Informationen zur Trinkwasserqualität an der Freien Universität Berlin / Information on Drinking Water Quality at Freie Universität Berlin
News vom 28.05.2026
English version below
Sauberes und sicheres Trinkwasser ist ein zentrales Gut für uns alle – auch im Arbeitsalltag. Trinkwasser ist das am strengsten kontrollierte Lebensmittel in Deutschland. Die gesetzlichen Vorgaben sichern eine durchgehend hohe Qualität, die regelmäßig überprüft wird.
Auch an der FU werden umfangreiche Maßnahmen umgesetzt, um diese Qualität dauerhaft zu gewährleisten. Die Dienststelle hat zugesichert, dass alle Prüfungen vorschriftsgemäß erfolgen und kontinuierlich an Verbesserungen gearbeitet wird. Dazu gehören unter anderem:
- Bleileitungen sind bei Frischwasserleitungen bereits seit Jahren komplett ausgetauscht worden.
- eine regelmäßige gesetzlich vorgeschriebene Beprobung auf Legionellen an Großanlagen inkl. Dokumentation, sowie Sanierung und ggf. Rückbau älterer Anlagen. (Teilt uns gern mit, wenn in eurem Bereich Duschen vorhanden sind, die euch wichtig sind! Oder auch, wenn sie wegkönnen.)
- Rückbau alter Boiler und sogenannter Totleitungen
- Verzicht auf Warmwasser an Waschbecken zur Minimierung des Legionellen-Risikos
- Beprobung im Rahmen von Neubauten
- Transparente Kommunikation bei Abweichungen
- anlassbezogene Untersuchungen bei Auffälligkeiten
Solltet ihr Auffälligkeiten beim Trinkwasser feststellen (z. B. Geruch, Farbe, Geschmack, verdreckte oder defekte Wasserhähne), bitten wir euch, dies umgehend der Zentralwarte (Tel. 55555) zu melden. Zusätzlich stehen euch der Betriebsärztliche Dienst und die Dienststelle Arbeitssicherheit zur Verfügung. Transparenz und Vertrauen sind hier besonders wichtig: Bei Grenzwertüberschreitungen nach einer Beprobung erfolgen umgehend Maßnahmen, eine lückenlose Dokumentation sowie eine systematische Risikoanalyse.
Im Zuge von Sanierungen werden künftig zudem sukzessive höhere Wasserhähne installiert, um das Abfüllen von Trinkwasser in eigene Flaschen zu erleichtern – ein Schritt, der sowohl hygienische als auch praktische Vorteile bietet.
Die Kolleg* innen der Technischen Abteilung – von der neuen Leitung über die Betriebstechnik bis hin zur Zentralwarte – leisten in diesem Bereich hervorragende Arbeit und stehen euch bei Fragen oder Problemen gern zur Verfügung. Perspektivisch wird zudem ein Ticketing-System für Meldungen eingeführt.
Als Gesamtpersonalrat haben wir angeregt, einen transparenten Wasserhygieneplan zu entwickeln, um die Maßnahmen der Technischen Abteilung noch besser nachvollziehbar zu machen. Die Dienststelle prüft diesen Vorschlag derzeit.
Gerade in Zeiten zunehmender Hitzebelastung setzen wir uns weiterhin für einen guten Zugang zu Trinkwasser ein. Trinkwasserspender können eine kostengünstige Maßnahme darstellen und zu einem sparsamen Umgang mit Ressourcen beitragen. Alternativ will die Dienststellenleitung darüber nachdenken, allen Beschäftigten kurze Wasserflaschen zur Verfügung zu stellen, die mit den verbauten Wasserhähnen kompatibel sind.
Abschließend möchten wir an unsere letztjährige Umfrage „Wasserhahn“ erinnern: Hat sich bei euch vor Ort etwas verändert? Welche Erfahrungen habt ihr im vergangenen Jahr gemacht? Rückmeldungen – gern auch kritische – sind für unsere Arbeit sehr wertvoll. Bei Hygieneproblemen meldet euch bitte nicht nur bei der Zentralwarte, sondern weiterhin auch gern bei uns als Gesamtpersonalrat.
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Clean and safe drinking water is an essential resource for all of us—including in our daily working environment. Drinking water is the most strictly monitored food product in Germany. Legal requirements consistently ensure high quality standards, which are regularly tested and verified.
At Freie Universität Berlin, extensive measures are being implemented to ensure to ensure that this quality is maintained over the long term. The management has assured us that all inspections are conducted in accordance with regulations and that continuous improvements are being pursued. These include, among other things:
- Lead pipes in the fresh water supply system were completely replaced several years ago.
- Regular, legally required testing for Legionella in large-scale water systems, including documentation, as well as the refurbishment and, where necessary, decommissioning of older systems. (Please let us know if there are showers in your area that are important to you! Or even if they can be removed.)
- Removal of old boilers and so-called dead-end pipes
- Elimination of hot water at sinks to minimize the risk of Legionella
- Sampling as part of new construction projects
- Transparent communication in the event of deviations
- Ad hoc investigations in the event of abnormalities
Should you notice any irregularities in the drinking water (e.g. unusual smell, color, taste, dirty or defective taps), we ask you to report them immediately to the Central Control Office (Tel. 55555). In addition, the Occupational Health Service and the Occupational Safety Department are available to support you. Transparency and trust are particularly important in this context: if testing reveals that threshold values have been exceeded, immediate action is taken, complete documentation is ensured, and a systematic risk assessment is carried out.
As part of future refurbishment work, taller taps will gradually be installed to make it easier to fill personal water bottles – a step that offers both hygienic and practical benefits.
Our colleagues in the Technical Department—from the new management team to the operations team and the central control room—are doing an excellent job in this area and are happy to assist you with any questions or issues. In the future, we also plan to introduce a ticketing system for service requests.
Particularly in times of increasing heat stress, we continue to advocate for good access to drinking water. Water dispensers could represent a cost-effective measure and contribute to the economical use of resources. Alternatively, the administration is considering providing all employees with short water bottles compatible with the installed taps in toilet facilities.
Finally, we would like to refer back to last year’s “Water Tap” survey: has anything changed at your location? What experiences have you had over the past year? Feedback – including constructive criticism – is very valuable to our work. In the event of hygiene issues, please continue not only to inform the Central Control Office, but also feel free to contact us.
