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Geschlechtergerechte Sprache

Die Freie Universität Berlin bemüht sich konsequent, Geschlechtergerechtigkeit zu fördern. Dazu gehört auch die Verwendung einer geschlechterinklusiven und diskriminierungsfreien Sprache. Durch diese Art der Sprachgestaltung sollen eine Sensibilität und ein Bewusstsein für die Vielfalt der Geschlechter ausgedrückt werden, die dazu beitragen, dass sich alle Menschen, unabhängig von ihrem Geschlecht und/oder ihrer geschlechtlichen Identität, angesprochen und repräsentiert fühlen. Deswegen hat sich die Freie Universität 2022 verpflichtet, in ihrer offiziellen Kommunikation geschlechtersensibel zu sprechen und zu schreiben. Diese Regelungen dienen auch als Empfehlung für die individuelle Kommunikation der einzelnen Universitätsmitglieder.

Regelung zur Verwendung von geschlechtergerechter und -inklusiver Sprache in der offiziellen Kommunikation der Freien Universität Berlin

  • In der Kommunikation werden grundsätzlich alle geschlechtlichen Identitäten berücksichtigt.

  • Wenn Gruppen adressiert werden oder wenn die gewünschte Anrede von Personen unbekannt ist, wird eine geschlechtsneutrale Anrede verwendet (z.B. „Guten Tag Vorname Nachname“).

  • Bei automatisiert erstellten Formularen, Bescheinigungen und Schreiben wird ebenfalls eine geschlechtsneutrale Anrede verwendet.

  • Wenn Geschlechtsidentität, präferierte Pronomen oder Selbstbezeichnung einer Person bekannt sind, wird angestrebt, diese bei der individuellen Kommunikation zu berücksichtigen.

  • Sprachliche Gleichbehandlung aller Geschlechter kann sowohl durch geschlechtsneutrale Bezeichnungen (z.B. Studierende, Teilnehmende) als auch durch den Asterisk (den sog. Genderstern, z.B. Student*innen, Teilnehmer*innen) erreicht werden.

  • Sprachbilder, Zuschreibungen, Redewendungen und Bildsprache, die sich auf Geschlechterstereotype beziehen und diese reproduzieren, werden vermieden.

Zur offiziellen Kommunikation der Freien Universität Berlin gehören insbesondere:

  • Kommunikation aller zentralen Verwaltungs- und Organisationseinheiten sowie Gremien in Wort und Schrift (z.B. E-Mails, Rundschreiben, formale Mitteilungen, Protokolle etc.)

  • Zentrale Webseiten und andere Formen der Öffentlichkeitsarbeit der Universität als Gesamtes sowie des Präsidiums

  • Formulare, Vorlagen, Bescheinigungen und Abschlussdokumente

  • Satzungen, Ordnungen und alle anderen rechtlichen Regelungen

  • Stellenausschreibungen und -besetzungen sowie alle Vorgänge der Personalverwaltung

  • Urkunden und Auszeichnungen

  • IT-Systeme, Ausschreibungen und Beschaffungsvorgänge

Die zahlreichen bestehenden Vorlagen, Formulare und Webseiten der Freien Universität sind sprachlich noch nicht durchgehend geschlechtergerecht und -inklusiv, werden aber nach und nach von den zuständigen Arbeitsbereichen angepasst.

Geschlechtergerechte Sprache ist für viele Mitarbeitende bereits selbstverständlicher Bestandteil des Arbeitsalltags, während andere sich noch mit einzelnen Aspekten vertraut machen. Entsprechend ergeben sich mitunter Fragen zur konkreten Umsetzung. In der Seitenleiste finden Sie Hilfestellungen und Anregungen. Bei konkreten Nachfragen können Sie sich auch direkt an die Stabsstelle Diversity und Antidiskriminierung wenden: diversity@fu-berlin.de