Newsletter zur Forschungsförderung - Ausgabe vom 27.05.2026
30.01.2026
Inhalt
Informationen zu den Ausschreibungen zur Forschungsförderung
Deutsche Forschungsgemeinschaft
- DFG-Fraunhofer-Kooperation: Trilaterale Transferprojekte
- Preparing for Tomorrow – Societies and Strategies in Times of Transition
Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt
- Förderung von Projekten für die Verankerung von wissenschaftsgeleitetem Open Access in Wissenschaftseinrichtungen, Fachkulturen und Publikationsinfrastrukturen
- Transformationen in der Demokratie
- Aktuelle und künftige Herausforderungen demokratischer Gesellschaften
- Förderung von internationalen Verbundvorhaben in Wissenschaft und Forschung zum Thema „KI-gestützte Robotik für Anwendungen in der realen Welt“ zwischen Europa und Japan
- Faszination Fusionsforschung – Zukunftsenergie mit Outreach begreifbar machen
- „Kickstart FUTUR“ - visionäre Ansätze in der Energieforschung
- Kompetenzzentrum Chipdesign
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Europäische Union
VolkswagenStiftung
Weitere Stiftungen
- Hans-Böckler-Stiftung: Promotionskollegs und Nachwuchsforschungsgruppen
- Joachim Herz Stiftung: Deeptech stärken. Förderung für Innovationsökosysteme
Verschiedene Mittelgeber
- Max-Planck-Institut für demografische Forschung, Rostock: Post-doctoral researchers
- Deutsch-Französische Hochschule (DFH): Deutsch-Französische Doktorandenkollegs
Stipendien
- Gertrud-und-Alexander-Böhlig-Stiftung: Stipendien für Graduierte und Postdoktorand*innen
- Fernand Braudel Senior Fellowships (European University Institute, Florence)
Preise, Wettbewerbe und Forschungsauszeichnungen
Wirtschaft trifft Wissenschaft
- EXIST-Women
- Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand - ZIM
- Förderung für Spitzenforschung im deutschen Mittelstand – KMU-innovativ
- Validierung des technologischen und gesellschaftlichen Innovationspotenzials wissenschaftlicher Forschung – VIP+
- EXIST - Forschungstransfer
- EXIST - Gründungsstipendien
Alle aktuellen Ausschreibungen zur Forschungsförderung nach Fächergruppen
Allgemeine Hinweise
Informationen zu den Ausschreibungen zur Forschungsförderung
Aktuelle Ausschreibungen regelmäßig im Internet
Ausschreibungen zur Forschungsförderung werden zusätzlich zum vier- bis sechswöchig erfolgenden Versand des Newsletters regelmäßig auf den Internetseiten der Freien Universität Berlin veröffentlicht.
Sie finden aktuelle Ausschreibungen - sortiert nach Mittelgebern / Förderinstitutionen und nach Fächergruppen - auf diesen Internetseiten der Freien Universität Berlin.
Darüber hinaus kann im Intranet der FU Berlin kostenfrei in der ELFI-Datenbank der Servicestelle für ELektronische ForschungsförderInformationen im deutschsprachigen Raum nach Ausschreibungen recherchiert werden. Die Ausschreibungen umfassen Förderprogramme von über 5.400 nationalen und internationalen Förderern und sind gegliedert nach Forschungs- und Querschnittssthemen, Förder- und Institutionsarten, sowie nach Regionen und Förderertypen.
Deutsche Forschungsgemeinschaft
DFG-Fraunhofer-Kooperation: Trilaterale Transferprojekte
Mit dem Programm sollen Transferaktivitäten initiiert werden, mit denen geeignete komplementäre Partner aus dem Wissenschafts- und dem Anwendungsbereich wissenschaftliche Erkenntnisse in Richtung Anwendung entwickeln und dadurch bestehende Lücken zwischen Grundlagenforschung und Anwendung schließen.
In den trilateralen Transferprojekten fungieren Fraunhofer-Institute als forschende Partner und Mittler zwischen Hochschule und Anwendung (bspw. Industrie), indem sie zum einen anwendungsorientierte Vorlaufforschung durchführen und zum anderen bestehende Kontakte zur Wirtschaft verstärken und neue initiieren. Ziel ist es, die Forschungsergebnisse insbesondere auch wirtschaftlich zu verwerten.
Der Aufruf ist nicht auf Transferprojekte mit bestimmten Arten von Anwendungspartnern beschränkt.
Termin: 01.09.2026 (Projektskizzen), 20.03.2027 (Anträge)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr.-Ing. Sebastian Heidrich, Ingenieurwissenschaften 1, Tel.: 0228/885-2277, Dr.-Ing. Bastian Mohr, Mathematik und Ingenieurwissenschaften 2, Tel.: 0228/885-3140, Christiane Mohren, Mathematik und Ingenieurwissenschaften 2, Tel.: 0228/ 885-2019, erkenntnistransfer@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Preparing for Tomorrow – Societies and Strategies in Times of Transition
In a time of profound global uncertainty – shaped by climate change, pandemics, geopolitical tensions, economic disruption, technological transformation and epistemic challenges – the call will support innovative, transnational social sciences and humanities (SSH) research that strengthens society’s capacity to anticipate, understand and respond to future challenges and opportunities.
Aim: The Preparing for Tomorrow call will fund collaborative research that advances conceptual, empirical and normative understanding of how societies envision, prepare for and respond to uncertain futures. It seeks to generate knowledge that supports resilient, inclusive and forward-looking strategies, and that informs policy and practice at local, national and international levels.
Overarching themes:
A) Uncertainty: sources, costs, communication and improvement;
B) The many faces of the future and crisis: historical, cultural and regional perspectives;
C) Scope and coordination of response strategies;
D) Normative inquiry into prevention and preparation for future crises.
