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Resilience within Planetary Boundaries: One Health, Environment and Wellbeing

Was bedeutet Gesundheit in einer vernetzten Welt? Dieser Forschungsschwerpunkt setzt auf den One- Health-Ansatz, der Mensch, Tier und Umwelt zusammendenkt.

Was bedeutet Gesundheit in einer vernetzten Welt? Dieser Forschungsschwerpunkt setzt auf den One- Health-Ansatz, der Mensch, Tier und Umwelt zusammendenkt.
Bildquelle: erstellt mit KI

Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt im Fokus einer vernetzten Forschung

Wie hängen die Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt zusammen?

Klimawandel, Artensterben und globale Gesundheitsrisiken zeigen immer deutlicher, dass sich die Gesundheit von Menschen nicht getrennt von der Natur betrachten lässt. Forschende an der Freien Universität Berlin arbeiten deshalb unter den leitenden Konzepten der planetaren Belastungsgrenzen und One Health fachübergreifend daran, zu verstehen, wie ökologische Systeme, tierische Gesundheit und menschliches Wohlbefinden miteinander verflochten sind.

Wie kann Forschung globale Gesundheits- und Umweltprobleme besser verstehen helfen?

Naturwissenschaftler*innen aus Geowissenschaften, Biologie, Chemie, Pharmazie, Veterinärmedizin und Bioinformatik arbeiten eng mit Wirtschafts-, Sozial- und Geisteswissenschaftler*innen zusammen. Gemeinsam untersuchen sie unter anderem antimikrobielle Resistenzen, Biodiversität sowie die Eigenschaften komplexer molekularer Strukturen an biologischen Grenzflächen (u.a. auch im Nervensystem). Moderne Forschungsinfrastrukturen ermöglichen dabei neue Einblicke – etwa das Tiermedizinische Zentrum für Resistenzforschung, der Forschungsbau SupraFAB oder das Kooperationsgebäude Biodiversität Dahlem. Auch der Botanische Garten Berlin trägt mit seinen weltweit bedeutenden Sammlungen von Pflanzen, Pilzen und Algen zur Forschung und Wissenschaftsvermittlung bei.

Wie lassen sich Nachhaltigkeit und Wohlbefinden langfristig sichern?

Mit dem Center for Sustainable Resources entstehen neue Ansätze für zirkuläre und ressourceneffiziente Materialien. Die verschiedenen Initiativen verbinden Grundlagenforschung mit praktischen Anwendungen und zeigen, wie wissenschaftliche Erkenntnisse zu mehr Resilienz, Nachhaltigkeit und Lebensqualität beitragen können – innerhalb der ökologischen Grenzen unseres Planeten.

Wo findet Forschung statt?

  • SupraFAB (Forschungsbau für Suprafunktionale Architekturen an Biogrenzflächen)
  • Kooperationsgebäude Biodiversität Dahlem
  • Botanischer Garten
  • Center for Sustainable Resources
  • Tiermedizinisches Zentrum für Resistenzforschung

An der FU Berlin stellt die FUB-IT zentrale Angebote für KI- und datenintensive Forschung bereit: von HPC- (High Performance Computing) und GPU-Ressourcen (Grafikprozessor) über Speicher und sicheren Netzen bis hin zu Beratung, Schulungen und Workflows im Forschungsdatenmanagement. Mit Refubium steht ein Repositorium für Publikationen und Daten bereit; digitale Forschung und Lehre wird durch verschiedene Plattformen unterstützt.

An der Forschung beteiligt

  • Fachbereich Geowissenschaften
  • Fachbereich Biologie, Chemie, Pharmazie
  • Fachbereich Veterinärmedizin
  • Bioinformatik
  • Wirtschafts-, Sozial- und Geisteswissenschaften

Kooperationsparter*innen im Forschungsgebiet

  • Berlin University Alliance: gemeinsame Infrastruktur- und Verbundinitiativen für interdisziplinäre Forschung, Exzellenzcluster wie z. B. Neurocure
  • Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB): Partner für vielfältige Projekte im Bereiche Umwelt und Biodiversität (gemeinsamer Forschungsbau)
  • Institut für Zoo-und Wildtierforschung: gemeinsames Genom-Konsortium (BegenDiv) auch mit dem Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB), HU Berlin, Universität Potsdam und Museum für Naturkunde
  • Charité: Kooperationen in den Bereichen Global Health, Klima und Gesundheit, neurologische Erkrankungen
  • Geo.X ist ein Verbund geowissenschaftlicher Kompetenzzentren in Berlin und Brandenburg. Der Verbund integriert universitäre und nicht-universitäre Forschungszentren in der Region, enge Forschungskooperationen und Synergien in Nutzung von Forschungsinfrastruktur sind wichtige Ziele des Verbunds.
  • Bundesanstalt für Materialprüfung: vielfältige Kooperationen im Bereich grüne Chemie, neue Materialien und Interaktionen zwischen Organismen und Materialien
  • Max-Planck-Institut für molekulare Genetik: vielfältige Projekte und gemeinsame Graduiertenschule
  • Max-Delbrück-Centrum: mehrere Verbundprojekte (SFB, Exzellenzcluster Neurocure)