die persönliche Integrität von Forschenden ist eine Grundvoraussetzung für den wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn und für das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Wissenschaft und ihre Akteure. Trotz der essentiellen Bedeutung für den Wissenschaftsprozess werden besondere Bemühungen um die gute wissenschaftliche Praxis selten honoriert, häufig nicht einmal wahrgenommen. Hier möchte das Präsidium der Freien Universität Berlin ein Zeichen setzen und einmal jährlich Wissenschaftler*innen unserer Hochschule würdigen, die sich in besonderer Weise um die wissenschaftliche Integrität verdient gemacht haben. Alle Bereiche der guten wissenschaftlichen Praxis kommen dabei in Frage, etwa innovative Ansätze beim Forschungsdatenmanagement, neue Methoden zur Steigerung von Validität und Reliabilität oder bedeutende Beiträge zur Forschungsethik. Gewürdigt werden können u.a. besondere Leistungen in der Lehre, herausragende Transfer- bzw. Kommunikationsmaßnahmen sowie forschungsbezogene Ansätze, die neue Maßstäbe setzen.
Preisgeld: 2.500 Euro.
Termin: 31.03.2026 (Nominierungsverfahren)
Kontakt: Mitarbeiter*innen der Koordinationsstelle für wissenschaftliche Integrität: Ombudsperson@fu-berlin.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Horizon Europe Work Programmes 2026-2027: Veröffentlichung und erste Calls
Die EU-Kommission hat die finalen und genehmigten Arbeitsprogramme für die Finanzierung von Forschung & Innovation in den nächsten zwei Jahren des laufenden Rahmenprogramms Horizon Europe (2026–2027) vorgelegt.
Das neu veröffentlichte Paket von Ausschreibungen verteilt sich auf folgende 13 Arbeitsprogramme:
- MSCA
- Research Infrastructures
- Cluster 1 – 6 der Säule Global Challenges & European Industrial Competitiveness
- European Innovation Ecosystems
- Widening Participation
- Missions
- Horizontal Activities, das auf strategisch wichtige Bereiche fokussiert und mehrere Calls zur Förderung des KI Ökosystems in der EU sowie zur Unterstützung des Clean Industrial Deal der EU enthält.
Offene Ausschreibungen:
Cluster 4 – Digital, Industry, Space
- Call: Industry – Destinations: Leadership in materials and production for Europe und Achieving open strategic autonomy in digital and emerging enabling technologies Opening: 16 Dec 2025 - Deadline(s): 17 Mar 2026 (1st Stage), 13 Oct 2026 (2nd Stage)
Cluster 5 – Climate, Energy, Mobility
- Call: Batteries & Energy – Destinations: Cross-sectoral solutions for the climate transition und Sustainable, secure and competitive energy supply Opening: 18 Dec 2025 - Deadlines: 31 Mar 2026
- Call: Energy – Destination: Sustainable, secure and competitive energy supply Opening: 18 Dec 2025 - Deadline: 31 Mar 2026 (First Stage), 20 Oct 2026 (2nd Stage)
- Call: Mobility – Destination: Clean and competitive solutions for all transport modes Single stage topics: Opening: 18 Dec 2025 - Deadline: 14 Apr 2026 Two-stage topics: Opening: 18 Dec 2025 - Deadline: 14 Apr 2026 (1st Stage), 08 Oct 2026 (2nd Stage)
- Call: Climate – Destination: Climate sciences and responses for the transformation towards climate neutrality Single stage topics: Opening: 18 Dec 2025 - Deadline: 15 Apr 2026 Two stage topics: Opening: 18 Dec 2025 – Deadline(s): 15 Apr 2026 (1st Stage), 08 Oct 2026 (2nd Stage)
Weitere Informationen: Horizon Europe Work Programmes 2026-2027 und im EU Funding & Tenders Portal
Programminitiative Humboldt Research Professorship der Alexander von Humboldt Stiftung
Die Alexander von Humboldt-Stiftung weitet ab sofort die Fördermöglichkeiten im Rahmen des vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) finanzierten 1.000-Köpfe-Plus-Programms aus. Mit der neuen Programminitiative "Humboldt Research Professorship" schafft sie neue Spielräume, international interessante Forschungsthemen mit exzellenten Wissenschaftler*innen in Deutschland zu besetzen und Forschungsgebiete strukturell auszubauen.