Termin: 08.07.2026 (letter of intent), 28.10.2026 (proposal)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Sigrid Claßen, Humanities and Social Sciences, Tel.: 0228/885-2209, Anna Knaps, Social and Behavioural, Sciences, Tel.: 0228/885-3031, Niklas Hebing, Humanities and Cultural Studies, Tel.: 0228/885-2949, t-ap@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt
Förderung von Projekten für die Verankerung von wissenschaftsgeleitetem Open Access in Wissenschaftseinrichtungen, Fachkulturen und Publikationsinfrastrukturen
Ziel ist, dass wissenschaftsgeleitetes Open Access zum integralen Bestandteil des Selbstverständnisses und der Handlungsweisen wissenschaftlicher Einrichtungen und Disziplinen in Deutschland wird. Angestrebt wird eine einrichtungsübergreifende und nachhaltige Weiterentwicklung. Offene, wissenschaftsgeleitete Publikationspraktiken sind dafür in die Strukturen, Routinen und Bewertungssysteme wissenschaftlicher Einrichtungen und Infrastrukturen zu integrieren.
Gefördert werden sollen unter anderem Vorhaben,
- die institutionelle, überinstitutionelle und/oder überregionale Finanzierungslösungen für die langfristig tragfähige Verankerung des wissenschaftsgeleiteten Open Access erarbeiten und umsetzen.
- die einrichtungsübergreifende Finanzierungsansätze und -modelle verbessern, festigen oder diese ausweiten.
- die die geteilte Verwendung von Ressourcen zwischen mehreren Einrichtungen rechtlich sicherstellen und in ihrer Umsetzung festigen.
- die wissenschaftsgeleitetes Open Access durch kollaborative Strategie- (Qualitätsstandards, Evaluationspraxis und andere) und Finanzierungsprozesse (zum Beispiel konsortiale Trägerstrukturen und andere) in die konkrete Umsetzung und Anwendung bringen und dabei über Länder, Organisationen, Open-Access-Initiativen oder Einrichtungen hinweg die Institutionalisierung des wissenschaftsgeleiteten Open Access koordiniert und harmonisiert voranbringen.
Termin: 03.08.2026
Adresse: VDI/VDE Innovation + Technik GmbH − Projektträger Digitaler Wandel in Bildung, Wissenschaft und Forschung – Steinplatz 1, 10623 Berlin
Kontakt: voa@vdivde-it.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Transformationen in der Demokratie
Ziel der Förderung ist es, mit Hilfe sozial- und geisteswissenschaftlicher Forschung neue Erkenntnisse über die komplexen Wechselverhältnisse zwischen gesellschaftlichen Dynamiken und staatlichem Handeln in Transformationsprozessen zu gewinnen. Untersucht werden sollen die Bedingungen, unter denen demokratische Gesellschaften ihre Aushandlungs- und Konfliktlösungsfähigkeit in Zeiten tiefgreifenden Wandels und im Kontext neuer Technologien erhalten und weiterentwickeln können. Diese Zielsetzung kann sowohl durch eine theoretische als auch durch eine praxisorientierte Reflexion der jeweiligen Rahmenbedingungen, Strukturen und Prozesse für Transformation im demokratischen Austausch von Staat und gesellschaftlichen Akteuren verfolgt werden.
Themen:
-
Transformationen in der Demokratie
-
Staatliches Handeln und gesellschaftliche Dynamiken
-
Neue Technologien und demokratische Aushandlungsprozesse
Termin: 31.08.2026 (Projektskizzen)
Adresse: Projekttträger DLR
Kontakt: Dr. Cornelia Rieß, Tel.: 0228/3821 - 2036, cornelia.riess@dlr.de, Sandra Block, Tel.: 0228/3821 - 1933, sandra.block@dlr.de, Dr. Cedric Janowicz, Tel.: 0228/3821 - 1769, cedric.janowicz@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Aktuelle und künftige Herausforderungen demokratischer Gesellschaften
Demokratische Gesellschaften versprechen ein Leben in Würde, Freiheit und Sicherheit für alle Menschen unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Religion und Weltanschauung. Dabei haben alle Bürgerinnen und Bürger das Recht, an der Gestaltung des Zusammenlebens in der offenen, pluralistischen Gesellschaft teilzuhaben.
Übergeordnetes Ziel der Ausschreibung ist es, die grundlagen- und anwendungsorientierte Forschung zu aktuellen und künftigen Herausforderungen demokratischer Systeme zu stärken: Dazu sollen sowohl Forschungserkenntnisse als auch politisch und gesellschaftlich bedeutsames und anschlussfähiges Wissen zu Gegenwart und Zukunft der Demokratie generiert werden, um aktuelle Krisen, Herausforderungen und Entwicklungspfade demokratischer Systeme sach- und lösungsorientiert diskutieren zu können.
Gefördert werden Forschungsvorhaben, die sich sowohl theoretisch als auch empirisch mit den gesellschaftlichen, politischen sowie kulturellen Grundlagen aktueller demokratischer Ordnungen in historischer und gegenwartsbezogener Perspektive auseinandersetzen. Im Mittelpunkt stehen zudem Vorhaben, die aktuelle gesellschaftliche Spannungsfelder sowie Mechanismen und Dynamiken der Polarisierung und Einstellungen zur Demokratie samt ihrer kulturellen, diskursiven und medialen Produktion untersuchen. Unterstützt werden grundlagen- ebenso wie anwendungsorientierte Projekte, die beispielsweise partizipative Ansätze und Innovationspotenziale demokratischer Praxis erforschen. Von Interesse sind auch trans- und internationale Vergleiche, die Herausforderungen, Funktionsweisen und Anpassungsstrategien von Demokratien in unterschiedlichen Kontexten analysieren. Schließlich werden auch Forschungsvorhaben gefördert, die neue Formate der Wissenschaftskommunikation zu Demokratiethemen erproben und damit die Vermittlung von Erkenntnissen der Demokratieforschung in die Gesellschaft stärken.
