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Meteorologie (Bachelor of Science)

Meteorologie (Bachelor of Science)
Bildquelle: Prof. Fabian Hoffmann

Wenn Wetter für Dich mehr als Small Talk ist – wenn Du wissen willst, wie Gewitter entstehen, was hinter Tornados steckt, warum Wolken die Erde mal kühlen und mal erwärmen und welche Wetterextreme der Klimawandel mit sich bringt – dann ist Meteorologie an der FU genau Dein Fach!

Warum Meteorologie studieren?

Meteorologie ist angewandte Physik und Mathematik – und zwar eine, die Du jeden Tag direkt erleben kannst. Kaum ein Fach ist so interdisziplinär und vielseitig: Wettervorhersage, Klimaforschung, Fernerkundung, Datenanalyse und High-Performance Computing greifen ineinander. Und kaum ein Fach hat einen so starken gesellschaftlichen Bezug: Ob Extremwetterereignisse, Klimawandel oder er-neuerbare Energien – meteorologisches Wissen wird gebraucht, um die drängenden Fragen unserer Zeit zu beantworten.

Was lerne ich im Studium?

Im Meteorologiestudium lernst Du zunächst die physikalischen und mathematischen Grundlagen, um die Atmosphäre wirklich zu verstehen – von der Thermodynamik bis zur Dynamik globaler Windsysteme. Du lernst, große Datenmengen zu analysieren, Ergebnisse zu visualisieren und mit Methoden wie Machine Learning Wissen aus Beobachtungen abzuleiten. Eine Kernkompetenz des Studiums ist es, komplexe Zusammenhänge auf das Wesentliche zu reduzieren: mit Hilfe von Modellen werden komplizierte atmosphärische Prozesse analysiert und vorhergesagt. Ein Berufspraktikum gibt Dir die Möglichkeit, schon während des Studiums in die Arbeitswelt hineinzuschnuppern. Im fachlichen Wahlbereich kannst Du eigene Schwerpunkte setzen – etwa in Medienmeteorologie, Datenanalyse oder der Erstellung von Wetterinformationen.

3 gute Gründe für ein Meteorolgiestudium an der Freien Universität Berlin

  1. Persönlich und familiär: Dank kleiner Kurse und einem guten Betreuungsschlüssel wirst du von Anfang an individuell begleitet. Studierende aus höheren Semestern helfen Dir beim Ankommen.
  2. Hands-on von Anfang an: Institutseigene Wetterstation, Berliner Wetterkarte, Benennung der Hoch- und Tiefdruckgebiete.
  3. Breites Forschungsumfeld und starke Vernetzung: Einziger Meteorologie-Standort in Berlin/Brandenburg mit breiter Forschung und enger Anbindung an den Deutschen Wetterdienst.

Passt das Studium zu mir?

Du bist neugierig, wie die Natur funktioniert, und willst atmosphärische Prozesse und Klimaänderungen wirklich verstehen? Du interessierst Dich für Zusammenhänge im Erdsystem und möchtest sie, gemeinsam mit deinen Kommiliton*innen, basierend auf mathematischen und physikalischen Methoden entschlüsseln? Dann passt Meteorologie zu Dir – denn kaum eine andere Naturwissenschaft lässt sich so unmittelbar anschauen und erleben.

„Meteorologie ist jeden Tag erlebbar, das macht dieses Studium meiner Meinung nach so besonders.

Jim (Bachelorstudierender)

Was muss ich mitbringen?

Wichtig sind vor allem ein Interesse an Wetter und Klima, Neugier, Durchhaltevermögen und Teamgeist. Hilfreich sind ein gutes mathematisches Grundverständnis und Lust auf Physik. Brückenkurse, Lerngruppen und der Austausch mit Kommiliton*innen erleichtern Dir zudem den Einstieg und begleiten Dich durch Dein Studium.

Mehr Infos findest du in der aktuellen Studien- und Prüfungsordnung.

„Die breite naturwissenschaftliche Grundausbildung während des Stu-diums bietet hervorragende Perspektiven, um in der Welt von Morgen zu arbeiten.“

Emma (Bachelorstudierende)

Studium, und dann?

Mit einem Bachelor-Abschluss in Meteorologie hast Du einige Möglichkeiten: ob in der Wettervorhersage, Gutachtertätigkeiten (z. B. Luftreinhaltung, Klimaberatung), Flugwetterdienst, Hydro-, Bio-, Agrar- und Medizinmeteorologie. Natürlich kannst Du auch ein weiterführendes Masterstudium und danach evtl. eine Doktorarbeit anschließen. Typische Arbeitgeber sind der Deutsche Wetterdienst (DWD), geophysikalische Beratungsdienste, Bundes-, Landes- und Kommunalbehörden wie Umweltämter, Versicherungen, Energieunternehmen, die World Meteorological Organization (WMO), die UNESCO, zahlreiche private Wetterdienste und Medienunternehmen.