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Ausschreibungen nach Fächergruppen: Naturwissenschaften, Technologie, Mathematik und Informatik

Einstein Foundation Award 2026

Der internationale Preis zeichnet Personen aus der Wissenschaft und wissenschaftliche Institutionen aus, die dazu beitragen, Qualität, Transparenz und Reproduzierbarkeit von Wissenschaft und Forschung zu steigern. Er wird in drei Kategorien verliehen:

  • Individual Award: Individual researchers or small teams of collaborating researchers can be nominated. The laureate will be awarded €150,000. 
  • Institutional Award: Governmental and non-governmental organizations, institutions, or other entities can apply or be nominated. The award-winning organization or institution will receive €100,000. 
  • Early Career Award: Early career researchers or small teams of collaborating researchers can submit a project proposal that seeks to foster research quality and value for an award of €100,000.

Termin: 30.04.2026
Adresse: Einstein Foundation Berlin, Jägerstraße 22/23, 10117 Berlin
Weitere Informationen: Ausschreibung

Zusammenarbeit mit Indien - neue Calls offen

Das Indo-German Science and Technology Centre (IGSTC) ist das zentrale Element für die deutsch-indische Zusammenarbeit des BMFTR.

Folgende Calls sind offen:

  • IGSTC: PECFAR 2026 für deutsch-indische Zusammenarbeit von wissenschaftlichen Nachwuchs
  • IGSTC: WISER 2026 für die Stärkung der deutsch-indischen Kooperation von Spitzenforscherinnen (WISER: Women involvement in science and engineering Research)

Indo-German Science & Technology Centre (IGSTC), a bilateral organization of the Department of Science & Technology (DST), Government of India, and the Federal Ministry of Research, Technology and Space (BMFTR), Government of Germany invites proposals in paired mode from women researchers in India and Germany to foster innovation in the field of STEM.

This program intends to build scientific capacity, and promote women researchers in India/Germany to build lasting research partnerships and networks by utilising complementary expertise in science, technology, and innovation.


Termin: 31.03.2026
Adresse: Projektträger, Europäische und Internationale Zusammenarbeit, Internationales Büro des BMFTR, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Dörte Merk, Tel.: 0228/3821-1444, Doerte.Merk@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Forschungs- und Entwicklungsprojekte zum Thema KI-basierte klimaneutrale Mobilitätssysteme in Modellregionen

In großräumigen Modellregionen (wie zum Beispiel Metropolregionen) erfolgt der Technologietransfer in Reallaboren, indem Innovationen im Bereich nachhaltiger Mobilität unter realen Einsatzbedingungen erprobt, validiert und für eine übertragbare Implementierung vorbereitet werden. Das mittels Einsatz künstlicher Intelligenz erzielbare CO₂-Reduktionspotenzial im Mobilitätssystem einer Region soll transdisziplinär analysiert und gezielt erschlossen werden. Dazu zählen Effizienzsteigerungen durch autonomes Fahren, intelligente Verkehrssteuerung, die Optimierung von Routen sowie die dynamische Anpassung von Verkehrsflüssen in Echtzeit. Auch im Bereich innovativer Mobilitätsformen – wie autonomen Seil- oder Hochbahnsystemen – können KI-gestützte Technologien einen wesentlichen Beitrag zu klimafreundlicher Mobilität leisten.

Begleitet werden diese Aktivitäten durch institutionalisierte und strategiegeleitete Rahmenbedingungen in den Modellregionen. Dort entwickeln starke Innovationsakteure aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft gemeinsam und wissenschaftlich unterstützt Transferpfade zur Entwicklung eines klimaneutralen Mobilitätssystems. Die Transferpfade sind zu entwerfen, politisch zu verankern und bezüglich messbarer Indikatoren zu bewerten.
Verbundprojekte in einer Modellregion werden gefördert,

  • die durch innovative Lösungen, den Einsatz künstlicher Intelligenz und durch beschleunigten Technologietransfer zur klimaneutralen Mobilität beitragen;
  • die technologische Innovationen entwickeln, die komplementär zu gesellschaftlichen Innovationen im Mobilitätssystem einer Modellregionen sind (soziotechnologisch);
  • die eine Technologie-Governance mit Regelungs-, Steuerungs- und Kontrollmechanismen in einem Mobilitätssystem entwickeln;
  • die in Modellregionen regionalspezifische und verbindliche Transformationsziele entwickeln, politisch und strukturell verankern, erproben und umsetzen;
  • die einen inter- und transdisziplinären, partizipativen Forschungsansatz verfolgen;
  • die eine projektbegleitende Wirkungsevaluation durchführen.

Die inter- und transdisziplinäre Forschung übernimmt dabei die Rolle, technologische Innovationen mit gesellschaftlichen Fragestellungen zu verknüpfen, regionales Handlungs- und Umsetzungswissen zu generieren und den Erfolgsrahmen für die regionale Erprobung und Implementierung klimaneutraler Mobilitätslösungen zu setzen.


Termin: 27.03.2026 (Projektskizzen)
Adresse: DLR-Projektträger, Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit, Abteilung Sozial-ökologische Forschung, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: mobilitaet@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Major Instrumentation Initiative: Electron Diffractometers for Structural Elucidation

The DFG launches a Major Instrumentation Initiative that invites proposals for the provision of electron diffractometers (EDs) for structural elucidation at German universities to explore the scientific potential of this technology in research. The main objective of this call is the early procurement of EDs and their evaluation and application in research projects of high quality. Proposals must demonstrate the scientific and technical expertise necessary for the successful operation of the ED. 

Proposals must demonstrate the scientific and technical expertise necessary for the successful operation of the ED. Competencies with the interpretation of experimental results from electron diffraction in contrast to X-ray diffraction must be proven. Furthermore, the scientific and infrastructural environment designated for the ED must be described. Current and planned research projects that will benefit from the use of the ED should be concisely described. Principal investigators can also be affiliated with other research institutions to facilitate a high utilisation; however, funding necessary for the actual scientific research using the ED is not in the scope of this call.


Termin: 05.05.2026 (Letter of intent submission), 02.06.2026 (Proposal submission), Registration: 26.05.2026
Adresse: 
DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Tobias Schwabe, Tel.: 0228/885-2471, tobias.schwabe@dfg.de 
Weitere Informationen: Ausschreibung

Küste im Wandel – Auswirkungen des steigenden Meeresspiegels auf deutsche Küstengebiete

Auf Basis gesicherter Prognosen sollen wissenschaftsbasierte Handlungsempfehlungen zur Minimierung der Folgen des Meeresspiegelanstiegs sowie zum Erhalt der natürlichen Lebensräume für nachfolgende Generationen erarbeitet werden. Die Ergebnisse der Forschung sollen Bund und Länder bei ihren langfristigen Aufgaben im Küstenschutz, im Küstenmanagement sowie im Natur- und Umweltschutz gezielt unterstützen.

Die Forschung soll dazu beitragen, die notwendige Anpassung und Transformation der Küstenregionen ressourcen- und klimaschonend zu gestalten. Daher soll die Forschung die Kompetenzen im Bereich des natürlichen Küsten­schutzes stärken und den Erhalt und Schutz küstennaher Ökosysteme an den deutschen Küsten fördern.

Angesichts der heute noch bestehenden Unsicherheiten in der Prognose der spezifischen lokalen und regionalen Auswirkungen des Meeresspiegelanstiegs soll die Forschung dazu beitragen, die Prognoseunsicherheiten auf lokaler Ebene zu minimieren und dadurch die Voraussetzungen für adaptive Anpassungsstrategien im Küsten- und Öko­systemschutz zu verbessern.

Die Forschung soll die wissenschaftlichen und technischen Voraussetzungen zur Entwicklung resilienter Küsten­regionen in Nord- und Ostsee schaffen. Dafür sind gesicherte Datengrundlagen sowie die Entwicklung leistungs­starker Modelle und der Einsatz von künstlicher Intelligenz zur Analyse der Wirkzusammenhänge unabdingbar, um die zukünftige Entwicklung der komplexen sozioökologischen Küstensysteme zuverlässig abbilden zu können.

Um die Förderziele zu erreichen, beabsichtigt das BMFTR interdisziplinäre Projekte zu fördern, die Wissenslücken schließen, die Prognose verschiedener Entwicklungsszenarien verbessern sowie adaptive Anpassungspfade und Schutzkonzepte auf lokaler Ebene entwickeln.

Das BMFTR strebt mit dieser Fördermaßnahme an, die Zusammenarbeit von ingenieur-, natur- und sozialwissenschaftlicher Forschung sowie die Kooperation universitärer und außeruniversitärer Forschungseinrichtungen zu stärken. Dadurch soll eine kohärente und nachhaltige Küstenforschung gewährleistet werden, die die Komplexität des Forschungsgegenstandes widerspiegelt und der Vielzahl der Akteure im Küstenraum gerecht wird. Um dies zu erreichen, werden ausschließlich interdisziplinäre Projektverbünde gefördert, die bereits bei der Entwicklung der Projektideen die vielfältigen Perspektiven und Herausforderungen ausreichend berücksichtigen.


Termin: 15.04.2026 (Projektskizzen)
Adresse: Projektträger Jülich, Forschungszentrum Jülich GmbH, Geschäftsbereich Marine und maritime Forschung, Geowissenschaften und Schifffahrt, Fachbereich Küsten-, Meeres- und Polarforschung, Schweriner Straße 44, 18069 Rostock
Kontakt: Dr. Sigrid Sagert, Tel.: 0381/20356-272, s.sagert@ptj.de  
Weitere Informationen: Ausschreibung

Förderpreise "For Women In Science 2026"

Für den Preis "For Women in Science 2026" werden exzellente „Early Career“-Wissenschaftlerinnen aus der Hochschule in den Naturwissenschaften bzw. MINT-Fächern gesucht. Der Förderpreis beträgt 25.000 Euro pro Preisträgerin. Voraussetzung hierfür ist ein gültiger Arbeitsvertrag oder ein Stipendium an einer deutschen Hochschule beziehungsweise außeruniversitären öffentlichen Forschungseinrichtung (mit mindestens 50 % einer Vollzeitstelle). Die Preisträgerinnen können das Preisgeld weitgehend frei (gemäß einem vorab vorgelegten Konzept) verwenden, sei es zur Förderung ihrer Forschungsvorhaben (inkl. Beschaffung von Geräten), sei es für einen Auslandsaufenthalt, sei es zur Finanzierung von Kinderbetreuung oder einer Haushaltshilfe.