Die neuen Humboldt Research Professorships ermöglichen Spitzenforschenden aus dem Ausland, ihre innovativen und kreativen Forschungsaktivitäten in Deutschland durchzuführen und fest an deutschen Universitäten und Forschungseinrichtungen zu etablieren, ohne ihre Stelle im Ausland aufgeben zu müssen. Aufnehmende Institutionen erhalten flexible Gestaltungsmöglichkeiten für die Integration und institutionelle Verankerung.
Das Fördervolumen beträgt in der Regel 1,5 Millionen Euro für theoretisch arbeitende bzw. 3 Millionen Euro für experimentell arbeitende Forschende. Es steht über einen Zeitraum von fünf Jahren zur Verfügung und dient der Finanzierung der Forschungen der geförderten Personen. Zur Deckung des Lebensunterhaltes während der Forschungsaufenthalte in Deutschland können pro Monat bis zu 10.000 Euro für das persönliche Einkommen entnommen werden.
Termin: 15.03.2026 (Nominierungsverfahren)
Adresse: Alexander von Humboldt-Stiftung, Jean-Paul-Str. 12, 53173 Bonn
Weitere Informationen: Ausschreibung
ScheringPlus Fellowships
Gefördert werden herausragende Doktorand*innen und Postdocs bis zu zwei Jahre nach der Promotion in den Lebenswissenschaften in Berlin und Brandenburg. Die Fellowships richten sich an Forschende, die interdisziplinär und offen dafür sind, über traditionelle Grenzen hinaus zu denken. Die Förderdauer beträgt drei Jahre.
Gründe für Bewerbung:
- Forschung und Vernetzung über Disziplinen hinweg – von den Lebenswissenschaften über Datenwissenschaft, Medizin, Ingenieurwissenschaften bis hin zu Geistes- oder Sozialwissenschaften.
- Flexible Förderung: Bis zu 12.000 Euro flexible Mittel für Forschung, Networking, Weiterbildung, Konferenzen und mehr. Das Fellowship dient nicht der Deckung von Lebenhaltungskosten, es ist ein Plus in Ergänzung zu bestehender sonstiger Grundfinanzierung.
- Netzwerk & Mentoring: Jährliche Präsenztreffen und Trainingsangebote mit anderen Fellows fördern Zusammenarbeit und Inspiration.
Termin: 28.02.2026
Adresse: Schering Stiftung, Unter den Linden 32-34, 10117 Berlin
Bewerbungformular
Kontakt: Lucia Miarka, miarka@scheringstiftung.de, Tel.: 030/20 62 29 67
Weitere Informationen: Ausschreibung
Thyssen Stiftung: Förderung von Tagungen
Die Fritz Thyssen Stiftung fördert wissenschaftliche Veranstaltungen, insbesondere kleinere national und international ausgerichtete Tagungen mit dem Ziel, die Diskussion und Bearbeitung konkreter wissenschaftlicher Fragestellungen sowie die thematisch ausgerichtete Kooperation und Vernetzung von Wissenschaftler*innen im engeren Fachgebiet oder auch zwischen verschiedenen Fachrichtungen zu ermöglichen.
Thematisch ist eine Antragstellung in folgenden Förderbereichen möglich:
- Geschichte, Sprache und Kultur
- Staat, Wirtschaft und Gesellschaft
- Medizin und Naturwissenschaften
Termin: 28.02.2026
Adresse: Thyssen Stiftung, Apostelnkloster 13-15, 50672 Köln
Kontakt: fts@fritz-thyssen-stiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
IraSME: 37. transnationale Ausschreibung
Gefördert werden FuE-Kooperationsprojekte zur Entwicklung innovativer Produkte, Verfahren oder technischer Dienstleistungen ohne Einschränkung auf bestimmte Technologien und Branchen.
Partnerländer: Belgien (Regionen Flandern und Wallonien), Brasilien, Deutschland, Luxemburg, Österreich, Schweiz, Tschechien und Türkei.