Termin: zweistufiges Verfahren; Fristen zur Vorlage der Skizzen stehen in den Förderaufrufen.
Adresse: DLR Projektträger, Gesellschaft, Innovation, Technologie, Gesellschaften der Zukunft, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Dr. Cornelia Rieß, Tel.: 0228/3821-2036, cornelia.riess@dlr.de, Sandra Block, Tel.: 0228/3821-1933, sandra.block@dlr.de, Dr. Cedric Janowicz, Tel.: 0228/3821-1769, cedric.janowicz@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Förderung von internationalen Verbundvorhaben in Wissenschaft und Forschung zum Thema „KI-gestützte Robotik für Anwendungen in der realen Welt“ zwischen Europa und Japan
Ziel ist die Entwicklung KI-gestützter Robotersysteme für praktische Anwendungen. Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsprojekte sowohl als Einzel- wie auch als Verbundvorhaben, die sich in internationaler Zusammenarbeit mit Partnern aus Japan und aus den beteiligten europäischen Ländern (siehe Ausschreibung) auf die Erforschung KI-gestützter Robotik für Anwendungen in der realen Welt fokussieren.
Die Forschung ist nicht auf bestimmte Technologien, Ansätze oder Methoden beschränkt und kann sich mit Software- und Hardware-Aspekten der Robotik befassen, die mit Sensoren, Computer Vision, Big-Data-Erfassung, maschinellem Lernen und Deep Learning, natürlicher Sprachverarbeitung, Simultaneous Localization and Mapping und anderen KI-bezogenen Bereichen zusammenhängen. Durch den Einsatz solcher Technologien können Projekte verschiedene Fähigkeiten abdecken, darunter unter anderem fortgeschrittene Wahrnehmungsfähigkeiten, Manipulation und Co-Manipulation, Lernen und Entscheidungsfindung sowie die Interaktion mit Menschen im Zusammenhang mit KI-gestützter Robotik.
Termin: 22.07.2026, 10:00 Uhr (Projektskizzen)
Adresse: DLR Projektträger, Europäische und internationale Zusammenarbeit, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Dr. Nicola Hartlieb, Tel.: 0228/38 21-1409, nicola.hartlieb@dlr.de, Birgit Ehrenberg, Tel.: 0228/38 21-1471, birgit.ehrenberg@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Faszination Fusionsforschung – Zukunftsenergie mit Outreach begreifbar machen
Zweck ist die Förderung von vorwettbewerblichen Projekten zur Erforschung neuartiger Outreach-Konzepte für die Fusionsforschung. Kennzeichen der Projekte sollen dabei ein hohes Risiko und eine besondere Komplexität der Forschungsaufgabe sein. Für eine Lösung ist in der Regel ein inter- und multidisziplinäres Vorgehen erforderlich.
Gefördert werden ausschließlich Vorhaben, deren zu vermittelnde wissenschaftlich-technische Inhalte einen direkten Bezug zu den Programmschwerpunkten des Forschungsprogramms „Fusion 2040“ und Schlüsseltechnologie Fusion in der HTAD und zum Aktionsplan „Deutschland auf dem Weg zum Fusionskraftwerk“ aufweisen. Mögliche fachliche Inhalte sind beispielsweise physikalische Grundlagen der Fusion, magnetischer Einschluss und Plasmaheizung, Lasersysteme und Optiken, Targets und Injektionssysteme, Tritiumtechnologien, Fusionsmaterialien, Neutronen, Diagnostik, Kraftwerksdesign und periphere Komponenten, Einbindung der Fusion ins Stromnetz, Sicherheit oder Regulatorik. Darüber hinaus kann neben den spezifischen fachlichen Inhalten auch der Forschungs- und Entwicklungsprozess im Fusionssektor und der Weg zur Marktreife als solche behandelt werden.
- Modul A „Fusion kommunizieren“
- Modul B „schulische Akteure“
Termin: 17.07.2026 (zweistufiges Verfahren)
Adresse: VDI Technologiezentrum GmbH – Projektträger Projektträgerschaft zur Fusionsforschung – VDI-Platz 1, 40468 Düsseldorf
Kontakt: Dr. Leonhard Klar, Tel.: 0211/6214 954, leonhard.klar@vdi.de, Dr. Tim Höhne, Tel.: 0211/6214 607, tim.hoehne@vdi.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
„Kickstart FUTUR“ - visionäre Ansätze in der Energieforschung
Die Grundlagenforschung zur klimaneutralen Energieversorgung ist ein Fundament der Energiewende. Mit dem Förderaufruf „Kickstart FUTUR“ setzt das BMFTR gezielt Impulse für eine zukunftsorientierte Energieversorgung.
