Chemie ist mehr als Formeln: Du experimentierst, misst, wertest aus und verstehst, wie Substanzen miteinander reagieren. Du analysierst Stoffe, stellst neue Verbindungen her und modellierst Reaktionen am Computer – alles ziemlich abwechslungsreich! Mit deinem Wissen kannst du später viel bewegen: für eine bessere Umwelt, Gesundheit und Lebensqualität.
Regelstudienzeit : 6 Semester
Studienbeginn: Winter- und Sommersemester (Bewerbungsfristen)
Lehrsprache: Deutsch
Zu Beginn baust du Grundlagen in anorganischer, organischer und physikalischer Chemie sowie in Mathematik und Physik auf. Bereits im ersten Semester beginnst du mit Laborpraktika.
Dann vertiefst du dein Wissen und lernst zum Beispiel, wie du Synthesen planst und analysierst und welche Stoffe in deinem Experiment tatsächlich entstanden sind. Ein Betriebspraktikum gibt dir Einblicke in die Berufspraxis. Im Wahlpflichtbereich gehst du deinen eigenen Interessen nach. Spätestens für die Bachelorarbeit arbeitest du in der Forschung mit.
Lisa auf studycheck.de (30.01.2026)
Du kannst dich auf viel Lernstoff einlassen, denkst analytisch und arbeitest gern im Team? Du möchtest die Natur verstehen, beobachtest genau und schreckst nicht vor Formeln und Berechnungen zurück? Du hattest schon in der Schule Spaß am Experimentieren, besitzt Feingefühl im Umgang mit Chemikalien, hast Ausdauer und lässt dich von Labortechnik nicht einschüchtern? Du hältst dich an Sicherheitsregeln und kannst bei Aufgaben auch mal kreativ um die Ecke denken? Dann: Von ganzem Herzen ja!
Neben der Hochschulreife brauchst du Interesse an den Themen der Chemie, Teamgeist und Durchhaltevermögen, analytisches Denken und Verständnis für Zahlen und Formeln – ebenso das erwähnte Fingerspitzengefühl im Labor. In den letzten Jahren gab es zwar eine Zulassungsbeschränkung, dennoch wurden alle gültigen Bewerbungen zum Studium zugelassen. Ein Chemie-Leistungskurs im Abitur ist keine Voraussetzung.
Mehr Infos findest du in der aktuellen Studien- und Prüfungsordnung.
Mit dem Bachelor-Abschluss in Chemie hast du zwar ein paar Möglichkeiten, die meisten Berufswege ergeben sich aber erst nach einem Masterstudium. Mit einer Promotion sind die Aussichten sogar noch besser. Jobs findest du zum Beispiel in der chemischen und pharmazeutischen Industrie – von Analytik über Produktion bis hin zum Vertrieb –, ebenso in Forschungseinrichtungen, bei Start-ups, in Umwelt- und Behördenlaboren, in der Forensik, im Wissenschaftsmanagement oder -journalismus sowie bei öffentlichen Institutionen.
Lisa auf studycheck.de (30.01.2026)