Antragstellung und Projektförderung in IraSME beruhen im Wesentlichen auf den beteiligten nationalen Förderprogrammen (in Deutschland: ZIM-Kooperationsprojekte).
Termin: 25.03.2026
Adresse: AiF Projekt GmbH Tschaikowskistr. 49, 13156 Berlin
Kontakt: info@ira-sme.net
Weitere Informationen: Ausschreibung
Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung: Alfried Krupp-Förderpreis
Für den Förderpreis können Kandidat*innen vorgeschlagen werden, die eine unbefristete oder befristete Professur an einer Universität in der Bundesrepublik Deutschland innehaben (Erstberufung auf eine W2- oder W3-Professur). Sie sollten nicht älter als 38 Jahre sein (ggf. älter bei Eltern- und/oder Pflegezeit). Der Preis ist mit 1,1 Mio. € dotiert. Die Preisträger*innen können die Fördermittel unbürokratisch dafür einsetzen, sich unabhängig von öffentlichen Mitteln ein optimales Arbeitsumfeld zu schaffen.
Das Förderangebot richtet sich an junge Universitätsprofessor*innen der Natur- und Ingenieurwissenschaften (inkl. Medizin & Psychologie) mit herausragender wissenschaftlicher Qualifikation und bereits vorliegenden exzellenten Forschungsleistungen. Ziel ist es, vielversprechende Forscherpersönlichkeiten in einer noch frühen Phase ihrer wissenschaftlichen Laufbahn dabei zu unterstützen, neue Ideen zu entwickeln und umzusetzen.
Selbstbewerbungen sind ausgeschlossen. Grundsätzlich soll nur jeweils ein*e Kandidat*in pro Universität vorgeschlagen werden.
Termin: 06.03.2026
Online-Bewerbungsportal: Krupp-Stiftung Bewerbungen
Adresse: Krupp-Stiftung, Hügel 15, 45133 Essen
Kontakt: Maren Isabel Fritz, Tel.: 0201/1884808, foerderung@krupp-stiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
UNAM-DFG 2025/2026: Mexican-German Joint Call for Proposals
The DFG and the Universidad Nacional Autónoma de México (UNAM) are pleased to announce the fourth call for proposals to fund joint German-Mexican research projects in all fields of research (including social sciences and the humanities). This initiative aims to bring together relevant and competitive researchers from Germany and from UNAM to design and carry out jointly organised research projects of outstanding scientific quality.
Proposals for joint German-Mexican projects have to be submitted in parallel by the researchers in Germany and at UNAM to their respective funding organisation according to the organisations’ respective format and regulations.
Termin: 25.02.2026
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: DFG Head Office in Bonn: Dr. Dietrich Halm, Tel.: 0228/885-2347, dietrich.halm@dfg.de, DFG Office Latin America: Dr. Christina Peters, Tel.: 0228/885-4550, christina.peters@dfg.de, UNAM in Mexico: Dra. Claudia C. Mendoza Rosales, Tel.: +52 55 5665-3265, dda_direccion@dgapa.unam.mx
Weitere Informationen: Ausschreibung
Deutscher Studienpreis der Körber Stiftung
Die Ausschreibung richtet sich an Nachwuchswissenschaftler*innen aller Fachrichtungen, die im Jahr 2025 eine exzellente Dissertation (magna oder summa cum laude) von besonderer gesellschaftlicher Bedeutung vorgelegt haben. Mit drei Spitzenpreisen von je 25.000 Euro gehört der Preis zu den höchstdotierten deutschen Nachwuchspreisen.
Termin: 01.03.2026
Adresse: Körber-Stiftung, Kehrwieder 12, 20457 Hamburg
Kontakt: Friederike Schneider, Programmleiterin, Deutscher Studienpreis, Hamburger Horizonte, schneider@koerber-stiftung.de, Tel.: 040/808192151
Weitere Informationen: Ausschreibung
DFG-Förderinitiative „Global Minds in DFG-Verbünden“ im Rahmen des BMFTR-Programms 1000-Köpfe-plus
Erste Ausschreibungsrunde für Professuren und Mercator Fellows in Sonderforschungsbereichen und Exzellenzclustern:
Mit der Initiative „Global Minds in DFG-Verbünden“ eröffnet die DFG Verbünden in den Programmen Sonderforschungsbereiche (SFB sowie SFB/Transregio) und Exzellenzcluster (EXC) die Möglichkeit, im Rahmen des Programms 1000-Köpfe-plus des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt hoch qualifizierte, erfahrene Wissenschaftler*innen zu gewinnen, die derzeit im Ausland tätig sind und eine neue wissenschaftliche Perspektive im deutschen Wissenschaftssystem suchen.