Fokusthemen sind:
- Erneuerbare Energien und Energieeffizienz
Ziel ist die Weiterentwicklung und Integration erneuerbarer Energien für eine klimaneutrale Energieversorgung. Weiterhin stehen innovative Ansätze zur Steigerung der Energieeffizienz im Fokus, die perspektivisch Ressourcen schonen und den Gesamtenergiebedarf senken. - Verbesserung von Effizienz und Wirtschaftlichkeit von Produktionsprozessen
Ziel ist es, Produktionsprozesse in Industrie und Energiewirtschaft energie- und kosteneffizienter zu gestalten. Neue Technologien, Materialien oder Ansätze können dazu beitragen, Emissionen zu reduzieren und die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. - Power-to-X-Technologien
Im Fokus stehen dabei neue Konversionsverfahren, die Verbesserung von Wirkungsgraden und die Kopplung mit industriellen Prozessen sowie Pfade mit hohem Transformationspotenzial, die bislang wissenschaftlich noch nicht hinreichend untersucht wurden. - Wasserstoffspeicherung und -verteilung
Für eine breite Nutzung von Wasserstoff braucht es leistungsfähige, sichere und wirtschaftliche Speicher- und Verteilstrukturen. Neue Materialien, Technologien oder Konzepte können hierbei entscheidende Fortschritte ermöglichen. - Nutzung von Wasserstoff und seinen Derivaten
Der Einsatz von Wasserstoff und seinen Derivaten in Industrie, Verkehr und Energieerzeugung bietet große Potenziale zur CO₂-Reduktion. Im Fokus stehen innovative Anwendungen, die grundlegende technische Machbarkeit adressieren. - Technologien für die nachhaltige Transformation
Der Umbau bestehender Infrastrukturen zur Nutzung von Wasserstoff oder erneuerbaren Energieträgern kann Transformationsprozesse beschleunigen und bestehende Investitionen effizient nutzen. Forschung zu technischen und sicherheitsrelevanten Fragen ist hierfür essenziell. Auch der Transformationsprozess an sich kann Gegenstand früher, explorativer Forschung sein, etwa durch die Bearbeitung grundlegender Forschungsfragen zu Voraussetzungen, Pfaden und Wechselwirkungen sowie zur Digitalisierung.
Termin: 12.06.2026 (Projektskizzen)
Adresse: Projektträger Jülich, Geschäftsbereich Energie- und Wasserstoff-Forschung (EWF), Forschungszentrum Jülich GmbH, 52425 Jülich
Kontakt: ptj-ewf-kickstart@ptj.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Kompetenzzentrum Chipdesign
Ziele sind Stärkung der technologischen Souveränität im Chipdesign, mehr Wertschöpfung und Innovation durch Designkompetenz in Forschung und Industrie, Mobilisierung von Fachkräften sowie Bündelung bestehender nationaler Aktivitäten im Chipdesign und Anbindung an die europäische Designplattform. So soll Deutschland zu einem der führenden Chipdesign-Standorte in Europa ausgebaut werden.
Gegenstand der Förderung sind Aufwendungen für die Schaffung einer zentralen Anlaufstelle für Design-Kompetenz und Design-Enablement als Service für Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen. Dabei stehen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zunächst nicht im Fokus dieser Förderrichtlinie, sie können während der Laufzeit auf Empfehlung des Kompetenzzentrums als flankierende Maßnahme zusätzlich gefördert werden. Vorgesehen ist die Förderung eines Koordinationsvorhabens als Verbundvorhaben mit mehreren Teilvorhaben.
Termin: 08.06.2026 (Anträge)
Adresse: VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, Projektträger „Mikroelektronik, Supercomputing, Robotik“ des BMFTR, Steinplatz 1, 10623 Berlin
Kontakt: Dr. Selami Yilmaz, Dr. Melanie Hentsche, Tel.: 030/31 00 78-3584, Designinitiative-ME@vdivde-it.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Explorationsinitiative Geothermie
Im Rahmen des Förderaufrufs "Explorationsinitiative Geothermie" werden für einen beschleunigten Ausbau der Tiefengeothermie zur Wärmeversorgung Projekte durch standortspezifische Vorstudien, geophysikalische Erkundungen (z.B. Seismik) und eine erste Bohrung sowie wissenschaftlich begleitende Untersuchungen gefördert. Die Förderung soll die wirtschaftliche Umsetzung von Anlagen für die Tiefengeothermie vorbereiten und unterstützen, indem umfangreiche Untergrundinformationen gewonnen werden. Unterstützt werden Projekte zur Aufsuchung und Erschließung (Exploration) von geothermischen Reservoiren tiefer als 400 m für eine wirtschaftliche Wärmebereitstellung.
Der Förderaufruf ist in drei unterschiedliche Module gegliedert, die als Grundlage für eine erfolgreiche Projektentwicklung angesehen werden:
Modul 1 – Vorstudien
Modul 2 – Explorations- und Demonstrationsprojekte
Modul 3 – Wissenschaftlich begleitende Untersuchungen
Termin: 31.08. und 31.10.2026
Adresse: Projektträger Jülich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie
Kontakt: ptj-explo@ptj.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Förderaufruf: 1. Innovationswettbewerb Energiequartiere
Der Innovationswettbewerb Energiequartiere des BMWE hat zum Ziel, exzellente Forschungsergebnisse für die Anwendung im realen Umfeld zu qualifizieren und den Transfer in die Praxis zu beschleunigen. Gesucht werden innovative Projekte, die über das „business as usual“ hinausgehen. Diese sollen mit einem ganzheitlichen Ansatz vom Konzept (DESIGN), über die Umsetzung (BUILD), bis zum Betrieb (OPERATE) gefördert werden. Gegenstand des Wettbewerbs sind räumlich zusammenhängende Bestandsquartiere, die als ganzheitliche Innovationsräume bearbeitet werden. Dies sind Quartiere mit überwiegender Wohnnutzung. Ergänzende Nutzungen wie Schulen, Kindertagesstätten, Einzelhandel, Dienstleistungen und sonstige quartiersnahe Infrastrukturen können in die Bearbeitung einbezogen werden.
Art und Umfang der Zuwendung
- In der DESIGN-Phase werden Verbundvorhaben mit jeweils bis zu 1 Mio. Euro gefördert. Die Laufzeit beträgt bis zu zwei Jahre.
- In der BUILD-Phase werden Verbundvorhaben mit jeweils bis zu 5 Mio. Euro gefördert. Die Laufzeit beträgt bis zu fünf Jahre.
- In der OPERATE-Phase werden Verbundvorhaben mit jeweils bis zu 500.000 Euro gefördert. Die Laufzeit beträgt bis zu drei Jahre.
