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Awareness & Accessibility

Die Frage „Ist Luisa da?“ (alternativ „Ist Luisa hier?“ oder „Wo ist Luisa?“) erlangte, anschließend an Vorreiterprojekte im anglophonen Raum, in Deutschland, Österreich und der Schweiz Bekanntheit als Code, mit dem Personal insbesondere in Kneipen, Bars und Clubs für sexualisierte Belästigung, Diskriminierung und Gewalt sensibilisiert werden soll. Inzwischen können sich mit dieser Frage Menschen bei Grenzüberschreitungen, Belästigungen, Bedrohungen, Diskriminierungen, Übergriffen oder dem Gefühl von Unsicherheit oder Angst an neutrale Personen wenden, um unmittelbar, diskret und ohne weitere Erklärung Hilfe zu bekommen. Dabei entscheidet die betroffene Person selbst, welche Hilfemöglichkeit(en) sie in Anspruch nehmen möchte. Wichtig ist zunächst, dem*der Betroffenen aus der Situation zu helfen.
Auch auf dem Sommerfest der Freien Universität im Juli 2024 hat das erstmals aktive studentische Awareness-Team (Awareness, engl. für Bewusstsein, Sensibilisierung, Achtsamkeit) vom Fachbereich Wirtschaftswissenschaft mit Unterstützung der Stabsstelle Diversity und Antidiskriminierung und dem Team geschlechter*gerecht mit diesem Code gearbeitet und so ein als Hilfsangebot für Betroffene geschaffen.

Auch der Aspekt der Zugänglichkeit ist für diskriminierungsarme, inklusive(re) Veranstaltungen unerlässlich. Accessibility (engl. für Zugänglichkeit, Erreichbarkeit, Barrierefreiheit) zielt darauf ab, unterschiedliche körperliche, sensorische, psychische, sprachliche oder soziale Voraussetzungen von Anfang an mitzudenken und Barrieren, die Zugänge erschweren oder verhindern, abzubauen.

Awareness und Accessibility bilden also eine wichtige Grundlage für die Schaffung inklusiver(er) und diskriminierungsärmerer Veranstaltungen.

Dezentral an der Freien Universität zur Anwendung kommende Awareness- und Accessibility-Konzepte finden sich für Interessierte nachfolgend.