Gefördert wird eine*n identifizierte*r Kandidat*in und für dessen*deren Integration in den jeweiligen Verbund.
- Modul „Professur“
Das Modul „Professur“ ermöglicht es den Verbünden, eine*n herausragende*n Wissenschaftler*in, der*die alle Voraussetzungen für die Berufung auf eine Langzeit-Professur erfüllt, aus dem Ausland an die (mit)antragstellende Hochschule zu berufen. Dafür können insgesamt Mittel bis zu einer Höhe von 3,5 Millionen Euro beantragt und bewilligt werden. Für den*die Kandidat*in können Personalmittel bis zur Höhe einer Professur beantragt werden. Darüber hinaus können weitere Personalmittel, vor allem für Promovierende, sowie Sach- und Investitionsmittel beantragt werden. Die Förderdauer beträgt maximal fünf Jahre. - Modul „Mercator Fellow Global“
Mit dem Modul „Mercator Fellow Global“ wird Verbünden die Option eröffnet, einen*eine herausragende*n, erfahrene*n Wissenschaftler*in, der*die derzeit im Ausland tätig ist und (noch) keinen permanenten Wechsel in das deutsche Wissenschaftssystem anstrebt, als Fellow längerfristig und intensiv in die Arbeit des Verbundes zu integrieren. Zugleich soll der Verbund durch die Einbindung der geförderten Person zusätzliche Kompetenz gewinnen und seine internationale Sichtbarkeit weiter steigern.
Termin: 06.03.2026, 15:00 Uhr
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Sebastian Granderath, Gruppe Exzellenzstrategie und Forschungsimpulse, Tel.: 0228/885-2273, sebastian.granderath@dfg.de, Helen Neuert, Gruppe Sonderforschungsbereiche, Tel.: 0228/885-2958, helen.neuert@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
DFG-Förderangebote im Rahmen des 1000-Köpfe-plus-Programms des BMFTR
Im Rahmen ihrer Beteiligung am Programm 1000-Köpfe-plus des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt bietet die DFG mehrere Fördermöglichkeiten für Wissenschaftler*innen aus dem Ausland an. Zusätzlich zur bereits laufenden Einzelförderung wurden nun auch erstmals Professuren und Mercator Fellows in Sonderforschungsbereichen, Transregios und Exzellenzclustern ausgeschrieben. Damit sollen auch große Forschungsverbünde hochqualifizierte erfahrene Forscher*innen, die derzeit im Ausland tätig sind und eine neue wissenschaftliche Perspektive suchen, für das deutsche Wissenschaftssystem gewinnen können.
Die Förderung ist für die Gewinnung von Wissenschaftler*innen vorgesehen, die zum Zeitpunkt der Antragstellung seit mindestens drei Jahren im Ausland tätig sind. Die Förderdauer ist auf höchstens fünf Jahre begrenzt.
Für die Förderung kann eines von zwei Modulen beantragt werden:
- Modul "Professur"
- Modul "Mercator Fellow Global"
Termin: 06.03.2026, 15:00 Uhr
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Sebastian Granderath, Tel.: 0228/885-2273, sebastian.granderath@dfg.de, Dr. Helen Neuert, Tel.: 0228/885-2958, helen.neuert@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Wübben Stiftung Wissenschaft: Professorships
Appointment Accelerator
Ziel ist die Berufung internationaler Wissenschaftler*innen auf Tenure-Track-Positionen. Die Stiftung stellt den Hochschulen dabei zusätzliche Mittel für Ausstattung und Onboarding bereit, um Berufungsverfahren mit Wissenschaftler*innen in der Karrierephase R3 erfolgreich abzuschließen. Es ist eine Förderung von bis zu 400.000 € möglich.