Termin: 02.10.2026
Adresse: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Scharnhorststr. 34-37, 10115 Berlin
Weitere Informationen: Ausschreibung
Europäische Union
Horizon Europe: MSCA Doctoral Networks Call 2026
Die Doctoral Networks des Marie Skłodowska-Curie Programms sind europäische Netzwerke und Partnerschaften von Einrichtungen zur strukturierten Ausbildung von Nachwuchswissenschaftler*innen in einem internationalen, interdisziplinären und intersektoralen Forschungs- & Innovationsprogramm mit dem Ziel der Promotion.
Erstmals wird in diesem Jahr der RAISE Pilot Doctoral Networks for AI in Science gestartet: „RAISE Doctoral networks are modelled after the MSCA, and train a new generation of researchers in AI-driven scientific methods across all disciplines”. Die Antragstellenden müssen ihren Antrag im Rahmen der „MSCA Doctoral Networks 2026“ einreichen. In der Antragsphase können sie ihr Interesse bekunden, für die „RAISE Doctoral Networks“ berücksichtigt zu werden.
Termin: 24.11.2026
Weitere Informationen: Ausschreibung
VolkswagenStiftung
Impulse für das Wissenschaftssystem: Strategische Experimentierräume - Hochschulentwicklung braucht Flexibilität
Die deutschen Universitäten haben die eigene Strategiefähigkeit in den vergangenen zwei Jahrzehnten sehr erfolgreich entwickelt. Inzwischen stoßen sie jedoch zunehmend an gesetzliche und bürokratische Grenzen, die ihre weitere strategische Entwicklung hemmen und sie an der Erfüllung ihrer vielfältigen Aufgaben in einer sich dynamisch verändernden Welt hindern. Um Bewegung in diese Situation zu bringen, möchte die VolkswagenStiftung einen gezielten Impuls setzen. Sie lädt Universitäten im Verbund mit den zuständigen Ministerien ein, Experimentierräume zu eröffnen und zu gestalten, um neue Formen länder- oder institutionenübergreifender Kooperation zu erproben. Dazu sollen seitens der Politik hemmende Regelungen außer Kraft gesetzt und neue Freiräume für die strategische Weiterentwicklung der Universitäten geschaffen werden.
- Art der Förderung: Strategische Projekte
- Zielgruppe: Universitätsleitungen, Ministerien
- Fördersumme: bis zu 500.000 Euro
- Förderdauer: 2 bis 5 Jahre
Termin: 10.09.2026, 14.00 Uhr, Online-Sprechstunde: 02.07.2026, 14:00 Uhr
Adresse: VolkswagenStiftung, Kastanienallee 35, 30519 Hannover
Kontakt: Dr. Oliver Grewe, grewe@volkswagenstiftung.de, Tel.: 0511/83 81 – 252, organisatorische/administrative Fragen: Natalia Grygier, grygier@volkswagenstiftung.de, Tel.: 0511/83 81 - 246
Weitere Informationen: Ausschreibung
Weitere Stiftungen
Hans-Böckler-Stiftung: Promotionskollegs und Nachwuchsforschungsgruppen
Promotionskollegs sollen ein qualifiziertes und strukturiertes Förderprogramm anbieten, das Kooperation, wissenschaftlichen Austausch und auch ein notwendiges Maß an Wettbewerb und gegenseitiger Kontrolle mit dem Ziel zulässt, die Ausbildungsbedingungen zu optimieren und die Bearbeitungszeiten zu reduzieren. Die Themen sollen sich durch originelle Fragestellungen und methodische Innovationen jenseits der Routineforschung auszeichnen. Sie sollen sich am Profil der Hans-Böckler-Stiftung orientieren. Das begleitende Studienprogramm soll auf den Forschungskontext zugeschnitten sein und die Vermittlung von Schlüsselqualifikationen ermöglichen.
In einer Nachwuchsforschungsgruppe soll jüngeren Wissenschaftler*innen auf Juniorprofessuren, habilitierten jüngeren Hochschuldozent*innen und Hochschullehrer*innen im Rahmen von Erstberufungen die Möglichkeit eröffnet werden, bis zu drei Doktorand*innen in einem thematischen Kontext zu promovieren. Die thematische Ausrichtung der Nachwuchsforschungsgruppe soll überschaubar fokussiert sein, so dass sie von einer*m Betreuer*in produktiv und erfolgreich begleitet werden kann und zugleich eine Kooperation der Promovierenden untereinander ermöglicht. Das Programm ist offen für alle wissenschaftlichen Disziplinen. Bevorzugt werden Anträge behandelt, die mit den Leitthemen der Hans-Böckler-Stiftung kompatibel sind.
Termin: 31.01.2027 (zweistufiges Verfahren)
Adresse: Hans-Böckler-Stiftung, Georg-Glock-Straße 18, 40474 Düsseldorf
Weitere Informationen: Ausschreibung
Joachim Herz Stiftung: Deeptech stärken. Förderung für Innovationsökosysteme
Gefördert werden zwei konkrete Projekte (nicht Startups) mit Modellcharakter, die die Rahmenbedingungen für Deeptech-Gründungen strukturell verbessern. Im Fokus stehen Vorhaben, die:
- neue Programme und Formate für Deeptech-Entrepreneurship entwickeln und umsetzen – z. B. Trainings, Qualifizierung oder Mentoring
- Netzwerke und Zusammenarbeit stärken – zwischen Wissenschaft, Industrie, Kapital und weiteren Akteuren
- Transferprozesse beschleunigen
- Innovationsökosysteme weiterentwickeln und professionalisieren – regional oder thematisch
- Zugang zu Infrastruktur und Ressourcen verbessern – insbesondere in frühen Entwicklungsphasen
Termin: 14.06.2026 (Bewerbung Stufe 1), 24.06.2026 (Begutachtung: Bei positiver Begutachtung der Bewerbung Einladung an ausgewählte Finalist*innen zur persönlichen Präsentation des Vorhabens Ende August in Hamburg)
Adresse: Joachim Herz Stiftung, Langenhorner Chaussee 384, 22419 Hamburg
Weitere Informationen: Ausschreibung
Verschiedene Mittelgeber
Max-Planck-Institut für demografische Forschung, Rostock: Post-doctoral researchers
EduTrack: Tracking Education Pathways and Social Policies is a 6-year interdisciplinary project between the MPIDR, the Max Planck Institute for the History of Science, the Max Planck Institute for Political and Social Science, and coordinated by Population Europe. The project aims to generate scientific evidence, to disseminate expertise, and to promote policy dialogue on how education and knowledge transfer in different settings and over different life courses contribute to individual and societal well-being and resilience. Within the project, the MPIDR leads the research area on the bidirectional relationships between sociodemographic circumstances and educational trajectories. The geographic scope of the project is not tied to any specific region.
