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Viel Praxis in der Biologie

Viel Praxis in der Biologie
Bildquelle: Michael Fahrig

Vom Bakterium bis zum Blauwal, vom Coronavirus bis zum Mykorrhiza-Pilz, vom Spracherwerb bei Fledermäusen bis zur Hormonuhr der Pflanzen und den Synapsen im Gehirn der Fruchtfliege: Im Biologie-Studium an der Freien Universität Berlin beschäftigt dich alles, was lebendig ist.

Warum Biologie studieren?

Schwindende Biodiversität, Folgen des Klima-wandels, invasive Arten, Antibiotika-Resistenzen, kaputte Böden: Ohne Fachleute, die diese lebenswichtigen Zusammenhänge verstehen und an Lösungen arbeiten, sind wir ziemlich „lost“. Im Biologie-Studium bekommst du das nötige Werkzeug dafür an die Hand.

Auf einen Blick

Regelstudienzeit : 6 Semester

Studienbeginn: Wintersemester (Bewerbungsfristen)

Lehrsprache: Deutsch

Was lerne ich im Studium?

Am Anfang stehen die Grundlagen in Zoologie, Genetik, Ökologie, Neurobiologie, Verhalten, Evolution, Botanik, Biodiversität, Mikrobiologie und Biochemie auf dem Stundenplan. Auf dieser Basis kannst du dann im Studienverlauf Vertiefungsmodule nach deinen Interessen auswählen: zum Beispiel Mikrobiologie, Verhalten oder Evolution. In den Laborpraktika erlernst du grundlegende Experimentiertechniken und Analysemethoden. Auf Exkursionen, etwa in die Alpen oder an die See, machst du Feldarbeit – wetterfest und im Team. Anschließend bereitest du am Computer die Daten auf und ziehst Schlüsse daraus.

3 gute Gründe für ein Biologiestudium an der Freien Universität Berlin

  1. Studierende aus höheren Semestern helfen dir als Mentor*innen zum Studienstart und als Tutor*innen in Laborpraktika.
  2. Bereits im Bachelorstudium arbeitest du in einer wissenschaftlichen Arbeitsgruppe mit. Du lernst, wie Forschung funktioniert, und findest heraus, was dich begeistert.
  3. Das Institut für Biologie arbeitet eng mit spannenden Partnern zusammen: etwa dem Botanischen Garten (Mo – Fr Eintritt frei für Studis!) oder dem Leibniz-Institut für Gewässerökologie. In der Initiative „Blühender Campus“ kannst du dich für Natur vor der Hörsaaltür einsetzen.

Passt das Studium zu mir?

Du kannst dich auf viel Lernstoff einlassen, denkst analytisch und arbeitest gerne im Team? Du hast Spaß am Experimentieren und gehst verantwortungsvoll mit Reagenzien und Organismen um? Auch Ameisen, Mikroben oder Bodenpilze bekommen deine volle Aufmerksamkeit? Deine Stimmung geht nicht in den Keller, wenn du Daten erfassen und statistisch auswerten musst? Dann ist die Biologie in ihrer Vielfalt genau das Richtige für dich!

„Die Inhalte könnten manchmal etwas vertiefter sein. Insgesamt gefällt es mir aber sehr gut, vor allem durch die unzähligen Stunden im Labor. Man erreicht die Profs und Tutis sehr nah und kann sich in fast allen Fächern gut mit ihnen unterhalten und Hilfe bekommen.“

Tim auf studycheck.de (20.02.2026)

Was muss ich mitbringen?

Neben der Hochschulreife brauchst du Teamgeist, Durchhaltevermögen und analytisches Denken. Im Labor zählen Fingerspitzengefühl und Sorgfalt. Ein Plus ist die Neugier, den Mikro- und Makro-Geheimnissen des Lebens auf die Spur zu kommen. In den letzten Jahren gab es eine Zulassungsbeschränkung

Ein Biologie-Leistungskurs im Abitur ist keine Voraussetzung.

Mehr Infos findest du in der aktuellen Studien- und Prüfungsordnung.

Fachanteile

Fachanteile Biochemie

Fachanteile Biochemie

„Bin erst im 1. FS, macht aber trotzdem enorm Spaß. Viel Praktisches, jede Woche mindestens 6 Stunden. Wie interessant die Lehrveranstaltungen aufgebaut sind, hängt von den Dozenten ab, da jeder ganz anders lehrt. Bis jetzt hatte aber jeder etwas an sich, wo man Spaß am Lernen hatte. Digital ist der meiste Stoff zum Nachholen auch da. Die Community ist sehr geil im BCP-Fachbereich, habe auch Freunde gefunden.“

Emilia auf studycheck.de (07.12.2025)

Studium, und dann?

Mit einem Bachelor in Biologie eröffnen sich dir erste Karriereperspektiven , für viele Berufe wird aber ein Masterabschluss vorausgesetzt. Biolog*innen arbeiten z.B. in diagnostischen Laboren, im Qualitätsmanagement, Vertrieb, im Naturschutz oder im Bildungsbereich. Typische Branchen sind Gesundheit, Bildung, Biotechnologie, Lebensmittelindustrie sowie Land- und Forstwirtschaft. Auch Tätigkeiten in Museen, Zoos oder in der Wissenschaftskommunikation sind möglich. Wenn du in der Forschung arbeiten möchtest, solltest du promovieren.