Anträge können für Kandidat*innen eingereicht werden, die zum Zeitpunkt der Antragstellung seit mindestens drei Jahren außerhalb Deutschlands tätig sind. Eine Rückkehr an den Ort der Promotion ist nicht möglich. Voraussetzung für die Antragstellung ist ein abgeschlossenes universitäres Auswahlverfahren oder eine geplante Direktberufung. Auch bei bereits erteiltem (und noch nicht angenommenem) Ruf ist eine Antragstellung möglich.
Ausschreibung: WSW | Appointment Accelerator
Tenure Track Professorship
Mit dieser Förderlinie unterstützt die Stiftung deutsche Universitäten bei der Berufung internationaler Top-Talente (Karrierephase R3) und finanziert die ersten Jahre einer Tenure-Track-Professur. Im Erfolgsfall übernimmt die Wübben Stiftung Wissenschaft die hälftigen Kosten einer Tenure-Track-Professur der antragsstellenden Universität. Ferner stellt die Stiftung zusätzlich Mittel in Höhe von 10% ihres Kostenanteils bereit. Diese werden dem/der Wissenschaftler*in als freie Forschungsmittel zur Verfügung gestellt. Die maximale Höhe der insgesamt beantragbaren Mittel (inkl. der freien Forschungsmittel) beträgt bis zu 1 Mio. € (bei fünfjähriger Tenure-Track-Phase) bzw. bis zu 1,2 Mio. € (bei sechsjähriger Tenure-Track-Phase).
Neben der Vergütung des*der Wissenschaftler*in sowie der Finanzierung von Personal- und Sachmitteln sowie Investitionen können aus der Fördersumme auf den*die Kandidat*in zugeschnittene Onboarding- und Dual Career-Maßnahmen finanziert werden.
Anträge können für Kandidat*innen eingereicht werden, die zum Zeitpunkt der Antragstellung seit mindestens drei Jahren außerhalb Deutschlands tätig sind. Eine Rückkehr an den Ort der Promotion ist nicht möglich. Voraussetzung für die Antragstellung ist ein abgeschlossenes universitäres Auswahlverfahren oder eine geplante Direktberufung. Auch bei bereits erteiltem (und noch nicht angenommenem) Ruf ist eine Antragstellung möglich.
Ausschreibung: WSW | Tenure Track Professorship
Advanced Professorship
Ziel ist die Berufung und Integration internationaler Spitzenforscher*innen. Die Stiftung unterstützt deutsche Universitäten bei der Berufung und Integration von internationalen Wissenschaftler*innen in der Karrierephase R4. Die Förderung bietet Wissenschaftler*innen die Chance, auf der Grundlage einer exzellenten Sach- und Personalausstattung Forschungsthemen zu bearbeiten und stellt Mittel für Onboarding- und Dual-Career-Maßnahmen bereit.
Universitäten können eine Förderung von bis zu 1,6 Mio. € für bis zu vier Jahre beantragen. Voraussetzung ist, dass die Universität nach Ende der Förderung die Finanzierung der Professur in vergleichbarer Höhe zusichert. Die Mittel können für die Besoldung, Personal-, Sach- und Investitionsausgaben sowie für Onboarding- und Dual-Career-Maßnahmen verwendet werden. Die Stiftung stellt 10 % ihres Kostenanteils dem/der Wissenschaftler*in als freie Forschungsmittel zur Verfügung.
Antragsberechtigt sind alle deutschen Universitäten. Die beantragte Professur kann dabei eine Nachbesetzung, eine vorgezogene Neubesetzung oder eine neu eingerichtete W2- oder W3-Professur sein. Die Antragstellung ist auch möglich, falls für den/die Kandidat*in zunächst eine Gastprofessur geplant ist. In diesem Fall müssen die Pläne zur anschließenden Berufung dargelegt werden. Auch die Beantragung einer Gastprofessur für Wissenschaftler*innen am Ende einer akademischen Karriere ist möglich.
