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Biochemie Praktikum

Biochemie Praktikum
Bildquelle: Michael Fahrig

Die Biochemie erlebt gerade große Durchbrüche: von der Genschere CRISPR/Cas über mRNA-Impfstoffe bis zu Umwelttechnologien. Doch es gibt noch viel zu entdecken: Wenn du die molekularen Bausteine des Lebens verstehen und gestalten möchtest, bist du im einzigen Bachelorstudiengang für Biochemie in Berlin genau richtig.

Warum Biochemie studieren?

Du lernst Krankheiten zu verstehen, Medikamente zu entwickeln und Lösungen für Umweltprobleme und Ernährung zu finden. Viel Labor, viel Forschung, starke Jobchancen.

Auf einen Blick

Regelstudienzeit : 6 Semester

Studienbeginn: Winter- und Sommersemester (Bewerbungsfristen)

Lehrsprache: Deutsch

Was lerne ich im Studium?

Schon ab dem ersten Semester experimentierst du im Labor, ab dem vierten Semester mit Proteinen, Nukleinsäuren, Lipiden und Kohlenhydraten. Du lernst Methoden wie Kryoelektronenmikroskopie, CRISPR/Cas und RNA-Sequenzierung – eigenständig und im Team. Wählen kannst du Kurse über Wissenschaftstheorie, Bioethik oder globale Erwärmung. Spätestens für deine Bachelorarbeit arbeitest du in einem Forschungsteam mit.

3 gute Gründe für ein Biochemiestudium an der Freien Universität Berlin

  1. Kleine Lerngruppen schaffen eine familiäre Atmosphäre. Dadurch ist persönlicher Kontakt zu den Lehrenden garantiert.
  2. Studierende aus höheren Semestern helfen dir beim Ankommen im Studium. Als Tutor*innen bereiten sie dich optimal auf Prüfungen vor.
  3. Die Biochemie ist gut vernetzt: Deine Bachelorarbeit kannst du auch in einem Max-Planck-Institut oder im Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin schreiben. Und für ihr Praktikum gehen vielen Studierende ins Ausland.

„Der Studiengang ist somit sehr praxisorientiert, was ich persönlich als sehr hilfreich empfunden habe, um Erfahrung zu sammeln. [...] Jeder der eine Leidenschaft für Biologie und /oder Chemie hat, wird etwas für sich in diesem Studiengang finden.“

Antonio auf studycheck.de (22.08.2025)

Passt das Studium zu mir?

Du kannst dich nicht entscheiden, ob Biologie oder Chemie dein Lieblingsfach ist? Du kannst dich auf viel Lernstoff einlassen, denkst analytisch und arbeitest gern im Team? Im Labor bist du sorgfältig, verantwortungsbewusst und bringst das nötige Fingerspitzengefühl mit? Neben der Forschung interessiert dich auch die Anwendung – etwa medizinische Therapien oder Enzyme, die CO2 binden? Wenn du außerdem manchmal über ethische Fragen, etwa zu Gentechnik oder Biobanken, nachdenkst, dich schnell in neue Software einarbeitest und gerne auf Englisch kommunizierst, dann ist Biochemie dein Studienfach.

Was muss ich mitbringen?

Neben der Hochschulreife brauchst du Interesse für die Themen der Biochemie, Neugier, Teamgeist und Durchhaltevermögen. Außerdem wichtig: analytisches Denken und Verständnis für Naturwissenschaften – auch für Zahlen, Diagramme und Statistik. In den letzten Jahren gab es mehr Bewerber*innen als Studienplätze, und deshalb eine Zulassungsbeschränkung („Numerus Clausus“).

Mehr Infos findest du in der aktuellen Studien- und Prüfungsordnung.

Fachanteile

Überblick Fachanteile

Überblick Fachanteile

Studium, und dann?

Mit einem Bachelor-Abschluss in Biochemie hast du zwar ein paar Möglichkeiten, die meisten spannenden Berufswege ergeben sich jedoch erst mit einem weiterführenden Masterstudium. Dort kannst du dich auf bestimmte Themen spezialisieren und nach dem Abschluss eventuell eine Doktorarbeit anschließen. Jobs findest du in Forschungseinrichtungen, in Start-ups, in der Industrie und im Gesundheitswesen, aber auch beim Zoll und der Kriminalpolizei, im Wissenschaftsmanagement und -journalismus, bei Behörden und Verbänden.

„Ich studiere zwar erst ein Semester, aber habe schon sehr viele nette und hilfsbereite Menschen auch aus anderen Semestern getroffen. Der Studiengang ist perfekt für jeden, der sich mehr damit beschäftigen möchte, wie beispielsweise lebensnotwendige Abläufe funktionieren.“

Luke auf studycheck.de (15.09.2025)