Unter „Early Career“-Wissenschaftlerinnen werden Doktorandinnen im letzten Jahr, Post-Docs, Habilitandinnen oder Juniorprofessorinnen in den sechs Jahren nach der Promotion verstanden. Die Laufzeit von Arbeitsvertrag/Stipendium muss ab Abgabe der Bewerbung noch mindestens zwölf Monate betragen, bei Doktorandinnen ist eine Arbeitsvertrags- bzw. Stipendiumszusage erforderlich. 


Termin: 21.02.2026
Kontakt: fwis@unesco.de
Weitere Informationen: Ausschreibung 

Fulbright-Cottrell Awards zur Förderung integrierter Lehr- und Forschungsprojekte

Die Ausschreibung richtet sich an deutsche Nachwuchswissenschaftler*innen mit Lehraufgaben im Bachelor- und Masterstudium in den Bereichen Chemie, Physik und Astronomie. Mit dem Fulbright-Cottrell Award zeichnet Fulbright Germany exzellente Forschung in Verknüpfung mit herausragender Lehre aus. Die Förderung beträgt einmalig 63.000 Euro. Sie wird für einen dreijährigen Zeitraum an ausgewählte Nachwuchswissenschaftler*innen vergeben, die integrierte Lehr- und Forschungsprojekte an ihrer deutschen Hochschule oder Wissenschaftseinrichtung umsetzen. 
 
Im Rahmen des Fulbright-Cottrell Awards kooperiert Fulbright Germany mit der amerikanischen Research Corporation for Science Advancement. Sie verleiht in den USA den bekannten Cottrell Scholar Award. Damit eröffnen sich den Fulbright-Cottrell Preisträger*innen angesehene transatlantische Netzwerke, die sie dabei unterstützen, sich als erfolgreiche „Teacher Scholars“ in der internationalen Wissenschaftslandschaft zu etablieren. 


Termin: 31.03.2026
Adresse: Deutsch-Amerikanische Fulbright-Kommission, Lützowufer 26, 10787 Berlin
Kontakt: Thomas Mutzke, Program Officer, specialprograms@fulbright.de 
Weitere Informationen: Programmbeschreibung mit Bewerbungsvoraussetzungen und -formularen 

Förderung von internationalen Projekten im Rahmen des Forschungsprogramms der Bundesregierung „MARE:N – Küsten-, Meeres- und Polarforschung für Nachhaltigkeit“ zum Thema „Submarines Grundwasser – Ökologie, Nutzung und Management"

Diese Förderrichtlinie bezieht sich auf eine Förderinitiative der Joint Programming Initiative „Healthy and Productive Seas and Oceans“ (JPI Oceans) zum Thema „Offshore Freshened Groundwater“. Durch JPI Oceans werden zwischenstaatliche Aktivitäten im Zusammenhang mit den Meeren und Ozeanen gebündelt und koordiniert. Die Mitgliedsländer verfolgen das Ziel, gemeinsam langfristige, strategische Prioritäten für die Meeresforschung und Technologieentwicklung im marinen Bereich in Europa festzulegen und durch gezielte Maßnahmen gemeinsame Schwerpunkte in der weiteren wissenschaftlich-technischen Entwicklung zu setzten.

Gegenstand der Förderung sind Forschungs- und Entwicklungsarbeiten innerhalb von internationalen Verbundvorhaben mit einem Fokus auf submarine Grundwasservorkommen. Ein solches Süßwasserreservoir soll durch eine submarine Bohrung abgeteuft und hydrogeologisch sowie bio- und geochemisch untersucht werden. Die gewonnenen Daten sollen sowohl ökologische als auch ökonomische Bewertungen im Rahmen der Förderung des Projekts ermöglichen. Es soll ein einziges Projekt in einem oder beiden Themenschwerpunkten gefördert werden:

  • Charakterisierung, Validierung und Bewertung von Offshore-Grundwasserkörpern (Demonstrationsprojekt)
  • Umweltbewertung von Offshore-Süßwasseraustrittsstellen (Entwicklung von Umweltbasiswerten)

Termin: 06.03.2026, 17:00 Uhr (Projektskizzen)
Adresse: Projektträger Jülich, Forschungszentrum Jülich GmbH, Geschäftsbereich Marine und maritime Forschung, Geowissenschaften und Schifffahrt, Schweriner Straße 44, 18069 Rostock
Kontakt: Dr. Tobias Höfig, Tel.: 0381/20356-314, t.hoefig@fz-juelich.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Nachwuchsgruppe Globaler Wandel: Innovative Methoden in der Klimamodellierung

In den vergangenen Jahren wurde in verschiedenen Anwendungsfeldern ein rasanter Fortschritt in der operationellen Nutzung von Maschinellem Lernen (Machine Learning, ML) und Künstlicher Intelligenz (KI) erzielt. Dies betrifft auch die numerische Wettervorhersage. Dazu ist es von entscheidender Bedeutung, die einzelnen Komponenten des Erdsystems und insbesondere ihre Wechselwirkungen untereinander besser zu verstehen.

Diese Förderrichtlinie ist eine Maßnahme zur Umsetzung der Hightech-Agenda Deutschland des BMFTR und soll eine der sechs Schlüsseltechnologien, die Forschung zur Künstlichen Intelligenz, mit den strategischen Forschungsfeldern der Meeres-, Klima- und Nachhaltigkeitsforschung verbinden. Damit leistet sie zudem eine innovative Verzahnung von Data Science und Erdsystemwissenschaften.

Gefördert werden wissenschaftliche Nachwuchsgruppen, die die Zusammenhänge und Wechselwirkungen der verschiedenen Komponenten des globalen Erdsystems mittels KI und neuen Modellierungsverfahren erforschen und somit zu einem verbesserten Verständnis des globalen Klimasystems beitragen. Im Ergebnis sollen die Forschungstätigkeiten die nationalen globalen Klimamodellierungsaktivitäten erweitern und verbessern.


Termin: 15.03.2026
Adresse: DLR-Projektträger, Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit, Abteilung Klimaforschung und Klimaanpassung, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Dr. Jochen Elberskirch, Tel. 0228/38 21-1519, jochen.elberskirch@dlr.de, Silvia Schneider, Tel.: 0228/38 21-1969, Silvia.Schneider@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Open Innovation – Offene Werkzeuge für Forschung und Lehre in Quantentechnologien und Photonik

Quantentechnologien sind eine disruptive Querschnittstechnologie mit dem Potenzial, in vielen Anwendungsfeldern und Märkten eine dominante Rolle zu spielen. Deshalb gehören die Quantentechnologien zu den sechs prioritären Schlüsseltechnologien, die in der Hightech Agenda Deutschland fokussiert werden.

Open Innovation fördert die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Forschungseinrichtungen und der breiten Öffentlichkeit, um Ideen und Technologien zu teilen und gemeinsam zu entwickeln. Durch die Einbeziehung externer Partner und die Nutzung kollektiven Wissens können Unternehmen und Forschende schneller auf neue Herausforderungen reagieren und innovative Lösungen finden. Zudem werden niederschwellige Zugänge für Anwendungsindustrien geschaffen. 

Eine Kombination von Quantentechnologien und Open Innovation kann daher ermöglichen, Ressourcen und Expertise zu bündeln, um die Entwicklung neuer Anwendungen und Lösungsansätze zu beschleunigen. Mögliche Instrumente dabei sind Open Science- sowie Open Source-Lösungen in Soft- und auch Hardware.

Gegenstand der Förderung sind vorwettbewerbliche Forschungs- und Entwicklungsprojekte, die zu neuen oder grundlegend verbesserten offenen Werkzeugen führen. Mit dem Begriff Werkzeuge gemeint ist sowohl Open Source-Hardware als auch die Bereitstellung geeigneter offener Schnittstellen oder von Entwicklungswerkzeugen für entsprechende Komponenten und Software für Hardware- und Setup-Design sowie deren Nutzung.


Termin: 30.04.2026 (zweistufiges Verfahren)
Adresse: VDI Technologiezentrum GmbH – Projektträger Quantensysteme – VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf
Kontakt: Dr. Joachim Fröhlingsdorf, Tel.: 0211/6214-508, froehlingsdorf_j@vdi.de, Dr. Fiona Grüll, Tel.: 0211/6214-520, fiona.gruell@vdi.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Leistungsfähige und energieeffiziente KI-Prozessorsysteme (Kolibri)

Durchbrüche in der Künstlichen Intelligenz (KI) prägen die technologische Entwicklung der letzten Jahre. KI eröffnet neuartige und teils disruptive Anwendungen, die in immer kürzeren Innovationszyklen in unseren Alltag drängen – von Spracherkennung und simultaner Übersetzung am Smartphone, über Roboter, die immer komplexere Aufgaben bewältigen, bis hin zu autonom agierenden Fahrzeugen oder der Diagnose von Krankheiten.

Ziel dieser Förderung sind leistungsfähige, energieeffiziente und vertrauenswürdige Prozessorsysteme für KI-Anwendungen in Deutschland. Der Fokus liegt dabei auf anspruchsvollen Edge-Anwendungen der deutschen und europäischen Schlüsselindustrien wie beispielsweise Automotive, industrielle Automatisierung, Robotik, Medizintechnik oder Verteidigung, um einen schnellen Transfer in die Anwendung zu ermöglichen. Gegenstand der Förderung sind Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen für vorwettbewerbliche und ambitionierte Verbundvorhaben zwischen Industrie und Wissenschaft, die auf die Entwicklung hochperformanter Prozessoren und ganzer Prozessorsysteme für konkrete KI-Anwendungen abzielen und den jeweiligen Stand der Technik deutlich übertreffen. 


Termin: 10.04.2026 (zweistufiges Verfahren)
Adresse: VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, Projektträger „Mikroelektronik, Supercomputing, Robotik“ des BMFTR, Steinplatz 1, 10623 Berlin
Kontakt: Dr. Uwe Vogel, Dr. Susanne Hintschich, Tel.: 030/31 00 78-5491, prozessoren@vdivde-it.de  
Weitere Informationen: Ausschreibung

Transformationscluster Soziale Innovationen für nachhaltige Städte

Mit dem Förderaufruf setzt das BMFTR die in der Hightech-Agenda Deutschland der Bundesregierung unter Schlüsseltechnologien für klimaneutrale Mobilität angekündigte Förderung von Transformationsclustern zu klimafreundlichen urbanen und regionalen Drohnen-Anwendungen um. Die Förderung trägt dazu bei, Deutschland zum Innovationsführer bei der Nutzung neuer nachhaltiger Mobilitätstechnologien zu machen. 