Ausschreibung: WSW | Advanced Professorship
Termin: 30.09.2025 und 31.03.2026
Adresse: Wübben Stiftung, Hausvogteiplatz 3-4, 10117 Berlin
Kontakt: alt@w-s-w.org
Add-on Fellowships for Interdisciplinary Science and Transfer
Gefördert werden bis zu 80 Wissenschaftler*innen aus den Ingenieur-, Lebens- und Wirtschaftswissenschaften, die an innovativen, interdisziplinären Forschungsvorhaben arbeiten und deren Forschungsthema ein Transferpotenzial aufweist. Themenschwerpunkt ist „Ressourcen der Zukunft“. Unterstützt werden insbesondere interdisziplinäre Ansätze, um natürliche, wirtschaftliche und technologische Ressourcen nachhaltiger und effizienter nutzbar zu machen.
Die Förderung richtet sich an exzellente Wissenschaftler*innen in frühen Karrierephasen – dazu gehören Doktorand*innen, Postdocs und Junior-Professor*innen. Zudem müssen Forschende zum Zeitpunkt der Bewerbung an einer Universität oder gemeinnützigen Forschungseinrichtung in Deutschland angestellt sein oder deren Forschung dort anderweitig finanziert werden.
Die Fellows erhalten eine Förderung in Höhe von bis zu 15.000 Euro für zwei Jahre. Die Fördermittel können flexibel eingesetzt werden.
Termin: 22.03.2026
Adresse: Joachim Herz Stiftung, Langenhorner Chaussee 384, 22419 Hamburg
Kontakt: addon@joachim-herz-stiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
WIPANO – Wissens- und Technologietransfer durch Patente und Normen
Förderschwerpunkt (3.2): „Wissenstransfer durch Normung und Standardisierung“
Es werden Projekte gefördert, die die neuesten Erkenntnisse der Forschung im gesamtwirtschaftlichen Interesse in Normen und Standards überführen und damit direkt und mit großer Verbreitung der Wirtschaft zur Verfügung stehen. Um dies möglichst effizient zu gestalten, werden nur Kooperationsprojekte mit mindestens einer Hochschule oder öffentlich grundfinanzierten Forschungseinrichtung und Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft gefördert.
Projektziel muss mindestens ein Normungs- oder Standardisierungsantrag auf nationaler, europäischer oder internationaler Ebene sein. Die Zuwendung wird als nicht rückzahlbarer Zuschuss in Form einer Anteilfinanzierung gewährt (Hochschulen bis zu 85 %). Die Laufzeit beträgt in der Regel 24 Monate. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.
WIPANO umfasst drei Förderschwerpunkte:
- Patentierung – Unternehmen
- Normung - Unternehmen
- Wissenstransfer durch Normung und Standardisierung
Termin: laufende Skizzeneinreichung bis zum 31.05.2026, laufende Antragseinreichung bis zum 31.05.2027
Adresse: Projektträger Jülich (PtJ), Forschungszentrum Jülich GmbH, GTI 2 - Technologietransfer -, Lützowstraße 109, 10785 Berlin
Kontakt: Anke Hoffmann, Tel.: 030/20199-535, wipano-ptj@fz-juelich.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Aufruf zu Vorschlägen für eine Großgeräteinitiative 2027
Im Programm Großgeräteinitiative fördert die DFG im Rahmen thematischer Ausschreibungen Projekte, um neueste und aufwendige Großgeräte und -anlagen mit herausragender und besonders vielversprechender Technologie für die Forschung zugänglich zu machen. Großgeräteinitiativen ermöglichen, die ausgeschriebene Gerätetechnologie wissenschaftlich zu erproben und deren Potenzial für die Forschung sichtbar zu evaluieren.
Termin: 09.06.2026
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Konzepteinreichung mit dem Betreff „Konzept Großgeräteinitiative 2027: Titel des Vorschlags“ an: wgi@dfg.de
Kontakt: Dr. Michael Royeck, Tel.: 0228/885-2976, michael.royeck@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Daimler und Benz Stiftung: Förderung der Zusammenarbeit mit afrikanischen Forschungseinrichtungen
Mit ihrer Förderlinie "Ladenburger Horizonte" unterstützt die Daimler und Benz Stiftung die Zusammenarbeit zwischen deutschen und afrikanischen Forschungseinrichtungen und stellt hierfür einen Betrag in Höhe von bis zu 300.000 Euro (Laufzeit maximal drei Jahre) zur Verfügung. Antragsberechtigt sind unabhängige Forschungsgruppenleitungen (Professuren, Juniorprofessuren, Habilitierende) an Hochschulen und gemeinnützigen außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Deutschland.
