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Öffentliche Ausstellung am 20. Februar 2026

Öffentliche Ausstellung am 20. Februar 2026

Woran forschen sie denn?

Lerne alle Projekte kennen des Regionalwettbewerbs Dahlem kennen – bei der öffentlichen Austellung am Freitag, 20. Februar 2026, von 11.00 bis 12.30 Uhr in der Arnimallee 22.

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Rundgänge ohne Führung mit Besuch der Stände sind auch für Schulklassen, Schülergruppen oder „Jugend forscht“-AGs möglich. Bei Interesse melden Sie sich bei Wettbewerbsleiterin Melanie Cyrach per E-Mail unter wl.berlin-dahlem@wv.jugend-forscht.de

Dort werden von 13.30 bis 15.00 Uhr im großen Hörsaal die Gewinner*innen auszeichnet und die Preise verliehen. Auch diese Veranstaltung ist öffentlich, Interessierte sind herzlich eingeladen! Die Veranstaltung ist auch im Livestream zu sehen. 

Folge uns auf Instagram: @jugendforschtberlin_dahlem 

Termine

Noori-Fleur und die Gele

Glückwunsch! Erster Platz im Berliner Landeswettbewerb Jugend forscht Junior 2025 in der Kategorie Chemie

Glückwunsch! Erster Platz im Berliner Landeswettbewerb Jugend forscht Junior 2025 in der Kategorie Chemie
Bildquelle: privat

Noori-Fleur Bodammer von der Moser Schule hat untersucht, ob verschiedene Formen von Gelen für Birnen geeignet sind, um diese länger haltbar zu machen. Dafür konnte sie ein Labor an der Freien Universität Berlin nutzen. Forschende der Arbeitsgruppe für Organische Chemie von Prof. Dr. Rainer Haag haben sie bei ihrem Projekt unterstützt. Noori-Fleur hat 150 Euro Preisgeld gewonnen – gestiftet vom Fonds der Chemischen Industrie im Verband der Chemischen Industrie e. V.

Jonathan und die Korkenrakete

Yay! Erster Platz im Berliner Landeswettbewerb Jugend forscht Junior 2025 in der Kategorie Physik

Yay! Erster Platz im Berliner Landeswettbewerb Jugend forscht Junior 2025 in der Kategorie Physik
Bildquelle: Melanie Cyrach

Jonathan Büssow vom Gymnasium Steglitz bringt eine Flaschenrakete mit eine Gemisch aus Backpulver und Essig zum Fliegen. Mit einer PET-Flasche führte er mehrere Versuchsreihen durch, um seine Rakete zu verbessern. Jonathan gewann ein Preisgeld von 150 Euro – gestiftet von der Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V. Zusätzlich erhielt er den Sonderpreis Die Kraft des Wassers von der Josef Wund Stiftung, ebenfalls mit 150 Euro dotiert. Auf der Langen Nacht der Wissenschaften stellt er seine Ergebnisse an der Freien Universität vor.

Ava und Gesa binden das Virus

Ava und Gesa belegten 2024 den zweiten Platz im Berliner Landeswettbewerb.

Ava und Gesa belegten 2024 den zweiten Platz im Berliner Landeswettbewerb.
Bildquelle: privat

Können Hydrogele Viren bekämpfen? Ava und Gesa vom Schiller-Gymnasium untersuchten diese Frage mit Unterstützung von Dr. Boonya Thongrom aus dem Team von Chemieprofessor Rainer Haag. Sie ersetzten das positiv geladene Spike-Protein eines Virus durch einen positiv geladenen Farbstoff. So konnten sie beobachten, wie sich die Bindungsfähigkeit in Hydrogelnetzwerken mit unterschiedlicher Porengröße und negativer Ladungsdichte verhält. Die Virusbindung erfolgt durch elektrostatische Wechselwirkungen. Damit belegten Ava und Gesa 2024 den 1. Platz im regionalen Chemie-Wettbewerb und den 2. Platz im Landeswettbewerb.

Maryna und die Simulation von Peptiden

Maryna Popova nutzte Molekulardynamik-Simulationen, um Bewegungen von Molekülen mit dem Computer zu berechnen.

Maryna Popova nutzte Molekulardynamik-Simulationen, um Bewegungen von Molekülen mit dem Computer zu berechnen.
Bildquelle: Jugend forscht

Maryna Popova vom Werner-von-Siemens-Gymnasium Magdeburg siegte in Chemie im Landeswettbewerb 2025 in Sachsen-Anhalt. Ihr Projekt wurde von der Biophysikerin Prof. Dr. Cecilia Clementi betreut. Maryna befasste sich mit dem Inselzellen-Amyloid-Polypeptid, einem Hormon, das von der Bauchspeicheldrüse ausgeschüttet wird und zur Entwicklung von Typ-2-Diabetes beitragen kann. Die Erkenntnisse der Jungforscherin könnten die Grundlage zur Entwicklung von Diabetestherapien bilden. An einer gemeinsamen Publikation mit Prof. Clementi wird schon gearbeitet.

Projekt

Manuel und die Aquarientechnik

Manuel Santos Gelke entwickelte ein Gerät zur physikalischen Algen- und Bakterienextinktion.