Etwa 70 Prozent der globalen CO₂-Emissionen und des Energieverbrauchs entfallen auf Städte. Eine nachhaltige Entwicklung der Städte ist entscheidend, um die Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsziele der Bundesregierung zu erreichen. Für diese Herausforderung bedarf es neuer Lösungsansätze. Eine große Chance liegt dabei in der gezielten Verbindung von technologischen und sozialen Innovationen, so genannten soziotechnischen Innovationen.

Die Projekte können sich auf eines oder mehrere der folgenden Handlungsfelder beziehen:

  1. Regionale Lieferverkehre / Logistik
  2. Nachhaltige Anwendungen und Geschäftsmodelle für kommunale Aufgaben
  3. Sharing Modelle / innovative Betriebskonzepte

Termin: 01.04.2026
Adresse: DLR Projektträger, Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit
Kontakt: Benjamin Freier, Tel.: 0228/3821-2606, benjamin.freier@dlr.de, Dr. Carmen Richerzhagen, Tel.: 0228/3821-2090, Carmen.Richerzhagen@dlr.de 
Weitere Informationen: Ausschreibung

Joint Korean-German Research Projects 2026 in the Engineering Sciences (NRF-DFG 2025)

As an expression of the fruitful scientific collaboration between their two countries, the National Research Foundation of Korea (NRF) and the DFG are pleased to announce the launch of a new call for joint Korean-German research proposals in the engineering sciences. This call provides funding for joint research projects carried out between highly qualified researchers in the Republic of Korea and their German counterparts. The joint proposals have to be based on a close interaction and exchange between the Korean and German research teams, and should present joint project goals and a joint work plan with balanced contributions from all project partners.


Termin: 11.03.2026 (Registrierung bis 04.03.2026)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Wolfgang Wachter, Physics and Chemistry, Tel.: 0228/885-2454, wolfgang.wachter@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Förderlinien der Joachim Herz Stiftung zum Thema "Smarter Umgang mit Wasser"

Wasser ist eine unverzichtbare Ressource. Es ist wichtig für ökologische Systeme, die menschliche Gesundheit und landwirtschaftliche sowie industrielle Prozesse. Doch Klimawandel, Übernutzung und schwer abbaubare Schadstoffe gefährden die Verfügbarkeit von sauberem Wasser – auch in Deutschland. Die Wissenschaft liefert bereits vielversprechende Lösungsansätze, die aber noch zu langsam und zu selten in die praktische Anwendung gelangen.

Die Joachim Herz Stiftung stellt 2026 rund zwölf Millionen Euro Fördermittel bereit, um Forschung für einen smarten Umgang mit Wasser nutzbar zu machen. Gefördert werden anwendungsorientierte, fächerübergreifende und risikoreiche Projekte im Bereich Neue Materialien und Ressourcen, um nachhaltige Lösungen in die gesellschaftliche und wirtschaftliche Anwendung zu überführen. 

Mit unseren Förderlinien setzen wir auf die Förderung einzelner Wissenschaftler*innen, junger Talente, auf die Förderung von Gruppen und Projekten sowie auf neue Transferstrukturen:

innovate! academy: Bis zu 250.000 Euro Fördermittel für transferorientierte Projekte zu Water-Enabled Materials und obligatorisches Seminarprogramm als ideelle Förderung für Postdocs und Junior-Professor*innen.

Termin: 31.03.2026
Kontakt, weitere Informationen und zum Bewerbungsportal


innovate! fund: Bis zu 1.000.000 Euro für interdisziplinäre Teams, die neue Wege für die effizientere Nutzung, Reinhaltung und Verfügbarkeit von Wasser entwickeln. 

Termin: 31.03.2026
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innovate! center: Bis zu 5.000.000 Euro für die Gründung neuer Transferstrukturen, die für einen smarten Umgang mit Wasser und Bodenressourcen sorgen.

Termin: 20.04.2026
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Joachim Herz Preis: Bis zu 500.000 Euro für promovierte Wirtschaftswissenschaftler*innen in der frühen Phase ihrer Karriere, die interdisziplinär und praxisrelevant forschen und einen Beitrag zum smarten Umgang mit Wasser leisten wollen.

Termin: 31.03.2026
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Add-on Fellowships: Bis zu 15.000 Euro für junge Wissenschaftler*innen aus den Lebens-, Material- und Wirtschaftswissenschaften, die motiviert sind, das Transferpotenzial ihrer Forschung weiterzuentwickeln. Diese personenbezogene Förderung ist Teil des Leitthemas "Ressourcen der Zukunft", einschließlich des "smarten Umgangs mit Wasser".

Termin: 22.03.2026
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Adresse: Joachim Herz Stiftung, Langenhorner Chaussee 384, 22419 Hamburg      
Weitere Informationen zu den einzelnen Förderlinien

EU - JPI Oceans: Joint Call on Offshore Freshened Groundwater

The primary objective of this Joint Call is to act as a “proof of concept” through the launch of a pioneering scientific drilling campaign that integrates hydrogeological and geochemical characterisation, with pumping tests, to validate OFG systems and generate critical data on their distribution, properties, recharge mechanisms, and long-term viability as a resource. 

This initiative aims to lay the groundwork for the potential future strategic use and sustainable management of OFG resources. The campaign will target knowledge gaps, including: 

  • Data scarcity and inconsistency: generating systematic and comprehensive data on OFG properties and dynamics.
  • Environmental, technological, and economic feasibility: assessing the environmental impacts and evaluating the technological and economic viability of potential OFG utilisation, while generating evidence-based input to inform resource governance frameworks/to guide policy and governance development.
  • Legal and governance frameworks: informing and potentially contributing to the development of guidelines and regulatory frameworks for the integration of OFG exploration and exploitation into existing legal regimes. 

Termin: 06.03.2026, 17:00 Uhr
Weitere Informationen: Ausschreibung

Aventis Foundation: Life Sciences Bridge Award

Mit dem Wissenschaftspreis im Bereich der Lebenswissenschaften werden begabte Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler gefördert, um ihnen ein selbstständiges wissenschaftliches Arbeiten zu ermöglichen. Sie sollen darin bestärkt werden, auch unkonventionelle Ideen umzusetzen. Bewerben können sich Promovierte oder bereits habilitierte Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler, Junior-Professorinnen und -Professoren, Qualifikations- und Tenure Track-Professorinnen und -Professoren oder Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter, die eine akademische Karriere anstreben und noch keine unbefristete Professur innehaben.

Mit dem Preis werden innovative Forschungsansätze im Bereich der Lebenswissenschaften (Biochemie, Biologie, Chemie, Medizin, Pharmazie, jeweils in Verbindung auch mit Mathematik, Technik und Informatik) ausgezeichnet. Die Ausgezeichneten erhalten jeweils ein Preisgeld von 100.000 Euro.


Termin: 30.04.2026
Adresse: Aventis Foundation, Industriepark Höchst, 65926 Frankfurt am Main
Kontakt: Sonja Frey, Tel.: 0173/2808 723, sonja.frey@aventis-foundation.org
Weitere Informationen: Ausschreibung

DNS der zukunftsfähigen Mobilität. Digital – Nachhaltig – Systemfähig

Die Mobilität verknüpft gleichermaßen soziale, ökologische und wirtschaftliche Aspekte einer Gesellschaft und ist derzeit einem grundlegenden Transformationsprozess unterworfen, der maßgeblich durch die Digitalisierung, Fragen der Energie- und Systemeffizienz und einer nachhaltigen Nutzung von Ressourcen geprägt ist.  Gefördert werden vorwettbewerbliche Forschungs- und Entwicklungsprojekte zu innovativen technologischen Lösungen im Fahrzeug- und Mobilitätsbereich mit hoher industriepolitischer Bedeutung. Ziel ist, die nationale Fahrzeug- und Mobilitätsindustrie dabei zu unterstützen, aktuelle und zukünftige Transforma­tionsprozesse aktiv zu gestalten und als gemeinsame Industrie gestärkt aus dem technologischen Wandel hervorzugehen.

Leitthemen sind:

  • Digitalisierung
  • Nachhaltigkeit 
  • Systemfähigkeit

Termin: 31.03.2026, 30.09.2026 (Projektskizzen)
Adresse: TÜV Rheinland Forschungs- und Innovationsmanagement GmbH, Projektträger Bodengebundene Verkehrstechnologien, Am Grauen Stein, 51105 Köln
Kontakt: BVt-DNS@tuv.com
Weitere Informationen: Ausschreibung

Forschungsförderung zur nuklearen Sicherheit

Grundlegendes Ziel der öffentlich geförderten nuklearen Sicherheitsforschung ist der Schutz von Mensch und Umwelt. Durch Forschung und Entwicklung (FuE) sollen die wissenschaftlichen Grundlagen für die Beurteilung und Verbesserung der Sicherheit kerntechnischer Anlagen und die sichere Entsorgung radioaktiver Abfälle geschaffen und weiterentwickelt werden. 

Gefördert wird schwerpunktmäßig die anwendungsorientierte Grundlagenforschung in den Bereichen der Reaktorsicherheitsforschung sowie der Entsorgungs- und Endlagerforschung auf den folgenden Forschungsgebieten:

A. Reaktorsicherheitsforschung

B. Forschung zur verlängerten Zwischenlagerung und Behandlung hochradioaktiver Abfälle

C. Endlagerforschung

D. Forschung zu Querschnittsfragen


Termin: 31.12.2026
Kontakt: info@ptka.kit.edu, Tel.: 0221/2068-720
Weitere Informationen: Ausschreibung

Förderung von internationalen Verbundprojekten im Rahmen des Forschungsprogramms der Bundesregierung „MARE:N – Küsten-, Meeres- und Polarforschung für Nachhaltigkeit“ zum Thema Blauer Kohlenstoff – Wirkungsforschung und Managementoptionen

Marine und küstennahe benthische Ökosysteme spielen eine wichtige und oft unterschätzte Rolle in Zusammenhang mit den globalen klimatischen Veränderungen. Diese Ökosysteme unterstützen eine große Anzahl an Ökosystemleistungen im Küstenschutz, als Lebensraum und Fortpflanzungsgebiet für zahlreiche Arten, als Grundlage für marine Nahrungsketten und Nährstoffkreisläufe sowie als natürliche Pufferzone für Schadstoffe zwischen Land und Meer. Benthische Küstenökosysteme besitzen ein hohes Potential, Kohlenstoff (häufig bezeichnet als „blauer Kohlenstoff“) zu binden und damit einen wichtigen Beitrag zur Minderung der Auswirkungen des Klimawandels zu leisten. Der Erhalt und die Wiederherstellung von artenreichen küstennahen Ökosystemen als effektive Kohlenstoffsenken ist daher sowohl für den Klimaschutz als auch für den Natur- und Umweltschutz von großer Bedeutung.

