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Solaranlagen

Solaranlage auf der Rost- und Silberlaube

Solaranlage auf der Rost- und Silberlaube
Bildquelle: Bernd Wannemacher

Solaranlage auf dem Modulbau in der Fabeckstraße

Solaranlage auf dem Modulbau in der Fabeckstraße
Bildquelle: Dietrich v. Tengg-Kobligk

2008 wurde die erste Photovoltaikanlage (PVA) auf dem Dach des Physikgebäudes in Betrieb genommen -bis 2011 wurden auf den Gebäuden der Freien Universität acht weitere Anlagen installiert. Seit 2024 sind zwei neue PV-Anlagen installiert worden, die im Eigenbetrieb Strom erzeugen. Zwei weitere Anlagen sind im Bau. Die elf Photovoltaikanlagen im Betrieb haben eine Gesamtkapazität von 920 kWp*. Der mit diesen Anlagen produzierte Strom -jährlich etwa 800.000 Kilowattstunden- wird größtenteils direkt in die Stromversorgung der Universität eingespeist und reicht rechnerisch aus, ungefähr den jährlichen Strombedarf beispielsweise der Rostlaube zu decken. Dies entspricht etwa dem Verbrauch von 200 Vier-Personen-Haushalten.

Die seit 2024 errichteten Anlagen werden von der Freien Universität selbst betrieben. Die älteren Anlagen wurden in der Regel durch externe Investoren aus der Solarbranche errichtet und werden von diesen betrieben. Die Universität verpachtet die entsprechenden Dachflächen und nimmt den produzierten Solarstrom ab. Besonders erwähnenswert ist das studentische Projekt UniSolar, bei dem eine Solaranlage von Studierenden initiiert und finanziert wurde.

Mit den FU PV-Anlagen werden - im Vergleich zu den durchschnittlichen Emissionen im deutschen Strommix (2024) - jährlich rund 270 Tonnen CO2 vermieden. Bis 2030 soll die -auf den Dächern der Freien Universität installierte- Photovoltaik-Leistung auf über 2.500 kWp anwachsen.

*kWp = kilowatt peak (theoretische Maximal- oder Nennleistung der Anlage)

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