Termin: 15.12.2025
Adresse: Daimler und Benz Stiftung, Dr.-Carl-Benz-Platz 2, 68526 Ladenburg
Online-Bewerbungsportal
Kontakt: Dr. Jörg Klein, Tel.: 06203/10920, klein@daimlerbenzstiftung.de, Marion Hartmann, info@daimler-benz-stiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Innovative Wissenschaftsvermittlung
Die Daimler und Benz Stiftung fördert die Konzeption und Durchführung einer Veranstaltung zum Thema „Innovative Wissenschaftsvermittlung“ mit einem Gesamtbetrag in Höhe von bis zu 30.000 Euro. Antragsberechtigt sind bundesweit gemeinnützige Einrichtungen, Unternehmen oder Organisationen aus Wissenschaft, Bildung, Kultur und Wirtschaft, die eine Veranstaltung zur Wissenschaftsvermittlung organisieren und ausrichten möchten.
Gefördert wird eine innovative Veranstaltung, durch die wissenschaftliche Erkenntnisse einer breiten Öffentlichkeit vermittelt werden sollen. Ziel ist es, dadurch ein grundsätzliches Interesse an Wissenschaft und Forschung zu wecken.
Termin: 30.04.2026 (online-Antragstellung per PDF über Homepage der Stiftung)
Adresse: Daimler und Benz Stiftung, Dr-Carl -Benz-Platz 2, 68526 Ladenburg
Kontakt: Marion Hartmann, Tel.: 06203/1092-0, hartmann@daimler-benz-stiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung und Antragstellung
Scoping Workshops der VW Stiftung
Mit Scoping Workshops trägt die VolkswagenStiftung zur Reflexion und Weiterentwicklung disziplinärer wie interdisziplinärer Forschungsgebiete und -communities bei. Wissenschaftler*innen aller Fachgebiete erhalten im Rahmen einer Förderung die Möglichkeit, gemeinsam mit anderen Forscher*innen eine Standortbestimmung ihres Forschungsgebietes vorzunehmen und davon ausgehend Perspektiven für dessen weitere Entwicklung zu erarbeiten.
Termin: 17.03.2026, 14:00 Uhr; Online-Sprechstunde 10.02.2026, 10:00 Uhr
Adresse: VolkswagenStiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover
Kontakt: Dr. Victoria Abakumovski, Tel.: 0511/8381-285, abakumovski@volkswagenstiftung.de, organisatorische/administrative Fragen: Birgit Niemann, Tel.: 0511/8381-341, niemann@volkswagenstiftung.de
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Joachim Herz Stiftung: innovate! Fonds
Mit dem "innovate! Fonds" unterstützt die Joachim Herz Stiftung interdisziplinäre Gruppen von Forschenden, die gemeinsam anwendungsorientierte Lösungsansätze für existenzielle Herausforderungen wie Klimawandel oder Ressourcenknappheit entwickeln.
Gefördert werden interdisziplinäre Projekte, die anwendungsorientiert ausgerichtet sind und einen klaren Transferansatz verfolgen. Zudem bietet der Fonds Forschenden die Möglichkeit, risikoreiche und wegweisende Ansätze zu entwickeln, die in klassischen Förderprogrammen oft nicht berücksichtigt werden.
Gefördert werden bis zu drei Projekte mit je maximal 1.000.000 Euro, die mit einer interdisziplinären Perspektive Wege aus der Abhängigkeit von fossilen Rohstoffen aufzeigen.