Gegenstand der Förderung sind Forschungs- und Entwicklungsarbeiten innerhalb von internationalen Verbundvor­haben mit einem Fokus auf marine (vegetationsbedeckte und unbewachsene) Küstenökosysteme, die ein hohes Potential zur Bindung von blauem Kohlenstoff aufweisen. Es werden internationale Verbundvorhaben mit Institutionen aus beteiligten Ländern gefördert, die einen erkennbaren Beitrag zum Verständnis von marinen Küstenökosystemen liefern und die ein hohes Potential zur Bindung von blauem Kohlenstoff aufweisen.


Termin: 02.03.2026, 14:00 Uhr (Projektskizzen)
Adresse: Projektträger Jülich, Forschungszentrum Jülich GmbH, Geschäftsbereich Marine und maritime Forschung, Geowissenschaften und Schifffahrt, Schweriner Straße 44, 18069 Rostock
Kontakt: Dr. Julia Getzlaff, Tel.: 0381/20356-292, j.getzlaff@ptj.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Förderung der pflanzlichen genetischen Diversität zur Beschleunigung der agrarökologischen Transition

2024 wurde die europäische Partnerschaft „AGROECOLOGY“ gestartet. In der Initiative engagieren sich über 72 nationale und regionale politische Entscheidungsträger, Fördermittelgeber und Forschungseinrichtungen aus 26 europäischen Ländern. Mit dieser Ausschreibung setzt die Partnerschaft die in ihrer Strategischen Forschungs- und Innovationsagenda (SRIA) verankerten Prioritäten und Forschungsthemen fort. Die Agroecology als vielversprechender Ansatz zur Unterstützung des Übergangs zu einer nachhaltigeren Landwirtschaft unterstützt die Entwicklung widerstandsfähiger, inklusiver und nachhaltiger Agrar- und Ernährungssysteme.

Diese Ausschreibung beinhaltet den Themenbereich der genetischen Vielfalt und Variabilität von Nutzpflanzen für die Agroecology. Ihr Ziel ist es, mithilfe der geplanten Forschungsförderung die Grundlagen für eine größere Verfügbarkeit von Arten, Sorten und Rassen zu schaffen, die die Entwicklung agrarökologischer Land­wirtschaftssysteme unterstützen.

Geförderte Vorhaben sollen mindestens eines der folgenden Unterthemen bearbeiten:

  1. Nutzung von Genotypen, die an spezifische Umweltbedingungen angepasst sind und zur Verbesserung von Resilienz und Leistungsfähigkeit von Nutzpflanzen beitragen.
  2. Pflanzenzüchtung für die agrarökologische Transition
  3. Integration von Nutztieren und -pflanzen in agroökologischen Produktionssystemen

Termin: dreistufiges Verfahren: 18.02.2026, 14:00 Uhr (Ideenskizzen), 08.07.2026, 14:00 Uhr (Projektskizzen)
Adresse: Projektträger Jülich (PtJ), Geschäftsbereich Bioökonomie, Forschungszentrum Jülich GmbH, 52428 Jülich
Kontakt: Dr. Silvana Hudjetz, Tel.: 02461/61-85986, s.hudjetz@ptj.de, Dr. Daniela Piaz Barbosa Leal, Tel.: 02461/61-84306, d.piaz.barbosa.leal@ptj.de, Dr. Marius Weisweiler, Tel.: 02461/61- 84706, m.weisweiler@ptj.de, Dr. Ulrike Ziegler, Tel.: 02461/61-5566, u.ziegler@ptj.de, Nicolas Tinois, Tel.: 02461/61-2422, n.tinois@ptj.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Material-Hub-Initiative „Ressourcensouveränität durch Materialinnovationen“ (MaterialNeutral) – Modul 3 „Ressourcenschonung durch lebenszyklusoptimierte Materialgestaltung"

Das BMFTR fördert risikoreiche, anwendungsorientierte und vorwettbewerbliche FuE-Arbeiten im Rahmen von Verbundprojekten, die Unternehmen dabei unterstützen sollen, das langfristige Ziel einer nachhaltigen, kreislauforientierten und ressourceneffizienten Wirtschaft zu erreichen. 

Gefördert werden Forschungsarbeiten zu den nachfolgenden FuE-Schwerpunkten A, B und C, wobei mindestens ein Unterpunkt aus Schwerpunkt A verpflichtend berücksichtigt werden muss.

A: Nachhaltige Entwicklung und Lebenszyklusoptimierung von Materialien

Innovative Materialien sollen gezielt für eine gesteigerte Nachhaltigkeit, reduzierte Treibhausgasemissionen und negative Umweltauswirkungen sowie eine verbesserte Ressourcenschonung erforscht und entwickelt werden. Schwerpunkte sind:

  1. Steigerung der Rezyklierbarkeit 
  2. Optimierung der Lebensdauer 
  3. Optimierung des Materialverbrauchs 

B: Verbesserung der Materialperformance, Nutzungsdauer oder Wiederverwendbarkeit

Mit der Materialinnovation soll eine nachhaltige Nutzung ermöglicht werden. Dazu können eine verlängerte Nutzungsdauer, höhere Widerstandsfähigkeit und bessere Instandhaltbarkeit beitragen. Zudem kann auch die Eignung für Second-Life-Anwendungen und Alterungsmechanismen mitgedacht werden. Schwerpunkte sind:

  1. Erforschung/Entwicklung innovativer Oberflächen- und Schutzschichten 
  2. Erforschung/Entwicklung modularer Materialsysteme zur Reparierbarkeit und Demontagefähigkeit 
  3. Herstellung hochbeständiger Materialien mit erhöhter chemischer, thermischer oder mechanischer Stabilität

C: Integration von Materialfunktionen zur Steigerung der Nachhaltigkeit

Durch die Kombination mehrerer Funktionen bei der Erforschung/Entwicklung von innovativen Materialien sollen nachhaltige Verbesserungen erreicht werden, zum Beispiel durch Materialeinsparung, Funktionsintegration oder adaptive Eigenschaften. Schwerpunkte sind:

  1. Erforschung/Entwicklung hybrider Materialsysteme mit kombinierten strukturellen und funktionalen Eigenschaften
  2. Einsatz intelligenter Materialien mit adaptiven oder stimuli-responsiven Eigenschaften 
  3. Erforschung/Entwicklung sensorisch aktiver Materialien zur Selbstüberwachung oder Interaktion mit der Umgebung
  4. Anwendung multifunktionaler Beschichtungen zur Kombination verschiedener Effekte 

Termin: 23.02.2026 (Projektskizzen)
Adresse: Projektträger Jülich (PtJ), Forschungszentrum Jülich GmbH, 52425 Jülich
Kontakt: Dr. Fadoua Aarab, Tel.: 02461/61-85979, Claudia Vonderstein, Tel.: 02461/61-96669, ptj-materialneutral@fz-juelich.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Explorative Forschungsansätze in der Fusion Deadline

Das BMFTR fördert im Rahmen des Programms „Fusion 2040 – Forschung auf dem Weg zum Fusionskraftwerk“ explorative Forschungsansätze für die Fusion (Trägheitsfusion und magnetischer Einschluss).

Ziel ist es, neuartige wissenschaftlich-technologische Ideen, Methoden und Systemansätze zu erschließen, die die Nutzung der Fusionsenergie vorantreiben. Der Stand neuer Ansätze soll über konzeptionelle Überlegungen und erste Funktionsnachweise hinausgeführt und die Validität im Labor nachgewiesen werden. Mittelfristig sollen die Erkenntnisse in anwendungsorientierte Verbundprojekte oder bilaterale, von der Industrie geführte Kooperationen überführbar sein. 

Gegenstand der Förderung sind besonders risikoreiche, vorwettbewerbliche Forschungsvorhaben am Rande der Grundlagenforschung, bis hin zu einem validierten Funktionsnachweis bzw. einer Labordemonstration.

Beispielhafte Themen:

  • Konzepte zur Gewinnung von Tritium (Materialauswahl, Validierung/Verarbeitung; ggf. 6Li-Anreicherung; Nutzbarmachung neuer externer Tritiumquellen)
  • Neue Konzepte zur Laserlichtlenkung (Reduzierung von LIDT; alternative Lösungen auf Basis neuer Materialien, Flüssigkeiten, Gase oder Plasmen)
  • Neue Lösungen für die Erste Wand (alternative Materialien/Konzepte wie Materialkomposita, Oberflächenstrukturierungen, flüssige Materialfilme)

Gefördert werden Einzelvorhaben oder (Forscher-)Verbünde mit bis zu drei Partnern. Die Förderdauer beträgt in der Regel ca. zwei Jahre. 


Termin: 15.01.2026, 31.10.2026, 31.10.2027 (zweistufiges Verfahren)
Adresse: VDI Technologiezentrum GmbH – Projektträger Fusion/Naturwissenschaftliche Grundlagenforschung, VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf
Kontakt: Dr. Leonhard Klar, Tel.: 0211/6214-954,leonhard.klar@vdi.de, Dr. Sebastian Burhenn, Tel.: 0211/6214-966, sebastian.burhenn@vdi.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Boehringer Ingelheim Stiftung - Rise up!

Das Rise up!-Programm richtet sich an herausragende und ungewöhnlich kreative Grundlagenforscherinnen und Grundlagenforscher aus der Biologie, Chemie und Medizin, die zum ersten Mal eine W2-Professur an einer deutschen Universität angenommen haben. Mit Rise up! können sie ein besonders innovatives Forschungsprogramm voranbringen, das sich nachhaltig auf ihr Fachgebiet auswirken könnte.

Es können Mittel bis zu 600.000 Euro für einen Zeitraum von maximal drei Jahren für ein klar umrissenes Forschungsprogramm beantragt werden. 


