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Frischer Auftakt für Begegnung und Ideen

Am 15. April 2026 stellte die Freie Universität bei den „Frühlingsimpulsen“ neue Kolleg*innen vor und setzte zum Auftakt des Sommersemesters Impulse zu zentralen Zukunftsthemen

23.04.2026

Universitätspräsident Professor Günter M. Ziegler begrüßt die Gäste beim Jahresempfang „Frühlingsimpulse“ im Henry-Ford-Bau.

Universitätspräsident Professor Günter M. Ziegler begrüßt die Gäste beim Jahresempfang „Frühlingsimpulse“ im Henry-Ford-Bau.
Bildquelle: Bernd Wannenmacher

Musik empfängt die Gäste. Im Foyer des Henry-Ford-Baus stimmt das DuoVoyage mit Saxophon und Kontrabass auf den Abend ein, während sich die ersten Grüppchen bilden und Gespräche entstehen. Bekannte Gesichter, neue Gesichter. Mit den „Frühlingsimpulsen" hat die Freie Universität Berlin erstmals einen Jahresempfang ausgerichtet, der den Beginn des Sommersemesters als gemeinsamen Moment markiert. 

Präsident Günter M. Ziegler begrüßt die Gäste mit einem Gedanken, der den Abend rahmt: Eine Universität ist nie statisch, sondern in Bewegung, getragen von den Menschen, die sie gestalten. Das Programm folgt diesem Anspruch. Neue Professor*innen und Führungspersonen werden vorgestellt und in die Universitätsgemeinschaft aufgenommen. Auf die Frage nach einem Begriff mit „F" wie Frühling oder „I" wie Impulse, die etwas mit der eigenen Arbeit zu tun haben, bringen sie eigene Worte wie „Freiheit" und „Interaktive Kommunikation" ein und geben dem Abend damit eine persönliche Note.

Inhaltlich richtet sich der Blick nach vorn. Impulse zu Klimaneutralität und Nachhaltigkeit, vorgestellt von Verena Blechinger-Talcott, sowie zu künftigen Forschungsstrategiefeldern der Universität durch Petra Knaus bündeln wichtige Themen, die die Freie Universität in den kommenden Jahren prägen werden. Dabei geht es weniger um detaillierte Ausführung als um das Setzen von Akzenten, Impulse im wörtlichen Sinne. Dazwischen bleibt Zeit für Gespräche im Foyer und für zufällige Begegnungen über Fächergrenzen hinweg.

Die Leibniz-Preisträgerin Barbara Vetter hält die Leibniz Lecture im Max-Kade-Auditorium.

Die Leibniz-Preisträgerin Barbara Vetter hält die Leibniz Lecture im Max-Kade-Auditorium.
Bildquelle: Bernd Wannenmacher

Den Abschluss bildet die Leibniz Lecture von Barbara Vetter im Max-Kade-Auditorium. Die Philosophieprofessorin und diesjährige Leibniz-Preisträgerin spricht unter dem Titel „Möglichkeiten denken“ über eine zentrale Dimension wissenschaftlichen Arbeitens: nicht nur zu untersuchen, was ist, sondern auch, was sein könnte. Damit verschiebt sich der Fokus noch einmal von konkreten Entwicklungen hin zu grundlegenden Fragen von Erkenntnis und Handlung. Die Lecture ist der wissenschaftliche Höhepunkt des Abends und schließt ein Format ab, das erstmals als gemeinsamer Auftakt ins Sommersemester leitet.