Termin: 31.03.2026
Adresse: Joachim Herz Stiftung, Langenhorner Chaussee 384, 22419 Hamburg
Kontakt: Dr. Matthias Tamminga, Tel.: 040/533295-643, mtamminga@joachim-herz-stiftung.de
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Prinzessin-von-Asturien-Preise
Die Prinzessin-von-Asturien-Stiftung ist eine gemeinnützige private Einrichtung, deren Ziel es ist, die zum Welterbe gehörenden wissenschaftlichen, kulturellen und humanistischen Werte zu würdigen und zu fördern.
Die Preise dienen der Auszeichnung wissenschaftlicher, technischer, kultureller, sozialer und humanitärer Arbeiten von Personen, Institutionen, Arbeitsgemeinschaften oder Institutionsgruppen auf internationaler Ebene und werden in acht Sparten verliehen: Künste, Sozialwissenschaften, Kommunikation und Humanwissenschaften, Eintracht, Internationale Zusammenarbeit, Sport, Wissenschaftliche und Technische Forschung sowie Literatur.
Das Preisgeld beträgt je Preis 50.000 Euro.
Termin: 05.03.2026 (Nominierung)
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DFG-CAPES Collaborative Research Initiative: Joint call for German-Brazilian research projects in the field of production engineering and manufacturing technology
Joint call for Brazilian-German research projects in the field of Industry 4.0, Advanced Digitalisation:
Within the scope of their Cooperation Agreement, the Brazilian Federal Agency for Support and Evaluation of Graduate Education (CAPES) and the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) are pleased to announce a joint call for German-Brazilian research projects in the field of production engineering and manufacturing technology. The projects should focus on research on production systems and manufacturing processes, considering the application of advanced concepts, methods and technologies such as advanced digitalisation and cyber-physical systems, artificial intelligence and machine learning, optimisation and simulation, in order to improve the efficiency, productivity, energy efficiency, resilience and sustainability of production systems.
Termin: 15.04.2026 (Registrierung bis 08.04.2026)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Sebastian Heidrich, Engineering Sciences 1, Tel.: 0228/885-2277, sebastian.heidrich@dfg.de, For questions concerning international cooperation with Brazil: Dr. Dietrich Halm, Tel.: 0228/885-2347, dietrich.halm@dfg.de. Contact person at the DFG Office Latin America in São Paulo, Brazil: Dr. Christina Peters, Tel.: +55 11 5189 8308 (BR) or +49 228 885-4550 (D), latinamerica@dfg.de
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"Momentum" Förderung für Erstberufene
Das Förderangebot richtet sich an Professor*innen drei bis fünf Jahre nach Antritt ihrer ersten Lebenszeitprofessur. Es ist fachlich offen. Gefördert werden Konzepte zur strategischen und inhaltlichen Weiterentwicklung der Professur, die sich aus unterschiedlichen Fördermaßnahmen zusammensetzen. Das Angebot ist flexibel und kann den Erfordernissen der jeweiligen Disziplin bzw. dem Standort angepasst werden. Ausgeschlossen von einer Förderung sind Forschungsprojekte.
Förderdauer und -volumen: 4 Jahre/bis zu 850.000 Euro (erste Phase), 2 Jahre/bis zu 200.000 Euro (zweite Phase)
Termine: 14.04.2026, 06.04.2027
Adresse: Volkswagen Stiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover
Kontakt: Dr. Selahattin Danisman, Tel.: 0511/8381-256, danisman@volkswagenstiftung.de
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Bundeskanzler-Stipendium der Alexander von Humboldt Stiftung
Mit dem Bundeskanzler-Stipendium für angehende Führungskräfte erhalten bis zu 50 hochtalentierte Nachwuchsführungskräfte aus Brasilien, China, Indien, Südafrika und den USA die Möglichkeit, ein Jahr in Deutschland für die berufliche Qualifizierung zu nutzen und zusammen mit deutschen Gastgebern ein selbstgewähltes Projekt zu realisieren.
Forschende können sich in Deutschland mit internationalen Nachwuchsführungskräften vernetzen und neue Antworten auf die globalen Fragen unserer Zeit finden.
Termin: 15.10.2023
Adresse: Alexander von Humboldt-Stiftung, Jean-Paul-Str. 12, 53173 Bonn, Referat Presse, Kommunikation und Marketing
Kontakt: presse@avh.de
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