Termin: 15.03.2026
Adresse: Boehringer Ingelheim Stiftung, Schusterstr. 46-48, 55116 Mainz
Kontakt: funding@bistiftung.de, Tel.: 06131/27 508-12
Weitere Informationen: Ausschreibung

Boehringer Ingelheim Stiftung - Exploration Grants: Förderung für selbständige Nachwuchsgruppenleiter*innen

Nachwuchsgruppenleiterinnen und Nachwuchsgruppenleiter können zu neuen Ideen oder überraschenden Ergebnissen forschen, die das Potenzial haben, das eigene Forschungsprofil zu ergänzen oder neu auszurichten. Sie können einmalig bis zu 210.000 Euro für einen Zeitraum von 2 Jahren beantragen für Projekte, die eine neue Forschungsrichtung im Labor eröffnen könnten. Die Förderung kann für Personal- und Sachmittel verwendet werden, nicht jedoch für die eigene Stelle.


Termin: 15.03.2026
Adresse: Boehringer Ingelheim Stiftung, Schusterstr. 46-48, 55116 Mainz
Kontakt: funding@bistiftung.de, Tel.: 06131/27 508-12
Weitere Informationen: Ausschreibung

Förderung internationaler Verbundvorhaben im Rahmen der Nationalen Bioökonomiestrategie „EU-weite, datengestützte Lösungen für reale Herausforderungen"

Das Ziel der ersten Ausschreibung der EU-Partnerschaft Agriculture of Data (AgData) ist es, EU-weite datengestützte Lösungen für reale Herausforderungen im Agrarsektor zu entwickeln. Diese Ausschreibung der AgData ist besonders auf die Entwicklung und Förderung einer besseren Nutzung von Daten im Agrarsektor ausgerichtet. Durch den Einsatz von digitalen Datentechnologien sollen Ergebnisse erzielt werden, die die landwirtschaftliche Produktion auf ökologisch und sozioökonomisch nachhaltige Weise an den Klimawandel anpassen.

Themenblöcke

Thema 1 – Datentechnologien und Datenmanagement (Data Technologies and Data Management)

Thema 2 – Datenbasierte Lösungen für eine nachhaltige Landwirtschaft


Termin: 21.01.2026, 12:00 Uhr (dreistufiges Verfahren)
Adresse: Projektträger Jülich (PtJ), Geschäftsbereich Bioökonomie, Forschungszentrum Jülich GmbH, 52425 Jülich
Kontakt: Fachbereich PtJ-BIO 7, Dr. Christian Breuer, Tel.: 02461/61-96929, c.breuer@ptj.de, Dr. Petra E. Schulte, Tel.:  02461/61-9031, petra.schulte@ptj.de, Dr. Josefine Kant, Tel.: 02461/61-84689, j.kant@ptj.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

BioDigitalHub – KI für die autonome Bioprozessentwicklung

KI oder Digitale Zwillinge haben gemeinsam mit Anwendungen aus der Robotik und Automatisierung das Potenzial, die Kosten und Risiken bei der Entwicklung und Skalierung von Bioprozessen deutlich zu senken. Zugleich können sie die Effizienz dieser Prozesse nachhaltig steigern. Digitale Lösungen werden damit zum Schlüssel, um Bioprozesse ökonomisch und ökologisch entscheidend zu verbessern.

Ziel ist die Entwicklung, Demonstration und breite Anwendung von digitalen Tools einer modernen Bioprozessentwicklung. Es werden zwei anwendungsorientierte, interdisziplinäre Forschungsverbünde (BioDigitalHubs) gefördert. Ein Hub wird von einer größeren Anzahl von Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft gebildet, die gemeinsam an der Entwicklung digitaler Technologien und Strukturen für die Automatisierung der Bioprozessentwicklung in den Bereichen Fermentation und Biokatalyse arbeiten.

Themenschwerpunkte:

BioDigitalHub 1: Design von Bioprozessen im Labor- und Pilotmaßstab

BioDigitalHub 2: Skalierung von Bioprozessen


Termin: 15.04.2026 (Projektskizzen)
Adresse: Projektträger Jülich
Kontakt: Dr. Norma Stäbler, Tel.: 02461/61-96407, n.staebler@ptj.de, Dr. Ralf JossekTel.: 02461/61-3720, r.jossek@ptj.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Klimaneutrale, nachhaltige und wettbewerbsfähige blaue Wirtschaft (MARE:N, SBEP)

Die Partnerschaft fördert den Wandel hin zu einer klimaneutralen, nachhaltigen, produktiven und wettbewerbsfähigen blauen Wirtschaft. Ziel ist es, die Gesundheit, Resilienz und die Dienstleistungen des Ozeans für die Menschen wiederherzustellen, indem eine wirtschaftliche Tätigkeit ermöglicht wird, die klimaneutral, nachhaltig und produktiv ist.

Gegenstand der Förderung sind Forschungs- und Entwicklungsarbeiten innerhalb von transnationalen Verbundvorhaben in einem der vier Schwerpunktbereiche:

  1. Digitale Ozeanzwillinge (DTO) auf Ebene regionaler Meeresbecken (Digital Twin of the Ocean at sub-basin scale)
  2. Entwicklung einer blauen Wirtschaft sowie Offshore-Meeresinfrastrukturen mit Mehrfachnutzung (Transitioning the blue economy sectors, and the development of the marine multi-use infrastructures)
  3. Planung und Verwaltung der Meeresnutzung auf regionaler Ebene (Climate-Smart Planning and managing sea-uses at the regional level)
  4. Stärkung der Widerstandsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit von Küstengemeinden (Resilient Coastal Communities and Businesses)

Termin: 17.11.2025, 15:00 Uhr
Adresse: Geschäftsbereich Marine und maritime Forschung, Geowissenschaften und Schifffahrt (MGS), Schweriner Straße 44, 18069 Rostock
Kontakt: Dr. Julia Getzlaff, Tel.: 0381/20356-292, ptj-sbep@ptj.de, Christin Lambertz, Tel.: 0381/20356-284, ptj-sbep@ptj.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Schwerpunktprogramm 2546: Artificial Intelligence for Protein Function (AI4PF)

Computational methods, particularly those based on Artificial Intelligence (AI), have recently led to transformative advances in protein science. The ability to predict native protein structures from amino-acid sequences has resolved long-standing challenges in computational biology. However, the protein-folding problem encompasses more than static structure prediction. Sequences encode dynamic folding pathways, environmental responsiveness, intracellular localisation and complex interactions with ligands including catalytic activity, conformational changes, for example, in transport mechanisms – functional dimensions that remain largely inaccessible to current AI-driven design approaches.

The SPP 2546 AI4PF addresses these limitations by supporting research that develops new computational methods for the design of experimentally validated functional proteins by integrating AI with chemical and biophysical representations of the polypeptide chain. For the purpose of this SPP, we define the following core areas: 

  • development of new AI methods for functional protein design including customised functions and dynamic properties;
  • expanding the designable sequence space beyond what nature has explored, e.g. by including non-canonical amino acids or posttranslational modifications;
  • integration of AI methods with physical models to improve predictive power and design capabilities;
  • surmounting limitations of restricted and heterogeneous training datasets, e.g. by creating or curating novel experimental datasets for training and validation; and
  • overcoming evolutionary constraints embedded in existing protein data and AI methods to design proteins truly de novo.
  • Proposals will be evaluated according to these research areas. Addressing multiple areas will be a plus. The design of smaller proteins/peptides are included, as long as they form a tertiary structure/structured core/folded domain. 

Termin: 31.03.2026 (Registrierung bis 24.03.2026)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Simon Jörres, Tel.: 0228/885-2971, simon.joerres@dfg.de, Anja Kleefuß, Tel.: 0228/885-2293, anja.kleefuss@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Argentinean-German Collaboration in Research

The DFG and the National Council for Scientific and Technological Research (CONICET) are pleased to announce the fifth call for proposals to fund joint German-Argentinean research projects in the following areas:

  • Physics
  • Chemistry
  • Materials Science and Engineering
  • Geosciences
  • Neurosciences
  • Molecular and Clinical Infectiology and Immunology 

Researchers may apply for a funding period of up to three years. Applicants to be funded by the DFG are required to fulfil the eligibility requirements of the DFG´s Research Grants Programme. This includes the duty to cooperate (“Kooperationspflicht”) within Germany for members of non-university institutions with permanent positions. 


Termin: 20.02.2026
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Dietrich Halm, Tel.: 0228 885-2347, dietrich.halm@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Förderung von Forschungsprojekten mit Taiwan auf dem Gebiet der KI

Ziel ist, Kooperationen zwischen deutschen und taiwanischen Einrichtungen von gegenseitigem Interesse zu etablieren oder auszubauen. Diese sollen die Grundlagen für eine über die Projektlaufzeit hinaus andauernde Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationspartnerschaft bilden, insbesondere zwischen bestehenden und/oder neu zu gründenden Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsnetzwerken in Deutschland und Taiwan. Die Ergebnisse der bilateralen Projekte sollen zur Methodenentwicklung in aktuellen Forschungsfeldern der KI beitragen, Anwendungsfelder von KI erschließen sowie die Nutzbarkeit von KI in Spitzentechnologien verbessern.

Gefördert werden Verbundvorhaben in internationaler Zusammenarbeit, die mit Partnern aus Taiwan eines oder mehrere der nachfolgenden Forschungsthemen im Bereich Künstliche Intelligenz bearbeiten:

  • Grundlegende Fortschritte in der dezentralen KI/Edge-KI
  • Fortgeschrittene und hybride Modelle
  • Intelligente Fertigung/Industrie 4.0
  • Intelligente Landwirtschaft
  • KI in Simulationen/physikalischen Modellen

Termin: 12.12.2025 (Projektskizzen)
Adresse: VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, Projektträger „Künstliche Intelligenz“, Steinplatz 1, 10623 Berlin
Kontakt: Benedikt Krieger, Tel.: 030/31 00 78-497, TaiwanAICoop@vdivde-it.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Nachwuchsakademie „Innovative Bildgebung bei entzündlichen Erkrankungen“

Ziel von Nachwuchsakademien ist es, Wissenschaftler*innen in einem frühen Stadium ihrer Karriere auf die eigenständige Durchführung von Forschungsprojekten vorzubereiten und an die Leitung ihres ersten eigenen DFG-Projekts heranzuführen. Mit ihnen sollen herausragende Wissenschaftler*innen möglichst frühzeitig für interdisziplinäre Forschungsansätze gewonnen werden, um so dem Mangel an exzellent ausgebildetem wissenschaftlichem Nachwuchs abzuhelfen. Die Nachwuchsakademie wird als Kooperationsveranstaltung von Wissenschaftler*innen der Charité – Universitätsmedizin Berlin und der Universität Münster im Januar 2026 in Berlin organisiert.

