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Wissenschaftliche Sammlungen

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Obgleich ihrem Gründungsdatum nach die jüngste der Berliner Universitäten besitzt und bewahrt die Freie Universität Berlin zahlreiche bedeutende Forschungs- und Lehrsammlungen. Sie bilden die große disziplinäre Vielfalt der Freien Universität ab: Dezentral an den einzelnen Fachbereichen bzw. Instituten verteilt finden sich zoologische Modelle, Mineralien, Abgüsse antiker Skulpturen ebenso wie Programmhefte Ost- wie Westberliner Theater, Instrumente für physikalische Versuchsanordnungen oder auch lebende Pflanzen.

Viele der Sammlungen gingen aus Initiativen von Lehrstuhlinhaber*innen und Professor*innen an den Fachbereichen seit den 1950er Jahren hervor. Etliche haben ihren Ursprung aber auch in deutlich älteren Sammlungen anderer Berliner Wissenschaftsinstitutionen. Sie sind Zeugnisse der überaus wechselvollen Geschichte Berliner Universitäts- und Wissenschaftseinrichtungen und bedeutsamer Teil des wissenschaftlich-kulturellen Erbes. Als zentrale Bestandteile der universitären Infrastruktur werden sie umfangreich für die Forschung und Lehre genutzt; ihre analogen Bestände werden kontinuierlich durch digitale Sammlungen und umfangreiche Forschungsdaten erweitert.

Quelle: Martin Werner


Sammlungen sind in vielen Disziplinen Grundlage für Forschung und Lehre; zahlreiche Disziplinen sind quasi mit und durch Sammlungen entstanden: So zum Beispiel die Evolutionsgeschichte und die Biodiversitätsforschung oder die Erforschung des Klimawandels. Für ethnologische wie archäologische Fächer gehören Objektsammlungen zur Arbeitsgrundlage. Sammlungen oder deren Teilbestände können zum kulturellen Erbe gehören. Sie sind aber vor allem auch Gebrauchs-Sammlungen, deren Zweck es ist, genutzt und benutzt zu werden. In manchen Fällen können sie sogar verbraucht werden.

Die Koordination der Universitätssammlungen unterstützt die Forschungs- und Lehrsammlungen an den verschiedenen Fachbereichen und Instituten der Freien Universität Berlin bei der Bewahrung, Erschließung, Digitalisierung und Präsentation ihrer (Objekt-)Bestände und schafft übergreifende Infrastrukturen. Sie berät zu sammlungsbezogenen Drittmittelanträgen, initiiert und entwickelt gemeinsam mit den Ansprechpartner*innen der Sammlungen entsprechende Projekte und Forschungen zur Sammlungsgeschichte der Freien Universität. Als Ansprechpartnerin für die (inter-)nationale Vernetzung von Sammlungen organisiert sie gemeinsame Veranstaltungen, Workshops und andere Austauschformate wie beispielsweise Sammlungstreffen sowie (Online-)Ausstellungen und Publikationen. Die Koordination unterstützt so die universitären Sammlungen dabei, ihre Potentiale innerhalb genauso wie außerhalb der Freien Universität besser sicht- und nutzbar zu machen und ihre Vernetzung zu stärken.