We would be particularly interested in researchers working on topics that include (but are not limited to):
- The intersection of education, political polarization, and demographic change
- The mechanisms through which education and demographic outcomes (including migration, health and mortality, and fertility and family formation) affect each other
- High-skilled migration and regional and global skill imbalances
- Patterns of immigrant integration and intergenerational transmission of inequality
- Human capital formation, productivity, and long-term socio-economic sustainability
Termin: 15.08.2026
Kontakt: vanraalte@demogr.mpg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Deutsch-Französische Hochschule (DFH): Deutsch-Französische Doktorandenkollegs
Ziel dieser Ausschreibung ist es, die Entwicklung gemeinsamer deutsch-französischer strukturierter Doktorandenausbildungen zu fördern und den Austausch von Forschenden einer Disziplin sowie Innovation, Wissenstransfer und die Erstellung von Veröffentlichungen auf europäischer und internationaler Ebene zu unterstützen. Im Mittelpunkt der Förderung steht die Mobilität der Promovierenden, die eine enge Zusammenarbeit zwischen deutschen und französischen Forschenden ermöglichen soll.
Die finanzielle Unterstützung der DFH setzt sich zusammen aus:
- einem Pauschalzuschuss zu den Infrastrukturkosten,
- Mobilitätsbeihilfen für Aufenthalte im Partner- oder Drittland bis zu einer Dauer von jeweils 18 Monaten,
- der Möglichkeit für die bei der DFH ordnungsgemäß eingeschriebenen Promovierenden, an kostenlosen Onlinesprachkursen (Deutsch und Französisch) teilzunehmen;
- Auslandsstipendien für Programme, die sich in der Weiterförderung befinden, als besonders innovativ und gut strukturiert evaluiert werden und Auslandsstipendien beantragt haben.
Termin: 30.06.2026 (Antragsankündigung), 31.10.2026 (Anträge)
Adresse: DFH, Villa Europa, Kohlweg 7, 66123 Saarbrücken
Kontakt: info@dfh-ufa.org
Weitere Informationen: Ausschreibung
Stipendien
Gertrud-und-Alexander-Böhlig-Stiftung: Stipendien für Graduierte und Postdoktorand*innen
Die Stipendien werden für eine Laufzeit von 12 Monaten gewährt. Gefördert werden folgende Fachgebiete: Ägyptische und Vorderasiatische Altertumswissenschaften, Geschichtswissenschaften, Religionswissenschaft und Judaistik.
Termin: 15.10.2026
Adresse: Deutsches Stiftungszentrum, Regionalbüro Berlin, Pariser Platz 6, 10117 Berlin
Kontakt: Peer Fischer, Tel.: 030/322982-344, peer.fischer@stifterverband.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Fernand Braudel Senior Fellowships (European University Institute, Florence)
Fernand Braudel Senior Fellowships provide a framework for established academics with an international reputation to pursue their research at the EUI.
Fellows are encouraged to make contact with researchers sharing their academic interests, may be involved in the teaching and thesis supervision tasks of EUI professors, and associated with one of the research projects being carried out at the EUI. The monthly stipend is € 3,000.
Termin: 30.09.2026, 14:00 Uhr
Adresse: Academic Service, European University Institute (EUI), Via dei Roccettini 9, I-50014 San Domenico di Fiesole
Kontakt: Tel.: +39 055 4685 429, applyfellow@eui.eu
Weitere Informationen: Ausschreibung
Preise, Wettbewerbe und Forschungsauszeichnungen
DFG: von Kaven-Preis
Der von Kaven-Preis zeichnet als Ehrenpreis jedes Jahr in der Europäischen Union arbeitende Mathematikerinnen und Mathematiker für hervorragende wissenschaftliche Leistungen aus. Der von Kaven-Preis soll, sofern keine weiteren geeigneten Vorschläge vorliegen, der besten Bewerberin oder dem besten Bewerber im Heisenberg-Programm in der Mathematik aus dem jeweils vergangenen Jahr als besondere Auszeichnung zuerkannt werden.
- Ehrenpreis: 10.000 Euro
- Förderpreis: 5.000 Euro
Termin: 31.01.2027 (Nominierung)
Adresse: DFG, Kennedyallee 40, 53175 Bonn
Kontakt: Dr. Frank Kiefer, Tel.: 0228/885-2567, Frank.Kiefer@dfg.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Deutsch-Afrikanischer Innovationsförderpreis
Der Innovationsförderpreis wird an Forschende in afrikanischen Ländern und ihre Partnerinnen und Partner in Deutschland für nachgewiesene herausragende Forschungsleistungen mit Anwendungspotential in Verbindung mit einem Nutzungs- oder Verwertungskonzept vergeben. Dieses sollte bereits Perspektiven für die Verstetigung der Kooperation zwischen den Partnerinnen und Partnern und möglichst für mittel- und langfristigen Strukturaufbau am afrikanischen Standort eröffnen. Die Preisausschreibung orientiert sich an den Schlüsseltechnologien sowie ausgewählten strategischen Forschungsfeldern der Hightech Agenda Deutschland.
Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbarer Zuschuss und in der Regel in Höhe von bis zu 150.000 Euro sowie bis zu 24 Monaten gewährt.
Schwerpunktthemen:
- Angewandte Forschung im Bereich künstlicher Intelligenz,
- Luft- und Raumfahrtforschung (insbesondere Erdbeobachtung, Satellitenkommunikation, Antriebssysteme, nachhaltige Mobilitätslösungen),
- Quantentechnologie (insbesondere Quantensensorik, Quantenkommunikation sowie deren industrielle und medizinische Anwendungen),
- Gesundheitsforschung (insbesondere Gesundheitstechnologien und datengetriebene Gesundheitsforschung),
- Biotechnologie (insbesondere in der Industrie sowie in der Medizin),
- klimaneutrale Energieerzeugung und Mobilität,
- Meeres-, Klima- und Nachhaltigkeitsforschung (insbesondere zu Kreislaufwirtschaft sowie zu Wasser- und Abwassertechnologien).
Termin: 30.06.2026 (zweistufiges Antragsverfahren, Nominierung)
Adresse: DLR Projektträger, Europäische und internationale Zusammenarbeit, Heinrich-Konen-Straße 1, 53227 Bonn
Kontakt: Lasse Nordmann, Tel.: 0228/3821 2798, Lasse.Nordmann@dlr.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Hanns-Lilje-Stiftungspreis
Die Hanns-Lilje-Stiftung schreibt 2026 den Stiftungspreis Freiheit und Verantwortung im Bereich „Die bildende Kraft von Kunst und Kultur“ aus. Bewerben können sich herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie erfolgreiche Initiativen und wirkungsvolle Projekte. Besonderes Interesse gilt zukunftsorientierten Themen, Fragen und Lösungsansätzen.
Der Hanns-Lilje-Stiftungspreis Freiheit und Verantwortung wird in zwei Kategorien vergeben:
- Wissenschaftspreis: 10.000 € für herausragende wissenschaftliche Qualifikationsarbeiten aller Fachbereiche (Promotion und Habilitation)
- Initiativpreis: 10.000 € für erfolgreiche Initiativen und Projekte von herausragender Bedeutung
Termin: 01.12.2026
Adresse: Hanns-Lilje-Stiftung, Hanns-Lilje-Haus, Knochenhauerstr. 33, 30159 Hannover
Kontakt: info@lilje-stiftung.de
Weitere Informationen: Ausschreibung
Wirtschaft trifft Wissenschaft
EXIST-Women
Eines der Ziele der Start-up-Strategie der Bundesregierung ist auf die Stärkung der Start-up-Gründerinnen und der Diversität ausgerichtet. Die Förderlinie EXIST-Women beinhaltet Veranstaltungs-, Beratungs- und Betreuungsangebote sowie einen finanziellen Zuschuss für angehende Gründerinnen. Antragsberechtigt sind Hochschulen und Forschungseinrichtungen, deren Gründungsnetzwerk Beratungsangebote für Gründerinnen etabliert hat oder deren Aufbau plant und Stipendiatinnenverträge mit Gründerinnen abschließen möchte.
Termine: 30.09.2026, 30.09.2027
Weitere Informationen: Ausschreibung
Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand - ZIM
Gefördert werden Kooperationsprojekte von Unternehmen oder von Unternehmen und Forschungseinrichtungen zur Entwicklung innovativer Produkte, Verfahren oder technischer Dienstleistungen ohne Einschränkung auf bestimmte Technologien und Branchen. Sie sollen in einer ausgewogenen Partnerschaft durchgeführt werden, bei der alle Partner innovative Leistungen erbringen.
Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) können gemeinsam mit Forschungseinrichtungen und Universitäten Kooperationsprojekte beantragen. Die Anzahl der Bewilligungen für ein KMU ist auf zwei FuE-Projekte innerhalb von 12 Monaten begrenzt.
Kooperationsprojekte können auch mit ausländischen Partnern (Unternehmen und Forschungseinrichtungen) durchgeführt werden. Die Abteilung Forschung und Transfer berät Sie gern, welche Calls im Bereich ZIM-international gerade geöffnet sind.
Die Maßnahme ist für alle Fachrichtungen offen. Die Höchstförderung für Universitäten liegt bei 280.000 Euro.
Termin: Anträge auf Förderung können fortlaufend gestellt werden.
Kontakt an der FU Berlin: Freie Universität Berlin, Abteilung Forschung und Transfer, Team Innovation und Transfer, Altensteinstr. 40, 14195 Berlin, Dr. Stefan Knoll, Tel.: 030/838- 60268, stefan.knoll@fu-berlin.de
Weitere Informationen über das ZIM-Programm: Ausschreibung
Förderung für Spitzenforschung im deutschen Mittelstand – KMU-innovativ
Forschende KMU erhalten durch die Förderinitiative „KMU-innovativ“ Unterstützung vom BMBF für besonders risikoreiche Projekte. Forschungseinrichtungen und Universitäten können in die Projekte integriert werden und als Kooperationspartner zum Erfolg beitragen.
Projekte im Rahmen von KMU-innovativ können in den folgenden 11 Technologiefeldern beantragt werden: Bioökonomie, Biomedizin, Elektronik und autonomes Fahren; Supercomputing, Forschung für die zivile Sicherheit, Medizintechnik, Informations- und Kommunikationstechnologien, Interaktive Technologien für Gesundheit und Lebensqualität, Materialforschung, Photonik und Quantentechnologien, Produktionstechnologie, Ressourceneffizienz und Klimaschutz.