Die Nachwuchsakademie richtet sich an Wissenschaftler*innen aus den Naturwissenschaften und der Medizin, die ihre Promotion kürzlich abgeschlossen haben oder spätestens im Jahr 2025 abschließen werden, und die selbst noch keine DFG-Förderung eingeworben haben.


Termin: Akademiewoche vom 12. bis 16. Januar 2026 in Berlin, finaler Antrag bis 29.04.2026 über das elan-Portal der DFG
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Laura Stappert, laura.stappert@dfg.de, Tel.: 0228/885-2735
Weitere Informationen: Ausschreibung

DFG-Fraunhofer-Kooperation: Trilaterale Transferprojekte

Es können trilaterale Transferprojekte mit einem Projektkonsortium bestehend aus  einem Hochschulpartner aus einer Universität/HAW/FH (DFG-finanziert), einem Fraunhofer-Partner (Fraunhofer-finanziert) und einem Anwendungspartner (eigenfinanziert) beantragt werden. Diese Projekte müssen auf Ergebnissen basieren, die vom Hochschulpartner in DFG-geförderten Forschungsprojekten generiert wurden. Die Projektpartner greifen diese Ergebnisse auf und entwickeln sie gemeinsam zu einem Demonstrator bzw. Prototyp weiter. Bei Plattformtechnologien wird die Entwicklung anhand eines konkreten Anwendungsbeispiels erwartet. Die Anträge müssen auch detaillierte Angaben zur beabsichtigten wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Verwertung enthalten. Die geplanten Ergebnisse müssen im vorwettbewerblichen Bereich liegen.

Die Laufzeit der Projekte kann maximal drei Jahre betragen. DFG und Fraunhofer stellen jeweils Mittel bis zu einer Höhe von 3 Millionen Euro pro Ausschreibung zur Verfügung. Im Rahmen der Ausschreibung wird angestrebt, etwa fünf Transferprojekte zu fördern.


Termin: 09.09.2025 (Projektskizzen), 11.03.2026 (Antrag bei Aufforderung)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr.-Ing. Sebastian Heidrich, Ingenieurwissenschaften 1, Tel.: 0228/885-2277, Dr.-Ing. Bastian Mohr, Mathematik und Ingenieurwissenschaften 2, Tel.: 0228/885-3140, Christiane Mohren, Mathematik und Ingenieurwissenschaften 2, Tel.: 0228/885-2019, erkenntnistransfer@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Digitales Europa: Ausschreibungen im Bereich Cybersicherheit

Das Programm "Digitales Europa" (DEP) hat zum Ziel, die digitale Transformation in Europa voranzutreiben und die digitale Souveränität der Europäischen Union zu stärken, Innovationen zu fördern und die Vorteile der digitalen Transformation für Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen (KMU) zu maximieren. Über aktuelle Ausschreibungen informiert das Nationale Koordinierungszentrum für Cybersicherheit (NKCS).

Förderbereiche:

  • Supercomputing
  • Künstliche Intelligenz
  • Cybersicherheit
  • Aufbau von digitalen Kompetenzen
  • Unterstützung bei der Digitalisierung von Unternehmen und öffentlichen Verwaltungen

Termin: bis 31.12.2027
Weitere Informationen: Ausschreibung

Enabling Technologies für resiliente F&E-Lieferketten in den Quantentechnologien

Ziel ist es, mit Enabling Technologies die Weiterentwicklung der Quantentechnologien in Deutschland und Europa zu beschleunigen und gleichzeitig die Forschungsstärke und die wirtschaftlichen Potenziale im Bereich des Quantencomputing und der Quantensensorik für Unternehmen zu erschließen. Zudem soll insbesondere in kritischen Fällen der Gerätetechnik die technologische Souveränität der F&E-Lieferkette für Quantentechnologien gestärkt werden. Das realistische und anspruchsvolle Ziel der Förderung ist es, je nach konkretem Anwendungsfall, die Funktionalität der entwickelten Gerätetechnik bis Vorhabensende zu demonstrieren.

Das BMBF unterstützt vorwettbewerbliche Verbundprojekte, die in diesem Kontext völlig neue oder wesentlich verbesserte technische Lösungen liefern. Für eine Lösung der dargestellten komplexen Problemstellungen sind in der Regel inter- und multidisziplinäres Vorgehen und eine enge Zusammenarbeit von Unternehmen und Forschungseinrichtungen erforderlich, so dass bedarfsorientiert neue, verbesserte Technologien gemeinsam entwickelt und gleichzeitig eine nachgelagerte Realisierung der Komponenten sichergestellt werden können. Die Förderdauer beträgt grundsätzlich bis zu drei Jahre.


Termin: 30.11.2024, 20.09.2025, 30.09.2026 (zweistufig, jeweils Projektskizzen)
Adresse: VDI Technologiezentrum GmbH – Projektträger Quantensysteme – VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf
Kontakt: Dr. Nikolas Knake, Tel.: 0211/6214-570, knake@vdi.de, Dr. Karsten Lange, Tel.: 0211/6214-120, Lange_k@vdi.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Funding Opportunity for Dutch-German Basic Research Projects in Fields of the Sciences

The Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG, German Research Foundation) and the Dutch Research Council (NWO) are pleased to announce a funding opportunity for joint Dutch-German research projects. The funding opportunity is planned as a three-year pilot for a joint Lead Agency Procedure with the NWO Domain Science. It is open for proposals that fit the scope of the NWO Domain Science and the corresponding DFG review boards.

Dutch-German research teams are invited to submit their joint research proposals within the scope of basic research in the remit of the NWO Domain Science (Astronomy, Chemistry, Computer Science, Earth Sciences, Life Sciences, Mathematics, Physics) and the corresponding DFG review boards.


Termin: Proposals can be submitted at any time during the three-year pilot phase: 6 August 2024 until 30 July 2027
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Michael Sommerhof, Tel.: 0228/885-2017, michael.sommerhof@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Förderung von Nachwuchsgruppen aus den Natur- und Ingenieurwissenschaften sowie der Informationstechnologie „BioKreativ – Kreativer Nachwuchs forscht für die Bioökonomie"

Zu den zentralen gesellschaftlichen Herausforderungen der Gegenwart gehören die Sicherung der globalen Ernährung, eine nachhaltige Rohstoff- und Energieversorgung sowie der Schutz von Klima und Umwelt. Mit der Nationalen Bioökonomiestrategie strebt die Bundesregierung nach dem Wandel von einer weitgehend auf fossilen Rohstoffen basierenden Wirtschaft zu einer stärker auf erneuerbaren Ressourcen beruhenden, rohstoffeffizienteren und kreislauforientierten Ökonomie.

Ziel der Förderung ist es, wissenschaftlichen Nachwuchs für diesen Transformationsprozess vorzubereiten und für attraktive Karriereperspektiven in Wissenschaft und Wirtschaft zu qualifizieren. Durch diese Nachwuchskräfte sollen innovative Anwendungen für die Bioökonomie entwickelt werden, in denen der Nachhaltigkeitsgedanke von Beginn an stringent mitgedacht wird.

Forschungsthemen (Beispiele):

  • Entwicklung von Innovationen und wegweisenden Forschungsansätzen auf dem Weg zur Transformation von einer erdöl- zu einer biobasierten Wirtschaftsform
  • Entwicklung von innovativen biobasierten Produkten für die Bioökonomie
  • Effiziente Nutzung von Biomassen für energetische oder stoffliche Zwecke unter Berücksichtigung der Herausforderungen des Erhalts von Ökosystemleistungen und Ernährungssicherung
  • Verbesserung eines Gliedes oder mehrerer Glieder einer Wertschöpfungskette insbesondere hinsichtlich der Nachhaltigkeitsaspekte
  • Entwicklung von neuen Werkzeugen und Methoden zur Realisierung einer nachhaltigen Bioökonomie im Sinne des Klimaschutzes
  • Entwicklung von kreislaufunterstützenden Modellen und Ansätzen für eine biobasierte Kreislaufwirtschaft

Termin: 15.04.2024, 15.04.2025, 15.04.2026 (jeweils Projektskizzen)
Adresse: Projektträger Jülich, Geschäftsbereich Bioökonomie, Forschungszentrum Jülich GmbH, 52425 Jülich
Kontakt: Dr. Eva Graf, Tel.: 030/20199-3122, ptj-biokreativ@fz-juelich.de 
Weitere Informationen: Ausschreibung

Quantum International – Internationale Kooperationen in den Quantentechnologien

Das BMBF fördert die internationalen Kooperationen in den Quantentechnologien im Rahmen des „Forschungsprogramms Quantensysteme. Spitzentechnologie entwickeln. Zukunft gestalten“. Das Förderziel ist es, dass Deutschland mit seinen europäischen Partnern in den Quantentechnologien technologisch souverän wird. Dafür sollen Kooperationen mit Partnern innerhalb und außerhalb Europas gefördert werden.

Das BMBF gibt zwei Ziele aus:

  • Ziel A – Deutsche und internationale Forschungspartner aus Wissenschaft und Wirtschaft mit komplementärer Spitzenexpertise in der jeweiligen Disziplin in Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zusammenführen. Dafür werden technologische Forschungs- und Entwicklungsprojekte in den Quantentechnologien gefördert.
  • Ziel B – Deutsche und internationale Fachkräfte von heute und morgen für die Anforderungen der Quantentechnologien begeistern und sie weiter- und ausbilden. Dafür werden Projekte gefördert, die pilotartig Herausforderungen im Bereich Motivation, Aus- und Weiterbildung der Fachkräfte von heute und morgen adressieren.

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sowie Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Voraussetzung für die Förderung ist die Kooperation in Form eines international aufgestellten Verbundprojekts. Im Regelfall sollten dabei Zuwendungsempfänger aus Deutschland mit Partnern aus ein oder zwei weiteren Ländern zusammenarbeiten.


