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Vortrag | „Denn ein leichtes Ding ist der Dichter, beschwingt und heilig“: Antike Kunst zwischen Kult und Katharsis

16.04.2026 | 18:15 - 19:45

Eine Ringvorlesung des Instituts für Religionswissenschaft der Freien Universität Berlin


„Denn ein leichtes Ding ist der Dichter, beschwingt und heilig“: Antike Kunst zwischen Kult und Katharsis

  • Prof. Dr. Susanne Gödde
    Institut für Religionswissenschaft,
    Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften,
    Freie Universität Berlin

Der Vortrag untersucht das Verhältnis von Kunst und Religion bzw. Magie in der griechischen Antike. Gefragt wird nach der spezifischen Verflechtung beider Bereiche im antiken Kult und nach möglichen Entflechtungen. Welche Muster von Religiosität oder Sakralität sind Teil der antiken Kunsterfahrung und kennt die antike Literatur- oder Kunstgeschichte die Entwicklung einer Säkularisierung (vom Heiligen zum Profanen)? Um diese und weitere Fragen zu erörtern, soll ein Blick auf drei Bereiche antiker Kunst(theorie) geworfen werden: auf die Inspiration der Dichter durch die Musen, auf Lüge, Täuschung und Mimesis als Momente poetischen Ausdrucks sowie auf die von Aristoteles behauptete kathartische (also reinigende?) Wirkung des antiken Theaters. Politische Implikationen des Nachdenkens über Kunst, sofern sie in den drei Feldern begegnen, sollen ebenfalls bedacht werden.


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Zur Aufzeichnung

Zeit & Ort

16.04.2026 | 18:15 - 19:45

Freie Universität Berlin,
Raum 2.2058 (Holzlaube),
Gebäudekomplex Fabeckstr. 23 – 25,
14195 Berlin