Termine: Skizzen zum 15.04. und 15.10. eines Jahres (zweistufiges Verfahren)
Kontakt an der FU Berlin: Freie Universität Berlin, Abteilung Forschung und Transfer, Team Innovation und Transfer, Altensteinstraße 40, 14195 Berlin, Dr. Stefan Knoll, Tel.: 030/838- 60268, stefan.knoll@fu-berlin.de
Weitere Informationen über das Programm KMU innovativ: Ausschreibung
Validierung des technologischen und gesellschaftlichen Innovationspotenzials wissenschaftlicher Forschung – VIP+
Durch Validierung werden die Innovationspotenziale von Forschungsergebnissen systematisch nachgewiesen und mögliche Anwendungsbereiche erschlossen. Mit der Fördermaßnahme VIP+ unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung diese weiteren Forschungs- und Entwicklungsarbeiten in Vorhaben von bis zu drei Jahren mit bis zu 1,5 Millionen Euro (maximal 500.000 Euro pro Jahr). VIP+ legt dabei einen breiten Innovationsbegriff zugrunde, der technologische und gesellschaftliche Innovationen gleichermaßen adressiert. Voraussetzung für die Förderung ist u.a. die Einbindung von Innovations-Mentorinnen oder -Mentoren und ggf. weiteren Akteuren mit Erfahrungswissen aus erfolgreichen Innovationsprozessen. So soll sichergestellt werden, dass sich die geförderten Vorhaben an den Erfordernissen der anschließenden wirtschaftlichen Verwertung bzw. gesellschaftlichen Anwendung orientieren. Die Maßnahme ist für alle Fachrichtungen offen. Anträge können fortlaufend gestellt werden.
Termin: fortlaufend
Kontakt an der FU Berlin: Freie Universität Berlin, Abteilung Forschung und Transfer, Team Innovation und Transfer, Altensteinstraße 40, 14195 Berlin, Dr. Stefan Knoll, Tel.: 030/838- 60268, stefan.knoll@fu-berlin.de
EXIST - Forschungstransfer
Das Programm EXIST-Forschungstransfer fördert mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie herausragende forschungsbasierte Gründungsvorhaben, für die risikoreiche Entwicklungsarbeiten nötig sind. Es besteht aus zwei Förderphasen:
In Phase 1 werden Entwicklungsarbeiten zum Nachweis der technologischen Machbarkeit, die Entwicklung von Prototypen, die Ausarbeitung des Businessplans und die Gründung des Unternehmens gefördert.
Die zweite Förderphase soll Gründern bei den Entwicklungsarbeiten bis zur Marktreife, bei der Aufnahme der Geschäftstätigkeit sowie bei der Organisation einer externen Anschlussfinanzierung unterstützen.
Gefördert werden höchstens drei Mitglieder des Forschungsteams an Hochschulen. Von Beginn an kann das Team um eine Person mit betriebswirtschaftlicher Kompetenz erweitert werden. Die Anträge werden durch die Hochschule gestellt. Die erste Förderphase hat eine Laufzeit von 18 Monaten. Im Einzelfall kann in Förderphase I eine Laufzeit von 24 Monaten beantragt werden. Es werden Sachausgaben bis zu 250.000 Euro, in begründeten Einzelfällen auch darüber hinaus, und Personalausgaben übernommen. Die zweite Förderphase dauert höchstens 18 Monate. Die Anträge können von dem Unternehmen gestellt werden, das als Ergebnis der Förderphase I gegründet wurde. Der Zuschuss beträgt höchstens 75 Prozent der vorhabenspezifischen Kosten und ist auf 180.000 Euro begrenzt. Das Unternehmerteam muss eigene Mittel und gegebenenfalls Beteiligungskapital im Verhältnis 1:3 zur Verfügung stellen.
Termin: Die Einreichung von Projektskizzen ist kontinuierlich möglich, diese werden aber jeweils bis zum 31. März, 31. August und 30. November gesammelt. Die Antragstellung für Förderphase 1 erfolgt durch die Hochschule.
Adresse: Freie Universität Berlin, Abteilung Forschung und Transfer, Team Innovation und Transfer, Altensteinstraße 40, 14195 Berlin, Dr. Stefan Knoll, Tel.: 030/838- 60268
Kontakt: stefan.knoll@fu-berlin.de
Weitere Informationen: Innovation und Transfer
EXIST - Gründungsstipendien
Im EXIST-Gründungsstipendium-Programm werden innovative Gründungsvorhaben, die eine technische Produkt- oder Prozessinnovation oder neuartige innovative Dienstleistungen zum Gegenstand haben, vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie in der Frühphase gefördert. Gründer*innen aus Hochschulen werden bei der Konzeption ihrer Gründungsidee in einem Businessplan unterstützt. Das Programm richtet sich an Studierende, wissenschaftliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen sowie Absolventen und Absolventinnen. Es werden Gründungsteams mit maximal 3 Personen für ein Jahr gefördert. Unterstützt werden die Teams mit personengebundenen monatlichen Stipendien, 3.000 Euro für Promovierte, 2.500 Euro für Absolventen und Absolventinnen, 2.000 Euro für technische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, 1.000 Euro für Studierende und mit bis zu 30.000 Euro für die Sachmittel und Beratungsleistungen für Teamgründungen. Von der Hochschule werden die Teams mit kostenfreien Arbeitsräumen sowie durch Benutzung der Werkstätten, Laboratorien, Rechenzentren und sonstiger Einrichtungen und Ressourcen unterstützt. Seit 2005 sind rund 80 EXIST-Gründungsstipendien an der Freien Universität und der Charité durchgeführt worden.
Termin: Anträge können jederzeit eingereicht werden.
Adresse und Kontakt an der FU Berlin: Freie Universität Berlin, Abteilung Forschung und Transfer, Team Innovation und Transfer, Altensteinstraße 40, 14195 Berlin, Anna Figoluschka, Telefon 030/838-66898, anna.figoluschka@fu-berlin.de
Weitere Informationen: Beratung, Stipendien
Alle aktuellen Ausschreibungen zur Forschungsförderung nach Fächergruppen
Allgemeine Hinweise
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