Termin: 15.05., 15.11. eines Jahres, Vorlagefrist endet am 15.11.2026
Adresse: VDI Technologiezentrum GmbH – Projektträger Quantensysteme – VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf
Kontakt: Dr. Bastian Hiltscher, Tel.: 0211/6214 441, hiltscher@vdi.de, Dr. Claudius Klein, Tel.: 0211/6214 903, klein_c@vdi.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

DATEV-Stiftung: Dr.-Heinz-Sebiger-Preis

Über die Auszeichnung in Höhe von 10.000 Euro werden wichtige Arbeiten junger Wissenschaftler*innen zu mehr Sichtbarkeit in der Öffentlichkeit unterstützt. Darüber hinaus soll der Preis auch einen Beitrag zum Wissenstransfer von den Universitäten in die Wirtschaft und die Gesellschaft allgemein leisten.

Themenfelder:

  • Digitale Berufswelt

  • IT-Sicherheit

  • Digitale Vernetzung


Termin: 31.05.2026
Adresse: DATEV-Stiftung, Paumgartnerstraße 6-14, 90429 Nürnberg
Kontakt: info@datev-stiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Schwerpunktprogramm 2416: CodeChi – Chitin, Chitosan and Chito-oligosaccharides and their Interaction with Proteins of the Extracellular Matrix and Cellular Signaling

The overall aim of this Priority Programme is to decipher CodeChi, elucidating the molecular, structural and biophysical principles governing C/CS/COS function in biological systems. By integrating fundamental biological and chemical research with materials-orientated approaches, the programme seeks not only to advance a mechanistic understanding of C/CS/COS biology but also to leverage this knowledge for the rational design and fabrication of novel functional materials. In the first funding period, the Priority Programme was centred around two main questions, which were addressed in different synthetic models as well as in biological systems including protists, fungi, plants, insects and mammals: (1) How are C/CS-based matrices organised into higher-order structures by C/CS-binding proteins interpreting CodeChi to generate a large variety of extracellular matrices with different physicomechanical properties? (2) How are COS generated in biological systems, and which precise CodeChi characteristics (i.e. DP, DA and PA) trigger their recognition by immune receptors? To facilitate this research, the Priority Programme established three central Service Projects, providing chemically defined COS and chitosan polymers, as well as recombinant C/CS-binding proteins, and enabling interaction analyses of defined C/CS/COS with chitin-binding proteins/receptors. 

In the second funding period, the Priority Programme will continue elucidating the biological significance of CodeChi in established and new biological systems and expanding structure-function analyses between defined C/CS/COS and binding proteins/receptors. In addition, the knowledge gained about writing, enacting and interpreting CodeChi will be utilised for the preparation of novel functional materials, e.g. for drug-delivery, tissue engineering and plant protection. The Service Projects will continue to support the programme’s research projects by providing defined C/CS/COS and analytical capabilities, while further refining techniques to improve and broaden synthesis and analysis efficiencies. 


Termin: 24.06.2026 (Registrierung bis 17.06.2026)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Nikolai Raffler, Tel.: 0228/885-2441, nikolai.raffler@dfg.de, Sarah van Goch, Tel.: 0228/885-2373, sarah.goch@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Schwerpunktprogramm 2419: A Contribution to the Realisation of the Energy Transition: Optimisation of Thermochemical Energy Conversion Processes for the Flexible Utilisation of Hydrogen-based Renewable Fuels Using Additive Manufacturing

The overarching aims of the Priority Programme are to develop the domain-specific knowledge and methods, to create an interdisciplinary research field between combustion science and manufacturing, and to demonstrate the approach both computationally and experimentally.

The specific goals of the Priority Programme include the advancement of methods, since the design of highly complex AM-manufactured burner concepts and appropriately adapted operating strategies requires an integrated process combining predictive simulation, AM and experimental analysis. Specific objectives include:

  • hierarchical design optimisation of AM-manufactured fuel-flexible burners based on computational and experimental investigations of flame behaviour;
  • development and application of automatic optimisation methodologies for combustion devices in an industrial framework with fuel flexibility for hydrogen-based fuels up to 100 percent  hydrogen or hydrogen/ammonia mixtures;
  • establishment of high-temperature resistant 3D-printed burner concepts on a laboratory scale using multi-material processes and new concepts for temperature control of high-temperature-resistant materials (e.g. nickel-based superalloys, refractory metals);
  • demonstration of new AM-enabled burner concepts on the laboratory scale;
  • automation and further development of sensor-integrated measurement technology;
  • computer-aided upscaling of thermochemical-energy conversion plants for the energy transition;
  • development of hierarchical simulation methods for turbulent combustion of hydrogen-based fuels;
  • establishment of comprehensive, well-documented and publicly available data sets for system-scale standard configurations with AM-manufactured burners (gas turbine, industrial burner);
  • model validation for laboratory and system-scale configurations.

Termin: 31.03.2026 (Registrierung bis 24.03.2026)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Simon Jörres, Tel.: 0228/885-2971, simon.joerres@dfg.de, Anja Kleefuß, Tel.: 0228/885-2293, anja.kleefuss@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Horizon Europe: EIC-Arbeitsprogramm 2023

Die Europäische Kommission hat das Arbeitsprogramm 2023 für den European Innovation Council (EIC) verabschiedet und veröffentlicht. Für 2023 stehen damit insgesamt 1,66 Mrd. Euro für Ausschreibungen in den Förderlinien Pathfinder, Transition und Accelerator sowie für die EIC-Preise zur Verfügung.


Weitere Informationen: Arbeitsprogramm 2023

Joachim Herz Stiftung - Joachim Herz Preis

Der mit 500.000 Euro dotierte Forschungspreis zeichnet vielversprechende Wissenschaftler*innen aus, die in ihrem Forschungsfeld herausragendes Potenzial erkennen lassen und mit ihren interdisziplinären Forschungsvorhaben Lösungsansätze für gesellschaftliche Herausforderungen aufzeigen.

Im Jahr 2026 wird der Joachim Herz Preis zum Thema „Smarter Umgang mit Wasser“ ausgeschrieben.

Der Preis richtet sich an promovierte Wirtschaftswissenschaftler*innen, in der frühen Phase ihrer Karriere, die interdisziplinär und praxisrelevant forschen und die an einer deutschen Hochschule oder gemeinnützigen Forschungsinstitution tätig sind und über einen entsprechenden Forschungshintergrund verfügen.


Termin: 31.03.2026 (Eigenbewerbungen und Nominierungen)
Adresse: Joachim Herz Stiftung, Langenhorner Chaussee 384, 22419 Hamburg
Kontakt: jhpreis@joachim-herz-stiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Heinrich Wieland Preis der Boehringer Ingelheim Stiftung

Mit dem Heinrich-Wieland-Preis in Höhe von 100.000 Euro zeichnet die Boehringer Ingelheim Stiftung weltweit herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für ihre bahnbrechende Forschung zur Chemie, Biochemie und Physiologie biologisch aktiver Moleküle und Systeme sowie deren klinische Bedeutung aus.


Termin: 01.06.2026 (Nominierung)
Adresse: Boehringer Ingelheim Foundation, Schusterstr. 46-48, 55116 Mainz
Kontakt: hwp@bistiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Hector Stiftung-Preis für junge Forschende der Informatik

Der von der Hector Stiftung gestiftete Preis richtet sich an junge Forschende aus dem Bereich Informatik. Er soll den wissenschaftlichen Nachwuchs in seiner Forschung ermutigen und herausragende wissenschaftliche Leistungen anerkennen. Der Preis wird jährlich vergeben und ist mit 10.000 Euro dotiert.


Termin: 30.06.2026 (Nominierung)
Adresse: Heidelberger Akademie der Wissenschaften, Vorstandssekretariat, Karlstraße 4, 69117 Heidelberg
Kontakt: Tel.: 06221/54-3265, hadw@hadw-bw.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Heinrich-Wieland-Preis der Boehringer Ingelheim Stiftung

Mit dem Heinrich-Wieland-Preis zeichnet die Boehringer Ingelheim Stiftung weltweit herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für ihre bahnbrechende Forschung zur Chemie, Biochemie und Physiologie biologisch aktiver Moleküle und Systeme sowie deren klinische Bedeutung aus. Der Preis ist mit 250.000 Euro dotiert.


Termin: 01.06.2026 (Nominierung)
Bewerbungsadresse: Boehringer Ingelheim Foundation, Schusterstr. 46-48, 55116 Mainz
Kontakt: hwp@bistiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung: Alfried-Krupp-Förderpreis für junge Hochschullehrer*innen

Das Förderangebot richtet sich an junge Universitätsprofessor*innen der Natur- und Ingenieurwissenschaften (inkl. Medizin) mit herausragender wissenschaftlicher Qualifikation und bereits vorliegenden exzellenten Forschungsleistungen. Ziel ist es, vielversprechende Forscherpersönlichkeiten in einer noch frühen Phase ihrer wissenschaftlichen Laufbahn dabei zu unterstützen, neue Ideen zu entwickeln und umzusetzen. Der Alfried Krupp-Förderpreis soll Freiräume schaffen; konkrete Projektbeschreibungen sind daher keine Voraussetzung für die Preisvergabe.

Nominiert werden können Kandidat*innen, deren Befähigung zu Forschung und Lehre durch die Erstberufung auf eine zeitlich unbefristete oder befristete Professur (W2- oder W3-Professur) an einer Universität in der Bundesrepublik Deutschland bestätigt worden ist.

Der Preis ist mit 1,1 Mio. € dotiert.


Termin: 06.03.2026 (Nominierung)
Adresse: Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, Hügel 15, 45133 Essen, Postfach 23 02 45, 45070 Essen
Kontakt: Maren Isabel Fritz, Tel.: 0201/1884808,  foerderung@krupp-stiftung.de
Vorschläge elektronisch über das Online-Bewerbungsportal der Krupp-Stiftung: https://www.antrag.krupp-stiftung.de
Weitere Informationen:
Ausschreibung

Bernd Rendel-Preis für wissenschaftlichen Nachwuchs aus den Geowissenschaften vor der Promotion

Im Jahr 2026 vergibt die Bernd Rendel-Stiftung im Stifterverband zusammen mit der DFG wieder den Bernd Rendel-Preis an voraussichtlich zwei (noch) nicht promovierte Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus den Geowissenschaften.

Kriterien bei der Preisvergabe sind ein großes wissenschaftliches Potenzial sowie eine außergewöhnlich hohe Qualität und Originalität der Forschungsarbeiten (z. B. Master- oder laufende Dissertationsarbeit). Zudem werden bei der Bewertung der Bewerbung die weiteren Karrierepläne und die beabsichtigte Verwendung des Preisgelds berücksichtigt. Das Preisgeld sollte für wissenschaftliche Zwecke verwendet werden. Es können sowohl Eigenbewerbungen als auch Vorschläge von fachnahen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern eingereicht werden.