Manuel Santos Gelke entwickelte ein Gerät zur physikalischen Algen- und Bakterienextinktion.
Bildquelle: Jugend forscht

Manuel Santos Gelke vom Beethoven-Gymnasium Berlin entwickelte eine automatische Düngerdosieranlage für Aquarien, die Nährstoffkonzentrationen misst und sie konstant hält. Dafür gab es im Berliner Landeswettbewerb „Schüler Experimentieren“ von 2018 einen ersten Preis in der Kategorie Technik. Betreut wurde Manuel von Dr. Roland Reimers aus dem Schülerlabor PhysLab.

2021 folgte ein weiterer Landessieg bei „Jugend forscht“ in der Kategorie Biologie. Manuel konstruierte ein spezielles Gerät zur effizienten Bekämpfung schädlicher Algen sowie krankheitserregender Keime in Aquarien. Dabei kombinierte er drei alternative physikalische Methoden, die für Tiere und Menschen ungefährlich sind. Dieses Projekt wurde gemeinsam mit dem Schülerforschungszentrum Berlin betreut.

Projekt

Günter M. Ziegler und die Polyeder

Günter M. Ziegler untersuchte 1982, wie konvexe Polyeder verschiedenen Typs im drei- oder höherdimensionalen Raum aneinandergelagert erscheinen können.

Günter M. Ziegler untersuchte 1982, wie konvexe Polyeder verschiedenen Typs im drei- oder höherdimensionalen Raum aneinandergelagert erscheinen können.
Bildquelle: Jugend forscht

Der Mathematiker und Präsident der Freien Universität, Professor Dr. Günter M. Ziegler, hat früher selbst bei Jugend forscht mitgemacht. Er sagt: „Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie spannend ‚Jugend forscht‘ ist, und dass der Wettbewerb Spaß macht“, sagt er. Dass die Freie Universität Berlin nun erstmals Gastgeberin ist, freut ihn besonders: „Wir wollen zeigen, dass Forschung Spaß macht, offen ist und überall beginnen kann – auch schon im Klassenzimmer oder in der Freizeit.“

1982 wurde Günter M. Ziegler Bundessieger im Fachgebiet Mathematik/Informatik: Projekt

1979 belegte er gemeinsam mit Matthias Prokop den dritten Platz im Fachgebiet Mathematik/Informatik in Bayern: Projekt. 

Du hast Fragen? Dann wende dich an:

Melanie Cyrach

Melanie Cyrach
Bildquelle: privat

Leiterin des Regionalwettbewerbs Berlin Dahlem

E-Mail: wl.berlin-dahlem@wv.jugend-forscht.de

Dr. Thorsten Grospietsch

Dr. Thorsten Grospietsch
Bildquelle: Bernd Wannenmacher

Veranstaltungskoordinator an der FU Berlin

E-Mail: pb.berlin-dahlem@wv.jugend-forscht.de

Dr. Allison Berger

Dr. Allison Berger
Bildquelle: Bernd Wannenmacher

Du suchst Untersützung für dein Projekt in der Chemie?

E-Mail: allison@zedat.fu-berlin.de

Dr. Falk Ebert

Dr. Falk Ebert
Bildquelle: OJ, PhysLab

Du suchst Unterstützung für dein Projekt in der Physik?

E-Mail: ebert@zedat.fu-berlin.de

Dr. Anna Julia Poser

Dr. Anna Julia Poser
Bildquelle: Canva

Du suchst Unterstützung für dein Projekt in der Planetenforschung?

E-Mail: anna.julia.poser@fu-berlin.de

Der Berliner Südwesten: Klar, dass Jugend hier forscht.

Seit über 100 Jahren wird im Berliner Südwesten geforscht, entdeckt und entwickelt. Der Stadtteil Dahlem ist besonders bekannt: Hier wurde ein „deutsches Oxford“ geschaffen – ein besonderer Ort für Forschung und Bildung.

Berühmte Wissenschaftler*innen wie Albert Einstein, Max Planck, Lise Meitner oder Otto Hahn haben in Dahlem gelebt und gearbeitet. Auch heute gibt es dort neben der Freien Universität Berlin noch viele bekannte Forschungseinrichtungen, zum Beispiel die Max-Planck-Institute, das Helmholtz-Zentrum Berlin oder die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung.

Die Freie Universität Berlin ist eine von Deutschlands besten Unis und hat über 33.000 Studierende. An den Fachbereichen Physik, Geowissenschaften, Mathematik und Informatik sowie Biologie, Chemie, Pharmazie findet Spitzenforschung statt, zum Beispiel an Algorithmen, Quantencomputern und Klimamodellen, an neuen, umweltfreundlichen chemischen und biologischen Prozessen und zum Recycling von Rohstoffen.

Jugend forscht Dahlem wird unterstützt von den Fachbereichen

Schüler*innen besuchen die Labore im Forschungsgebäude SupraFAB während der SommerUNI 2024.

Schüler*innen besuchen die Labore im Forschungsgebäude SupraFAB während der SommerUNI 2024.
Bildquelle: FB Physik, OJ, 2024