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Vortrag | Liebe, Freundschaft, Revolution? Sozialer Wandel als Beziehungsfrage

04.06.2026 | 12:30 - 13:30

Gender Lunch Talks im Rahmen der Aktionswoche Wissenschaft gegen Faschismus

Dass Beziehungen ein transformatives Potential innewohnt, sei es durch den Glauben an Gemeinschaft (Fromm) oder die Gegenbewegung zur Gewalt (hooks), ist bekannt. Doch worin genau liegt die politische Praxis von Beziehungen? In unserem kollaborativen Forschungsprojekt, gefördert von der Berlin University Alliance, untersuchen wir die Rolle von Liebe und Freund:innenschaft für gesellschaftliche Veränderung.

Ergänzend zur begrifflich-konzeptuellen Auseinandersetzung entlang verschiedener, u.a. feministischer und Schwarzer Denker:innen, kommt sowohl im ersten Semester zur Liebe, als auch im jetzigen Semester zur Freund:innenschaft, die praktische Auseinandersetzung mit Archiven und Publikationen. Den Kern der gemeinsamen Forschung bildet neben der philosophischen Diskussion die kollaborative Arbeit an einem Zine.

In Essays, Interviews, Fotografien und weiteren künstlerischen Formen nähern wir uns der Frage, welche Rolle Beziehungen für emanzipatorische Bewegungen spielen können. Dabei steht in diesem Semester ein besonderer Fokus auf Freund:innenschaft in finsteren Zeiten (Arendt), Praktiken der Genoss:innenschaft (Spade) und antifaschistischer Beziehungsarbeit.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Zeit & Ort

04.06.2026 | 12:30 - 13:30

Raum K31/102,
Habelschwerdter Allee 45,
14195 Berlin

Weitere Informationen

Diese Veranstaltung ist Teil der Aktionswoche Wissenschaft gegen Faschismus (1.–5. Juni 2026), einer bundesweiten Kampagne der „Studis gegen Rechts" und diverser Hochschulen für ein demokratisches Verantwortungsbewusstsein in Zeiten der faschistischen Gefahr. Das fortlaufend aktualisierte Programm finden Sie auf der Website zur Kampagne.

Die Freie Universität Berlin unterstützt die Kampagne und widmet sich in einem eigenen Themenschwerpunkt „Die Politische Universität" den Fragen: Wie politisch dürfen Hochschulen sein – und wie politisch müssen sie vielleicht sogar werden? Zwischen parteipolitischer Neutralitätspflicht und gesellschaftlicher Verantwortung bewegt sich die Universität auf einem schmalen Grat.