Termin: 23.02.2026 (Öffnung des elan-Portals ab 27.01.2026, Registrierung bis 19.02.2026)
Adresse: DFG, Bernd Rendel-Preis, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Ismene Seeberg-Elverfeldt, Tel.: 0228/885-2825, ismene.seeberg-elverfeldt@dfg.de, Ute Bennerscheid, Tel.: 0228/885-2455, ute.bennerscheid@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Forschung und Entwicklung an Batterietechnologien für technologisch souveräne, wettbewerbsfähige und nachhaltige Batteriewertschöpfungsketten im Rahmen des Dachkonzepts Batterieforschung

Mit dem BMBF-Dachkonzept Batterieforschung werden die Voraussetzungen für den Aufbau einer technologisch souveränen, wettbewerbsfähigen und gleichzeitig nachhaltigen Batteriewertschöpfungskette in und für Europa deutlich verbessert. Gegenstand der Förderung sind projektbezogene Aktivitäten auf dem Gebiet der Forschung, Entwicklung und Innovation in einem oder mehreren der nachstehend genannten Handlungsfelder des BMBF-Dachkonzepts Batterieforschung. Meilensteine unter: https://www.werkstofftechnologien.de/programm/batterieforschung/bmbf-dachkonzept-batterieforschung

Handlungsfeld 1: Material- und Produktionsprozessforschung

Handlungsfeld 2: Skalierungsforschung und Digitalisierung

Handlungsfeld 3: Ressourcenschonende Batteriekreisläufe und Rohstoffsicherung

Handlungsfeld 4: Aussichtsreiche Technologievarianten der Zukunft

Handlungsfeld 5: Batterie(forschungs)ökosystem


Termin: 28.03.2024, 30.09.2024, 31.05.2025, 30.09.2025, 31.02.2026 (Projektskizzen)
Adresse: Projektträger Jülich (PtJ), Forschungszentrum Jülich GmbH, Geschäftsbereich Neue Materialien und Chemie (NMT), 52425 Jülich
Kontakt: Dr. Peter Weirich, Tel.: 024 61/61 – 2709, Dr. Jenna Moorkamp, Tel.: 024 61/61 – 96404, Dr. Bernhard Barwinski, Tel.: 024 61/61 – 96456, ptj-BatTS@fz-juelich.de
Weitere Informationen: Ausschreibung

Stipendien des Fonds der Chemischen Industrie

Die Stiftung Stipendien-Fonds des Verbandes der Chemischen Industrie vergibt Stipendien für Lehramtskandidaten, Doktoranden, Habilitanden und Nachwuchsdozenten.

Zurzeit werden folgende Stipendien vergeben:

  • Chemiefonds-Stipendiumfür Doktoranden Einreichungstermine: 1. März, 1. Juli und 1. November eines jeden Jahres
  • Kekulé-Stipendium Anträge können jederzeit gestellt werden.
  • Liebig-Stipendium für promovierte Chemiker – sowie Nachwuchswissenschaftlern aus angrenzenden Gebieten – zur Förderung des Beginns der Hochschullehrerlaufbahn. Anträge können jederzeit gestellt werden. 
  • Stipendium für Lehramtskandidaten
Weitere Informationen: Ausschreibungen

Stärkung des Transfererfolgs in den Lebenswissenschaften "GO-Bio initial"

Lebenswissenschaftliche Innovationen sind eine wesentliche Grundlage für medizinischen Fortschritt und eine gute Gesundheitsversorgung. Damit solche Innovationen gelingen, sind eine Ausrichtung der Forschung an den Bedarfen der Menschen und ein effizienter Transfer von Ergebnissen in die Praxis notwendig.

Ziel von GO-Bio initial ist die Identifizierung und Entwicklung lebenswissenschaftlicher Forschungsansätze mit erkennbarem Innovationspotenzial. Dazu sollen die Arbeiten, die in der sehr frühen Phase des Innovationsgeschehens – dem sogenannten „Fuzzy Front End of Innovation“ (FFE) – stattfinden, mit einer Förderung unterstützt werden. Das FFE umfasst die Ideen- und Findungsphase, die mit der initialen Problemdefinition und der Entscheidung, ein Innovationsvorhaben anzustoßen, endet. Im Ergebnis der geförderten Projekte soll der weitere Verwertungsweg für eine gegebene Idee klar vorgezeichnet sein.

Gegenstand der Förderung ist die Identifizierung und Weiterentwicklung lebenswissenschaftlicher Verwertungsideen, vorzugsweise aus den Bereichen „Therapeutika“, „Diagnostika“, „Plattformtechnologien“ und „Forschungswerk­zeuge“, von ihrer konzeptionellen Ausgestaltung bis hin zur Überprüfung der Machbarkeit („Proof-of-Principle“, abgekürzt „PoP“) und möglicher Verwertungsoptionen.

Die Förderung ist zweiphasig angelegt: Sondierungsphase und Machbarkeitsphase


Termin: Sondierungsphase ab 2020 jeweils der 15.02. bis letztmalig 15.02.2026; Machbarkeitsphase: Nach Projektbeginn der Sondierungsphase, der jeweils zum 1. Oktober des Einreichungsjahres angestrebt wird, können förmliche Förderanträge für eine sich anschließende Machbarkeitsphase in deutscher Sprache jeweils bis zum 15. Mai des Folgejahres eingereicht werden. Letztmalig können Anträge für Machbarkeitsprojekte zum 15.05.2027 eingereicht werden.
Adresse: Projektträger Jülich (PtJ), Forschungszentrum Jülich GmbH, 52425 Jülich
Kontakt: (A) für das Kernmodul: Dr. Jan Strey, PtJ-Geschäftsstelle Berlin, Zimmerstraße 26 – 27, 10969 Berlin, Tel.: 030/2 01 99-4 68, j.strey@fz-juelich.de, (B) für das Zusatzmodul,  Dr. Ute Fink,  PtJ-Geschäftsstelle Berlin, Zimmerstraße 26 – 27, 10969 Berlin, Tel.: 0 30/2 01 99-5 43, u.fink@fz-juelich.de
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Balzan Preise 2025

Die Balzan Preise werden in den Kategorien Geistes- und Sozialwissenschaften sowie Kunst als auch Physik, Mathematik, Naturwissenschaften und Medizin vergeben. Die vier Balzan Preise, zwei pro Kategorie, prämieren Wissenschaftler*innen, die in ihrem Tätigkeitsbereich international anerkannte Leistungen erbracht haben. Die vier konkret auszuzeichnenden Fachgebiete wechseln von Jahr zu Jahr. Dieser Wechsel der Preisgebiete stellt eine Besonderheit des Balzan Preises dar. Denn auf diese Weise gelingt es, neue wegweisende Forschungszweige, welche von anderen wichtigen Preisen häufig vernachlässigt werden, zu würdigen.Prämierte Gebiete 2026:

  • Jüdische Studien
  • Die Sozialwissenschaft der digitalen Technologie
  • Biologisch abbaubare Polymere aus nachwachsenden Rohstoffen
  • Molekulare Evolution: Entschlüsselung von Mustern genomischer Veränderungen 

Termin: 15.03.2026 (Nominierungspflicht)
Adresse: Internationale Balzan Stiftung / Fondazione Internazionale Balzan "Premio", Piazzetta Umberto Giordano 4, I-20122 Milano, Comitato Generale Premi
Kontakt: Tel.: +39 02 7600 2212, balzan@balzan.it
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Klaus Tschira Stiftung - KlarText-Preis für Wissenschaftskommunikation

Bewerben können sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die in den zwei vorherigen Jahren in den Fachgebieten Biologie, Chemie, Geowissenschaften, Informatik, Mathematik, Neurowissenschaften oder Physik ihre Promotion mit sehr guten Ergebnissen absolviert haben. Auch Promovierte angrenzender Fächer, zum Beispiel aus der Biophysik, Geoinformatik oder Neuropsychologie können sich bewerben. Wichtig ist dabei jedoch, dass der Text sich einem der sieben Fachgebiete zuordnen lässt.

Die Promotionsurkunde bzw. die Bescheinigung über die abgelegte abschließende mündliche Prüfung/Verteidigung darf spätestens am 28. Februar des Bewerbungsjahres ausgestellt worden sein. Aus einer intensiven, in der Regel mehrjährigen, Forschungsarbeit müssen neue wissenschaftliche Erkenntnisse hervorgegangen sein. Promotionen mit geringerem Forschungsaufwand, wie sie etwa im Fach Medizin möglich sind, werden nicht berücksichtigt.

Für die Bewerbung spielen weder die Nationalität der Bewerberinnen und Bewerber noch der Sitz der Hochschule, an der sie promoviert wurden, eine Rolle. Der Wettbewerbsbeitrag muss allerdings in deutscher Sprache verfasst worden sein.
Man darf sich nur einmal pro Sparte bewerben. Mehrfachbewerbungen sind nicht zulässig.

Preisgeld: 7.500 Euro.


Termin: Bewerbung vom 01.12.2025 bis 28.02.2026
Adresse:
Klaus Tschira Stiftung gGmbH, Schloss-Wolfsbrunnenweg 33, 69118 Heidelberg
Bewerbungsportal zum Einreichen der Unterlagen:
https://klartext-preis.de/portal/login/
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Berthold Leibinger Innovationspreis

Der Berthold Leibinger Innovationspreis würdigt Wissenschaftler*innen und Entwickler*innen, die bei der Anwendung des Laserlichtes neue Wege gehen. Er ist einer der am höchsten dotierten internationalen Innovationspreise für Lasertechnologie. Es werden drei Preise mit insgesamt 100.000 Euro ohne Zweckbindung verliehen (1. Preis: 50.000 Euro, 2. Preis: 30.000 Euro, 3. Preis: 20.000 Euro).

Teilnahmeberechtigt sind Einzelpersonen und Projektgruppen, die eine öffentlich zugängliche, herausragende wissenschaftliche Arbeit oder technische Entwicklung über angewandte Lasertechnologie abgeschlossen haben. Der Preis richtet sich an Innovationen zur Anwendung oder Erzeugung von Laserlicht.


Termin: 01.09.2026 (Nominierung)
Adresse: Berthold Leibinger Stiftung GmbH, Hemminger Str. 4, 71735 Eberdingen-Hochdorf
Kontakt: Sven Ederer, Tel.: 07042/2607183, sven.ederer@leibinger-stiftung.de 
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